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Schreibwerkstatt der Schülerakademie im Geest-Verlag

Schreibwerkstatt der Schülerakademie im Geest-Verlag

 

SchülerInnenakademie im Oldenburger Münsterland in Zusammenarbeit mit den Gymnasien des Oldb. Münsterlandes, der Cäcilienschule Whv, dem Gym. Bad Zwischenahn-Edewecht, dem Max-Planck- Gym. Delmenhorst, dem Gym. Damme und der Graf-Friedrich-Schule Diepholz – Die Studienwoche eröffnet die Möglichkeit, an außerschulischen Lernorten projektorientiert fächerübergreifend zu arbeiten. Referenten und Referentinnen der Universitäten Oldenburg, Vechta und Osnabrück sowie aus Industrie, Gesundheitswesen, Politik und sozialen Einrichtungen erweitern das Programm.

Im Rahmen des Angebots Schreibwrkstatt, die mit 12 Teilnehmerinnen wieder gut besucht ist, beuchen die Mitglieder am Montagnachmittag den Verlag, lesen und sprechen mit Verlagsleiter Alfrd Büngen

 

veranstaltungsdatum: 

1. Oktober 2018

Lesungen: 

01.10.18
 
Du bist hier. Geschichten und Gedichte über das Miteinander und Ohneeinander. Lesungen anlässlich der interkulturellen Tage in Dresden u.a. mit Cornelia Eichner

Du bist hier. Geschichten und Gedichte über das Miteinander und Ohneeinander. Lesungen anlässlich der interkulturellen Tage in Dresden u.a. mit Cornelia Eichner

Du bist hier. Geschichten und Gedichte über das Miteinander und Ohneeinander.

Lesungen anlässlich der Interkulturellen Tage (Cornelia Eichner, Ulrike Quast, Stephan Zwerenz)

Mittwoch, 26. September 2018, 20.00 Uhr

Hole of Fame, Dresden, Königsbrücker Str. 39

Dienstag, 2. Oktober 2018, 19.00 Uhr

Bibliothek Neustadt, Dresden, Königsbrücker Str. 26

 

veranstaltungsdatum: 

2. Oktober 2018

Lesungen: 

02.10.18
 
Barbe Maria Linke liest aus 'Wege, die wir gingen' in der Ingeborg-Bachmann-Bibliothek in Berlin

Barbe Maria Linke liest aus 'Wege, die wir gingen' in der Ingeborg-Bachmann-Bibliothek in Berlin

 03. Oktober: Ingeborg-Bachmann-Bibliothek. Nehringstr. 10, 14059 Berlin.

Barbe Maria Linke

Wege, die wir gingen

Zwölf Frauen aus West- und Ostdeutschland

geben Auskunft

Mit einem Vorwort von Prof. Dr. Rita Süßmuth

Coverbilder von Rosika Jankó-Glage

Geest-Verlag 2015

ISBN 978-3-86685-513-7

ca. 550 S., 16.80 Euro

Eines der politisch und literarisch aufregendsten Projekte, das mir in den letzten Jahren begegnete – Barbe Maria Linkes ‚Wege, die wir gingen‘.
Mit zwölf Frauen, jeweils sechs aus Ost- und Westdeutschland führte die Autorin erzählgenerierende Interviews durch. Zwölf Frauen sprechen über ihre Kindheit, ihre Ausbildung, über Freundschaft und Liebe. Sie denken nach über Gott und die friedliche Revolution, folgen dabei stets ihrer eigenen sinnstiftenden Wahrheit. Die Autorin beharrt bei ihren Interviews auf wenigen vergleichbaren Momenten, etwa dem Mauerbau und der Maueröffnung als historisch einschneidende Ereig¬nisse, lässt die Frauen ansonsten selber ihr Leben entwickelnd erzählen.
Auch Prof. Dr. Rita Süßmuth zeigt sich in ihrem Vorwort überrascht über die Individualität und Unterschiedlichkeit der Lebenswege nicht nur zwischen Ost und West, sondern auch innerhalb Ost und West, die sich hierbei offenbaren. „Obwohl ich es weiß, verblüffte mich erneut, wie unterschiedlich sich jedes Leben gestaltet. Hier Demokratie, dort Diktatur. Aber so einfach ist es nicht.“
Lebensprägende soziologische Strukturen geben den Rahmen vor, Elternhaus, Schule, Ausbildung, Liebe etc. Hinzu kommt die jeweils besondere gesellschaftliche Entwicklung in Deutschland Ost und West.

Nein, keine eindimensionale Lebensentwicklung Ost, keine West, vielmehr sehr individuelle Lebensentwürfe und deren Umsetzungen, die zwar auch bestimmt sind durch die gesellschaftlichen Strukturen des jeweiligen Systems, aber ebenso durch die Zielsetzungen der individuellen Biografien. Zugleich erfahren wir als Westler viel über die Lebensentwürfe Ost und natürlich ebenso umgekehrt. Es sind Frauen einer Generation, die gänzlich andere gesellschaftliche Entwicklungen erlebten und realisierten, die aber zugleich vor ähnlichen Problemstellungen standen (Ehe, Kinder, Beruf).
Das alles mit einer wunderbar leichten Hand geschrieben, die die Vertrautheit der Autorin mit den interviewten Menschen erkennen lässt. Natürlich hat Barbe Maria Linke den interviewten Frauen das Geschriebene noch einmal zur Abstimmung und zur Zustimmung vorgelegt, sodass keine Fremdinterpretation des Gesagten stattfindet. Auffällig ist, und es spricht für die angewandte Interviewtechnik der Autorin, wie sehr man bereits nach kurzer Zeit mit den jeweiligen Personen vertraut ist, von ihnen berührt, um Brüche, Fragwürdigkeiten, Stärken und vieles mehr weiß.

Ein tolles Buch, das zu lesen von der ersten bis zur letzten Seite eine mehr als spannende Lektüre ist.

