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Neues Leben zwischen alten Gräbern - Alwine Wellmann - Vortrag von Heiko Schulze am Samstag 4.11. um 11.00 Uhr auf dem Jiohannesfriedhof mit dem gewerkschaftschor 'Roter Akkord'

Neues Leben zwischen alten Gräbern - Alwine Wellmann - Vortrag von Heiko Schulze am Samstag 4.11. um 11.00 Uhr auf dem Jiohannesfriedhof mit dem gewerkschaftschor 'Roter Akkord'


 


Samstag, 4. Mai 2019 / Vorträge

11.00 Uhr Johannisfriedhof, Osnabrück

 
Neues Leben zwischen alten Gräbern

Alwine Wellmann

mit Heiko Schulze, Treffpunkt Kapelle

Die Sozialdemokratin und entschiedene Nazi-Gegnerin war die erste Frau der Region, die in ein nationales Parlament gewählt wurde. Autor Heiko Schulze, sowie Gewerkschaftschor „Roter Akkord“ sorgen für den kulturellen Rahmen.
Eintritt: Eintritt frei, Spende für die historischen Friedhöfe erbeten

veranstaltungsdatum: 

4. Mai 2019

Lesungen: 

04.05.19
 
Coline Weber liest am 05.Mai 2019 'Aufb.bruch - Wenn Stille sich in Lebendigkeit verwandelt' in der pro vita in Vechta

Coline Weber liest am 05.Mai 2019 'Aufb.bruch - Wenn Stille sich in Lebendigkeit verwandelt' in der pro vita in Vechta


 


Lesung am 05.05.2019 um 15:00 Uhr
Coline Weber liest
in der pro vita In Vechta, Bremer Straße 13
 

Der Kuss des Mondes
betupft die friedlich schlafende Welt
mit seinem goldenen Licht
während im ewiglichen Jetzt
leuchtende Sternenschimmer
am lebendigen Himmelszelt
eine paradiesische Pracht
für die Endlosigkeit malen.

 

 Coline Weber, 1986 in Ilmenau geboren, aufgewachsen in einem Dorf inmitten des Thüringer Waldes, setzt sich in ihren Texten (Lyrik und Prosa) mit den Themen der Begegnung, der Stille, der Naturfaszinationen und den Untiefen der Gefühlswelt auseinander.

 


 




 

 

veranstaltungsdatum: 

5. Mai 2019

Lesungen: 

05.05.19
 
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Räuber Thymian mit seinen Abenteuern in Texas von Marec Béla Steffens im Auswandererhaus in Bremerhaven

Räuber Thymian mit seinen Abenteuern in Texas von Marec Béla Steffens im Auswandererhaus in Bremerhaven


 


Auf Anregung von Marec Béla Steffens veranstaltet die Friedrich Naumann-Stiftung im

Deutsches Auswandererhaus

Columbusstraße 65

27568 Bremerhaven

Zeit

am 07.05.2019

von 19:00 - 21:00 Uhr die Veranstaltung

"Hier sind wir seltsam frei"

In mehreren Wellen wanderten im 19. Jahrhundert Deutsche in die USA aus. Viele von ihnen waren Idealisten, die nach der gescheiterten Revolution von 1848 in ihrem Heimatland keine Zukunft mehr sahen. Von den Strapazen der Auswanderung und Neuansiedlung berichten sie in bewegenden Briefen, die der historischen Forschung als Quellengrundlage dienen. Zudem sind sie auch oft spannend zu lesen.

Schon von Kindheit an begleitet uns das Thema „Auswanderung“ in Romanen und Erzählungen. Der Räuber Hotzenplotz will nach Amerika auswandern, und bei Winnetous Apachen finden wir einen deutschen Veteranen von 1848. Hoffmann von Fallersleben schreibt deutschen Auswanderern seine „Texanischen Lieder“ zu, um die rigide Zensur zu umgehen. Karl Anton Postl aus Mähren wandert aus und wird als Charles Sealsfield zum Schriftsteller.

Selbst bei einem waschechten Amerikaner wie O. Henry finden wir Deutsche in Texas, die an ihren Gebräuchen festhalten und erleben, wie Grimms Märchenwelt zur Realität wird.

Und auf der Leseliste steht auch der Räuber Thymian mit seinen Abenteuern in Texas.

 



Marec Béla Steffens - Thymian in Texas.Ein zünftiger Räuber entdeckt die Neue Welt



 

Marec Béla Steffens
THYMIAN IN TEXAS
Ein zünftiger Räuber entdeckt die Neue Welt
Ein Sittengemälde, geschildert vom Kater, der Märchen erzählt,
in seinem sechsten Buch
Illustriert von Krystyna Steffens
mit einem Vorwort von Barrett Sills, 1. Solocellist,
Houston Grand Opera
Geest-Verlag 2016

ISBN 978-3-86685-601-1
214 S., 12 Euro

 

 

