Stipendien im Stuttgarter Schriftstellerhaus

15. August 2020
Verbleibende Zeit bis zum Abgabetermin: 4 days

Der Verein Stuttgarter Schriftstellerhaus e.V. vergibt für das Jahr 2021 dreidreimonatige Wohn- und Arbeitsstipendien im Bereich Prosaoder dramatisches Schreiben sowie zum dritten Mal das im Jahr 2019 neu geschaffene Stuttgarter Lyrikstipendium. Die Prosa- bzw. Dramastipendien sind mit 4.000 Euro dotiert, das Stuttgarter Lyrikstipendium mit 5.000 Euro.

Die Stipendien in den Bereichen Prosa und dramatisches Schreiben werden gefördert von der Landeshauptstadt Stuttgart und dem Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg.
Das Stuttgarter Lyrikstipendium finanziert sich aus dem Erbe der 2017 verstorbenen Ehrenvorsitzenden Dr. Ruth Theil, in Gedenken an Johannes Poethen, den Lyriker und Gründer des Stuttgarter Schriftstellerhauses.

Bewerben kann sich jede(r) deutschsprachige(r) Schriftsteller / Schriftstellerin. Voraussetzung ist mindestens eine Buchveröffentlichung in einem Publikumsverlag.

Eine vom Vorstand des Stuttgarter Schriftstellerhauses benannte Jury entscheidet über die Vergabe der Stipendien.

Die Stipendien sind mit einer Präsenzpflicht im Stuttgarter Schriftstellerhaus verbunden. In einer Veranstaltung wird der Stipendiat/die Stipendiatin der Öffentlichkeit vorgestellt. Gewünscht wird, dass der Stipendiat/die Stipendiatin sich an Aktivitäten des Hauses beteiligt und nach Möglichkeit eine literarische Bilanz zieht. Bewerbungen von SchriftstellerInnen aus Stuttgart und der näheren Umgebung können wir leider nicht berücksichtigen.

Wichtiger Bestandteil des Stipendiums sind zudem regelmäßige Beiträge für das Blog »Kanalstraße 4«.

Es werden seit 2016 keine Stipendien mehr für ÜbersetzerInnen angeboten, außer sie arbeiten in einer Doppelfunktion als AutorIn und ÜbersetzerIn.

Das Stuttgarter Schriftstellerhaus befindet sich in optimaler Lage direkt im Stadtzentrum. Zu Fuß oder mit der S- und U-Bahn sind alle wichtigen Orte der Stadt perfekt zu erreichen. Das Haus stammt aus dem 17. Jahrhundert, entsprechend sind bauliche Besonderheiten vorhanden, so können in der Stipendiatenwohnung keine größeren Essen gekocht werden, dafür in der Küche im Erdgeschoss. Eine kleine Teeküche plus Kühlschrank und Mikrowelle aber sind in der Stipendiatenwohnung vorhanden.

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