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Brückenprojekt Nationalsozialismus in Emstek

Brückenprojekt Nationalsozialismus in Emstek

Nach der Winterpause startet   das Brückenprojekt der Oberschule Emstek mit den nächsten Schreibtagen gleich wieder durch. Zielsetzung dabei ist die Aufarbeitung des Funktionierens des Nationalsozialismus anhand des Erlebens dieser Zeit mit einer Gruppe 14/15jähriger Jugendlicher aus diesen Jahren. Dabei werden besondere regionale Entwicklungen berücksichtigt, ohne dass das Projekt den Anspruch einer historischen Dokumentation erhebt. Es geht vielmehr um die fiktive Entwicklung einer Gruppe vin Jugendlichen in einer ländlichen, katholisch geprägten Gemeinde in Südoldenburg.

Schreiber sind zwei 9te Realschulklassen mit etwa 55 SchülerInnen, dabei auch eine größere Gruppe von Jugendlichen mit russlanddeutschem Hintergrund.

Die nächsten Schreibtermine sind der 22. Januar 2015 und der 1. bis 5. Februar 2015

 

veranstaltungsdatum: 

1. Februar 2016

Lesungen: 

01.02.16
 
Brückenprojekt 'Nationalsozialismus in Emstek'

Brückenprojekt 'Nationalsozialismus in Emstek'

Nach der Winterpause startet   das Brückenprojekt der Oberschule Emstek mit den nächsten Schreibtagen gleich wieder durch. Zielsetzung dabei ist die Aufarbeitung des Funktionierens des Nationalsozialismus anhand des Erlebens dieser Zeit mit einer Gruppe 14/15jähriger Jugendlicher aus diesen Jahren. Dabei werden besondere regionale Entwicklungen berücksichtigt, ohne dass das Projekt den Anspruch einer historischen Dokumentation erhebt. Es geht vielmehr um die fiktive Entwicklung einer Gruppe vin Jugendlichen in einer ländlichen, katholisch geprägten Gemeinde in Südoldenburg.

Schreiber sind zwei 9te Realschulklassen mit etwa 55 SchülerInnen, dabei auch eine größere Gruppe von Jugendlichen mit russlanddeutschem Hintergrund.

 

Die nächsten Schreibtermine sind der 22. Januar 2015 und der 1. bis 5. Februar 2015

veranstaltungsdatum: 

2. Februar 2016

Lesungen: 

02.02.16
 
Brückenprojekt Nationalsozialismus in Emstek

Brückenprojekt Nationalsozialismus in Emstek

Nach der Winterpause startet   das Brückenprojekt der Oberschule Emstek mit den nächsten Schreibtagen gleich wieder durch. Zielsetzung dabei ist die Aufarbeitung des Funktionierens des Nationalsozialismus anhand des Erlebens dieser Zeit mit einer Gruppe 14/15jähriger Jugendlicher aus diesen Jahren. Dabei werden besondere regionale Entwicklungen berücksichtigt, ohne dass das Projekt den Anspruch einer historischen Dokumentation erhebt. Es geht vielmehr um die fiktive Entwicklung einer Gruppe vin Jugendlichen in einer ländlichen, katholisch geprägten Gemeinde in Südoldenburg.

Schreiber sind zwei 9te Realschulklassen mit etwa 55 SchülerInnen, dabei auch eine größere Gruppe von Jugendlichen mit russlanddeutschem Hintergrund.

 

Die nächsten Schreibtermine sind der 22. Januar 2015 und der 1. bis 5. Februar 2015

veranstaltungsdatum: 

3. Februar 2016

Lesungen: 

03.02.16
 
Schüler der Oberschule , die Oberschule Emstek und der Geest-Verlag laden zum Zeitzeugengespräch im Rahmen des Brückenprojekts 'Nationalsozialismus in Emstek'

Schüler der Oberschule , die Oberschule Emstek und der Geest-Verlag laden zum Zeitzeugengespräch im Rahmen des Brückenprojekts 'Nationalsozialismus in Emstek'

Geest-Verlag, Lange Straße  41 a, 49377 Vechta
Presseinformation

Schüler der Oberschule , die Oberschule Emstek und der Geest-Verlag laden zum Zeitzeugengespräch im Rahmen des Brückenprojekts 'Nationalsozialismus in Emstek'
Gespräch zwischen Jugendlichen und älteren Menschen am kommenden Mittwoch, den 3. Februar 2016 um 10.00 Uhr in der Mensa der Oberschule