Der Räuber Thymian achtet alle Gebräuche der ehrsamen Räuberzunft. Doch plötzlich findet er sich auf unvertrautem Terrain wieder. Die Räuberzunft seiner deutschen Heimatstadt schickt Thymian nach Houston in Texas: er soll dort die modernsten Methoden der Räuberei erlernen. Von der dortigen Geschwisterschaft der Räuberinnen und Räuber (früher nannte sie sich Bruderschaft, aber das geht heutzutage natürlich nicht mehr) kann Thymian eine Menge lernen. Daß man die Passagiere im Überlandbus zuallererst die Allgemeinen Geschäftsbedingungen der Geschwisterschaft unterschreiben läßt, bevor man sie ausraubt – sonst gibt es die dicksten juristischen Scherereien. Daß man sich nach der deutschen Bürokratie zurücksehnt, wenn man es mit einem amerikanischen Call Center zu tun bekommt. Wie man Entführungsopfer bei Laune hält, um Schadenersatzklagen der Familie zu entgehen. Wieso das Geschworenensystem überlegen ist. Daß Religionsfreiheit nicht etwa bedeutet, daß man an seinem freien Tag ausschlafen könnte. Und noch weitaus mehr. Räuberkollegen aus aller Herren Länder helfen Thymian bei der Eingewöhnung, ebenso wie Amanda, das kesse Gürteltier-Weibchen, und Ildefons, der schwerhörige Leguan. So entsteht ein Sittengemälde über das Leben in Houston und Texas.

Mit offenen Augen für die Schönheit und die Absurdität des Alltags haben Marec Béla Steffens (aus Hamburg) und seine Frau Krystyna (aus Warschau) schon in vielen Ländern gelebt – auch zweimal in Houston, zuletzt von 2012 bis 2016. Dies ist nach „Kater, erzähl mir ein Märchen“, „Der Straßenbahnschaffner von Venedig“, „Die Welt der Buchstaben“, „Die Briefmarke von Dublin und der Grabstein von Prag“ sowie „Der Räuber Thymian“ (der da noch in der Heimat sein Unwesen trieb) Marecs sechstes Buch. Krystyna hat es wie immer illustriert.
Wiewohl gelernter Volkswirt, ist Marec außerdem Librettist für deutsche und amerikanische Komponisten, mit Aufführungen in Schloß Rheinsberg, Kassel, London (Sadler's Wells), Round Top/Texas und Houston.
www.maerchenkater.de (link is external)

 

 

veranstaltungsdatum: 

7. Mai 2019

Lesungen: 

07.05.19
 
Jeder Schnipsel zählt - Artist in Residence-Kübstlerin Wiebke Wilms in Vechta präsentiert ab 8. Mai ihre Collagen im Rathaus Vechta

Jeder Schnipsel zählt - Artist in Residence-Kübstlerin Wiebke Wilms in Vechta präsentiert ab 8. Mai ihre Collagen im Rathaus Vechta



 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 



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veranstaltungsdatum: 

8. Mai 2019

Lesungen: 

08.05.19
 
Einführungsstunden zum Buch- und Schreibprojekt mit dem Gymnasium Brake und der Pestalozzischule Brake (sonderpädagogisches Förderzentrum)

Einführungsstunden zum Buch- und Schreibprojekt mit dem Gymnasium Brake und der Pestalozzischule Brake (sonderpädagogisches Förderzentrum)



Die Schülerin der Klassen 5 und 6 des Förderzentrums und der Klasse 7e des Gymnasiums werden an diesem Vormittag in das projekt eingeführt. Erst kleine Themenauseinadersetzung, Aufgabenverteilung etc.

Vom 13. bis 15. Mai gibt es dann unter Leitung von Geest-Verlagleiter Alfred Büngen ein dreitägiges Schreib- und Buchprojekt mit Kinder- und Jugendlichen beider Schulen im Rahmen der Berner Bücherwochen. Thema ist dabei die 'Goldene Regel'.

 

veranstaltungsdatum: 

9. Mai 2019

News: 

09.05.19
 
Literarischer Spaziergang durch den Frühling mit Erich Pfefferlen am 10. Mai im Festsaal in St. Albert, Zusmarshausen

Literarischer Spaziergang durch den Frühling mit Erich Pfefferlen am 10. Mai im Festsaal in St. Albert, Zusmarshausen


 


Literarischer Spaziergang durch den Frühling mit Erich Pfefferlen

Der  Lyriker und Prosaist Erich Pfefferlen liest am Freitag, den 10. Mai 2019, um 15.30 Uhr im Festsaal in St. Albert, Zusmarshausen, in einer öffentlichen Lesung als literarischen Spaziergang durch den Frühling Gedichte und Geschichten, unter anderem aus seinen Gedichtbänden „Distelblüten“ und Keiner soll frieren“ sowie Kurzprosa aus seinem Buch „Schweigen segelt lautlos“.
 

 

veranstaltungsdatum: 

10. Mai 2019

Lesungen: 

10.05.19
 
Bücherverbrennung 1933 - Gedenkveranstaltung mit Erich Pfefferlen - 11. Mai 2019 - Stadtbibliothek Gersthofen

Bücherverbrennung 1933 - Gedenkveranstaltung mit Erich Pfefferlen - 11. Mai 2019 - Stadtbibliothek Gersthofen


 


Bücherverbrennung 1933  -  Gedenkveranstaltung mit Erich Pfefferlen

 

Die Bücherverbrennung am 10. Mai 1933 war der Auftakt zur Vernichtung des Geisteslebens in Deutschland. Erich Pfefferlen, selbst Lyriker und Prosaist, führt ´

zunächst in einem geschichtlichen Abriss in die Thematik und ihre Brisanz ein.

