Jürß, Jana: Abschied einer Illusion

Autor: 

Jürß, Jana:
Abschied einer Illusion. Erzählung.
Vechta-Langförden, Geest-Verlag, 2007  
ISBN 978-3-86685-096-4
10 Euro

 

 
Handlungszeit: die Jahre 1986/89, Handlungsort: eine kleine Stadt in Mecklenburg (DDR). Iris Wurzler, Anfang 20, eine junge Frau spricht über ihre Entscheidung, ihr Land zu verlassen. Am Bahnhof ihrer kleinen Heimatstadt beginnt die Ausführung. Sie erzählt, weshalb sie sich zu dem Entschluss der Republikflucht  durchgerungen hat, sie, die bis dahin behütet und zufrieden gelebt hatte. Sie spricht von ihren Idealen, von ihren Erfahrungen, von ihrer Liebe zu zwei Männern. Sie erzählt von ihren Kollegen, von ihren Parteikollegen, dem Partei-vorsitzenden. Sie offenbart ihre Begegnungen mit der Staatssicher-heit. Iris fühlt sich allein, sie wird bloßgestellt, in die Ecke gedrängt, man fordert sie auf, ihre Mitmenschen auszuspionieren. Man intrigiert gegen sie und jeden und wünscht es von ihr und jedem.
Sie wird misstrauisch, meist verängstigt, sie ist verwirrt. Dies zeigt sich in den „Begegnungen" mit Erich Honecker, dessen Augen von vielen Wänden auf sie herabblicken, die sich von nun an scheinbar aus den Bildern lösen, um Iris Schmerzen in jeglicher Art zuführen zu können.
Im Rückblick trifft sie auf die Menschen, die sie geprägt und beeinflusst haben. Die Beziehungen, die Liebe zu den beiden Männern, Thomas und Christoph, ziehen sich durch die gesamte Erzählung. Mit dem Rückblick beginnt eine Liebe und am Ende ...

 

 Jana Jürß

seit 2005 freiberufliche Autorin, wurde 1970 in Neustrelitz (Meck-lenburg) geboren. Liebe zur Literatur entstand durch Schriftsteller wie Fallada, Maugham, Heinrich Mann, Brecht, Dostojewski, Scho-lochow.
Schreibt unter anderem literarische Stücke für das Kronetaarn- Ensemble, Erzählungen, Essays sowie journalistische Arbeiten. Im Geest-Verlag bereits erschienen:
DDR - durch Menschen gelebt. Ein Lese- und Arbeitsbuch über ein fast schon vergessenes Stück deutscher Geschichte.