Im Rahmen der Projektwoche der Oberschule Emstek arbeiten die Schüler der 9ten Klassen der Realschule an ihrem Schreib- und Buchprojekt 'Nationalsozialismus in Emstek. Das Leben von Jugendlichen in dieser Zeit'. Unter Anleitung von Verlagsleiter Alfred Büngen vom Geest-Verlag schreiben die jungen Autoren schon seit einigen Wochen jeweils in der Rolle von Jugendlichen, die in den Jahren des Nationalsozialismus in ihrem heutigen Alter waren. Wie erlebten sie die Zeit, welcher Druck herrschte, welche Unfreiheit gab es, wie wurde ausgegrenzt? Viele Fragen haben die Jugendlichen bereits in ihren unterschiedlichen Rollen versucht literarisch zu beantworten. Am Ende steht ein Roman, der das Leben von Jugendlichen in diesen Jahren in diesem Ort vielseitig beleuchtet.

Am Mittwoch, den 3. Februar um 10.00 Uhr gibt es einen weiteren besonderen Teil des Projekts. Die Juegndlichen wollen sich mit Zeitzeugen treffen, um von ihnen zu erfahren, wie es in diesen Jahren wirklich war. Unter anderem hat die fast 90 jährige Anita Krüger aus Brake ihr Kommen zugesagt. Sie war, sieht sie heute sehr kritisch, damals im BDM und in anderen Organisationsstrulturen der NSDAP aktiv.  ,Wir haben uns damals von den Nazis einwickeln lassen', sagt sie heute bedauernd. Ich bereue das zutiefst. Aber das darf nicht wieder passieren. Deswegen ist es ganz wichtig mit Jugendlichen ins Gespräch zu kommen, ihnen zu erzählen, wie es damals war, was man mit uns gemacht hat, warum wir reingefallen sind. Die Jugendlichen heute sollen eine andere, verantwortliche Entscheidung treffen. Frau Krüger, die nach dem Krieg in der Sozialdemokratie in Brake aktiv wurde, fühlt sich verpflichtet, in solchen Projekten mitzuwirken.  'Ich weiß, welche Fehler ich damals begangen habe.'
Die Jugendlichen hoffen natürlich, dass sich vielleicht auch noch andere Zeitzeugen aus Emstek oder aus der Umgebung melden. Sie wollen wissen, ob sie mit ihrem Denken und Fühlen über die Figuren, die sie in deisem Romangeschehen spielen, richtig liegen. Sie wollen mehr über diese Jahre erfahren. Toll wäre es natürlich auch, wenn Männer berichten würden, wie sie gemustert wurden, wie den Krieg erlebt haben.

Wer Interesse hat auch von älteren Mitbürgern, aber auch von Eltern und anderen Interessierten sollte sich einfach am Mittwoch, den 3. Februar um 10.00 Uhr in der Mensa der Oberschule Emstek einfinden. Sollte bei älteren Menschen ein Problem bestehen, zu der Veranstaltung zu bekommen, sollten sie sich einfach vorher beim Geest-Verlag melden (04447/856580). Dann wird versucht, eine Fahrhilfe zu finden.

Alfred Büngen
 

veranstaltungsdatum: 

3. Februar 2016

News: 

03.02.16
 
Gedenklesung für Rudolf Schlbach in der Klosterschänke Hude

Gedenklesung für Rudolf Schlbach in der Klosterschänke Hude

Mittwoch 3. Februar 2016, 19.00 Uhr
Remise der Klosterschänke Hude
Gedenklesung für Rudolf Schlabach

Eine besondere Lesung gibt es an diesem Mittwoch bei der turnusmäßigen Lesung des FDA in der Remise der Huder Klosterschänke
Der Verlagsleiter des Geest-Verlgs, bei dem die meisten Werke des Autoren Rudolf Schlabach erschienen, liest im Beisein seiner Frau einen Querschnitt aus dem Werk des Autoren, der im vergangen Jahr 91jährig verstarb.
Rudolf Schlabach geboren 1924 im Märkischen Sauerland; Kind­heit und Schule im Ruhrgebiet in der Kreisstadt Unna; im Kriege Wehrdienst bei der Marine; Studium der Germanistik, Philosophie, ev. Theologie. Gymnasiallehrer, Oberstudiendirektor als Leiter eines Gymnasiums in Unna; nach Pensio­nie­rung Umzug nach Norddeutschland, lebte bis zu seinem Tod  in Hude im Landkreis Oldenburg.
Neben seiner beruflichen Arbeit verfasste er Ge­dichte, erzählende Prosa, Hörspiele und Kom­men­tare zum Zeitgeist; erhielt den Josef Dietz­gen-Preis.
In dieser Gedenklesung versucht Alfred Büngen dem Schaffen des Autoren gerecht zu werden und die Breite des Autoren unter Beweis zu stellen.
Insbesondere wird er auch aus seinem noch nie öffentlich vorgestellten Novelle 'Die Freiheit zu schreien' lesen.
Natürlich ist die Lesung für alle Literaturinteressierte, für Bekannte und Freunde des Autoren öffentlich.


