Mo Di Mi Do Fr Sa So
26
27
28
29
30
31
1
 
 
 
 
 
 
Radio Essen bringt Texte aus 'Von Fluchten und Wiederfluchten'

Radio Essen bringt Texte aus 'Von Fluchten und Wiederfluchten'

Am Ostersonntag, den 1. April  wird auch die Anthologie "Von Fluchten und Wiederfluchten" vorgestellt. Es handelt sich dabei um ein besonderes Buch, das etwas leistet, das es so bisher noch nicht gegeben hat. Es stellt nämlich Fluchten vom zweiten Weltkrieg bis heute in Deutschland und Europa nebeneinander und schafft dadurch Vergleichsmöglichkeiten. Mit Fluchten kennen wir uns gerade in Deutschland aus, haben wir doch in der jüngeren deutschen Geschichte da eine Menge erlebt. Warum fliehen Menschen? Was gewinnen und verlieren sie? Was passiert, wenn sie willkommen sind oder abgelehnt werden? Das sind einige der Fragen, denen man in diesem Band nachspüren kann. Und: man kann vergleichen. Das ist neu. Die Texte wurden in einer Ausschreibung gesammelt und stammen von etwa einhundert Autorinnen und Autoren aus ganz Deutschland und Europa. Die Geleit-Worte dazu hat der Schriftsteller Ilija Trojanow verfasst, dessen Aphorismen-Band „Nach der Flucht“ ja Furore gemacht hat. Auch hier: Hören Sie mal hinein, was die Autorinnen und Autoren mitzuteilen haben! Diejenigen, die hier lesen, sind in Nordrhein-Westfalen unterwegs.

Zu hören ist das alles über 102,3 oder im Internet über http://www.radioessen.de/service/webradio.html

veranstaltungsdatum: 

1. April 2018

Lesungen: 

01.04.18
 
2
3
4
5
6
7
8
 
Renate Blauth liest in der VHS Cloppenburg aus 'Wilder Wermut'
04.04.18
 
 
Jenny Schon liest am 6.4. im Morgenstern-Antiquariat in Berlin -Steglitz

Jenny Schon liest am 6.4. im Morgenstern-Antiquariat in Berlin -Steglitz

 

 

Jenny Schon liest aus ihrem neuen Roman
…halbstark. Ein Roman der Nachkriegszeit


     Die Fünfziger Jahre und Rock'n Roll
Jenny Schon schreibt in ihrem Roman nah an ihrem eigenen Leben.
Als Arbeiter- und Flüchtlingskind ist sie im Rheinland mit ausgrenzenden Schimpfwörtern großgeworden, sie lernt sich zu wehren. Als "Halbstarke" tanzt sie auf der Kirmes Rock'n Roll und hört im Kofferradio Elvis Presley
und Bill Haley, bezieht Prügel vom Vater, vom Lehrer und vom Lehrherrn. Die Erwachsenen waren nach dem Zweiten Weltkrieg weit davon entfernt, perfekte Demokraten zu sein.
Obwohl es den Begriff "Halbstarke" schon um 1900 in Deutschland gab, wird er in den Fünfzigerjahren für Jugendliche aus dem proletarischem Milieu verwendet, die in  irgendeiner Weise nicht in das öffentlich gewünschte Bild der Nachkriegsgesellschaft passen und sich durch normwidriges Verhalten, wie der Belästigung von Passanten, Störung
der öffentlichen Ordnung oder Auseinandersetzungen mit der Polizei, auszeichnen, und  dies in Ost wie West.
Die Halbstarken-Bewegung ist die erste Nachkriegsjugendbewegung.
Gitarre und Gesang:
Peter Robin

Zeit:  Freitag, 6.4. 2018 19 Uhr
Ort:  Morgenstern Antiquariat
        Steglitz, Schützenstr. 54



 

 

 

veranstaltungsdatum: 

6. April 2018

Lesungen: 

06.04.18
 
 
9
10
11
12
13
14
15
 
 
Dietmar Linke liest aus Bedrohter Alltag im Gemeindehaus Lübars in Berlin

Dietmar Linke liest aus Bedrohter Alltag im Gemeindehaus Lübars in Berlin

11. April: 15 – 17 Uhr Ev. Gemeindehaus Lübars, Zabel-Krüger-Damm 115, 13469 Berlin

23. April: 18.30 Uhr Stadtbibliothek Kyritz,  Marktplatz 17, 16866 Kyritz

26. April; 19 Uhr Dominikanerkloster Prenzlau, Kleinkunstsaal, Uckerwiek 813, 17291 Prenzlau

26. Mai: 15 Uhr ERZÄHLKAFFEE, Stadtmuseum Cottbus, Bahnhofstraße.52, 03046 Cottbus

30. Mai: 18 Uhr Stadt - Bibliothek Frankfurt/O., Bischofstr. 17, Frankfurt/O.

21. Juni: 19. 30 bis 21 Uhr im Theol. Gesprächskreis der Philipp–Melanchthon-  Kirche Neukölln, Kranoldstr. 16, 12051 Berlin

22. Juni: 19 Uhr Bibliothek Wilhelmsruh,. Hertzstr. 61, 13158 Berlin

26. Juni: 20 Uhr Kirchengemeinde Hermsdorf, Büchercafé, Wachsmuthstr. 25, 13467 Berlin      

18. August: 19 Uhr Kirche in Lychen

5. Oktober: 19 Uhr Ev. Kirchengemeinde Fürstenwerder, Ernst-Thälmann-Str. 37, 17291 Fürstenwerder

08. November: 19.30 Uhr Kirchengemeinde St. Nicolai, Lüner Str. 15, 21335 Lüneburg

 

Dietmar Linke
Bedrohter Alltag
Als Pfarrer im Fokus
des MfS
Vorwort von
Karl Wilhelm Fricke
Geest-Verlag 2015
ISBN 978-3-86685-512-0
ca. 480 S., 16.80 Euro

Die Nachrichten der letzten Jahre und Monate über das Bespitzeln von Bür­gern per Telefon und Internet durch aus- und inländische Geheimdienste stellt für ein solches Buch einen nicht zu übersehenden aktuellen Bezug dar. Ein Pfarrer, der in der DDR sein Amt nicht nur „verwalten“, sondern den Freiraum Kirche im real-existierenden Sozialismus erlebbar machen wollte, geriet rasch in den Fokus des MfS (Ministerium für Staatssicherheit). Für einen offenen Dialog gab es außer­halb der Kirche kaum einen Raum.