 

veranstaltungsdatum: 

3. Oktober 2018

Lesungen: 

 
 
5.10. 2018 um 19 Uhr im Kunstverein Paderborn Buchpremiere Manuela Wingenfeld - Lichtverlust

5.10. 2018 um 19 Uhr im Kunstverein Paderborn Buchpremiere Manuela Wingenfeld - Lichtverlust

Manuela Wingenfeld klagt in ihren Texten gesellschaftliche Missstände an. Nimmt dabei den Leser in eigene Verantwortlichkeiten, erhebt keinen moralischen Zeigefinger, stärkt vielmehr beim Leser das Gefühl der eigenen Verantwortlichkeit, stärkt ihn in seiner positiven Befindlichkeit des sich gegen Missstände wehren, sich für Veränderungen auch im kleinen eigenen Feld einsetzen.Ein Band, in dem man täglich lesen möchte. Immer wieder und immer wieder neu, um sich für jeden Tag zu stärken.




Manuela Wingenfeld
Lichtverlust
Gedichte
Coverbild von Doris Egger
Geest-Verlag 2017
 ISBN 978-3-86685-618-9
116 S., 2 Grafiken
11 Euro

(Bücher gibt es im Buchhandel, auf den einschlägigen Internetseiten oder auch direkt beim Verlag – www.Geest-Verlag.de)

Lesungen bitte direkt mit der Autorin vereinbaren. manu_wingen@yahoo.de


Manuela Wingenfeld,
geboren in Berlin, studierte Germanistik und Romanistik, Aufenthalte in Paris und London, wo sie unter anderem journalistisch arbeitete und unterrichtete. Lebt mit ihrer Familie seit 2006 in Paderborn, ist Deutsch- und Französischlehrerin an einem Gymnasium. Engagement für Umweltschutz und Soziales, seit 2014 Mitglied im Integrationsrat der Stadt Paderborn.
2010 Teilnahme am Festival der Europäischen Poesie in Wien, 2012 Gewinnerin beim Hildesheimer Lyrikpreis, 2013 Lyrikpreis der Berner Bücherwochen für das Gedicht ‚Gedenkstätte Barhof 2013‘. Zahlreiche Veröffentlichungen in Anthologien und Musikoper-programmen.

Die Preisvergabe an ihre Gedichte, so beweist ihr Gedichtband, ist kein Zufall. Auf der Basis eines zutiefst humanen Menschenbilds verfasst sie Gedichte häufig über alltägliche Begegnungen, Gedanken, Erlebnisse, die sie verdichtet, sodass sie die dem Leser jeweils eigene Zugänge ermöglichen. Voller sprachlicher Intensität, ohne dabei zu überhöhen, gelingen ihr dabei eindringliche Bildlichkeiten, die man als Leser festhält, an die man sich bei neuerlichen Begegnungen erinnert. Eine unglaubliche Sprachkunst, die in ihrer natürlichen Schlichtheit ihre Eindringlichkeit findet

Was Sie hier lesen
(Wolfgang Koeppen gewidmet)

Was Sie hier lesen
Ist die Frucht meiner Nächte,
mein Garten der Erkenntnis,
seine Grenzen sind wild.
Manchmal fällt es leichter,
an die ganz alten Geschichten zu glauben,
zumindest
kann man jene verstehen,
die daran glauben.
Im Dunkeln
drehe ich die Wörter um,
stürzen Bilder auf mich ein,
denke ich an Menschen
und ihre Schicksale,
bin ich Seismograph
des Lebens,
woher sonst
sollten all die Bilder kommen,

 

veranstaltungsdatum: 

5. Oktober 2018

Lesungen: 

News: 

05.10.18
 
Dietmar Linke liest aus Bedrohter Alltag in der Kirchengemeinde Fürstenwerder

Dietmar Linke liest aus Bedrohter Alltag in der Kirchengemeinde Fürstenwerder

5. Oktober: 19 Uhr Ev. Kirchengemeinde Fürstenwerder, Ernst-Thälmann-Str. 37, 17291 Fürstenwerder

08. November: 19.30 Uhr Kirchengemeinde St. Nicolai, Lüner Str. 15, 21335 Lüneburg

 

Dietmar Linke
Bedrohter Alltag
Als Pfarrer im Fokus
des MfS
Vorwort von
Karl Wilhelm Fricke
Geest-Verlag 2015
ISBN 978-3-86685-512-0
ca. 480 S., 16.80 Euro

Die Nachrichten der letzten Jahre und Monate über das Bespitzeln von Bür­gern per Telefon und Internet durch aus- und inländische Geheimdienste stellt für ein solches Buch einen nicht zu übersehenden aktuellen Bezug dar. Ein Pfarrer, der in der DDR sein Amt nicht nur „verwalten“, sondern den Freiraum Kirche im real-existierenden Sozialismus erlebbar machen wollte, geriet rasch in den Fokus des MfS (Ministerium für Staatssicherheit). Für einen offenen Dialog gab es außer­halb der Kirche kaum einen Raum.

In einem Gespräch mit Jürgen Fuchs, im Buch dokumentiert, sagt dieser zum Ehepaar Linke: „Ich finde euch in keiner Weise defensiv. Ich empfinde euch als realistisch, mutig, energisch. Ich empfinde euch solidarisch gegen­über anderen und euch selbst. Ich wollte nur andeuten, dass es sowieso keine Möglichkeit gibt, die Taten von Wiegand und anderen rückgängig zu machen, ob sie nun verstehen, was ihr für richtig haltet, oder ob sie bereuen, das ist fast eine untergeordnete Frage. Sondern dass es bei Men­schen­rechtsverletzungen und Ver­brechen dieser Art und auch dem, was man selber erlebt hat und an­dere erlebt haben, nur das produ­ktive Dagegen gibt, human natür­lich, aber das produktive Dagegen. Das drückt ihr für mich aus. Ich empfinde die Gesellschaft ins­gesamt als defensiv. Sich vorzu­stellen, Wiederholungen und Ausdeh­nung von solchen Ge­scheh­nissen [...] Umso wichtiger ist das, was ihr tut.“

So ist man geneigt, bei Dietmar Lin­kes ‚Bedrohter Alltag' mit Brecht von einer Beispielgeschichte zu spre­chen, die weit über den dokumen­tarischen Charakter hinaus die sys­te­matischen Zerstörungsversuche des MfS gegen einen Aufmüpfigen zeigt. Linke war von 1971 bis 1983 Pfarrer in verschiedenen Gemeinden in der DDR, arbeitete im Rahmen seiner Tätigkeit gemeinsam mit seiner Frau mit kritischen Schrift­stellern der DDR zu­sammen, war Mitbegründer der ‚Friedenswerk­statt' in Ostberlin.