Sachlicher Befund
Rudolf Schlabach

Der letzte Zug ist abgefahren,
im Bahnhof geh’n die Lichter aus.
Wie reisedurstig wir noch waren!
Wir schleppen uns nun müd’ nach Haus.
Es zählt zum Faktum später Jahre,
gut zu verstehen das Wort Bahre.
Das Leben, oh, es war doch schön
trotz allem, was nicht wirklich rund.
Unangebracht ist das Gestöhn.
Wehrt eurem so schlau-dreisten Mund!
Auf jedem Friedhof kann man lesen:
Ins Jenseits muss, wer Mensch gewesen.

veranstaltungsdatum: 

3. Februar 2016

Lesungen: 

03.02.16
 
Brückenprojekt 'Nationalsozialismus in Emstek'

Brückenprojekt 'Nationalsozialismus in Emstek'

Nach der Winterpause startet   das Brückenprojekt der Oberschule Emstek mit den nächsten Schreibtagen gleich wieder durch. Zielsetzung dabei ist die Aufarbeitung des Funktionierens des Nationalsozialismus anhand des Erlebens dieser Zeit mit einer Gruppe 14/15jähriger Jugendlicher aus diesen Jahren. Dabei werden besondere regionale Entwicklungen berücksichtigt, ohne dass das Projekt den Anspruch einer historischen Dokumentation erhebt. Es geht vielmehr um die fiktive Entwicklung einer Gruppe vin Jugendlichen in einer ländlichen, katholisch geprägten Gemeinde in Südoldenburg.

Schreiber sind zwei 9te Realschulklassen mit etwa 55 SchülerInnen, dabei auch eine größere Gruppe von Jugendlichen mit russlanddeutschem Hintergrund.

 

Die nächsten Schreibtermine sind der 22. Januar 2015 und der 1. bis 5. Februar 2015

veranstaltungsdatum: 

4. Februar 2016

Lesungen: 

04.02.16
 
Brückenprojekt 'Nationalsozialismus in Emstek'

Brückenprojekt 'Nationalsozialismus in Emstek'

Nach der Winterpause startet   das Brückenprojekt der Oberschule Emstek mit den nächsten Schreibtagen gleich wieder durch. Zielsetzung dabei ist die Aufarbeitung des Funktionierens des Nationalsozialismus anhand des Erlebens dieser Zeit mit einer Gruppe 14/15jähriger Jugendlicher aus diesen Jahren. Dabei werden besondere regionale Entwicklungen berücksichtigt, ohne dass das Projekt den Anspruch einer historischen Dokumentation erhebt. Es geht vielmehr um die fiktive Entwicklung einer Gruppe vin Jugendlichen in einer ländlichen, katholisch geprägten Gemeinde in Südoldenburg.

Schreiber sind zwei 9te Realschulklassen mit etwa 55 SchülerInnen, dabei auch eine größere Gruppe von Jugendlichen mit russlanddeutschem Hintergrund.

 

Die nächsten Schreibtermine sind der 22. Januar 2015 und der 1. bis 5. Februar 2015

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5. Februar 2016

Lesungen: 

05.02.16
 
 
Alfred Büngen liest am 7. Februar aus Meinheit, Paul: Die Tagebuchaufzeichnungen des Seefahrers Paul Meinheit (1869 - 1952) in der pro vita in Vechta

Alfred Büngen liest am 7. Februar aus Meinheit, Paul: Die Tagebuchaufzeichnungen des Seefahrers Paul Meinheit (1869 - 1952) in der pro vita in Vechta

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Die Tagebuchaufzeichnungen

des Seefahrers Paul Meinheit
von 1889 bis 1905
Geest-Verlag, Vechta 2015


ISBN 978-3-86685-529-8
232 S., 12 Euro

In den fernen Welten von Segelschiffen und Südsee dürfen wir mit diesem Buch leben.  Die faszinierenden Tagebuchaufzeichnungen des Seefahrers Paul Meinheit (1869 geboren und 1952 gestorben). Das Tagebuch ist ein wunderschönes Beispiel dafür, wie Menschen in der zweiten Hälfte des 19. und der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts gedacht und gefühlt haben, welche Vorstellungen von der Welt sie bereits entwickelt hatten.

