Künstler Gilde e.V. Landesverbände Berlin/Brandenburg und Baden Württemberg mit Ausstellung Zeiträume - Zeitträume 07.02.19
Lesungen im Rahmen der Ausstellung der KünstlerGilde e.V. im Kunstbunker Berlin, Hohenzollerndamm 120 -- Zeiträume – Zeitträume Die Neun …1949 – 1989 – 2019

Lesungen im Rahmen der Ausstellung der KünstlerGilde e.V. im Kunstbunker Berlin, Hohenzollerndamm 120 -- Zeiträume – Zeitträume Die Neun …1949 – 1989 – 2019


 




Lesungen im Rahmen der Ausstellung der
KünstlerGilde e.V.
 im  Kunstbunker Berlin, Hohenzollerndamm 120


Zeiträume – Zeitträume
Die Neun
…1949 – 1989 – 2019…





Vernissage -  Donnerstag,  den 7.2.  19 Uhr

Gedanken zu der "Neun":  Jenny Schon, Berlin, liest unter dem Titel  Schönmachen für die Wahl.
Cornelia Große, Berlin,  wird für die Jahre 1949-1989 in der DDR unter dem Titel
Auferstanden aus Ruinen - zur Geschichte der DDR-Nationalhymne
Spannendes vortragen.
Es spielt: Holler My Dear





Finissage -  Mittwoch,  6.3. 18 Uhr

Zum Frühlingsanfang 2019: Liebesgesänge
Es lesen: Sigrun Casper,  Hanno Hartwig und Jenny Schon
Die Break-Band spielt Swing, Bossa Nova, Soul
 

 

veranstaltungsdatum: 

7. Februar 2019

Lesungen: 

07.02.19
Barbe Maria Linke liest am 7.3. aus 'Wege, die wir gingen' in der Stadtbibliothek Zossen

Barbe Maria Linke liest am 7.3. aus 'Wege, die wir gingen' in der Stadtbibliothek Zossen


 


Wege, die wir gingen

am 07.03.2019 19:30 - 22:00

 

Stadtbibliothek Zossen

Kirchplatz 2

15806 Zossen

Do, 7. 3.  - 19.30



 

Stadtbibliothek Zossen

Kirchplatz 2
15806 Zossen
Telefon: 03377 / 30 40 477
E-Mail: bibliothekzs@svzossen.brandenburg.de



Linke, Barbe Maria: Wege, die wir gingen. Zwölf Frauen aus Ost- und Westdeutschland geben Auskunft



Wege, die wir gingen

Zwölf Frauen aus Ost- und Westdeutschland

geben Auskunft

Mit einem Vorwort von Prof. Dr. Rita Süßmuth

Coverbilder von Rosika Jankó-Glage

Geest-Verlag 2015

ISBN 978-3-86685-513-7

ca. 550 S., 16.80 Euro

Eines der politisch und literarisch aufregendsten Projekte, das mir in den letzten Jahren begegnete – Barbe Maria Linkes ‚Wege, die wir gingen‘.
Mit zwölf Frauen, jeweils sechs aus Ost- und Westdeutschland führte die Autorin erzählgenerierende Interviews durch. Zwölf Frauen sprechen über ihre Kindheit, ihre Ausbildung, über Freundschaft und Liebe. Sie denken nach über Gott und die friedliche Revolution, folgen dabei stets ihrer eigenen sinnstiftenden Wahrheit. Die Autorin beharrt bei ihren Interviews auf wenigen vergleichbaren Momenten, etwa dem Mauerbau und der Maueröffnung als historisch einschneidende Ereig¬nisse, lässt die Frauen ansonsten selber ihr Leben entwickelnd erzählen.
Auch Prof. Dr. Rita Süßmuth zeigt sich in ihrem Vorwort überrascht über die Individualität und Unterschiedlichkeit der Lebenswege nicht nur zwischen Ost und West, sondern auch innerhalb Ost und West, die sich hierbei offenbaren. „Obwohl ich es weiß, verblüffte mich erneut, wie unterschiedlich sich jedes Leben gestaltet. Hier Demokratie, dort Diktatur. Aber so einfach ist es nicht.“
Lebensprägende soziologische Strukturen geben den Rahmen vor, Elternhaus, Schule, Ausbildung, Liebe etc. Hinzu kommt die jeweils besondere gesellschaftliche Entwicklung in Deutschland Ost und West.

Nein, keine eindimensionale Lebensentwicklung Ost, keine West, vielmehr sehr individuelle Lebensentwürfe und deren Umsetzungen, die zwar auch bestimmt sind durch die gesellschaftlichen Strukturen des jeweiligen Systems, aber ebenso durch die Zielsetzungen der individuellen Biografien. Zugleich erfahren wir als Westler viel über die Lebensentwürfe Ost und natürlich ebenso umgekehrt. Es sind Frauen einer Generation, die gänzlich andere gesellschaftliche Entwicklungen erlebten und realisierten, die aber zugleich vor ähnlichen Problemstellungen standen (Ehe, Kinder, Beruf).
Das alles mit einer wunderbar leichten Hand geschrieben, die die Vertrautheit der Autorin mit den interviewten Menschen erkennen lässt. Natürlich hat Barbe Maria Linke den interviewten Frauen das Geschriebene noch einmal zur Abstimmung und zur Zustimmung vorgelegt, sodass keine Fremdinterpretation des Gesagten stattfindet. Auffällig ist, und es spricht für die angewandte Interviewtechnik der Autorin, wie sehr man bereits nach kurzer Zeit mit den jeweiligen Personen vertraut ist, von ihnen berührt, um Brüche, Fragwürdigkeiten, Stärken und vieles mehr weiß.

Ein tolles Buch, das zu lesen von der ersten bis zur letzten Seite eine mehr als spannende Lektüre ist.

 

veranstaltungsdatum: 

7. Februar 2019
07.02.19