„Was ihr berichtet, beschreibt, erlebt, bekämpft und durchgestanden habt“, so schreibt Jürgen Fuchs, „betrifft viele, wenige, die es so weit betreiben wie ihr. Wenige, die es reflektieren. Wenige, die es auf den Punkt bringen. Aber es ist doch fast ein Massenphänomen. Die Wahr­scheinlichkeit, dass es zukünftig auftritt, so und anders, ist relativ hoch.“

Ein Buch, das wie kaum ein zweites das beschreibt, wessen man die DDR anklagen muss. Sie hat einen Staats­terrorismus errichtet, der sich auch dann noch gegen die Bürger richtete, die das Land erzwungenermaßen ver­lassen hatten. So wurde auch das Ehepaar Linke nach ihrer Ausbür­gerung nach Westberlin weiterhin über­wacht und stand im Fokus staatlicher Dienststellen der DDR.
Ein aufregendes und ein aufklärendes Buch, das angesichts sich ver­stärkender, ver­harmlosender Ostal­gien ein unbedingtes Muss ist, das die Systematik von staatlichem Terror und Zerstörung zeigt.

Aus dem Vorwort
von Karl Wilhelm Fricke

Das  Buch  ist nicht nur von biogra­fischem Interesse. Es ist auch und nicht zuletzt ein Zeugnis christlicher Selbstbehauptung und Opposition und damit ein belangvoller Beitrag zur Aufarbeitung der DDR-Ver­-gan­genheit. Dietmar Linke war Zeitzeuge speziell der ersten Jahre nach dem Machtwechsel von Walter Ulbricht zu Erich Honecker, der mit mancher Hoffnung auf inneren Wandel der DDR verbunden war.  Erst die dramatische Selbstverbrennung des Pfarrers Oskar Brüsewitz am 18. August 1976 auf dem Marktplatz in Zeitz, ein verzweifelter Protest gegen die Unter­drückung der Kirche, warf ein grelles Schlaglicht auf die  Wirk­lichkeit im Staat-Kirche-Verhältnis der DDR.
Daran zu erinnern, ist in einer Zeit nos­talgischer Verklärung und postdik­tatorischer Schönfärberei sinnvoll und notwendig. Darin besteht das Ver­dienst des Autors. Seinem Buch ist eine breite Leserschaft zu wünschen. Namentlich Pastoren und Pädagogen der jüngeren Generation sollten sich für die Lektüre interessieren.

Dietmar Linke
1944 in Breslau geboren. Theologie­studium an der Humboldt-Universität Berlin. 1971 bis 1978 Pfarrer in Meins-dorf/ Kreis Jüterbog. 1978 bis 1983 Pfarrer in Neuenhagen b. Berlin.
In dieser Zeit Zusammenarbeit mit kritischen Schriftstellern der DDR.
Mitbegründer der »Friedenswerkstatt« in Ostberlin. Im Dezember 1983 Ausbürgerung nach Westberlin.
Referent beim Gesamtdeutschen Institut.
1987 bis 1997 Pfarrer an der Kapernaum - Kirche in Berlin-Wedding.
Tätig als Publizist und Autor.

 

veranstaltungsdatum: 

5. Oktober 2018

Lesungen: 

05.10.18
 
Buchpremiere Manuela Wingenfeld am 5.10.2018 im Kunstverein Paderborn
05.10.18
 
Ingrid Ihben liest am 6. Oktober aus 'Der kleine Tuffeltaffel' in der Kirchengmeinde Nortmoor

Ingrid Ihben liest am 6. Oktober aus 'Der kleine Tuffeltaffel' in der Kirchengmeinde Nortmoor


 

Am Samstag, den 6. Oktober 2018, um 9.30 Uhr

Lesung aus "Der kleine Tuffeltaffel" beim Frauenkreis der Kirchengemeinde Nortmoor - im Liudgerhaus

 

 

 

Der kleine Tuffeltaffel vom weit entfernten Planeten Tufftaff ist ein ganz besonderes Wesen. Er kann sich jeden Wunsch erfüllen und ist dennoch nicht zufrieden. In der Auseinandersetzung mit den Tieren findet er einen Weg zu sich selbst.

"Es ist nicht wichtig, was du besitzt, sondern am Ende zählen nur die Zeiten, die du mit einem liebenden Herzen verbracht hast", ist der Rat einer guten Freundin an Tuffeltaffel und an kleine und große Leser.

ISBN 978-3-86685-620-2

156 S. - 12 Euro

 

Leseprobe:

 

Der schönste Vogel der Welt

Etwas später sah Taff einen traumhaft schönen Vogel, der leuchtend blau gefärbt war und eine lange Schleppe aus Federn trug, die fächerähnlich angeordnet waren. In seinem Federkleid waren viele blaugrüne Augen abgebildet. Es war ein Pfau, der anmutig einherstolzierte.

   „Oh, wie schön du bist!", staunte der kleine Tuffeltaffel. Er hätte sich nie im Leben vorstellen können, dass es so etwas Großartiges gab.

   „Du bist auch sehr schön", entgegnete der Pfau, und mit der Zeit wirst du immer schöner werden."

   „Wie soll das gehen?", zweifelte Taff an der Aussage des Pfaus.

   „Du verfügst über so wundervolle Fähigkeiten, die du jetzt mit Weisheit einsetzen kannst. Du hast noch Angst, dass du von den anderen abgelehnt wirst, wenn du dich anders verhältst, als sie es von dir erwarten. Aber genau das Anderssein, diese Einzigartigkeit ist es, die uns besonders werden lässt, denn das ist unsere Stärke und macht uns unvergleichlich schön. Es ist an der Zeit, dass auch du deine wahre Schönheit erkennst und entfaltest, denn diese kommt von innen. Und alsbald wirst auch du in der Lage sein, die Schönheit in jedem einzelnen Lebewesen zu erkennen." Mit diesen Worten stolzierte der Pfau davon.

 

Der Traum von der Eule

Der kleine Tuffeltaffel hörte im Schlaf ein leises „Huhu". Eine weiße Eule segelte über ihn hinweg und landete auf seinem Nachtlager.