„Wo steckt de verdreite Junge nu wedder? Hein, hol em mal unt’m Logis und sag em, spucken künn he nachher, wenn seine Wach to Koje is!“ – Fürchterlich hatte mich die Seekrankheit gepackt; kaum noch imstande, mich auf den Beinen zu halten, taumelte ich bei den Worten des Steuermanns, welche ich von meiner Seekiste aus, auf welcher ich lag, gehört hatte, an Deck.
Ehe ich mich versah, hatte ich einen freundschaftlichen Fußtritt in der Mitte zwischen Südwester und Seestiefel sitzen und wurde zwischen eine Gruppe heulender Matrosen gestoßen, welche, der Himmel mag wissen, an was für einem Tau zogen. Mechanisch zog ich mit – oder tat wenigstens so, bei meinem erbärmlichen Zustand.
Am 5. November 1889 hatte die Hamburger Bark ‚Thalassa’ den heimatlichen Hafen verlassen, um mit Stückgut eine Reise nach Guayaquil, den Hafenplatz von Quito in Ecuador, anzutreten. Nun heulte der Weststurm mit Windstärke 10 durch die stockfinstere Novembernacht, die Wogen der Nordsee hoch aufpeitschend. Ununterbrochen prasselte der Regen nieder und schwere Brecher überfluteten die machtlos ankämpfende ‚Thalassa’.
Bis auf die Haut durchnässt, zitternd vor Frost und sterbenselend stand ich nun zwischen diesen Gesellen an Deck und zog an dem Tau.
Täglich bestürmten nun Eindrücke das aufnahmefähige Gemüt und hoffnungsfroh sah ich der Zukunft entgegen. Das war ja alles ganz etwas anderes als lateinische Syntax büffeln oder Hunderte blödsinniger Jahreszahlen der griechischen, römischen oder mittelalterlichen Geschichte auswendig zu lernen. Dieses hier war wirkliches Leben und Erleben. Zorn erfasste mich oft, wenn ich, auf Ausguck stehend, an die vielen schlaflosen Nächte zurückdachte, welche mir das stumpfsinnige Einpauken toter Schulweisheit bereitet hatte. Was war dieses hier bei aller straffer Disziplin ein freies Leben! Wie mundeten die wie früher warm bereiteten Erbsen und Bohnen mit Speck dem ewig hungrigen Jungen! Da ich doch schon im 20sten Lebensjahre stand und trotz meiner Schulkenntnisse, welche die der meisten meiner Kameraden bei Weitem überragten, gegen jedermann freundlich und hilfsbereit war, so hatte ich mir an Bord bald eine Position geschaffen, welche sonst Schiffsjungen, die ihre erste Reise machen, nicht beschert ist. Als dann der Äquator passiert und auch an mir die obligate Linientaufe vollzogen war, wodurch mich erst Neptun, wie mein Taufschein bezeugte, als eines seiner Kinder anerkannte, da fühlte ich, dass ich bereits so viel gelernt hatte, um mich als daseinsberechtigtes Mitglied unserer kleinen Schiffsgemeinde zu betrachten. Da ich in puncto ‚Weib’ noch ein vollkommenes Kind war, horchte ich erstaunt und nicht verstehend den Auslassungen der Matrosen über die Frauen. Brummend war ich aufgesprungen und Hein Müller, so hieß der Vorwitzige, hatte seinen Frust zwischen seinen Zähnen sitzen. Die Matrosen brüllten vor Vergnügen und ich schlich mich hinaus an Deck. Als ich dann nachts auf Ausguck stand, kam Hein zu mir auf die Back und schenkte mir eine Zigarre. Ich war inzwischen bei ruhiger Überlegung zu der Überzeugung gekommen, dass all dieser Schnack nicht so tragisch aufzufassen sei, so nahm ich dankend die Giftnudel an und Hein und ich wurden dicke Freunde.