Anschließend stellt er die in dieser Zeit verfolgten AutorInnen Mascha Kaléko,

Erich Kästner und E.M. Remarque vor. Es folgt die Rezitation einer Auswahl der

Lyrik  Kalékos und Kästners sowie von Remarques Roman „Im Westen nichts Neues“. 

 

Ort:  Stadtbibliothek Gersthofen, Bahnhofstraße 12, 86368 Gersthofen

Zeit: Samstag, den 11. Mai 2019, 11.00 Uhr

 

veranstaltungsdatum: 

11. Mai 2019

Lesungen: 

11.05.19
 
 
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Buch und Schreibprojekt mit dem Gymnasium Brake und der Pestalozzischule Brake (sonderpädagogisches Förderzentrum)
13.05.19
 
Buch und Schreibprojekt mit dem Gymnasium Brake und der Pestalozzischule Brake (sonderpädagogisches Förderzentrum)
14.05.19
 
Barbe Maria Linke liest aus 'Aufbruch. Wohin' in Hardenbeck/ Uckermark

Barbe Maria Linke liest aus 'Aufbruch. Wohin' in Hardenbeck/ Uckermark

14. Mai 14 Uhr

B. M. Linke liest aus Aufbruch

in Hardenbeck/ Uckermark

Ev. Kirche

 

Barbe Maria Linke

Aufbruch. Wohin

Stationen - Skizzen - Bilder

Geest Verlag 2018
ISBN 978-3-86685-660-8                                                                    

14 Euro

Was veranlasst einen Menschen, in der Mitte seines Lebens alles zurückzulassen? Würde ich das wollen? Die Frage beschäftigt Elsa Eisenfeder, seitdem sie das Textbuch für Maria Magdalena schreiben soll. In dieser Situation begegnet ihr die junge Schauspielerin Lena. Sie wird Maria Magdalena, die Weggefährtin Jesu, spielen.
Elsa ist von der Frage besetzt: Wie kann ich eine Frau, die vor zweitausend Jahren lebte, die Haus, Hof und Hund verlässt, um einem umherstreifenden Jüngling zu folgen, in ein Textbuch pressen?
Beim Nachdenken darüber stößt Elsa immer wieder an ihre Grenzen. Gespräche mit K., dem Freund und Geliebten, und mit Lena verändern ihre Blickrichtung.
Ob es K. wirklich gibt, der nur in Elsas Tagebüchern und Briefen auf-taucht? Das fragt sich Lena, die ein Jahr nach Elsas Tod noch einmal in deren Haus fährt.

Nur eine Nadel trennt Himmel und Meer / da ist der Ort, da ich wohne.
„Diese Gedichtzeile von Barbe Maria Linke könnte man über ihr gesamtes dichterisches Werk schreiben. Im Grenzbereich zwischen realer Wahrnehmung und gefühltem Erleben, eben genau an der Grenze zwischen Himmel und Meer, bewegen sich ihre Texte.“
Wolfgang Steger, Wien

Barbe Maria Linke
geboren in Köslin/Pommern. Aufgewachsen in der DDR. Theologiestudium. Arbeit in verschiedenen Berufen. Mitbegründerin der Gruppe Frauen für Frieden.
1983 Ausreise mit der Familie aus der DDR.
Barbe M. Linke lebt als Schriftstellerin in Berlin.
Zuletzt erschien Träum mich, Geliebte, Roman, Geest-Verlag  2016

 

veranstaltungsdatum: 

14. Mai 2019

Lesungen: 

14.05.19
 
Heinrich Rahn - Die Birkeninsel - Lesung am 14. Mai in der Stadtteilbibliothek Wiesbaden

Heinrich Rahn - Die Birkeninsel - Lesung am 14. Mai in der Stadtteilbibliothek Wiesbaden

am 14.05.2019, um 14.30-17.00 Uhr wird Heinrich Rahn lesen aus seinem Roman "Die Birkeninsel" in der Stadteilbibliothek Wiesbaden.

 


Heinrich Rahn

Die Birkeninsel

Roman

Geest-Verlag 2018

ISBN 978-3-86685-673-8  

ca.396 S., 12.80 Euro

 

 

Der Titel des Romans „Die Birkeninsel“ stellt den zentralen Dreh- und Wendepunkt des Geschehens dar. Jedes Mal, wenn die magische Insel erscheint, wird die Handlung auf unvorhergesehene Weise vorangetrieben.
Organische Verschmelzung mit der Natur, tiefe Verbunden­heit von Mann und Frau, Raum und Zeit, Traum und Wirklichkeit, Magie und Wissenschaft – all das wird in diesem Roman durch den sensiblen Protagonisten Rene beleuchtet und durchlebt. Durch den 2. Weltkrieg entwurzelt, führt sein Weg ihn von der Ukraine, nach Deutschland, über Sibirien nach Kasachstan. Als naturverbundener Junge hat er eine außergewöhnliche Vorstellungskraft und findet sich oft in einer Birkeninsel ein, wo ihm die Bäume magische Geschichten zu flüstern scheinen. Dieser „Schein“ ändert sich im Laufe seines Lebens in „Sein“. Denn die nur geträumt geglaubten Geschichten verbinden sich mehr und mehr mit der Realität. So steht Rene immer wieder vor der Frage, was „wirklich“ ist. Sei­ne große Liebe zur Natur und zu der mysteriösen Tawi treibt ihn an, diese Frage zu lösen.