   „Komm mit mir", wisperte sie, „ich zeige dir meine Welt."

   Etwas Geheimnisvolles schien dieses Tier zu umgeben.  

   ‚Es ist ja nur ein Traum', träumte Taff, und schon segelten sie gemeinsam durch die Nacht. Der Mond zeichnete silberne Konturen um eine fremde Welt. Millionen von Sternen ließen den Himmel leuchten. Es war eine zauberhafte Nacht, mystisch und klar.

   „Wie hast du mich gefunden?", fragte Taff erstaunt.

   „Du hast mich doch gerufen", antwortete die Eule, „erzähl mir von dir."

   Taff war verwundert über diese rätselhafte Erscheinung. Er hatte das Gefühl, die Eule könne bis in sein Herz und in jeden Winkel seiner Seele blicken. Und wie ein Damm, der plötzlich brach und von Wassermassen hinweggeschwemmt wurde, gab es in ihm jetzt kein Halten mehr. Er erzählte von seinem Leben und seinen besonderen Gaben, aber auch, dass es ihm seit geraumer Zeit überhaupt keine Freude mehr bereitete, sich alle Wünsche zu erfüllen... usw.

veranstaltungsdatum: 

6. Oktober 2018
06.10.18
 
Berne bringt's: 3. Oktober 17.30 Uhr in der Konzert Kirche Warfleth: Musik zu Zeit und Endlichkeit ("Tempus fugit, chronos finit")

Berne bringt's: 3. Oktober 17.30 Uhr in der Konzert Kirche Warfleth: Musik zu Zeit und Endlichkeit ("Tempus fugit, chronos finit")


Berne bringt's: 3. Oktober 17.30 Uhr in der Konzert Kirche Warfleth: Musik zu Zeit und Endlichkeit ("Tempus fugit, chronos finit") Ausführende: Jonian Ilias Kadesha (Violine), Vashti Hunter /Cello und Gesang), Nicholas Rimmer, (Klavier) etc.


Zum Konzert am 3.10. im Interview:
Pianist NICHOLAS RIMMER
(Die NORDDEUTSCHE/ WESER-KURIER)
und Violinist

Mi (Feiertag) 3. Oktober 2018, 17:30 -- Trio Gaspard & Freunde

Musik zu Zeit und Endlichkeit ("Tempus fugit, chronos finit")

Ausführende:  Jonian Ilias Kadesha (Violine), Vashti Hunter /Cello und Gesang), Nicholas Rimmer, (Klavier) (Trio Gaspard, Foto: Andrej Grilc)
Reto Bieri (Klarinette)
Special guest: Johannes Fischer (Komposition, Perkussion)

Teil 1: Werke von John Dowland ("When Time stands still"), J.S.Bach, John Cage ("Five"), Tom Waits ("Time") u.a.
Teil 2: Olivier Messiaen: Quatuor pour la fin du Temps

Jeder Teil ca. 60 Minuten -- eine Pause
Eintritt: 25,00 Euro
Schüler, Studenten, Auszubildende, Erwerbslose, Geburtstagskinder frei.
Zusätzlicher Sozialtarif für Einkommensschwache, „Warfleth-Karte"

Bestellung, Infos. R. Rakow tel. 04406-920046, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!"> berne-bringt@t-online.de
Platzvergabe nach Bestelleingang

Vorverkauf:
Brake -- Tierarztpraxis Dr. Ursula Gässlein
Elsfleth -- Buchhandlung Leselust
Oldenburg -- Buchhandlung Libretto

Hinweise für Autofahrer:
Konzertkirche Warfleth, Deichstr. 120, 27804 Berne-Warfleth

Parken: Am Friedhof, Bauernstraße, Warflether Helmer, Zollstraße
(An der Deichstraße selbst dürfen im Bereich der Kirche (20-er-Zone) keine Fahrzeuge abgestellt werden, um Probleme mit Linienbussen, Rettungsfahrzeugen, landw. Gespannen und abendlichen Rossen von vornherein zu vermeiden.) Nach Absprache ist Parken auch im Deichbereich möglich (04406-920046).


JONIAN ILIAS KADESHA (NWZ)

NICHOLAS RIMMER:
"Wir wollen ein Werk durchdringen"


https://www.weser-kurier.de/region/die-norddeutsche_artikel,-wir-wollen-ein-werk-durchdringen-_arid,1770627.html

(...) Bei dem Quartett handelt es sich um eine außergewöhnliche, während der Kriegsgefangenschaft entstandene Komposition, die auf Zitaten aus der biblischen Apokalypse basiert. Gibt es bei solch einer programmatischen Vorlage überhaupt interpretatorische Freiräume?

Unser Vorgehen besteht zunächst immer darin, die Partitur kennenzulernen, die musikalische Sprache des Komponisten zu verstehen, einen Zugang zum Werk zu finden, es einfach zu durchdringen. Messiaen ist ein Komponist, den ich schon lange kenne, weil ich früher bereits viele seiner Orgelwerke gespielt habe. Seine ganze philosophische und musikalische Welt ist mir daher sehr vertraut. Es gibt Aspekte, die er immer wieder verwendet, etwa die Beschäftigung mit Vogelgesang, mit indischen Rhythmen, natürlich auch seine katholische Weltsicht, die ihn sehr geprägt hat. Und diese Mischung ist einzigartig, macht seine Musik aus, macht ihn zu einer der stärksten musikalischen Stimmen des 20. Jahrhunderts.

Lässt sich Messiaens Musik denn auch ohne den zugrunde liegenden Text erarbeiten?