 

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7. Februar 2016

Lesungen: 

07.02.16
 
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Jury-Tagung Mooranthologie im Moormuseum
08.02.16
 
Lesung am Kamin im Forsthaus Heiligenberg, Verlagsleiter Alfred Büngen liest aus dem Buch: „Tagebuchaufzeichnungen des Seefahrers Paul Meinheit von 1889-1905”

Lesung am Kamin im Forsthaus Heiligenberg, Verlagsleiter Alfred Büngen liest aus dem Buch: „Tagebuchaufzeichnungen des Seefahrers Paul Meinheit von 1889-1905”



 


Lesung am Kamin im Forsthaus Heiligenberg / Bruchhausen-Vilsen am 10. Februar um 15.00 Uhr

Verlagsleiter Alfred Büngen liest aus dem Buch: „Tagebuchaufzeichnungen des Seefahrers Paul Meinheit von 1889-1905”


Bruchhausen-Vilsen. Forsthaus Heiligenberg. Vor zwei Jahren entdeckte die Bassumerin Ulrike Meinheit die autobiografischen Aufzeichnungen des Großonkels Ihres Mannes Paul Meinheit, in denen er seine Erlebnisse in der weltweiten Seefahrt und seinen Werdegang vom Schiffsjungen zum Schiffsoffizier aufgeschrieben hatte

Die abenteuerlichen Reiseberichte sind spannend zu lesen – gleichzeitig liefern sie auf beeindruckende Weise einen Blick in die Gedanken- und Gefühlswelt der damaligen Zeit. Freuen Sie sich auf eine spannende Lesung und selbstgebackenen Kuchen zum Kaffee oder Tee. Gedeck pro Person EUR 10,50. Die Abbildung ist urheberrechtlich geschützt und steht ausschließlich in Zusammenhang mit dieser Veröffentlichung zu Verfügung.

 

veranstaltungsdatum: 

10. Februar 2016

Lesungen: 

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Biographien aus dem Südwesten Berlins - Jenny Schon und Beppo Pohlmann im Museum Steglitz

Biographien aus dem Südwesten Berlins - Jenny Schon und Beppo Pohlmann im Museum Steglitz

Biographien aus dem Südwesten Berlins

> > Beppo Pohlmann, Friedenau, Musiker, Autor, liest aus: „Wo sich Gott und die Welt traf – 50 Jahre Mauerbau“, und singt:
„Kreuzberger Nächte sind  lang..“, Geest Verlag;


> > Jenny Schon, Schmargendorf, Sinologin, Stadtführerin, Autorin,
liest aus: "Finger zeig - Berliner Geschichten", Geest Verlag.

Zeit: Sonntag, 14.2.2016, 16 Uhr
Ort: Museum Steglitz, Drakestraße 64 A, Lichterfelde



Beppo Pohlmann erzählt von der Entstehung seines Hits
"Kreuzberger Nächte sind lang, Kreuzberger Nächte sind lang,
erst fang sie ganz langsam an, aber dann, aber dann...“.



Jenny Schon
erinnerte 2011 in ihrem Band „Wo sich Gott und die Welt traf“, dass vor 50 Jahren nicht nur die Mauer gebaut wurde, sondern auch Aberzehntausende Jugendliche  aus Westdeutschland nach Westberlin zogen und damit die eingemauerte Stadt am Leben erhielten.
Jenny Schon hat auch einen Band zum 25. Jahrestag der Maueröffnung herausgebracht „Finger zeig“, in dem sie Ost-West-Geschichten erzählt.
Sie ist auch Stadtführerin besonders für den Südwesten von Berlin.
Sie erzählt die Geschichte der  komplizierten Postleitzahl 1000 Berlin 33.

Beide Autoren haben eine westdeutsche Herkunft, leben aber teils schon seit 50 Jahren in Berlin.

 

veranstaltungsdatum: 

14. Februar 2016

Lesungen: 

14.02.16
 
fun_y valentine Kunst-Quartier BBK | Osnabrück

fun_y valentine Kunst-Quartier BBK | Osnabrück

fun_y valentine | Osnabrück

e-karte raddatz schick

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Ausstellung „fun_y valentine“ mit Arbeiten von Tina Schick und Jens Raddatz thematisiert den großen
und leidvollen Komplex „Gewalt an Frauen“. Jede vierte Frau in Deutschland leidet oder hat schon unter
häuslicher Gewalt gelitten. Oftmals haben psychische, sexuelle, soziale und/oder finanzielle Gewalt das
Ziel der Kontrolle und Machtausübung. Tina Schick beschäftigt sich in ihren fotografischen Arbeiten mit
diesen Themen und (Zwangs-)Prostitution, Straßenstrich und Macht. Mit ihren eher dokumentarischen
Arbeiten werden Besucher unvoreingenommen konfrontiert und sollen so das eigene moralische Werte-
system verifizieren.

