Pressetermin in Dortmund: 50 Jahre 1968: Dortmunder Autorin Marianne Brentzel stellt ihre „Bilanz eines Aufbruchs“ vor

Pressetermin in Dortmund: 50 Jahre 1968: Dortmunder Autorin Marianne Brentzel stellt ihre „Bilanz eines Aufbruchs“ vor

 



 



50 Jahre 1968: Dortmunder Autorin Marianne Brentzel stellt ihre „Bilanz eines Aufbruchs“ vor

In diesem Jahr jährt sich das berühmt-berüchtigte Jahr 1968 zum 50. Mal. Es steht in der deutschen Geschichte für demokratischen Wandel und die Studentenbewegung, für den Bruch des Schweigens über die Verbrechen der Nazizeit, aber auch für den Beginn des Terrors der RAF und anderer Gruppierungen. Die Dortmunder Schriftstellerin Marianne Brentzel hat Menschen ihrer Generation befragt und um ihre Bilanz dieser Zeit gebeten: Wie erlebten sie das Jahr 1968, und was bedeutet es ihnen für ihr Leben heute? Mit ihren Erinnerungen vertreten sind Schriftsteller und Arbeiter, damalige Lehrlinge und Studierende, Aktive in der Studentenbewegung und „Mitläufer“, darunter der Dortmunder Künstler Günter Rückert, Gretchen Dutschke oder Schauspieler und Regisseur Hans-Peter Krüger.

Am Montag, 19. März präsentiert die Autorin das im Geest Verlag erschienene Buch in einer Lesung im Studio B der Stadt- und Landesbibliothek. Vorab möchten wir Ihnen das Buch gerne vorstellen und laden herzlich ein zum
Pressetermin zur Buchvorstellung „1968. Bilanz eines Aufbruchs“ von Marianne Brentzel

am Donnerstag, 15. März, 11 Uhr

in der Stadt- und Landesbibliothek, Max-von-der-Grün-Platz 1-3, Raum 504 (Personaleingang gegenüber dem Haupteingang der Bibliothek).

Anwesend sind die Herausgeberin Marianne Brentzel sowie Dr. Johannes Borbach-Jaene, Direktor der Stadt- und Landesbibliothek.

 

 

veranstaltungsdatum: 

15. März 2018

Lesungen: 

15.03.18
Schreibprojekt des Seminarfachs 'Geboren 38, wohnhaft Liebknechtstraße“ - Zehnjähriger Schulabschluss mit dramatischer Verwicklung

Schreibprojekt des Seminarfachs 'Geboren 38, wohnhaft Liebknechtstraße“ - Zehnjähriger Schulabschluss mit dramatischer Verwicklung

 

Eine dramatische EnTwicklung nimmt heute die Feier des zehnjährigen Schulabschlusses der fiktionalen Schüler/Bewohner der Liebknechtstraße. Das System bringt Opfer und Täter hervor

 

Einladung
Der „Arbeiter-Trupp von 1955“
lädt ein
zur Feier des

10jährigen Abschlusses

der POS Liebknechtstraße

am 29. Juni 1965 in der VEB Gastwirtschaft „Bärbel“, Liebknechtstraße
Um Anmeldung wird gebeten.

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Neues Deutschland vom 19.6.1965

Am vorigen Freitag, dem 15. Juni, wurde ein Durchbruch der befestigten Staatsgrenze vereitelt.
Der Wehrdienstleistende Walter L., der als Posten am Antifaschistischen Schutzwall, Abschnitt Bernauer Straße, eingesetzt war, bemerkte kurz nach Einbruch der Dunkelheit zwei Schatten, die sich zügig auf die Staatsgrenze zubewegten. Der Posten rief die beiden Gestalten an, worauf diese sich trennten. Da einer von ihnen sich weiter auf die mit Stacheldraht bewehrte Mauer, die an dieser Stelle die Grenze der Deutschen Demokratischen Republik bildet, zulief, machte der Posten Walter L. nach erneutem Anruf von seiner Schusswaffe Gebrauch. Der Grenzverletzer wurde getroffen und erlag noch am Fluchtort seinen Verletzungen. Es handelt sich bei ihm um Rolf K., der bis 1955 gemeinsam mit Walter L. die POS Liebknechtstraße besucht hatte, bevor er eine Ausbildung zum Facharbeiter für Landmaschinentechnik abschloss und in diesem Beruf arbeitete.
Der zweite Mann bewegte sich freundwärts und überkletterte erneut die erste Sperre, die er bereits überwunden hatte, woraufhin er wieder auf das Gebiet der Hauptstadt der DDR flüchtete. Nach ihm wird gefahndet.
Der Leiter der Grenzwache des Abschnitts, dem Walter L. angehört, hat diesen wegen herausragender Pflichterfüllung mit der „Medaille für vorbildlichen Grenzdienst“ ausgezeichnet.

 

veranstaltungsdatum: 

15. März 2018

Lesungen: 

15.03.18