In einem Gespräch mit Jürgen Fuchs, im Buch dokumentiert, sagt dieser zum Ehepaar Linke: „Ich finde euch in keiner Weise defensiv. Ich empfinde euch als realistisch, mutig, energisch. Ich empfinde euch solidarisch gegen­über anderen und euch selbst. Ich wollte nur andeuten, dass es sowieso keine Möglichkeit gibt, die Taten von Wiegand und anderen rückgängig zu machen, ob sie nun verstehen, was ihr für richtig haltet, oder ob sie bereuen, das ist fast eine untergeordnete Frage. Sondern dass es bei Men­schen­rechtsverletzungen und Ver­brechen dieser Art und auch dem, was man selber erlebt hat und an­dere erlebt haben, nur das produ­ktive Dagegen gibt, human natür­lich, aber das produktive Dagegen. Das drückt ihr für mich aus. Ich empfinde die Gesellschaft ins­gesamt als defensiv. Sich vorzu­stellen, Wiederholungen und Ausdeh­nung von solchen Ge­scheh­nissen [...] Umso wichtiger ist das, was ihr tut.“

So ist man geneigt, bei Dietmar Lin­kes ‚Bedrohter Alltag' mit Brecht von einer Beispielgeschichte zu spre­chen, die weit über den dokumen­tarischen Charakter hinaus die sys­te­matischen Zerstörungsversuche des MfS gegen einen Aufmüpfigen zeigt. Linke war von 1971 bis 1983 Pfarrer in verschiedenen Gemeinden in der DDR, arbeitete im Rahmen seiner Tätigkeit gemeinsam mit seiner Frau mit kritischen Schrift­stellern der DDR zu­sammen, war Mitbegründer der ‚Friedenswerk­statt' in Ostberlin.

„Was ihr berichtet, beschreibt, erlebt, bekämpft und durchgestanden habt“, so schreibt Jürgen Fuchs, „betrifft viele, wenige, die es so weit betreiben wie ihr. Wenige, die es reflektieren. Wenige, die es auf den Punkt bringen. Aber es ist doch fast ein Massenphänomen. Die Wahr­scheinlichkeit, dass es zukünftig auftritt, so und anders, ist relativ hoch.“

Ein Buch, das wie kaum ein zweites das beschreibt, wessen man die DDR anklagen muss. Sie hat einen Staats­terrorismus errichtet, der sich auch dann noch gegen die Bürger richtete, die das Land erzwungenermaßen ver­lassen hatten. So wurde auch das Ehepaar Linke nach ihrer Ausbür­gerung nach Westberlin weiterhin über­wacht und stand im Fokus staatlicher Dienststellen der DDR.
Ein aufregendes und ein aufklärendes Buch, das angesichts sich ver­stärkender, ver­harmlosender Ostal­gien ein unbedingtes Muss ist, das die Systematik von staatlichem Terror und Zerstörung zeigt.

Aus dem Vorwort
von Karl Wilhelm Fricke

Das  Buch  ist nicht nur von biogra­fischem Interesse. Es ist auch und nicht zuletzt ein Zeugnis christlicher Selbstbehauptung und Opposition und damit ein belangvoller Beitrag zur Aufarbeitung der DDR-Ver­-gan­genheit. Dietmar Linke war Zeitzeuge speziell der ersten Jahre nach dem Machtwechsel von Walter Ulbricht zu Erich Honecker, der mit mancher Hoffnung auf inneren Wandel der DDR verbunden war.  Erst die dramatische Selbstverbrennung des Pfarrers Oskar Brüsewitz am 18. August 1976 auf dem Marktplatz in Zeitz, ein verzweifelter Protest gegen die Unter­drückung der Kirche, warf ein grelles Schlaglicht auf die  Wirk­lichkeit im Staat-Kirche-Verhältnis der DDR.
Daran zu erinnern, ist in einer Zeit nos­talgischer Verklärung und postdik­tatorischer Schönfärberei sinnvoll und notwendig. Darin besteht das Ver­dienst des Autors. Seinem Buch ist eine breite Leserschaft zu wünschen. Namentlich Pastoren und Pädagogen der jüngeren Generation sollten sich für die Lektüre interessieren.

Dietmar Linke
1944 in Breslau geboren. Theologie­studium an der Humboldt-Universität Berlin. 1971 bis 1978 Pfarrer in Meins-dorf/ Kreis Jüterbog. 1978 bis 1983 Pfarrer in Neuenhagen b. Berlin.
In dieser Zeit Zusammenarbeit mit kritischen Schriftstellern der DDR.
Mitbegründer der »Friedenswerkstatt« in Ostberlin. Im Dezember 1983 Ausbürgerung nach Westberlin.
Referent beim Gesamtdeutschen Institut.
1987 bis 1997 Pfarrer an der Kapernaum - Kirche in Berlin-Wedding.
Tätig als Publizist und Autor.

 

veranstaltungsdatum: 

11. April 2018

Lesungen: 

11.04.18
 
 
Agnes Gossen und Monika J. Mannel lesen aus 'Kindheit in Deutschland und Russland in der Gesamtschule St. Josef in Bad Honef und in der Internationalen Begegnungsstätte in Bonn

Agnes Gossen und Monika J. Mannel lesen aus 'Kindheit in Deutschland und Russland in der Gesamtschule St. Josef in Bad Honef und in der Internationalen Begegnungsstätte in Bonn


Im Rahmen der Kulturtage NRW in Bad Honef präsentieren Agnes Gossen und Monika J. Mannel ihr gemeinsames Buch "Kindheit in Deutschland und Russland" bei einer Schullesung in der Gesamtschule St. Josef in Bad Honef am Freitag, den 13.April und zusätzlich noch in der Internationalen Begegnungsstätte in der Qunatiusstr. 9 in Bonn um 14.00 Uhr"

                                Rose Steinmark

            ALS ICH KLEIN WAR...
           
             Aufzeichnungen zum Buch der in Bonn lebenden Autorinnen
            Monika J. Mannel und Agnes Gossen
            „Kindheiten in Deutschland und Russland“