Jens Raddatz fragt seinen Siebdruckarbeiten nach Opfern und Tätern, gibt es typische Opfer- und Täterbilder?
Diesen Fragen forscht Jens Raddatz nach vor allem sucht er aber nach Respekt.
Die Ausstellung wird sich mit diesen Fragen beschäftigen und erst unter der Mithilfe der Besucher ein Erschein-
ungsbild bekommen – hierfür müssen alle unterstützen und helfen. Genauso wie bei der Bekämpfung der Gewalt
an Frauen!


Am 29.2. um 17 Uhr wird ein informativer Aktionsabend, u.a. mit Unterstützung der Frauenberatungsstelle, dem
Frauenhaus und Solwodi Osnabrück und anderen Anlaufstellen für von Gewalt betroffener Frauen veranstaltet.
Näheres wird zeitnah angekündigt.

Wir laden Sie herzlich zu der Eröffnung unserer Ausstellung
am 14.2. um 17 Uhr
und zu einem aktiven Informationsabend
am 29.2. um 17 Uhr ein

Die Ausstellung ist vom 14. Februar bis zum 5. März zu sehen

| Osnabrück

veranstaltungsdatum: 

14. Februar 2016

Lesungen: 

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Hörspielfassung 'Das Leben der Esther Schmidt und anderer Jugendlicher im Nationalsozialismus'

Hörspielfassung 'Das Leben der Esther Schmidt und anderer Jugendlicher im Nationalsozialismus'

In einer von den Schülern erarbeiteten Hörspielfassung liegt nun das Leben des jüdischen Mädchens Esther Schmit und anderer Jugendlicher aus der Wesermarsch vor. An diesem Montag geht es den ganzen Vormittag an die Aufnahmen, die dann im Verlag noch einmal mit Geräuschen und Musik ausgestattet wird, sodass sie dann sendefähig ist.

 

… und du bist raus!
Das Leben der Esther Schmidt und anderer Jugendlicher im Nationalsozialismus in der Wesermarsch
Ein Romanprojekt von Schülern der Pestalozzischule und des Gymnasiums Brake
In Zusammenarbeit mit: Kultur vor Ort e. V., Berne und dem Geest-Verlag

Herausgegeben von Alfred Büngen, Tanja Framme, Kim Koretzki
Geest Verlag, Oktober 2015

ISBN 978-3-86685-538-0                                     

ca 185 S., 10 Euro

 

 

... und du bist raus‘ ist das nunmehr dritte gemeinsame Schreib- und Buchprojekt (Zwischen Kuschelbär und Lie­besglück, 2013, Das ist unser Haus!, 2014) aus der ge­mein­­samen Arbeit von Pestalozzischule Brake, Gym­nasium Brake, Kultur vor Ort e.V., Berne, und dem Geest-Verlag, Vechta.
Grundlegender Ansatz bei den Projekten war und ist, dass Förderschüler und Gymnasiasten gemeinsam schrei­­­ben und ein Buch verfassen können, ja sogar einen ganzen Roman, wie sie bereits im Vorjahr durch das Projekt Das ist unser Haus! bewiesen haben. Doch diesmal ging es nicht um die Gründung eines Jugend­zentrums, vielmehr um die Auseinandersetzung mit der eige­nen Geschichte.­
Auf dem Hintergrund fiktiver Biografien damaliger Jugend­licher durchlebten die teilnehmenden SchülerInnen die na­tio­­nalsozialis­tischen Jahre in Brake. Mit Handlungs­alter­nativen konfrontiert, hatten die Schülerinnen die Mög­lich­keit,  das weitere Handeln ihrer Figuren zu bestimmen. Wer würde unter ande­rem dem jüdi­schen Mädchen Esther wirk­lich helfen, und zwar glaubwürdig, bezogen auf die eigene fiktionale Sozialisation? Wer würde sich gegen die natio­nal­so­zialis­ti­sche Gewalt engagieren, wer würde sich eher ein­fügen? Die Jugendlichen entwickel­ten ihre Figuren da­bei äußerst einfühlsam und für den Leser oft­mals in ihrem Handeln überra­schend.
Die SchülerInnen konnten sehen, dass es keinesfalls nur eine Opfer-Täter-Gesellschaft gab, vielmehr vielerlei Grau­schat­tierungen das Leben bestimmten. Und sie konnten lern­en, so eine wichtige Zielsetzung des Projekts, dass nur der rechtzeitige solidarische Widerstand gegen undemo­kratische Bestre­bungen die Chance des Verhinderns eines Unrechtsstaates ist. Ein tolles Projekt, dass eine überzeu­gende Möglichkeit zeigt, mit Jugendlichen die Geschichte des Natio­nalso­zia­lis­mus vor Ort aufzuarbeiten und für sie  verstehbar zu ma­chen.