 Heinrich Rahn,
1943 im Dorf Sparau, Ukraine, in einer deutschen Familie geboren. Nach dem Krieg kam die Familie erst nach Nordsibirien (Deportation), dann nach Kasachstan. In der Stadt Schtschut­schink absolvierte er 1965 eine Inge­nieurschule und arbeitete dann in verschiedenen Baukombi­naten als leitender Bauingenieur. Seit 1990 in Deutschland in ver­schiedenen Archi­tek­turbüros tätig, heute im Ruhestand. So kann er sich ganz auf seine schriftstellerische Leidenschaft konzentrieren, der er seit seiner Kindheit treu geblieben ist. Im Geest-Verlag bereits erschienen: Der Jukagire (2008) und Aufzug Süd-Nord (2011). Heinrich Rahn wurde 2015 vom Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst gefördert.

 

veranstaltungsdatum: 

14. Mai 2019

Lesungen: 

14.05.19
 
Buch und Schreibprojekt mit dem Gymnasium Brake und der Pestalozzischule Brake (sonderpädagogisches Förderzentrum)
15.05.19
 
 
Barbe Maria Linke liest aus 'Träum mich Geliebte' in der Bibliothek Wilhelmsruh

Barbe Maria Linke liest aus 'Träum mich Geliebte' in der Bibliothek Wilhelmsruh

17. Mai Träum mich, Geliebte

mit Barbe Maria Linke

Bibliothek Wilhelmsruh

Leben in Wilhelmsruh e. V.
    Hertzstraße 61, 13158 Berlin


 

Barbe Maria Linke

Traüm mich, Geliebte

Roman

Geest-Verlag 2016

ISBN 978-3-86685- 566-3

14,00 Euro

 

Der Leser wird mitgenommen in die Geschichte einer leidenschaft­lichen Sehn­sucht. Franziska, die mit Valera in einem Dorf im Oderbruch aufgewachsen ist, erzählt das Leben der beiden Frauen auf dem Hintergrund der Geschichte von Nachkriegs­deutschland bis zur Ge­gen­wart. Trotz oder gerade wegen ihrer Unter­schied­lichkeit ver­bindet die Frauen eine gegenseitige Faszination. Durch den Mauerbau trennen sich jedoch ihre Wege. Fran­­­ziska, die inzwischen als Schriftstellerin in Berlin lebt, erfährt vom Tod der Freundin. In den Ge­dichten und Aufzeichnungen ihrer Freundin entdeckt sie eine Frau mit großer schriftstellerischer Begabung, die sich nicht entfalten konnte. Das bringt sie auf die Idee, Valera zur Protagonistin ihres nächsten Romans werden zu lassen, ihr eine Bühne zu geben. Auf einer zweiten Ebene bege­gnen uns Franziska und Pierre, die nach einer Tren­nungs­phase neu aufeinander zu­gehen.
„Die Schönheit der Sprache. Die Faszination der Ge­schich­­te. Die Verführung, die in ihr liegt, einer Spur zu folgen, die sehr anders verläuft, als die eigene. Kurzum: Poesie pur. Verschlüsselt und gerade darum von Reiz für die Leser, die sich einlassen können auf Zauber, Märchen und verschlossene Räume. “
Anne Dessau

Barbe Maria Linke,
geboren in Köslin/Pommern, wuchs in der DDR auf.
Arbeit in verschiedenen Berufen. 1983 Ausreise nach Westberlin. Sie lebt heute als Schriftstellerin in Berlin.
Im Geest Verlag erschienen
Moses‐Ein Experiment,
Wege, die wir gingen.

veranstaltungsdatum: 

17. Mai 2019

Lesungen: 

17.05.19
 
Barbe M. Linke liest in der 21. Langen Buchnacht in Berlin-Kreuzberg in der Galerie noon. schmuck und produkt

Barbe M. Linke liest in der 21. Langen Buchnacht in Berlin-Kreuzberg in der Galerie noon. schmuck und produkt

Barbe M. Linke liest in der
21. Langen Buchnacht
in Berlin-Kreuzberg
am Samstag, 18. Mai 2019 um 20. 30
aus WEGE, die wir gingen
in der Galerie noon. schmuck und produkt
Dresdener Straße 26
D-10999 Berlin

inke, Barbe Maria: Wege, die wir gingen. Zwölf Frauen aus Ost- und Westdeutschland geben Auskunft


Barbe Maria Linke
Wege, die wir gingen
Zwölf Frauen aus Ost- und Westdeutschland
geben Auskunft
Mit einem Vorwort von Prof. Dr. Rita Süßmuth
Coverbilder von Rosika Jankó-Glage
Geest-Verlag 2015
ISBN 978-3-86685-513-7
552 S., 16.80 Euro