Nein, das geht nicht. Denn der Text gehört, ebenso wie die Spielanweisungen, natürlich zur Partitur. Messiaen hat sehr viel zu diesem Werk geschrieben. Es war für ihn offensichtlich eine Art Schlüsselwerk – und sicher auch eine Bewältigung jener Zeit, die er im Winter 1940/41 als Kriegsgefangener verbracht hat. Faszinierend ist, dass es trotz aller Dunkelheit ein strahlendes, ein hoffnungsvolles Werk ist. Es verströmt aber in jedem Fall eine sehr bewegende Wirkung, besonders in den zwei langsamsten Sätzen. Und ganz intensiv im letzten, in den höchsten Höhen entschwindenden Satz, der Zeit ganz anders als sonst im Alltag erleben lässt. Messiaen hat ihn explizit als sehr langsam, sehr zart und ekstatisch angegeben. Da ist von einem geradezu magischen Zustand die Rede. Dergleichen muss nicht zwangsläufig mit Religion zu tun haben, sondern kann gleichermaßen entstehen, wenn man beispielsweise in den Sternenhimmel schaut oder über die Weiten des Universums nachdenkt. Das sind Momente, die jeder auf ganz individuelle Art schon in seinem Leben empfunden hat; die jeder – auch ich – im Konzert gewiss anders erlebt.

Bei Ihrem Konzert geht es um das Thema „Zeit". Dazu haben Sie weitere Musikstücke unterschiedlichster Epochen zusammengestellt: Es geht von Dowland über Bach bis Cage. Nach welchen Kriterien sind Sie bei der Auswahl vorgegangen?

Der Veranstalter in Warfleth war wie immer offen für alle möglichen Experimente. Unsere Überlegung war: Was spielt man zu diesem Werk? In unserer Ausbildung haben wir tatsächlich sehr viel, auch aus philosophischer Sicht, über Zeit nachgedacht. Zeit ist ein ungemein relevanter Aspekt der Musik. ,Chronos', so der Begriff für die fortlaufende Zeit, und ,Kairos' als Ausdruck für den richtigen Moment, haben beide in jeder Musik ihre grundlegende Bedeutung. Geradezu prädestiniert für den ersten Konzertteil war unter anderem John Dowlands wunderschönes Liebeslied ,Time stands still', also der Zustand, in dem Zeit stillzustehen scheint. Auch John Cage hat sich wahnsinnig viele Gedanken über die Zeit gemacht; Zeit ist bei ihm fast wichtiger als die Tonhöhe.

Der Veranstalter hat Sie überschwänglich als „fünf junge wilde Virtuosen" angekündigt.

Mich reizt es auf jeden Fall, nicht nur das ,Normale' zu machen, sondern immer wieder Ungewohntes auszuprobieren, auch unsere eigenen Grenzen auszutesten, neue Bearbeitungen schreiben zu lassen, Neues zusammenzustellen. Das soll indes nicht heißen, dass wir alles über den Haufen schmeißen wollen. Aber sich immer wieder etwas Neues auszudenken, das ist eine der reizvollsten Seiten des Musikerlebens.

Sie musizieren nicht zum ersten Mal in Warfleth, einem Ort, der selbst vielen Bremern nicht auf Anhieb präsent ist. Was reizt Sie und das Trio Gaspard an diesem eher unscheinbaren Ort?

Ich finde, der Raum dort sorgt immer wieder für inspirierende Abende. Ich kann nicht mit Bestimmtheit sagen, ob es am Publikum liegt oder an der großartigen Kulisse nahe der Weser, dieser wunderschönen alten Kirche und den herzlichen Menschen. Aber gerade wenn man in einem kleinen Raum konzertiert, erlebt man das Geschehen oft viel intensiver.

JONIAN ILIAS KADESHA:

„Diese Kirche ist ein magischer Ort"

Der 25-Jährige spielt seit seinem 4. Lebensjahr Geige. Trotz zahlreicher Auszeichnungen hat er noch viele Ziele. Welche das sind, verrät er im NWZ-Interview.

Frage: Herr Kadesha, Ihre Vornamen lauten Jonian Ilias. Das klingt fast so, als hätten Ihre Eltern Ihnen einen Namen wie Musik mit auf Ihren Lebensweg geben wollen...

Kadesha: . . . Jonian kommt von der Ionian Sea, also dem Ionischen Meer, das Meer, das sich Albanien und Griechenland teilen. Es symbolisiert also meinen Hintergrund: geboren in einer albanischen Familie, aufgewachsen in Griechenland. Ilias hat viele Bedeutungen; der Prophet Elias ist eine der interessantesten Figuren in der Bibel, aber es gibt auch die griechische „Ilias" von Homer, eines der frühesten literarischen Meisterwerke der Menschheit! Und außerdem heißt „Ilios" Sonne.

Frage: Wann haben Sie mit dem Geigenspielen begonnen?

Kadesha: Ich habe mit vier meinen ersten „richtigen" Geigenunterricht bekommen, von meinem Vater.

Frage: Auf hohem Niveau zu musizieren bedeutet, sehr früh sehr viel üben zu müssen. Von anderen Musikern hört man oft, dass sie Phasen hatten, in denen sie am liebsten mit der Musik Schluss gemacht hätten. Wie war das bei Ihnen?

Kadesha: Meine Eltern haben klugerweise dafür gesorgt, dass ich zwar viel übe und mich mit Musik beschäftige, aber gleichzeitig auch viele andere Sachen mache, die jeder Teenager machen möchte. So habe ich früh gelernt, nicht obsessiv nur über Musik und Geige zu denken, sondern auch mal das Leben zu genießen. Nicht, dass Musik kein Genuss ist, aber Sie wissen, was ich meine...

Frage: An Konzerttagen kommen Sie vermutlich nur dazu, die Stücke aus dem jeweiligen Programm zu proben. Aber was ist mit den übrigen Tagen? Übt ein großer Geiger wie Sie dann immer noch täglich?

Kadesha: Ob ich täglich Elementares übe? Ja und Nein. Ich habe natürlich nicht mehr die Zeit, meine Etüden und Tonleitern täglich so ausführlich zu üben wie in den jüngeren Jahren oder im Studium. Man lernt, kreativer zu üben und zum Beispiel eine schwierige Passage von einem Violinkonzert als Übungsstück zu benutzen. Trotzdem gibt es die Momente, wo ich zwei Schritte zurück gehe, und mehr über Technik reflektiere. Das bringt natürlich mit sich, dass ich dann doch Tonleitern und Etüden übe.

Frage: Sie sind jetzt 25, haben in den letzten beiden Jahren fünf große Preise gewonnen, und Sie haben bereits mit berühmten Musikern zusammengearbeitet. Welche Ziele kann man da noch haben?