veranstaltungsdatum: 

15. Februar 2016

Lesungen: 

15.02.16
 
Filmdreh des Projekts 'So bleibt mir nur die Hoffnung'
16.02.16
 
Lesung aus der Anthologie Hoffnung im Literaturhaus Dortmund

Lesung aus der Anthologie Hoffnung im Literaturhaus Dortmund

 
Am Dienstag, den 16. Februar 2016, werden wir die neue Essener Anthologie "Was mir Hoffnung macht" im Literaturhaus in Dortmund vorstellen,
 
 

 

Was mir Hoffnung macht!
Kinder und Jugendliche
aus dem Ruhrgebiet erzählen
Artur Nickel (Hg.)
Geest-Verlag, Vechta-Langförden, 2015

ISBN 978-3-86685-541-0
380 S., 12 Euro

Geht es um das Thema Hoffnung, so sind Kinder und Jugendliche in ihrem Element. Kinder und Jugendliche zwischen 10 und 20 Jahren im Ruhrgebiet wohl ganz besonders. An die 300 Texte haben sie dazu für die neue Essener Anthologie eingesandt, einer interessanter als der andere. Und: Sie kommen aus allen Ecken des Reviers. Von Duisburg bis Hamm und von Herten bis Ennepetal melden sie sich sprichwörtlich zu Wort. Auffällig dabei: Viele von ihnen beteiligen sich zum ersten Mal an einer Ausschreibung dieser inzwischen elfbändigen Anthologiereihe. Teilweise sind es Sammeleinsendungen aus der Schule, teilweise aber haben sich Jugendliche auch ganz eigenständig mit ihren Texten eingebracht. Und das ist bemerkenswert. Immer wieder mit einem kleinen Anschreiben, in dem sie sich persönlich dafür bedanken, dass ihnen dieses Podium zur Verfügung gestellt wird. Es ist ja schon etwas anderes, ob man seine Gedanken zu Hause irgendwo aufschreibt (so wichtig das ist) oder ob man sie in ein richtiges Buch einbringt und öffentlich gehört wird. Es ist der Reiz, sich schreibend seiner selbst vergewissern zu können, etwas fiktiv zu entwerfen oder zu gestalten und gleichzeitig andere zu finden, die sich genauso beteiligen und sich mit dem Erschriebenen auseinandersetzen. Richtig eindrucksvoll formuliert Louisa Regelmann (12 Jahre), um was es beim Schreiben geht:
Schreiben ist Leben. Schreiben ist Freiheit. Schreiben ist eine nie endende Reise in ma-jestätische Welten, die ich mir nur erdenken kann. Schreiben drückt meinen Charakter aus. Schreiben ist meine Begabung. Schrei-ben gibt mir Hoffnung. Buchstaben. Wörter und Sätze. (...) Mit ihnen ist unsere ganze Welt geprägt. Eine kurze, für mich bedeutende Reise in ein anderes Universum beginnt mit einem winzigen Buchstaben. Der Augenblick, wenn ich mein Papier berühre und in eine komplett veränderte Welt abtauche, wie ich sie mir vor meinem inneren Auge vorstelle. Ohne Regeln und ohne Krieg leben.
 

