Pumb, Marianne: Die Liebe scheint wirrich

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Marianne Pumb

Die Liebe scheint wirrich

Gedichte

Mit Bildern von Arnim Gießmann

Geest-Verlag 2008

10 Euro

Die bekannte Berliner Journalistin Gesine Strempel  schreibt zu dem Band in einem Nachwort:

"Marianne Pumb will nicht die schöne Welt herbeizwingen. Sie benennt die Welt, in der sie lebt mit illusionslos poe­tischer Nüchternheit, die Türen öffnet, Einblick in Träume und Niederlagen. Aber immer ist Welt in ihren Gedichten. Und immer sind es Liebesgedichte, die sie schreibt, auch wenn es nicht gleich so aussieht. Die Liebe scheint eben wirrich. Augenzwinkernd, offen, witzig, traurig erzählt sie vom Leben und vom Sterben.

 

Marianne Pumb stellt Fragen, zum Glück gibt sie auch Antworten, ohne Besserwisserei, bürstet sich selbst immer wieder gegen den Strich. Ihre Verse sind weder edel noch schroff, sie sind melancholisch, sehnsüchtig und schnod­drig, inspirierend eben. Und wenn sie von der wirrich scheinenden Liebe schreibt, meint sie vor allem, dass es die Liebe ist, die Liebe in uns? die in ihrer Blindigkeit nicht weiß, wohin mit sich. Deswegen besinnt sie sich in ihren Gedichten immer wieder auf den Alltag, den sie unsenti­mental in die Tasche steckt, wie einen Einkaufszettel

(und morgen muss ich zum Arzt)."

 

 

 

"Marianne Pumb will nicht die schöne Welt herbeizwingen. Sie benennt die Welt, in der sie lebt mit illusionslos poe­tischer Nüchternheit, die Türen öffnet, Einblick in Träume und Niederlagen." data-share-imageurl="">