Kadesha: Mein Ziel ist, genau so viele Kammerkonzerte wie Solokonzerte zu spielen, da ich mich mit beidem zu Hause fühle. Mein Traum ist es aber, ein kompletter Musiker zu werden, so viel wie möglich über Musik zu lernen und immer weiter zu suchen; das ist an sich unerreichbar, deshalb ist das auch ein Traum.

Frage: Zusammen mit Ihrem Trio Gaspard und allein leiten Sie Meisterkurse auf der ganzen Welt. Wie kommt es, dass sich ein Künstler von Ihrem Format in die kleine Warflether Kirche verirrt?

Kadesha: Sehr oft sind die besten Konzerterlebnisse in Orten wie dieser kleinen Kirche. Es gibt einfach Orte, die etwas Magisches, Intimes und Einmaliges ausstrahlen. Und diese Warflether Kirche ist genau so ein Ort. Außerdem ist das Publikum wahnsinnig offen, interessiert und ehrlich. Ich respektiere und schätze auch den Veranstalter sehr. Musik ist wirklich seine Leidenschaft, und das findet man nicht so oft bei Veranstaltern und Agenten.

Frage: Für das Warflether Konzert am 3. Oktober haben Sie sich zusammen mit Ihren Triokollegen Vashti Hunter (Cello) und Nicholas Rimmer (Klavier) ein sehr besonderes Programm ausgedacht. Wie hat sich das entwickelt?

Kadesha: Wir wollten schon seit längerer Zeit das berühmte „Quartett für das Ende der Zeit" von Oliver Messiaen mit dem Klarinettisten Reto Bieri spielen. Unsere Idee war, dieses große Meisterwerk mit kleinen Stücken von verschiedenen Komponisten zu kombinieren, die sich ebenfalls mit dem Thema Zeit beschäftigen, aus verschiedenen Perspektiven und Kontexten. Viele davon sind selber von uns arrangiert. Es wird Musik von der Renaissance bis in die Moderne gespielt, von Dowland und Bach bis Berg und Cage. Wir freuen uns alle sehr darauf!

https://www.nwzonline.de/interview/berne-bringt-diese-kirche-ist-ein-magischer-ort_a_50,2,2609231339.html

 

veranstaltungsdatum: 

3. Oktober 2018

Lesungen: 

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Das Ich in der Pflege - ein besonderes Projekt

Das Ich in der Pflege - ein besonderes Projekt

Gestern traf sich Verlagsleiter Alfrd Büngen erstmalig mit den Teilnehmern des Projekts. Das Eis taute rasch und so kam man tatsächlich schon bei der ersten Projektstunde zum Schreiben. Die TeilnehmerInnen konnten aus einer Vielzahl von Formen mit jeweiligen Farben eine auswählen, auf denen - auch wenn für die anderen unsichtbar - ihr Text  über sich stand:

Beispieltext einer Teilnehmerin

Keiner bestimmt, wie lang es geht, mal schneller, mal langsamer. Momente vergehen wie im Flug oder halten an wie ein altes Kaugummi. Momente sind das, was wir genießen sollten, egal wie lang oder wie kurz, wie freudig oder traurig. Bei Momenten kann man nicht auf 'replay' drucken, um es nochmal abzuspielen, die laufen und laufen. Die Erinnerung daran muss man behalten, durch unser Andenken lassen wir es lebendig wirken. Wir lassen sie später un unseren Kindern und Enkelkindern leben und weitertragen. Momente sterben nicht aus.

 

 

Die nächsten Termine stehen bereits fest:

Ganztägiges Schreiben:

Mittwoch, 10.10.2018

Donnerstag, 31.01.2019

Mittwoch, 8.05.2019

Begleitendes Schreiben

9.1.2019

14.2.2019

24.4.2019

18.6.2019

(jeweils dritte und vierte Stunde)

veranstaltungsdatum: 

10. Oktober 2018

Lesungen: 

10.10.18
 
Das Ich in der Pflege - Ein ganz besonderes Projekt der Altenpflege startet am 10. Oktober mit einem Tages-Schreib-Workshop

Das Ich in der Pflege - Ein ganz besonderes Projekt der Altenpflege startet am 10. Oktober mit einem Tages-Schreib-Workshop

 

Zusammen mit der  Ev. Altenpflegeschule e.V., Berufsfachschule Altenpflege in Oldenburg wurden Grundlinien eines Konzepts besprochen, ein Ausbildungsjahr angehender Alternpflegerinnen mit einem Schreib- und Buchprojekt zu begleiten.  Ein solches auch bundesweit einmaliges Projekt soll den angehenden AltenpflegerInnen die Möglichkeit geben, ihr Ich in der Pflegearbeit zu entdecken und zu reflektieren. Der prozesshafte Charakter des angedachten Projekts (mehrere Seminartage, ansonsten ausbildungsbegleitendes Schreiben) entspricht der Zielsetzung, das eigende Sein in der Arbeit auch zukünftig als sich entwickelnden Prozess zu verstehen, als sich permanent entwickelnder Austausch zwischen Pflegendem und Pfleger, als Entwicklung des eigenes Seins.

Am 1o. Oktober startet  Projektleiter Alfred Büngen erstmals mit den Teilnehmern mit einem Tages-Schreib-Workshop (8-15.00 Uhr)

 

 

veranstaltungsdatum: 

10. Oktober 2018

Lesungen: 

10.10.18
 
Jenny Schon liest zum Welttag der seeleischen Gesundheit bei Primobuch in Berlin Steglitz

Jenny Schon liest zum Welttag der seeleischen Gesundheit bei Primobuch in Berlin Steglitz

 

Jenny Schon liest aus ihren Büchern
zum

Welttag der seelischen Gesundheit


Wenn die Seele eigene Wege geht

Mittwoch: 10. Oktober 2018, 19 Uhr
Primobuch, Steglitz, Gritzner/Herderstr.