 

Artikelnummer: 978-3-86685-541-0

veranstaltungsdatum: 

16. Februar 2016

Lesungen: 

16.02.16
 
 
 
 
 
 
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Vorstellung des neuen Projekts für Kinder und Jugendliche aus dem Ruhrgebiet

Vorstellung des neuen Projekts für Kinder und Jugendliche aus dem Ruhrgebiet


 


Am kommenden Freitag, den 26.2. um 14.00 Uhr, wird im Grend-Kulturzenrum in Grend im Beisein der Träger und der Kooperationspartner das neue Thema der Ausschreibung des Buchprojkets für Kinder und Jugendliche aus dem Ruhrgebiet vorgestellt. Erneit werden viele Kinder und Jugendliche mit und ohne Migrationshintergrund gebeten, einen Beitrag zu verfassen.

 

veranstaltungsdatum: 

26. Februar 2016

Lesungen: 

26.02.16
 
Lesung aus der Anthologie Hoffnung beim Elternverband und Lehrerverein Ruhr

Lesung aus der Anthologie Hoffnung beim Elternverband und Lehrerverein Ruhr

am Freitag, den 26. Februar 2016, in Essen beim Elternverband und Lehrerverein Ruhr.

 

 

 

Was mir Hoffnung macht!
Kinder und Jugendliche
aus dem Ruhrgebiet erzählen
Artur Nickel (Hg.)
Geest-Verlag, Vechta-Langförden, 2015

ISBN 978-3-86685-541-0
380 S., 12 Euro

Geht es um das Thema Hoffnung, so sind Kinder und Jugendliche in ihrem Element. Kinder und Jugendliche zwischen 10 und 20 Jahren im Ruhrgebiet wohl ganz besonders. An die 300 Texte haben sie dazu für die neue Essener Anthologie eingesandt, einer interessanter als der andere. Und: Sie kommen aus allen Ecken des Reviers. Von Duisburg bis Hamm und von Herten bis Ennepetal melden sie sich sprichwörtlich zu Wort. Auffällig dabei: Viele von ihnen beteiligen sich zum ersten Mal an einer Ausschreibung dieser inzwischen elfbändigen Anthologiereihe. Teilweise sind es Sammeleinsendungen aus der Schule, teilweise aber haben sich Jugendliche auch ganz eigenständig mit ihren Texten eingebracht. Und das ist bemerkenswert. Immer wieder mit einem kleinen Anschreiben, in dem sie sich persönlich dafür bedanken, dass ihnen dieses Podium zur Verfügung gestellt wird. Es ist ja schon etwas anderes, ob man seine Gedanken zu Hause irgendwo aufschreibt (so wichtig das ist) oder ob man sie in ein richtiges Buch einbringt und öffentlich gehört wird. Es ist der Reiz, sich schreibend seiner selbst vergewissern zu können, etwas fiktiv zu entwerfen oder zu gestalten und gleichzeitig andere zu finden, die sich genauso beteiligen und sich mit dem Erschriebenen auseinandersetzen. Richtig eindrucksvoll formuliert Louisa Regelmann (12 Jahre), um was es beim Schreiben geht:
Schreiben ist Leben. Schreiben ist Freiheit. Schreiben ist eine nie endende Reise in ma-jestätische Welten, die ich mir nur erdenken kann. Schreiben drückt meinen Charakter aus. Schreiben ist meine Begabung. Schrei-ben gibt mir Hoffnung. Buchstaben. Wörter und Sätze. (...) Mit ihnen ist unsere ganze Welt geprägt. Eine kurze, für mich bedeutende Reise in ein anderes Universum beginnt mit einem winzigen Buchstaben. Der Augenblick, wenn ich mein Papier berühre und in eine komplett veränderte Welt abtauche, wie ich sie mir vor meinem inneren Auge vorstelle. Ohne Regeln und ohne Krieg leben.
 

 

Artikelnummer: 978-3-86685-541-0

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26. Februar 2016

Lesungen: 

26.02.16
 
Doris Egger aus Basel bei Ausstellung im Spritzenhüsli in Overwil

Doris Egger aus Basel bei Ausstellung im Spritzenhüsli in Overwil


 


Eine Reihe von Bildern von Doris Egger wurden  in der Kreativwerkstatt erneut für eine Ausstellung ausgewählt . Außer unserer Autorin wurden noch 14 andere Künstler ausgewählt.

Die Vernissage ist am Freitag, den 26. Februar um 19:00 Uhr.

Die Ausstellung endet am 20. März dieses Jahres.

Die Ausstellung findet im Spritzehüsli, Kunst und Kultur an der Hauptstrasse 32 in Oberwil (CH) statt.

 

veranstaltungsdatum: 

26. Februar 2016

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