Als ich klein war, war ich ziemlich verträumt. Ich hätte  stundenlang auf der mit Gänseblümchen übersäten Wiese hinter unserer kleinen Lehmhütte liegen, und ziellos den tiefblauen Himmel anstarren können. Meist waren meine Träume undefinierbar, ich konnte sie nicht irgendwie zuordnen oder mit Worten  beschreiben. Vor meinen Augen entstanden sagenhafte Szenen, ferne Länder und verschwommene Gesichter – ein buntes Durcheinander, das Summa summarum dessen, was ich in meinen Kinderbüchern gelesen und gesehen hatte. In solchen Momenten verlor ich komplett das Zeitgefühl. Irgendwann, wenn mein Traum eine besonders spannende Richtung einschlug, erklang die strenge, stets gereizte Stimme meiner Mutter und verscheuchte ihn. Er verzog und verzettelte sich wie die wolkigen märchenhaften Gestalten dort oben – ich wurde in die Realität zurückgerufen, in eine Welt, wo es keine Zeit für „uff der faule Haut liegen“ gab. Früh wurde auch mein Leben von Aufgaben und Pflichten bestimmt...
In meinem Gedächtnis verbergen sich aber auch wunderschöne, unvergessliche Passagen, die den Erzählungen im Buch „Kindheiten in Deutschland und Russland“ sehr ähnlich sind. Zwei Autorinnen, Monika J. Mannel und Agnes Gossen, die sich bereits seit vielen Jahren kennen und sich gemeinsam in verschiedenen Organisationen engagieren, schrieben ein Buch, in dem die Erinnerungen aus der Kindheit den Grundstock des Sujets bilden, im Gedächtnis des Lesers Assoziationen aus seiner Vergangenheit wach rütteln, am Faden seiner Erinnerung zerren und längst vergessene Gefühle in die Gegenwart zurückholen.
Wissenschaftlich wurde belegt, dass unsere ersten Gedächtnisspuren mit rund drei Jahren beginnen, sehr emotional, bewegend, rührend und überempfindlich sind. Obwohl die Kindheitstagen der beiden kleinen Mädchen Monika und Agnes in verschiedenen Welten abliefen, passierte in ihrem Leben so Manches, das sie einander sehr nah bringt. Es sind gezeichnete Bruchteile ihrer ersten Erlebnisse, die ihr Gedächtnis behutsam bis in das Heute bewahrt hat. Sie stammen aus den Zeiten ihrer frühsten Kindheit, wo sie sich geborgen und wunschlos glücklich fühlten und  die Welt noch heil und in Ordnung war. So schien es ihnen jedenfalls, in Wirklichkeit jedoch geschah alles in den Nachkriegsjahren, in Sommern und Wintern, wo Not, Armut, Ungerechtigkeit und Geldmangel herrschten... Aber für die Mädchen drehte sich alles um ihre Nächsten, um ihre Familien. Beide vergötterten ihre Väter, die ihre wenigen freien Minuten den Kindern widmeten und ihnen die ersten Streiche beibrachten. Bei Agnes ist es das Fingerspiel, das sie heute noch an den klangvollen Hauch ihrer plattdeutschen Muttersprache, die in der Familie gesprochen wurde, zurückerinnert:
„...Jret kocke, ollen jewe und dem latzen, den fühlen Finja, aufrriete, wajchschmiete...“ („Grütze kochen, allen geben, nur dem letzten, den faulen, abreißen, wegschmeißen“)
Monikas Vater konnte „so richtig mit seinen Kindern spielen“. Er spielte ihnen „oft Kasperletheater vor, brachte ihnen akrobatische Übungen bei“ und begeisterte sie damit... 
Zwei Welten, zwei Buchhälften, in denen die Autorinnen Agnes Gossen und Monika J. Mannel  jede in 17 Kapiteln ihre ersten Erkenntnisse, ihre eigene fröhliche sowie traurige Erfahrungen zur Schau tragen. Verfasst in der Ich-Form klingen die Geschichten äußerst persönlich, heimisch und vertraulich, aber keineswegs intim: die Autorinnen haben nichts zu verbergen, im Gegenteil – sie freuen sich, ihre Erinnerungsscherben öffentlich zu machen und sie mit jedem zu teilen. Dem Leser wird der Einblick in zwei verschiedenen Welten, die tausende Meilen voneinander entfernt sind und sich trotzdem greifbar nah anfühlen, gewährt. Welten, in denen tagtäglich dasselbe geschieht – es wird gekocht, gebacken, gemolken, die Sonne geht auf und unter. Welten, in denen die Kinder kuhwarme Milch genießen und ihren süßlichen Duft einatmen, die ersten, noch unreifen und ganz sauren Früchten in den Obstgärten ihrer Großmüttern kosten, auf die Ziegen, die sich gerne im Gemüsebeet verwöhnen möchten, aufpassen. Es war warm, die Sonne schien, die Kinderstreiche nahmen kein Ende und die Eltern waren immer für einen da.
Später kam die Zeit der Einschulung, Agnes und Monika malten noch ganz wage ihre ersten Buchstaben auf kleinen Tafeln, Monika in Deutschland und Agnes in Russland:
„Meine erste Tafel war etwa so groß wie ein DIN A-Blatt. Die Schreibfläche war aus Schiefer und mit hellem Holz eingerahmt...“ (Monika)
„Ich schrieb mit Farbkreide auf eine kleine grüne Tafel, die Omas Schwestern uns aus Kanada zugeschickt hatten...“ (Agnes)
An eisigen Wintertagen gab es wenig draußen zu tun, da saßen die Mädchen ganz brav zu Hause und schauten sich fantastische Bilder an den zugefrorenen Scheiben an. Den verschneiten Obstgarten beobachteten sie durch die Löcher, die sie in die bereiften Fenster hauchten. Anmutende und ein wenig sentimentale Erinnerungen aus einer Kindheit, die trotz allem ungetrübt und gesegnet war:
„... Die Doppelfenster... waren  vom Frost mit weißen Blumen, Farn und wundersamen exotischen Bäumen geschmückt... wir malten diese Fantasiebilder des Winters nach oder hauchten ein Loch ins bereifte Fenster und schauten uns die verschneiten Apfelbäume im Vorgarten an...“ (Agnes)
„... Der Mond schien und da sah ich es, Eisblumen. Eisblumen am Fenster... Vorsichtig hauchte ich ein Loch in die Eisblumen und schaute hinaus. Der Schnee im Garten glitzerte und funkelte...“ (Monika)
Die Gedanken eines Kindes, seine Fantasien und Träume sind frei. Sie entwickeln sich unabhängig von der Umgebung, sind zeitlos und kennen keine Grenzen. Sie sind die treibende Kraft der jungen Seele, die sich stets auf der Suche befindet und die Welt erforscht. Bei ihrer Suche schwebt sie über Wälder und Meeren, streift den glühenden Wüstensand und haucht kleine Löcher in die frostigen Eisblumen an den Fenstern um in die Zukunft zu schauen, in eine Zukunft, die es ohne Vergangenheit nicht geben kann...
Es war eine gute Idee der Lyrikerinnen Monika J. Mannel und Agnes Gossen, die Erinnerungen aus ihren Kindheiten in solch einer lyrischen Form festzuhalten! Es ist ihnen damit gelungen, auch den Leser dazu zu bewegen und ihn einzuladen, sich eines Tages auf seine eigene Reise in die Vergangenheit zu machen.
Das vor kurzem im Geest-Verlag herausgegebene Buch „Kindheiten in Deutschland und Russland“ ist zweifellos eine gelungene Symbiose zwischen Gestern und Heute und zugleich ein erfolgreiches literarisches Experiment, das den Autorinnen aus Bonn vermutlich viel Freude bereitete und auch den Leser begeistern wird, denn es ist eine spannende Lektüre mit tiefsinnigen Schlussfolgerungen: Es ist so einfach, Welten zusammenzubringen, einander zuzuhören um einander besser zu verstehen...

veranstaltungsdatum: 

13. April 2018

Lesungen: 

13.04.18
 
Markus Jäger lädt ein zur Lesung 'Im rechten Licht' im Bogentheater Innsbruck

Markus Jäger lädt ein zur Lesung 'Im rechten Licht' im Bogentheater Innsbruck


 


Foto: Andy Stone Photography

 

Liebe Freundinnen und Freunde,
 

ich erlaube mir zur Präsentation meines Programms "Im rechten Licht" einzuladen.
 

 

Schriftsteller Markus Jäger präsentiert Texte, die das Leben „Im rechten Licht“ literarisch und musikalisch aufarbeiten und dabei politisch betrachten.

Das Ich. Das Du. Das Wir. Und die Frage, wie Literatur das Leben prägt.

Gedichte, Lieder, Kurzprosa. Veröffentlichtes und Unveröffentlichtes. Sowie ein Auszug aus dem Roman „Helden für ein Leben“ (Berlin: Querverlag, September 2018).

Das Ich. Das Du. Das Wir. Und die Freude, die Literatur ins Leben bringt.

 

Über zahlreiches Erscheinen und Weiterleiten an interessierte Freundinnen und Freunde freu ich mich sehr!

 

Markus Jähgr ist mit einem wunderbaren Beitrag in der Anthologie 'Weil ich so bin!' vetreten.