1992 wurde durch die World Federation for Mental Health mit Unterstützung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) der internationale Tag der seelischen Gesundheit ins Leben gerufen.
Psychische Störungen sind weit verbreitet. Deutsche Studien sprechen von ca. 8 Millionen Deutschen mit behandlungsbedürftigen psychischen Störungen. Die meisten würden jedoch nach einiger Zeit abklingen. Psychische Störungen gehören zu den häufigsten Beratungsanlässen in allgemeinmedizinischen Praxen.
Seit 1991 stieg die Zahl der Krankheitstage durch psychische Störungen um etwa 33 Prozent. Rund zehn Prozent der Fehltage bei den aktiv Berufstätigen gehen auf Erkrankungen der Psyche zurück. Depressionen, Alkoholerkrankungen, bipolare Störungen und Schizophrenien zählen weltweit zu den häufigsten Erkrankungen.
Experten nennen sie seit langem Volkskrankheiten; erst in den letzten Jahren wurde dieses Problem enttabuisiert und auch zunehmend in der Gesellschaft diskutiert.
Jenny Schon, selbst wegen einer Posttraumatischen Belastungskrankheit (PTSD) in Frührente, schreibt immer wieder über Grenzsituationen, mitunter mit einem weinenden und einem schmunzelnden Auge.

 

veranstaltungsdatum: 

10. Oktober 2018

Lesungen: 

10.10.18
 
 
Renate Riehemann auf offener Lesebühne im Landhaus Finze
12.10.18
 
Kinder von Nothingtown - Lesung zur Verleihung des Kathrin-Türks- Preis 2019 an Lisa Danulat

Kinder von Nothingtown - Lesung zur Verleihung des Kathrin-Türks- Preis 2019 an Lisa Danulat

12. Oktober 2018 19:30 h

Kinder von Nothingtown

Lesung zur Verleihung des Kathrin-Türks- Preis 2019

Die Burghofbühne vergibt alle zwei Jahre in Zusammenarbeit mit der Niederrheinischen Sparkasse RheinLippe, der Stadt Dinslaken und dem Förderverein der Burghofbühne den Kathrin-Türks-Preis an Autorinnen für ein Jugendtheaterstück. An diesem Abend wird der Gewinnertext: Kinder von Nothingtown der Frankfurter Autorin Lisa Danulat gelesen.

Es lesen: Ensemblemitglieder der Burghofbühne

Ort: Kreissparkasse Dinslaken, Friedrich-Ebert-Straße 31, Dinslaken

 

veranstaltungsdatum: 

12. Oktober 2018

Lesungen: 

12.10.18
 
Premierenlesung Jenny Schon 'lautes schweigen' am 13. Oktober in der Galerie Fantom in Berlin

Premierenlesung Jenny Schon 'lautes schweigen' am 13. Oktober in der Galerie Fantom in Berlin

Premierenlesung – Samstag, den 13. Oktober 2018, 19 Uhr
Gilde-Mitglied Jenny Schon  präsentiert lautes schweigen
- ihren neuen Lyrikband im Geest Verlag, ISBN 978-3-86685-700-1   -
illustriert von Gilde-Mitglied Christiane Lenz
Es spielt die Gruppe September Oldies

Galerie Fantom e.V.
10711 Berlin-Halensee
Hektorstraße 9-10

 

jenny schon

lautes schweigen

geedichte

collagen von

christiane lenz

Geest-Verlag 2018
ISBN 978-3-86685-700-1

ca. 240 S., 12 Euro

 

 

Die jungen Jahre

… die jungen jahre besinge ich
hochjauchzend ein halleluja
den sprösslingen der birke
staub aufwirbelnd der junge spund
verliebt sein in das unendliche
blau des himmels das so
vieles verspricht
sag geliebter wann zeig
ich dir mein neues kleid
in das ich die zeit gewebt

… oh wie vergangen wie endlich
die jahre wie borkig die rinde
am alten baum in dem
die ringeltaube gurrt und noch
einmal erinnert wie feuer und
flamme liebe sein kann
wie durchscheinend das blümchenkleid
wie zauberhaft  der blütenstaub
den weg verleitet eine andere
zukunft zu weisen
in ein heimwärts …


… Wirksamer Gegensatz zwischen Strophe 1 und Strophe 2, vielleicht ein bisschen angelehnt an Hölderlins „Hälfte des Lebens“, aber  bewundernswerte Sprachkraft.
Rainer Goldhahn, Künstlergilde Esslingen,
aus der Laudatio zum 2. Lyrikpreis 2017 an Jenny Schon.

Ihre Art zu schreiben beeindruckt sehr!
Hansjürgen Gartner, Augsburg, 1.10.2018,
Bundesvorsitzender der Künstlervereinigung ‚Die KünstlerGilde e.V.‘
 

 

veranstaltungsdatum: 

13. Oktober 2018

Lesungen: 

13.10.18
 
 
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Michael Tonfeld - Yaws süßes Erwachen in der Woche der Begegnung in Dedendorf

Michael Tonfeld - Yaws süßes Erwachen in der Woche der Begegnung in Dedendorf


 


15. Okt. "Woche der Begegnung"/Deggendorf mit "Yaws süßes Erwachen" & "Afrikanisch kochen - kinderleicht!"/Patience Ighodaro



 

Michael Tonfeld

Yaws süßes Erwachen

mit Grafiken  von M. Abdel Aziz Tairou

in deutscher und englischer Sprache

Geest-Verlag 2018

ISBN 978-3-86685-671-4
10 Euro

Eine kleine Geschichte um ein verhängnisvolles Handeln von Yaw und seiner Schwester Yaa in einem kleinen Dorf in Ghana. Es geht dabei um Verantwortung, um Hühner und einen Flaschen­kürbis und vermeintliches Gift. Dabei lernen wir eine Menge über das Leben afrikanischer Familien .
Damit die meisten Kinder aus allen Ländern die Geschichte ver­stehen, gibt es sie in diesem Buch in deutscher und englischer Sprache. Ganz nebenbei kann man mit der Ge­schichte auch die jeweilig andere Sprache gut lernen.


Michael Tonfeld (der Autor)
Nach dem erfolgreichen Kinderbuch ‚Auf Leben und Tod - die lange Reise einer Schnecke von Afrika nach Augsburg‘ mit über 2.000 Auftritten in 14 Jahren erscheint jetzt mit ‚Yaws süßes Erwachen‘ ein neues Kinderbuch, das natürlich auch wieder in Afrika spielt.

