Thymian in Texas, Buchvorstellung von Marec Béla Steffen in Budapest am 5. März um 11.15 Uhr auf der Budaer Burg

Thymian in Texas, Buchvorstellung von Marec Béla Steffen in Budapest am 5. März um 11.15 Uhr auf der Budaer Burg

 

"Hier stehle ich, ich kann nicht anders"
 
Thymian in Texas,  Buchvorstellung von Marec Béla Steffens
 
Sa 5.  in der deutschsprachigen evangelischen Gemeinde am Bécsi kapu tér (in der Kapelle, Eingang links neben der Kirche)
 
Beginn ca. 11:15 (nach dem 10 Uhr-Gottesdienst, zu dem natürlich auch alle herzlich eingeladen sind)
 
 
Der Räuber Thymian achtet alle Gebräuche der ehrsamen Räuberzunft. Doch plötzlich findet er sich auf unvertrautem Terrain wieder. Die Räuberzunft seiner deutschen Heimatstadt schickt Thymian nach Houston in Texas: er soll dort die modernsten Methoden der Räuberei erlernen. Von der dortigen Geschwisterschaft der Räuberinnen und Räuber (früher nannte sie sich Bruderschaft, aber das geht heutzutage natürlich nicht mehr) kann Thymian eine Menge lernen. Daß man die Passagiere im Überlandbus zuallererst die Allgemeinen Geschäftsbedingungen der Geschwisterschaft unterschreiben läßt, bevor man sie ausraubt – sonst gibt es die dicksten juristischen Scherereien. Daß man sich nach der deutschen Bürokratie zurücksehnt, wenn man es mit einem amerikanischen Call Center zu tun bekommt. Wie man Entführungsopfer bei Laune hält, um Schadenersatzklagen der Familie zu entgehen. Wieso das Geschworenensystem überlegen ist. Daß Religionsfreiheit nicht etwa bedeutet, daß man an seinem freien Tag ausschlafen könnte. Und noch weitaus mehr. Räuberkollegen aus aller Herren Länder helfen Thymian bei der Eingewöhnung, ebenso wie Amanda, das kesse Gürteltier-Weibchen, und Ildefons, der schwerhörige Leguan. So entsteht ein Sittengemälde über das Leben in Houston und Texas.
 
Mit offenen Augen für die Schönheit und die Absurdität des Alltags haben Marec Béla Steffens (aus Hamburg) und seine Frau Krystyna (aus Warschau) schon in vielen Ländern gelebt – unter anderem dreimal in dieser Gemeinde in Budapest (1990-91, 1998-2000 und 2007-2011), und eben auch zweimal in Houston. Dies ist Marecs sechstes Buch nach „Kater, erzähl mir ein Märchen“, „Der Straßenbahnschaffner von Venedig“, „Die Welt der Buchstaben“, „Die Briefmarke von Dublin und der Grabstein von Prag“ sowie „Der Räuber Thymian“ (der da noch in der Heimat sein Unwesen trieb - die Buchpremiere fand aber in dieser Gemeinde in Budapest statt). Krystyna hat es wie immer illustriert. Wiewohl gelernter Volkswirt, ist Marec außerdem Librettist für deutsche und amerikanische Komponisten, mit Aufführungen in Schloß Rheinsberg, Kassel, London (Sadler’s Wells), Round Top/Texas und Houston.
 
Das Buch ist ganz neu - die Premiere fand im Januar in Erlangen statt.
 
Von jedem bei der Buchvorstellung verkauften Exemplar gehen 2 Euo an die Gemeinde.
 
Marecs Website: www.maerchenkater.de (link is external)
 
U.A.w.g./RSVP: maerchenkater@web.de (link sends e-mail)
 
Gebt diese Einladung gerne weiter!

 

veranstaltungsdatum: 

5. März 2017

Lesungen: 

05.03.17
Alfred Büngen liest am kommenden Sonntag, den 5. März um 15.00 Uhr in der pro vita in Vechta aus 'Im Vorübergehen' von Moritz Rudolph

Alfred Büngen liest am kommenden Sonntag, den 5. März um 15.00 Uhr in der pro vita in Vechta aus 'Im Vorübergehen' von Moritz Rudolph


 


 

Moritz Rudolph

Im Vorübergehen

Notizen aus Vechta

Geest-Verlag 2016

ISBN 978-3-86685-596-0                                        

ca. 130 S., 11 Euro

 

Moritz Rudolph ist der dritte Stipendiat (2014 - Lisa Danu­lat, 2015 - Annalisa Hartmann) im Rahmen des Artist-in-Resi­-dence Programms von  Stadt und Universität Vechta.
2016 lautet die vom Artist-in-Residence Ausschuss gewählte Themen­stellung für den Künstler: „Vielfalt und Wandel – LandLeben“, der sich Rudolph in zahlreichen Feuilletons und Essays wäh­rend seines mehr­wöchi­gen Aufenthalts in Vechta widmete. Seine Kernthese dabei: Stadt und Land nähern sich bis zur Unkenntlichkeit einander an. 
„Ich blieb ein paar Wochen, trieb mich in Cafés, Kneipen und auf Empfängen herum, bespielte meinen Vechta-Blog, hielt eine Abschluss­lesung, kam wieder zum Stoppelmarkt, schrieb noch bis in den September hinein eine Kolumne für die Oldenburgische Volkszeitung.“
Diese These der Annäherung von Stadt und Land variierte und konkretisiere er während seines Vechta-Aufenthalts. „Ob‘s nun Stadt oder Land ist, Stand oder Ladt, Stadtland oder Landtstadt oder sonst was, weiß ich weniger denn je. Vielleicht taugen die Begriffe nichts?“
Dieses Buch versammelt seine Notizen aus Vechta. Sie ge­währen dem einheimischen Leser einen Blick von außen auf seine Stadt. Dem Zugezogenen und dem Besucher ermöglicht es eine erste Annäherung an die Besonderheiten dieser Stadt im Südoldenburger Land. Und auch wer noch nie dort ge­wesen ist, wird aus jedem Text den Anspruch herauslesen können, etwas mitzuteilen, das über die bloße Detailschil­derung hinausweist.

Moritz Rudolph wurde 1989 in Gotha (Thüringen) geboren. Er studierte Politik-wissenschaft, Geschichte, politische Öko-nomie und Philosophie in Leipzig, Berlin, Paris, Brügge und Tübingen. Seit Oktober 2016 ist er Doktorand am Leipziger Institut für Politikwissenschaft.
 

 

veranstaltungsdatum: 

5. März 2017

Lesungen: 

05.03.17