 

veranstaltungsdatum: 

13. April 2018

Lesungen: 

13.04.18
 
MitarbeiterInnen des Hospizvereins Damme und der Schreibwerkstatt des Gymnasiums Antonianum Vechta veranstalten gemeinsamen Schreibtag im Antoniushaus

MitarbeiterInnen des Hospizvereins Damme und der Schreibwerkstatt des Gymnasiums Antonianum Vechta veranstalten gemeinsamen Schreibtag im Antoniushaus


 


Seit vielen Wochen schreiben Mitglieder-innen des Hospizvereins Damme und der Schreibwrkstattt des Gymnasiums Damme miteinander. Den Tod und damit das Leben anders erleben, seine Gefühle ausdrücken, in Sprache formen. Im Antoniushaus Vechta gibt es am 14.04. die Möglichkeit eines ganzen Schreibtags unter Anleitung von Olaf Bröcker und Alfred Büngen, organisiert von Peter Rörsch.

 

veranstaltungsdatum: 

14. April 2018

Lesungen: 

14.04.18
 
Tagesseminar Hospizverein Damme e. V, und Schreibwerkstatt des Gymnasiums Antonianum
14.04.18
 
 
16
17
18
19
20
21
22
 
 
Barbe Maria Linke liest aus ' Wege, die wir gingen' in der Stadtbibliothek Templin

Barbe Maria Linke liest aus ' Wege, die wir gingen' in der Stadtbibliothek Templin

18. April: 14.30 bis 16.30 Uhr 

Stadtbibliothek Templin, Prenzlauer Allee 7, 17268 Templin.

 

 

 

Barbe Maria Linke

Wege, die wir gingen

Zwölf Frauen aus West- und Ostdeutschland

geben Auskunft

Mit einem Vorwort von Prof. Dr. Rita Süßmuth

Coverbilder von Rosika Jankó-Glage

Geest-Verlag 2015

ISBN 978-3-86685-513-7

ca. 550 S., 16.80 Euro

Eines der politisch und literarisch aufregendsten Projekte, das mir in den letzten Jahren begegnete – Barbe Maria Linkes ‚Wege, die wir gingen‘.
Mit zwölf Frauen, jeweils sechs aus Ost- und Westdeutschland führte die Autorin erzählgenerierende Interviews durch. Zwölf Frauen sprechen über ihre Kindheit, ihre Ausbildung, über Freundschaft und Liebe. Sie denken nach über Gott und die friedliche Revolution, folgen dabei stets ihrer eigenen sinnstiftenden Wahrheit. Die Autorin beharrt bei ihren Interviews auf wenigen vergleichbaren Momenten, etwa dem Mauerbau und der Maueröffnung als historisch einschneidende Ereig¬nisse, lässt die Frauen ansonsten selber ihr Leben entwickelnd erzählen.
Auch Prof. Dr. Rita Süßmuth zeigt sich in ihrem Vorwort überrascht über die Individualität und Unterschiedlichkeit der Lebenswege nicht nur zwischen Ost und West, sondern auch innerhalb Ost und West, die sich hierbei offenbaren. „Obwohl ich es weiß, verblüffte mich erneut, wie unterschiedlich sich jedes Leben gestaltet. Hier Demokratie, dort Diktatur. Aber so einfach ist es nicht.“
Lebensprägende soziologische Strukturen geben den Rahmen vor, Elternhaus, Schule, Ausbildung, Liebe etc. Hinzu kommt die jeweils besondere gesellschaftliche Entwicklung in Deutschland Ost und West.

Nein, keine eindimensionale Lebensentwicklung Ost, keine West, vielmehr sehr individuelle Lebensentwürfe und deren Umsetzungen, die zwar auch bestimmt sind durch die gesellschaftlichen Strukturen des jeweiligen Systems, aber ebenso durch die Zielsetzungen der individuellen Biografien. Zugleich erfahren wir als Westler viel über die Lebensentwürfe Ost und natürlich ebenso umgekehrt. Es sind Frauen einer Generation, die gänzlich andere gesellschaftliche Entwicklungen erlebten und realisierten, die aber zugleich vor ähnlichen Problemstellungen standen (Ehe, Kinder, Beruf).
Das alles mit einer wunderbar leichten Hand geschrieben, die die Vertrautheit der Autorin mit den interviewten Menschen erkennen lässt. Natürlich hat Barbe Maria Linke den interviewten Frauen das Geschriebene noch einmal zur Abstimmung und zur Zustimmung vorgelegt, sodass keine Fremdinterpretation des Gesagten stattfindet. Auffällig ist, und es spricht für die angewandte Interviewtechnik der Autorin, wie sehr man bereits nach kurzer Zeit mit den jeweiligen Personen vertraut ist, von ihnen berührt, um Brüche, Fragwürdigkeiten, Stärken und vieles mehr weiß.

Ein tolles Buch, das zu lesen von der ersten bis zur letzten Seite eine mehr als spannende Lektüre ist.

veranstaltungsdatum: 

18. April 2018

Lesungen: 

18.04.18
 
Wendelin Mangold im Museum im Zeughaus in Vechta

Wendelin Mangold im Museum im Zeughaus in Vechta

m 18.04.2018 um 19.00 Uhr findet der Vortrag "Russlanddeutsche Literatur im Strom der Zeit"
von Dr. Wendelin Mangold in Kooperation mit dem Geest Verlag statt.
Veranstalter: Heimatverein der Deutschen aus Russland in Molbergen.
Veranstaltungsort: Museum im Zeughaus Zitadelle 15 49377 Vechta.
Eintritt frei.
 

veranstaltungsdatum: 

18. April 2018

Lesungen: 

18.04.18
 
WERKSTATT NÜRNBERG-FÜRTH im WERKKREIS LITERATUR der ARBEITSWELT e.V. lädt am 18. April ein zu Literatur und Musik

WERKSTATT NÜRNBERG-FÜRTH im WERKKREIS LITERATUR der ARBEITSWELT e.V. lädt am 18. April ein zu Literatur und Musik


 




. Literatur und Musik

Meistersinger-Ehrenbrief

Gedenklesung für die verstorbenen Preisträger und SprecherInnen der

Werkstatt Nürnberg-Fürth im Werkkreis Literatur der Arbeitswelt e.V.

Gewidmet unserem am 25. März gestorbenen Freund und Kollegen Erich Ude.

 Aus den Werken von                         - Kurt Karl Doberer (1904-1993)

                                                           - Wolf Klaußner (1930-2005)

                                                           - Manfred Koch  (1947-2015)

                                                           - Edith Nikolajsen (1947-2017)

                                                           - Monika Rohr 1940-2016)

                                                           - Wolfgang Senft (1956-2009)

                                                           - Walter Zahorka (1933-2005)

lesen die Mitglieder der Werkstatt Marco Frohberger, Jutta Jarosch, Olga Jordan, Ralf Rühe, Manfred Schwab, Leonhard F. Seidl, Brigitte und Udo Stenzhorn, Birgit Waldmann.

 Dazu gibt’s eine musikalische Weltpremiere:

Die strahlende opernerprobte Sopranstimme von Ute Rüppel und

der rauhbeinige Grizzlybären-Bariton von Liedermacher Werner Lutz

erklingen zum allerersten Mal im Duett!