M. Abdel Aziz Tairou (der Grafiker)
wurde in Togu geboren und kam im Rahmen der Familien­zusammenführung nach Deutschland. Er lebt heute mit Frau und Kindern in Affing (bei Augsburg). In der Kunsthochschule Kaplimé erlernte er die Kunst der Batik. Auch die Bilder dieses Buches sind gebatikt. Der Künstler beteiligte sich be-reits mehrfach an Ausstellungen im Augsburger Raum, so beim Kunstparcours, hatte zudem eine eigene Ausstellung im Schwa­bencenter. In einem afrikanischen Restaurant in Augs-burg ist er mit Bildern vertreten.

 

veranstaltungsdatum: 

15. Oktober 2018

Lesungen: 

 
In Kinderschuhen durch den Ort - am Dienstag, 16. Oktober ist Erwachsenen-Schreibabend in der Grundschule Ganderkesee

In Kinderschuhen durch den Ort - am Dienstag, 16. Oktober ist Erwachsenen-Schreibabend in der Grundschule Ganderkesee


 


Fast alle Kinder haben in der Zwischenzeit in der Grundchule Ganderkesee über ihren Lieblingsort in Ganderkesee berichtet und geschrieben. Nun kommt der nächste Schritt. Am Dienstagabend sind Eltern, Großeltern und interessierte Erwachsene eingeladen zu einem Schreibabend in die Grundschule. Dort können sie ihren Lieblinsgort von früher bechreiben. Gibt es Unterschiede zu heute. Wir sind gespannt.

Treff: 18.00 Uhr in der Grundschule Ganderkesee (natürlich dürfen auch die Kinder mitkommen)

 

veranstaltungsdatum: 

16. Oktober 2018

Lesungen: 

16.10.18
 
Barbe Maria Linke liest aus 'Moses' in der Melanchthon-Gemeinde Neukölln, Kranoldstr. 16, 12051 Berlin.

Barbe Maria Linke liest aus 'Moses' in der Melanchthon-Gemeinde Neukölln, Kranoldstr. 16, 12051 Berlin.

18. Oktober: Melanchthon-Gemeinde Neukölln, Kranoldstr. 16, 12051 Berlin.

Barbe Maria Linke

Moses – Ein Experiment

Roman

Geest-Verlag 2014

ISBN 978-3-86685-452-9

424 S., 14.80 Euro

Erzählt wird von Moses, der so gar nicht dem Bild des Alten Testaments entspricht. Beladen mit der uralten biblischen Geschichte betritt Moses unsere Welt. Aber ist das nicht auch unsere Geschichte?, fragt sich Kati Blank, der Moses im Flugzeug begegnet. Moses ist ein Naturereignis, spürt Kati, die ihn einlädt, bei ihr in Bern zu wohnen. Ihr gefällt dieser Typ, so einer ist ihr noch nicht begegnet. Ob er Prophet war oder nicht, interessiert sie nicht. Oder doch? Sie möchte von ihm erfahren: He, wie war das, Gott zu begegnen? Moses ist neugierig auf die junge, sensible, engagierte Frau, die beim Schweizer Rundfunk arbeitet. Die möchte er kennenlernen. Und sie? Steht zwischen Hugo und Moses. Und dann ist da noch der Vater, der einen langen Schatten wirft. Oberst des Ministeriums der Staatssicherheit der DDR. Kati möchte wissen, was hat mein Vater getan, was waren seine Aufgaben in der untergegangenen DDR, in der sie ihre Kindheit erlebte? Die Schweizer Redaktion schickt Kati mit einem Forschungsauftrag in die Berliner Behörde. Dort liest sie die Akten ihres Vaters.
Moses zieht an den Thuner See, scheint Sonne und Alpen zu genießen. Endlich frei! Aber ist er das wirklich? Wer bin ich, hier in Katis Welt? Was will Gott von mir? Du liebst, lacht Gott. Reicht dir das nicht?Konfrontiert mit dem Leben ihres Vaters, gerät Kati in Berlin in eine lebensbedrohliche Situation. Du liebst, sagt ein Freund zu Moses, mit dem er Klettern geht. Worauf wartest du, Mensch? Fahr nach Berlin, such deine Kati!
Dieser Roman wirft Fragen auf, die auffordern, die eigene Auseinandersetzung zu wagen. Es ist ein politisches Buch und ein Buch über die Liebe.

Barbe Maria Linke
1944 in Köslin /Pommern geboren. Aufgewachsen in der DDR. Theologiestudium an der Humboldt-Universität Berlin. Oppositionelle Arbeit in der DDR. Mitbegründerin der Gruppe Frauen für Frieden. 1983 Ausreise nach Westberlin. Arbeit in der Klinikseelsorge und in der politischen Bildung.  Sie schreibt Gedichte, Essays, Erzählungen.  Moses - Ein Experiment ist ihr erster Roman.

 

veranstaltungsdatum: 

18. Oktober 2018

Lesungen: 

18.10.18
 
 
 
 
 
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LESUNG DER Kreativen SCHREIBWERKSTATT Bonn 'Liebe und andere Katastrophen'

LESUNG DER Kreativen SCHREIBWERKSTATT Bonn 'Liebe und andere Katastrophen'


 


LESUNG DER Kreativen  SCHREIBWERKSTATT Bonn

DIENSTAG 23.OKTOBER 2018 // 19.00 UHR               Koblenzerstr. 80        53177 Bonn

„Liebe und andere Katastrophen“

Mitglieder der Kreativen Schreibwerksstatt Bonn unter der Leitung von Monika J. Mannel werden ein Feuerwerk der Liebe entfachen und diese in ihren vielfältigen Facetten literarisch aus ihren eigenen Werken darstellen. Was hat der „Säuselnde Wind“ mit der Liebe zu schaffen? Große und kleine Gefühle werden der Liebe gerecht.

Als special Guests: Bernd Schröder (Tenor) und Hermann von Asuncion (Klavier). Sie lassen Liebeslieder von Schumann erklingen.

Der Eintritt ist frei, aber über eine Spende freuen sich die Schreibwerkstatt und der Verein

 

veranstaltungsdatum: 

23. Oktober 2018

Lesungen: 

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Jenny Schon liesr aus Ähalbstark' un der Galerie Fantom in Halensee
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Buchpremiere Heiko Schulze - Unsere Erste. Alwine Wellmann - am 29. Oktober im Osnabrücker Gewerkschaftshaus
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