Eines der politisch und literarisch aufregendsten Projekte, das uns in den letzten Jahren begegnete – Barbe Maria Linkes ‚Wege, die wir gingen‘.
Mit zwölf Frauen, jeweils sechs aus Ost- und Westdeutschland führte die Autorin erzählgenerierende Interviews durch. Zwölf Frauen sprechen über ihre Kindheit, ihre Ausbildung, über Freundschaft und Liebe. Sie denken nach über Gott und die friedliche Revolution, folgen dabei stets ihrer eigenen sinnstiftenden Wahrheit. Die Autorin beharrt bei ihren Interviews auf wenigen vergleichbaren Momenten, etwa dem Mauerbau und der Maueröffnung als historisch einschneidende Ereignisse, lässt die Frauen ansonsten selber ihr Leben entwickelnd erzählen.
Auch Prof. Dr. Rita Süßmuth zeigt sich in ihrem Vorwort überrascht über die Individualität und Unterschiedlichkeit der Lebenswege nicht nur zwischen Ost und West, sondern auch innerhalb Ost und West, die sich hierbei offenbaren. „Obwohl ich es weiß, verblüffte mich erneut, wie unterschiedlich sich jedes Leben gestaltet. Hier Demokratie, dort Diktatur. Aber so einfach ist es nicht.“
Lebensprägende soziologische Strukturen geben den Rahmen vor, Elternhaus, Schule, Ausbildung, Liebe etc. Hinzu kommt die jeweils besondere gesellschaftliche Entwicklung in Deutschland Ost und West.

 

veranstaltungsdatum: 

18. Mai 2019

Lesungen: 

18.05.19
 
Heike Avsar mit Lesung zur 21. Langen Nacht des Buches rund um die Oranienstraße

Heike Avsar mit Lesung zur 21. Langen Nacht des Buches rund um die Oranienstraße

Lesung zur 21. Langen Nacht des Buches rund um die Oranienstraße

am Samstag, den 18.05. 2019

21:30 Uhr

Schnapphahn

Dresdener Straße 14

10999 Berlin Kreuzberg

 

 

Heike Avsar

Der tiefe Fall des Herrn P.

oder die Würde des Menschen


ISBN 978-3-86685-706-3
232 S., 12 Euro

 

Herr P., einst erfolgreicher Geschäftsmann, verliert durch einen Schicksalsschlag Familie und Lebensinhalt. Von Schuldgefühlen gequält und obdachlos, lebt er von nun an als Einzelgänger am Rande der Gesellschaft. Von der Sinnlosigkeit des Daseins überzeugt, hält er wegen seines treuen Hundes am Leben fest - für ihn nimmt er den täglichen Kampf ums schwierige Überleben, die überwiegende Verachtung und das Wegschauen einer Überflussgesellschaft in der Großstadt, in Kauf. Als er eines Tages im angrenzenden Café einer Notunterkunft auf andere Obdachlose, einen wohnungslosen Professor für Philosophie und die als Aushilfskraft arbeitende, warmherzige Conny trifft, muss auch Herr P. erkennen, dass jeder von ihnen sein Schicksal hat, mit dem er sich unterschiedlich auseinandersetzt.
Ein gesellschaftskritischer Roman, der einfühlsam das Leben in Ob­dachlosigkeit, Armut und Ausgrenzung  beschreibt.

 

 

 

 

veranstaltungsdatum: 

18. Mai 2019

Lesungen: 

18.05.19
 
Barbe Maria Linke liest aus 'Aufbruch. Wohin' im Salon Raupe und Schmetterling in Berlin

Barbe Maria Linke liest aus 'Aufbruch. Wohin' im Salon Raupe und Schmetterling in Berlin

So, 19. Mai, Vortrag 12:00 – 14:00 Uhr

Aufbruch. Wohin

Barbe Maria Linke liest im Salon

.
Raupe und Schmetterling


Pariser Straße 3

10719 Berlin

 

 

Barbe Maria Linke

Aufbruch. Wohin

Stationen - Skizzen - Bilder

Geest Verlag 2018
ISBN 978-3-86685-660-8                                                                    

14 Euro

Was veranlasst einen Menschen, in der Mitte seines Lebens alles zurückzulassen? Würde ich das wollen? Die Frage beschäftigt Elsa Eisenfeder, seitdem sie das Textbuch für Maria Magdalena schreiben soll. In dieser Situation begegnet ihr die junge Schauspielerin Lena. Sie wird Maria Magdalena, die Weggefährtin Jesu, spielen.
Elsa ist von der Frage besetzt: Wie kann ich eine Frau, die vor zweitausend Jahren lebte, die Haus, Hof und Hund verlässt, um einem umherstreifenden Jüngling zu folgen, in ein Textbuch pressen?
Beim Nachdenken darüber stößt Elsa immer wieder an ihre Grenzen. Gespräche mit K., dem Freund und Geliebten, und mit Lena verändern ihre Blickrichtung.
Ob es K. wirklich gibt, der nur in Elsas Tagebüchern und Briefen auf-taucht? Das fragt sich Lena, die ein Jahr nach Elsas Tod noch einmal in deren Haus fährt.