Mittwoch, 18.April 2018, 19:30 Uhr,

Kulturzentrum Nord (KUNO),

Wurzelbauerstr. 29

Eintritt frei!

 

veranstaltungsdatum: 

18. April 2018

Lesungen: 

18.04.18
 
Frerich Ihben liest in Heitens Haus in Mormerland
18.04.18
 
Hildegard Kohnen liest am 19.4. um 15.30 Uhr aus Liebesperlen und Lakritze' in der Akademie Kues

Hildegard Kohnen liest am 19.4. um 15.30 Uhr aus Liebesperlen und Lakritze' in der Akademie Kues


Hildegard Kohnen liest in der Akademie Kues

Hildegard Kohnen liest am 19.4. um 15.30 Uhr aus Liebesperlen und Lakritze' in der Akademie Kues

http://www.akademie-kues.de/nc/veranstaltungen/neuigkeiten-details/artic... (link is external)

Kaffeeplausch am Fluss

19.04.2018
Hildegard Kohnen: „Liebesperlen und Lakritze“

Die mehrfach ausgezeichnete Autorin Hildegard Kohnen, 1934 in Duisburg geboren, flüchtete 1942 mit ihrer Mutter und Schwester nach der Bombardierung des Hauses und dem Tod des Vaters von dort nach Altrich (Eifel) zum Großvater. In ihrem biografischen Werk „Liebesperlen und Lakritze - Eine Kindheit zwischen Stadt und Land, Krieg und Frieden“ schildert sie diese Zeit mit heiteren und bitteren Momenten. „Ein wichtiges Dokument regionaler und überregionaler Zeitgeschichte“, so in der Verlagsankündigung. Wir freuen uns auf eine spannende Lesung mit Hildegard Kohnen, die lange in Wittlich, dann in Brühl wohnte und seit kurzem in Bernkastel-Kues lebt.

 

Datum: Do., 19.04.2017,

Uhrzeit: 15.30 Uhr,

Ort: Akademie Kues

Leitung: Ruth Maria Kohl

Eintritt: frei (ausgen. Verzehr), Spende erwünscht.

 

veranstaltungsdatum: 

19. April 2018

Lesungen: 

19.04.18
 
Doris Egger mit Vernissage im Verwaltungsgebäude des Bürgerspitals Basel

Doris Egger mit Vernissage im Verwaltungsgebäude des Bürgerspitals Basel


 


Am Donnerstag, 19. April von 16:00 Uhr bis 17:30 Uhr findet im  Verwaltungsgebäude des Bürgerspitals Basel eine Vernissage statt. Dort werden von mir vier Bilder ausgestellt und ich gestalte dort zwei Lichthöfe deren Grösse je 17 Quadratmeter beträgt. Die Ausstellung ist bis April 2019 zu sehen.

 

veranstaltungsdatum: 

19. April 2018

Lesungen: 

19.04.18
 
Wendelin Mangold liest im Museumsdorf Cloppenburg in der Münchhausen-Scheune

Wendelin Mangold liest im Museumsdorf Cloppenburg in der Münchhausen-Scheune


Am 19.04.2018 um 19.00 Uhr findet  die Lesung "Sprung ins Wasser. Lyrik, Prosa, Dramatik"
von Dr. Wendelin Mangold in Kooperation mit dem Geest Verlag  statt.
Veranstalter: Heimatverein der Deutschen aus Russland in Molbergen.
Veranstaltungsort: Münchhausen-Scheune Museumsdorf Cloppenburg Bether Straße 6 49661 Cloppenburg.
Eintritt frei.

veranstaltungsdatum: 

19. April 2018

Lesungen: 

19.04.18
 
Barbe Maria Linke liest im Bürgerhaus Grünau aus 'Wege, die wir gingen'

Barbe Maria Linke liest im Bürgerhaus Grünau aus 'Wege, die wir gingen'

19. April: 19.30 Uhr. Bürgerhaus Grünau, Regattastr. 141, 12527 Berlin

 

 

Barbe Maria Linke

Wege, die wir gingen

Zwölf Frauen aus West- und Ostdeutschland

geben Auskunft

Mit einem Vorwort von Prof. Dr. Rita Süßmuth

Coverbilder von Rosika Jankó-Glage

Geest-Verlag 2015

ISBN 978-3-86685-513-7

ca. 550 S., 16.80 Euro

Eines der politisch und literarisch aufregendsten Projekte, das mir in den letzten Jahren begegnete – Barbe Maria Linkes ‚Wege, die wir gingen‘.
Mit zwölf Frauen, jeweils sechs aus Ost- und Westdeutschland führte die Autorin erzählgenerierende Interviews durch. Zwölf Frauen sprechen über ihre Kindheit, ihre Ausbildung, über Freundschaft und Liebe. Sie denken nach über Gott und die friedliche Revolution, folgen dabei stets ihrer eigenen sinnstiftenden Wahrheit. Die Autorin beharrt bei ihren Interviews auf wenigen vergleichbaren Momenten, etwa dem Mauerbau und der Maueröffnung als historisch einschneidende Ereig¬nisse, lässt die Frauen ansonsten selber ihr Leben entwickelnd erzählen.
Auch Prof. Dr. Rita Süßmuth zeigt sich in ihrem Vorwort überrascht über die Individualität und Unterschiedlichkeit der Lebenswege nicht nur zwischen Ost und West, sondern auch innerhalb Ost und West, die sich hierbei offenbaren. „Obwohl ich es weiß, verblüffte mich erneut, wie unterschiedlich sich jedes Leben gestaltet. Hier Demokratie, dort Diktatur. Aber so einfach ist es nicht.“
Lebensprägende soziologische Strukturen geben den Rahmen vor, Elternhaus, Schule, Ausbildung, Liebe etc. Hinzu kommt die jeweils besondere gesellschaftliche Entwicklung in Deutschland Ost und West.

Nein, keine eindimensionale Lebensentwicklung Ost, keine West, vielmehr sehr individuelle Lebensentwürfe und deren Umsetzungen, die zwar auch bestimmt sind durch die gesellschaftlichen Strukturen des jeweiligen Systems, aber ebenso durch die Zielsetzungen der individuellen Biografien. Zugleich erfahren wir als Westler viel über die Lebensentwürfe Ost und natürlich ebenso umgekehrt. Es sind Frauen einer Generation, die gänzlich andere gesellschaftliche Entwicklungen erlebten und realisierten, die aber zugleich vor ähnlichen Problemstellungen standen (Ehe, Kinder, Beruf).
Das alles mit einer wunderbar leichten Hand geschrieben, die die Vertrautheit der Autorin mit den interviewten Menschen erkennen lässt. Natürlich hat Barbe Maria Linke den interviewten Frauen das Geschriebene noch einmal zur Abstimmung und zur Zustimmung vorgelegt, sodass keine Fremdinterpretation des Gesagten stattfindet. Auffällig ist, und es spricht für die angewandte Interviewtechnik der Autorin, wie sehr man bereits nach kurzer Zeit mit den jeweiligen Personen vertraut ist, von ihnen berührt, um Brüche, Fragwürdigkeiten, Stärken und vieles mehr weiß.