Nur eine Nadel trennt Himmel und Meer / da ist der Ort, da ich wohne.
„Diese Gedichtzeile von Barbe Maria Linke könnte man über ihr gesamtes dichterisches Werk schreiben. Im Grenzbereich zwischen realer Wahrnehmung und gefühltem Erleben, eben genau an der Grenze zwischen Himmel und Meer, bewegen sich ihre Texte.“
Wolfgang Steger, Wien

Barbe Maria Linke
geboren in Köslin/Pommern. Aufgewachsen in der DDR. Theologiestudium. Arbeit in verschiedenen Berufen. Mitbegründerin der Gruppe Frauen für Frieden.
1983 Ausreise mit der Familie aus der DDR.
Barbe M. Linke lebt als Schriftstellerin in Berlin.
Zuletzt erschien Träum mich, Geliebte, Roman, Geest-Verlag  2016

 

veranstaltungsdatum: 

19. Mai 2019

Lesungen: 

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Dietmar Linke liest aus 'Bedrohter Alltag' im Diakoniezentrum Heiligensee, in der Reihe "Kultur im Café"

Dietmar Linke liest aus 'Bedrohter Alltag' im Diakoniezentrum Heiligensee, in der Reihe "Kultur im Café"

Am So, 19. Mai um 17 Uhr

stellt Pfarrer Dietmar Linke sein Buch Bedrohter Alltag ...

im Diakoniezentrum Heiligensee, in der Reihe "Kultur im Café" vor

Marktplatz im Diakoniezentrum, Dambockstraße 76, 13503 Berlin

 

Dietmar Linke
Bedrohter Alltag
Als Pfarrer im Fokus
des MfS
Vorwort von
Karl Wilhelm Fricke
Geest-Verlag 2015
ISBN 978-3-86685-512-0
ca. 480 S., 16.80 Euro

Die Nachrichten der letzten Jahre und Monate über das Bespitzeln von Bür­gern per Telefon und Internet durch aus- und inländische Geheimdienste stellt für ein solches Buch einen nicht zu übersehenden aktuellen Bezug dar. Ein Pfarrer, der in der DDR sein Amt nicht nur „verwalten“, sondern den Freiraum Kirche im real-existierenden Sozialismus erlebbar machen wollte, geriet rasch in den Fokus des MfS (Ministerium für Staatssicherheit). Für einen offenen Dialog gab es außer­halb der Kirche kaum einen Raum.

In einem Gespräch mit Jürgen Fuchs, im Buch dokumentiert, sagt dieser zum Ehepaar Linke: „Ich finde euch in keiner Weise defensiv. Ich empfinde euch als realistisch, mutig, energisch. Ich empfinde euch solidarisch gegen­über anderen und euch selbst. Ich wollte nur andeuten, dass es sowieso keine Möglichkeit gibt, die Taten von Wiegand und anderen rückgängig zu machen, ob sie nun verstehen, was ihr für richtig haltet, oder ob sie bereuen, das ist fast eine untergeordnete Frage. Sondern dass es bei Men­schen­rechtsverletzungen und Ver­brechen dieser Art und auch dem, was man selber erlebt hat und an­dere erlebt haben, nur das produ­ktive Dagegen gibt, human natür­lich, aber das produktive Dagegen. Das drückt ihr für mich aus. Ich empfinde die Gesellschaft ins­gesamt als defensiv. Sich vorzu­stellen, Wiederholungen und Ausdeh­nung von solchen Ge­scheh­nissen [...] Umso wichtiger ist das, was ihr tut.“

So ist man geneigt, bei Dietmar Lin­kes ‚Bedrohter Alltag' mit Brecht von einer Beispielgeschichte zu spre­chen, die weit über den dokumen­tarischen Charakter hinaus die sys­te­matischen Zerstörungsversuche des MfS gegen einen Aufmüpfigen zeigt. Linke war von 1971 bis 1983 Pfarrer in verschiedenen Gemeinden in der DDR, arbeitete im Rahmen seiner Tätigkeit gemeinsam mit seiner Frau mit kritischen Schrift­stellern der DDR zu­sammen, war Mitbegründer der ‚Friedenswerk­statt' in Ostberlin.

„Was ihr berichtet, beschreibt, erlebt, bekämpft und durchgestanden habt“, so schreibt Jürgen Fuchs, „betrifft viele, wenige, die es so weit betreiben wie ihr. Wenige, die es reflektieren. Wenige, die es auf den Punkt bringen. Aber es ist doch fast ein Massenphänomen. Die Wahr­scheinlichkeit, dass es zukünftig auftritt, so und anders, ist relativ hoch.“

Ein Buch, das wie kaum ein zweites das beschreibt, wessen man die DDR anklagen muss. Sie hat einen Staats­terrorismus errichtet, der sich auch dann noch gegen die Bürger richtete, die das Land erzwungenermaßen ver­lassen hatten. So wurde auch das Ehepaar Linke nach ihrer Ausbür­gerung nach Westberlin weiterhin über­wacht und stand im Fokus staatlicher Dienststellen der DDR.
Ein aufregendes und ein aufklärendes Buch, das angesichts sich ver­stärkender, ver­harmlosender Ostal­gien ein unbedingtes Muss ist, das die Systematik von staatlichem Terror und Zerstörung zeigt.

Aus dem Vorwort
von Karl Wilhelm Fricke

Das  Buch  ist nicht nur von biogra­fischem Interesse. Es ist auch und nicht zuletzt ein Zeugnis christlicher Selbstbehauptung und Opposition und damit ein belangvoller Beitrag zur Aufarbeitung der DDR-Ver­-gan­genheit. Dietmar Linke war Zeitzeuge speziell der ersten Jahre nach dem Machtwechsel von Walter Ulbricht zu Erich Honecker, der mit mancher Hoffnung auf inneren Wandel der DDR verbunden war.  Erst die dramatische Selbstverbrennung des Pfarrers Oskar Brüsewitz am 18. August 1976 auf dem Marktplatz in Zeitz, ein verzweifelter Protest gegen die Unter­drückung der Kirche, warf ein grelles Schlaglicht auf die  Wirk­lichkeit im Staat-Kirche-Verhältnis der DDR.
Daran zu erinnern, ist in einer Zeit nos­talgischer Verklärung und postdik­tatorischer Schönfärberei sinnvoll und notwendig. Darin besteht das Ver­dienst des Autors. Seinem Buch ist eine breite Leserschaft zu wünschen. Namentlich Pastoren und Pädagogen der jüngeren Generation sollten sich für die Lektüre interessieren.

Dietmar Linke
1944 in Breslau geboren. Theologie­studium an der Humboldt-Universität Berlin. 1971 bis 1978 Pfarrer in Meins-dorf/ Kreis Jüterbog. 1978 bis 1983 Pfarrer in Neuenhagen b. Berlin.
In dieser Zeit Zusammenarbeit mit kritischen Schriftstellern der DDR.
Mitbegründer der »Friedenswerkstatt« in Ostberlin. Im Dezember 1983 Ausbürgerung nach Westberlin.
Referent beim Gesamtdeutschen Institut.
1987 bis 1997 Pfarrer an der Kapernaum - Kirche in Berlin-Wedding.
Tätig als Publizist und Autor.

 

veranstaltungsdatum: 

19. Mai 2019

Lesungen: 

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Barbe Maria Linke liest aus 'Wege, die wir gingen' im Mittelpunktbibliothek Köpenick

Barbe Maria Linke liest aus 'Wege, die wir gingen' im Mittelpunktbibliothek Köpenick

24. Mai WEGE
Barbe M. Linke stellt das Buch

Wege die wir gingen vor

Mittelpunktbibliothek Köpenick

Alter Markt

Wege, die wir gingen

Zwölf Frauen aus Ost- und Westdeutschland

geben Auskunft

Mit einem Vorwort von Prof. Dr. Rita Süßmuth

Coverbilder von Rosika Jankó-Glage

Geest-Verlag 2015

ISBN 978-3-86685-513-7

ca. 550 S., 16.80 Euro

Eines der politisch und literarisch aufregendsten Projekte, das mir in den letzten Jahren begegnete – Barbe Maria Linkes ‚Wege, die wir gingen‘.
Mit zwölf Frauen, jeweils sechs aus Ost- und Westdeutschland führte die Autorin erzählgenerierende Interviews durch. Zwölf Frauen sprechen über ihre Kindheit, ihre Ausbildung, über Freundschaft und Liebe. Sie denken nach über Gott und die friedliche Revolution, folgen dabei stets ihrer eigenen sinnstiftenden Wahrheit. Die Autorin beharrt bei ihren Interviews auf wenigen vergleichbaren Momenten, etwa dem Mauerbau und der Maueröffnung als historisch einschneidende Ereig¬nisse, lässt die Frauen ansonsten selber ihr Leben entwickelnd erzählen.
Auch Prof. Dr. Rita Süßmuth zeigt sich in ihrem Vorwort überrascht über die Individualität und Unterschiedlichkeit der Lebenswege nicht nur zwischen Ost und West, sondern auch innerhalb Ost und West, die sich hierbei offenbaren. „Obwohl ich es weiß, verblüffte mich erneut, wie unterschiedlich sich jedes Leben gestaltet. Hier Demokratie, dort Diktatur. Aber so einfach ist es nicht.“
Lebensprägende soziologische Strukturen geben den Rahmen vor, Elternhaus, Schule, Ausbildung, Liebe etc. Hinzu kommt die jeweils besondere gesellschaftliche Entwicklung in Deutschland Ost und West.

Nein, keine eindimensionale Lebensentwicklung Ost, keine West, vielmehr sehr individuelle Lebensentwürfe und deren Umsetzungen, die zwar auch bestimmt sind durch die gesellschaftlichen Strukturen des jeweiligen Systems, aber ebenso durch die Zielsetzungen der individuellen Biografien. Zugleich erfahren wir als Westler viel über die Lebensentwürfe Ost und natürlich ebenso umgekehrt. Es sind Frauen einer Generation, die gänzlich andere gesellschaftliche Entwicklungen erlebten und realisierten, die aber zugleich vor ähnlichen Problemstellungen standen (Ehe, Kinder, Beruf).
Das alles mit einer wunderbar leichten Hand geschrieben, die die Vertrautheit der Autorin mit den interviewten Menschen erkennen lässt. Natürlich hat Barbe Maria Linke den interviewten Frauen das Geschriebene noch einmal zur Abstimmung und zur Zustimmung vorgelegt, sodass keine Fremdinterpretation des Gesagten stattfindet. Auffällig ist, und es spricht für die angewandte Interviewtechnik der Autorin, wie sehr man bereits nach kurzer Zeit mit den jeweiligen Personen vertraut ist, von ihnen berührt, um Brüche, Fragwürdigkeiten, Stärken und vieles mehr weiß.