Ein tolles Buch, das zu lesen von der ersten bis zur letzten Seite eine mehr als spannende Lektüre ist.

veranstaltungsdatum: 

19. April 2018

Lesungen: 

19.04.18
 
Erich Pfefferlen heute mit Workshop in der Grund- und Mittelschule Zusmarshausen

Erich Pfefferlen heute mit Workshop in der Grund- und Mittelschule Zusmarshausen

in der Klasse M7 der Grund- und MIttelschule Zusmarshausen, Schulstr,2, 86441 Zusmarshausen, liest am kommenden Freitag, den 20. April, Erich Pfefferlen Kostproben-Gedichte und -Kurzgeschichten aus seinem Werk, veranstaltet zudem mit den Schülerinnen und Schülern einen literarischen Workshop bis zum Start ins Wochenende.

veranstaltungsdatum: 

20. April 2018

Lesungen: 

20.04.18
 
 
 
23
24
25
26
27
28
29
Michael Tonfeld mit seinen Kinderbüchern mit afrikanischen Geschichten

Michael Tonfeld mit seinen Kinderbüchern mit afrikanischen Geschichten

23.   April   GS Affing                 (Schule/Bücherei)
 5.    Mai     Lindau                    (Gartenausstellung)
 6.    Mai     Pommersdorf           (Heinershof-Fest)
19.   Mai     Regensburg             (Farafina Afrika Fest)
1./2. Juni    Vechta...                 (Schulen)
  9.   Juni    Ottobrunn                (SPD-Kinderfest)
30.   Juni    Ingolstadt                (Afrika Fest)
  1.   Juli     Freising                   (Afrika Fest)
15.   Juli     Landshut                 (Afrika Tage)
29.   Juli     Nürtingen                (Afrika Fest)
11. August  Dingolfing               (Afrika Markt)      
18. August  Deggendorf             (Afrika Markt)
26. August  Sonthofen               (Afrika Fest)
29. September Oberschleißheim (SPD-Kinderfest)

veranstaltungsdatum: 

23. April 2018

Lesungen: 

 
Lesung mit Nicoleta Craita Teno im Lesegarten der Oberschule In den Sandwehen in Bremen

Lesung mit Nicoleta Craita Teno im Lesegarten der Oberschule In den Sandwehen in Bremen

 

An diesem Dienstag, 24 April lesen Nicoleta Craita Teno und Verlagsleiter Alfrd Büngen im Lesegarten (der Bibliothek der Schule) in altbewährter Manier. Beginn 10.30 Uhr

Nicoleta Craita Ten’o

Man bezahlte den Kuckuckseiern den Rückflug

Roman

Geest-Verlag 2013

ISBN 978-3-86685-447-5                                  

187 S., 11 Euro

Nicoleta Craita Ten’o wurde 1983 in Galaţi, Rumänien, geboren. Bis 1996 besuchte sie in ihrer Heimatstadt die Schule, zog sich dann aber, im Alter von 13 Jahren, aus dem Leben zurück und beendete dadurch auch ihre Schullaufbahn. Schizophrenie und Autismus diagnostizierten die Ärzte. Im Jahr 2000 erschien ihr erster rumänisch-sprachiger Gedichtband ‚Durerea în durere piere‘.
2001 siedelte die Autorin mit ihrer Familie nach Deutschland über. Nach drei weiteren Buchpubli­kationen in Rumänien erschienen ab 2010 mehrere deutschsprachige Veröffentlichungen. Ihre Texte wurden zudem in Anthologien aufgenommen.
2012 gewann Nicoleta Craita Ten’o den ersten Preis bei einem Schreibwettbewerb des Freien Deut­schen Au­torenverbands Berlin. Für den vorliegenden Roman erhielt sie 2013 das Bremer Autoren­stipen­dium.

Die Auswanderung aus Rumänien nach Deutschland und das beinahe unfassbare Leben des Roma­mäd­chens Magdalena stehen im Zentrum von Nicoleta Craita Ten’os Roman ‚Man bezahlte den Kuckuckseiern den Rückflug‘. Die Jury des Bremer Autoren­stipendiums hob in ihrer Begrün­dung die beein­druckend lakonische und zugleich poetische Sprache der Autorin hervor, die den Leser in bis dahin nie erfahrene Sichtweisen von Welt hineinreißt. „Je tie­fer die Nacht eindrang, desto knapper wurden die Stunden. Es sammelten sich wieder Gefühle ohne Köpfe und ohne Füße, ohne Verstand an.“

 

 

veranstaltungsdatum: 

24. April 2018

Lesungen: 

News: 

24.04.18
 
Kunstgenuss im April des Kunstvereins Paderborns mit Lesung von Gedichten zur Kunst durch Manuaela Wingenfeld

Kunstgenuss im April des Kunstvereins Paderborns mit Lesung von Gedichten zur Kunst durch Manuaela Wingenfeld

Kunstgenuss im April

26. April um 17:30

Es besteht die Gelegenheit, die Ausstellungen des Kunstvereins Paderborn e. V. im Laufe ihrer Präsentation mit der Vorsitzenden des Kunstvereins Dr. Alexandra Sucrow zu besuchen.

Im Anschluss an die Führung liest Manuela Wingenfeld eigene Gedichte zur Kunst.

Danach können wir uns bei Getränken und einem Snack austauschen.

 

Die Teilnahme am KUNSTGENUSS kostet 2,50 Euro (incl. Snacks und Getränke, keine Ermäßigung)

veranstaltungsdatum: 

26. April 2018

Lesungen: 

News: 

26.04.18
 
Dietmar Linke liest aus 'Bedrohter Alltag' im Kleinkunstsaal des Dominikanerklosters Prenzlau

Dietmar Linke liest aus 'Bedrohter Alltag' im Kleinkunstsaal des Dominikanerklosters Prenzlau

26. April; 19 Uhr Dominikanerkloster Prenzlau, Kleinkunstsaal, Uckerwiek 813, 17291 Prenzlau

26. Mai: 15 Uhr ERZÄHLKAFFEE, Stadtmuseum Cottbus, Bahnhofstraße.52, 03046 Cottbus

30. Mai: 18 Uhr Stadt - Bibliothek Frankfurt/O., Bischofstr. 17, Frankfurt/O.

21. Juni: 19. 30 bis 21 Uhr im Theol. Gesprächskreis der Philipp–Melanchthon-  Kirche Neukölln, Kranoldstr. 16, 12051 Berlin

22. Juni: 19 Uhr Bibliothek Wilhelmsruh,. Hertzstr. 61, 13158 Berlin

26. Juni: 20 Uhr Kirchengemeinde Hermsdorf, Büchercafé, Wachsmuthstr. 25, 13467 Berlin      

18. August: 19 Uhr Kirche in Lychen

5. Oktober: 19 Uhr Ev. Kirchengemeinde Fürstenwerder, Ernst-Thälmann-Str. 37, 17291 Fürstenwerder

08. November: 19.30 Uhr Kirchengemeinde St. Nicolai, Lüner Str. 15, 21335 Lüneburg

 

Dietmar Linke
Bedrohter Alltag
Als Pfarrer im Fokus
des MfS
Vorwort von
Karl Wilhelm Fricke
Geest-Verlag 2015
ISBN 978-3-86685-512-0
ca. 480 S., 16.80 Euro

Die Nachrichten der letzten Jahre und Monate über das Bespitzeln von Bür­gern per Telefon und Internet durch aus- und inländische Geheimdienste stellt für ein solches Buch einen nicht zu übersehenden aktuellen Bezug dar. Ein Pfarrer, der in der DDR sein Amt nicht nur „verwalten“, sondern den Freiraum Kirche im real-existierenden Sozialismus erlebbar machen wollte, geriet rasch in den Fokus des MfS (Ministerium für Staatssicherheit). Für einen offenen Dialog gab es außer­halb der Kirche kaum einen Raum.

In einem Gespräch mit Jürgen Fuchs, im Buch dokumentiert, sagt dieser zum Ehepaar Linke: „Ich finde euch in keiner Weise defensiv. Ich empfinde euch als realistisch, mutig, energisch. Ich empfinde euch solidarisch gegen­über anderen und euch selbst. Ich wollte nur andeuten, dass es sowieso keine Möglichkeit gibt, die Taten von Wiegand und anderen rückgängig zu machen, ob sie nun verstehen, was ihr für richtig haltet, oder ob sie bereuen, das ist fast eine untergeordnete Frage. Sondern dass es bei Men­schen­rechtsverletzungen und Ver­brechen dieser Art und auch dem, was man selber erlebt hat und an­dere erlebt haben, nur das produ­ktive Dagegen gibt, human natür­lich, aber das produktive Dagegen. Das drückt ihr für mich aus. Ich empfinde die Gesellschaft ins­gesamt als defensiv. Sich vorzu­stellen, Wiederholungen und Ausdeh­nung von solchen Ge­scheh­nissen [...] Umso wichtiger ist das, was ihr tut.“

So ist man geneigt, bei Dietmar Lin­kes ‚Bedrohter Alltag' mit Brecht von einer Beispielgeschichte zu spre­chen, die weit über den dokumen­tarischen Charakter hinaus die sys­te­matischen Zerstörungsversuche des MfS gegen einen Aufmüpfigen zeigt. Linke war von 1971 bis 1983 Pfarrer in verschiedenen Gemeinden in der DDR, arbeitete im Rahmen seiner Tätigkeit gemeinsam mit seiner Frau mit kritischen Schrift­stellern der DDR zu­sammen, war Mitbegründer der ‚Friedenswerk­statt' in Ostberlin.

„Was ihr berichtet, beschreibt, erlebt, bekämpft und durchgestanden habt“, so schreibt Jürgen Fuchs, „betrifft viele, wenige, die es so weit betreiben wie ihr. Wenige, die es reflektieren. Wenige, die es auf den Punkt bringen. Aber es ist doch fast ein Massenphänomen. Die Wahr­scheinlichkeit, dass es zukünftig auftritt, so und anders, ist relativ hoch.“

Ein Buch, das wie kaum ein zweites das beschreibt, wessen man die DDR anklagen muss. Sie hat einen Staats­terrorismus errichtet, der sich auch dann noch gegen die Bürger richtete, die das Land erzwungenermaßen ver­lassen hatten. So wurde auch das Ehepaar Linke nach ihrer Ausbür­gerung nach Westberlin weiterhin über­wacht und stand im Fokus staatlicher Dienststellen der DDR.
Ein aufregendes und ein aufklärendes Buch, das angesichts sich ver­stärkender, ver­harmlosender Ostal­gien ein unbedingtes Muss ist, das die Systematik von staatlichem Terror und Zerstörung zeigt.

Aus dem Vorwort
von Karl Wilhelm Fricke

Das  Buch  ist nicht nur von biogra­fischem Interesse. Es ist auch und nicht zuletzt ein Zeugnis christlicher Selbstbehauptung und Opposition und damit ein belangvoller Beitrag zur Aufarbeitung der DDR-Ver­-gan­genheit. Dietmar Linke war Zeitzeuge speziell der ersten Jahre nach dem Machtwechsel von Walter Ulbricht zu Erich Honecker, der mit mancher Hoffnung auf inneren Wandel der DDR verbunden war.  Erst die dramatische Selbstverbrennung des Pfarrers Oskar Brüsewitz am 18. August 1976 auf dem Marktplatz in Zeitz, ein verzweifelter Protest gegen die Unter­drückung der Kirche, warf ein grelles Schlaglicht auf die  Wirk­lichkeit im Staat-Kirche-Verhältnis der DDR.
Daran zu erinnern, ist in einer Zeit nos­talgischer Verklärung und postdik­tatorischer Schönfärberei sinnvoll und notwendig. Darin besteht das Ver­dienst des Autors. Seinem Buch ist eine breite Leserschaft zu wünschen. Namentlich Pastoren und Pädagogen der jüngeren Generation sollten sich für die Lektüre interessieren.

Dietmar Linke
1944 in Breslau geboren. Theologie­studium an der Humboldt-Universität Berlin. 1971 bis 1978 Pfarrer in Meins-dorf/ Kreis Jüterbog. 1978 bis 1983 Pfarrer in Neuenhagen b. Berlin.
In dieser Zeit Zusammenarbeit mit kritischen Schriftstellern der DDR.
Mitbegründer der »Friedenswerkstatt« in Ostberlin. Im Dezember 1983 Ausbürgerung nach Westberlin.
Referent beim Gesamtdeutschen Institut.
1987 bis 1997 Pfarrer an der Kapernaum - Kirche in Berlin-Wedding.
Tätig als Publizist und Autor.

 

veranstaltungsdatum: 

26. April 2018

Lesungen: 

26.04.18
 
 
 
 
Dieter Krenz liest am Welttag des Buches in Gemünden am Main
23.04.18
 
Heike Avsar: Sterne über Anatolien. Leben zwischen zwei Kulturen - Lesungen im Literatur-Café im Stall in Berlin

Heike Avsar: Sterne über Anatolien. Leben zwischen zwei Kulturen - Lesungen im Literatur-Café im Stall in Berlin


 


 

Montag, den 23.04.2018
um 17:30 Uhr

Dorfkirche Heiligensee

Literatur-Cafè im "Stall"
 
Alt-Heiligensee 45-47
13503 Berlin
 



Heike Avsar: Sterne über Anatolien. Leben zwischen zwei Kulturen

Heike Avsar

Sterne über Anatolien

Leben zwischen zei Kulturen

Geest-Verlag 2016

 

Ungewöhnlich höflich erscheint ihr der junge Mann, den sie in einer Diskothek in Berlin trifft. Gewollt oder nicht, sie ist verliebt.
Doch diese Bindung bringt reichlich Schwierigkeiten mit sich, denn der junge Mann ist Türke und zudem noch einige Jahre älter als sie. Wenige Familienmit-glieder wollen eine solche Beziehung akzeptieren.
Die Geschichte einer Liebe und eines Lebens zwischen den Kulturen: Ausgrenzung und Vorurteile, mit denen sich plötzlich auch die Protagonistin konfrontiert sieht, doch auch Vielfalt und neue Welten.
Bekommt eine solche Liebe die Chance zu bestehen?

Durch momentane Ereignisse werden die Erzählungen der Autorin besonders aktuell, denn Ablehnung und Ausgrenzung aufgrund vager Vorurteile sind wieder ‚modern‘

 

 

veranstaltungsdatum: 

23. April 2018

Lesungen: 

News: 

23.04.18
 
Dietmar Linke liest aus 'Bedrohter Alltag' in der Stadtbibliothek Kyritz

Dietmar Linke liest aus 'Bedrohter Alltag' in der Stadtbibliothek Kyritz

23. April: 18.30 Uhr Stadtbibliothek Kyritz,  Marktplatz 17, 16866 Kyritz

26. April; 19 Uhr Dominikanerkloster Prenzlau, Kleinkunstsaal, Uckerwiek 813, 17291 Prenzlau

26. Mai: 15 Uhr ERZÄHLKAFFEE, Stadtmuseum Cottbus, Bahnhofstraße.52, 03046 Cottbus

30. Mai: 18 Uhr Stadt - Bibliothek Frankfurt/O., Bischofstr. 17, Frankfurt/O.

21. Juni: 19. 30 bis 21 Uhr im Theol. Gesprächskreis der Philipp–Melanchthon-  Kirche Neukölln, Kranoldstr. 16, 12051 Berlin

22. Juni: 19 Uhr Bibliothek Wilhelmsruh,. Hertzstr. 61, 13158 Berlin

26. Juni: 20 Uhr Kirchengemeinde Hermsdorf, Büchercafé, Wachsmuthstr. 25, 13467 Berlin      

18. August: 19 Uhr Kirche in Lychen

5. Oktober: 19 Uhr Ev. Kirchengemeinde Fürstenwerder, Ernst-Thälmann-Str. 37, 17291 Fürstenwerder

08. November: 19.30 Uhr Kirchengemeinde St. Nicolai, Lüner Str. 15, 21335 Lüneburg

 

Dietmar Linke
Bedrohter Alltag
Als Pfarrer im Fokus
des MfS
Vorwort von
Karl Wilhelm Fricke
Geest-Verlag 2015
ISBN 978-3-86685-512-0
ca. 480 S., 16.80 Euro

Die Nachrichten der letzten Jahre und Monate über das Bespitzeln von Bür­gern per Telefon und Internet durch aus- und inländische Geheimdienste stellt für ein solches Buch einen nicht zu übersehenden aktuellen Bezug dar. Ein Pfarrer, der in der DDR sein Amt nicht nur „verwalten“, sondern den Freiraum Kirche im real-existierenden Sozialismus erlebbar machen wollte, geriet rasch in den Fokus des MfS (Ministerium für Staatssicherheit). Für einen offenen Dialog gab es außer­halb der Kirche kaum einen Raum.

In einem Gespräch mit Jürgen Fuchs, im Buch dokumentiert, sagt dieser zum Ehepaar Linke: „Ich finde euch in keiner Weise defensiv. Ich empfinde euch als realistisch, mutig, energisch. Ich empfinde euch solidarisch gegen­über anderen und euch selbst. Ich wollte nur andeuten, dass es sowieso keine Möglichkeit gibt, die Taten von Wiegand und anderen rückgängig zu machen, ob sie nun verstehen, was ihr für richtig haltet, oder ob sie bereuen, das ist fast eine untergeordnete Frage. Sondern dass es bei Men­schen­rechtsverletzungen und Ver­brechen dieser Art und auch dem, was man selber erlebt hat und an­dere erlebt haben, nur das produ­ktive Dagegen gibt, human natür­lich, aber das produktive Dagegen. Das drückt ihr für mich aus. Ich empfinde die Gesellschaft ins­gesamt als defensiv. Sich vorzu­stellen, Wiederholungen und Ausdeh­nung von solchen Ge­scheh­nissen [...] Umso wichtiger ist das, was ihr tut.“

So ist man geneigt, bei Dietmar Lin­kes ‚Bedrohter Alltag' mit Brecht von einer Beispielgeschichte zu spre­chen, die weit über den dokumen­tarischen Charakter hinaus die sys­te­matischen Zerstörungsversuche des MfS gegen einen Aufmüpfigen zeigt. Linke war von 1971 bis 1983 Pfarrer in verschiedenen Gemeinden in der DDR, arbeitete im Rahmen seiner Tätigkeit gemeinsam mit seiner Frau mit kritischen Schrift­stellern der DDR zu­sammen, war Mitbegründer der ‚Friedenswerk­statt' in Ostberlin.

„Was ihr berichtet, beschreibt, erlebt, bekämpft und durchgestanden habt“, so schreibt Jürgen Fuchs, „betrifft viele, wenige, die es so weit betreiben wie ihr. Wenige, die es reflektieren. Wenige, die es auf den Punkt bringen. Aber es ist doch fast ein Massenphänomen. Die Wahr­scheinlichkeit, dass es zukünftig auftritt, so und anders, ist relativ hoch.“

Ein Buch, das wie kaum ein zweites das beschreibt, wessen man die DDR anklagen muss. Sie hat einen Staats­terrorismus errichtet, der sich auch dann noch gegen die Bürger richtete, die das Land erzwungenermaßen ver­lassen hatten. So wurde auch das Ehepaar Linke nach ihrer Ausbür­gerung nach Westberlin weiterhin über­wacht und stand im Fokus staatlicher Dienststellen der DDR.
Ein aufregendes und ein aufklärendes Buch, das angesichts sich ver­stärkender, ver­harmlosender Ostal­gien ein unbedingtes Muss ist, das die Systematik von staatlichem Terror und Zerstörung zeigt.

Aus dem Vorwort
von Karl Wilhelm Fricke

Das  Buch  ist nicht nur von biogra­fischem Interesse. Es ist auch und nicht zuletzt ein Zeugnis christlicher Selbstbehauptung und Opposition und damit ein belangvoller Beitrag zur Aufarbeitung der DDR-Ver­-gan­genheit. Dietmar Linke war Zeitzeuge speziell der ersten Jahre nach dem Machtwechsel von Walter Ulbricht zu Erich Honecker, der mit mancher Hoffnung auf inneren Wandel der DDR verbunden war.  Erst die dramatische Selbstverbrennung des Pfarrers Oskar Brüsewitz am 18. August 1976 auf dem Marktplatz in Zeitz, ein verzweifelter Protest gegen die Unter­drückung der Kirche, warf ein grelles Schlaglicht auf die  Wirk­lichkeit im Staat-Kirche-Verhältnis der DDR.
Daran zu erinnern, ist in einer Zeit nos­talgischer Verklärung und postdik­tatorischer Schönfärberei sinnvoll und notwendig. Darin besteht das Ver­dienst des Autors. Seinem Buch ist eine breite Leserschaft zu wünschen. Namentlich Pastoren und Pädagogen der jüngeren Generation sollten sich für die Lektüre interessieren.

Dietmar Linke
1944 in Breslau geboren. Theologie­studium an der Humboldt-Universität Berlin. 1971 bis 1978 Pfarrer in Meins-dorf/ Kreis Jüterbog. 1978 bis 1983 Pfarrer in Neuenhagen b. Berlin.
In dieser Zeit Zusammenarbeit mit kritischen Schriftstellern der DDR.
Mitbegründer der »Friedenswerkstatt« in Ostberlin. Im Dezember 1983 Ausbürgerung nach Westberlin.
Referent beim Gesamtdeutschen Institut.
1987 bis 1997 Pfarrer an der Kapernaum - Kirche in Berlin-Wedding.
Tätig als Publizist und Autor.

 

veranstaltungsdatum: 

23. April 2018

Lesungen: 

23.04.18
 
30
1
2
3
4
5
6