Ein tolles Buch, das zu lesen von der ersten bis zur letzten Seite eine mehr als spannende Lektüre ist.

veranstaltungsdatum: 

24. Mai 2019

Lesungen: 

24.05.19
 
Buchpremiere: Igel-Gesänge - Wie nur kann man lieben?

Buchpremiere: Igel-Gesänge - Wie nur kann man lieben?

Matthias Rürup · Uwe Sandfort
Buchpremiere: Igel-Gesänge - Wie nur kann man lieben?

Igel-Gesänge: Wie nur kann man lieben?
Buchpremiere

Die Liebe ist weder eindeutig, noch einfach. Sicherlich öffnet sie uns, macht uns weicher als jemals gedacht. Zugleich aber macht sie verletzlicher oder verletzen wir plötzlich einander öfter und mehr. So dass zu nötig und unmöglich scheint eine Balance zu finden, wie sehr wir zusammen sind oder lieber nicht …

Diesen Widersprüchen der Liebe widmen sich die Igel-Gesänge, der neue Gedichtband von Matthias Rürup, der an diesem Abend erstmals präsentiert wird. Unterstützt von Kirsten Marter-Dumsch als zweite Stimme und dem Gitarristen Uwe Sandfort liest Matthias Rürup ausgewählte Gedichte. In ihnen sucht er Antwort auf die Frage, wie es gelingen kann, sich zu lieben – als Igel: Wenn wir uns allzu leicht zurückziehen und einrollen, sobald etwas schwierig wird und nahe rückt.


Beginn 19 Uhr
Eintritt 9 Euro

Glücksbuchladen
Friedrichstraße 52 – 42105 Wuppertal

www.gluecksbuchladen.de

veranstaltungsdatum: 

24. Mai 2019

Lesungen: 

24.05.19
 
Buchpremiere Matthias Rürup - Igelgesänge am 24. Mai um 19.00 Uhr im Glücksbuchladen in Wuppertal

Buchpremiere Matthias Rürup - Igelgesänge am 24. Mai um 19.00 Uhr im Glücksbuchladen in Wuppertal



 


 



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veranstaltungsdatum: 

24. Mai 2019

Lesungen: 

24.05.19
 
Jazz und Lyrik - Bild und Poesie - im Morgenstern in Berlin-Steglitz
24.05.19
 
Michael Tonfeld liest beim Afrika-Festival in Regensburg

Michael Tonfeld liest beim Afrika-Festival in Regensburg


25. Mai  Afrika Festival Regensburg
1.   Juni   Afrika Festival Herrenberg
9.   Juni   Afrika Festival Starnberg
29. Juni   Afrika Museumsfest Freiberg a.N.
6.   Juli    Afrika Tage     Forchheim
7.   Juli    Kunst im Stadl/Anzhofen b. Maisach
20. Juli    Afrika Festival Kronach
28. Juli    Afrika Festival Böblingen
27. Aug.  Kinderfest Altena
31. Aug.  Afrika Festival Konstanz
1.  Sept.  Afrika Festival Konstanz
15.Sept.  Afrika Markt Regen
28.Sept.  Afrika Festival Heilbronn
21.-24.XI. BonnerBuchmesseMigration

 

 

Der Star im Tonfeld-Kosmos ist aber Wa bibio, eine Große Achatschnecke, die er einst in seinem Afro-Shop, den er mit seiner damaligen afrikanischen Frau betrieb, entdeckte. Mit einer Lebensmittel-Lieferung kam die Schnecke unfreiwillig ins ferne Lechhausen. Manchmal kommen die guten Dinge eben ganz langsam und auf leisen Sohlen. Mit einer dieser Riesenschnecken tritt er unermüdlich auf.

 

Afrika mit der Seele verstehen. Hier wird es zum Leben erweckt, über sinnliche Wahrnehmung erschließt er den Kindern afrikanisches Leben und afrikanische Kultur. Mit Lebensmitteln erklärt er Gewohnheiten, Sitten und Gebräuche. Essen ist ja auch ein sinnliches Erleben. Seine Erfahrung zeigt ihm, dass Kinder im Vorschulalter weniger mit Vorurteilen belastet sind und sich viel freier und aufgeschlossener mit Dingen, die sich außerhalb ihrer Kultur befinden, auseinandersetzen.

Auch über afrikanische Textilien weiß er Erstaunliches zu erzählen. „Vieles, was wir als afrikanische Stoffmuster ansehen, wird seit 200 Jahren von einer holländischen Firma in Afrika gewebt und die Stoffmuster stammen aus Indonesien.

„Das Bedrucken von Stoffen mit Mustern kommt von der Insel Java. Deswegen werden sie auch Java-Prints genannt“, erzählt er. Viele Muster der typisch afrikanischen Umhänge, „Boubous“ genannt, stammen ursprünglich aus dem Rheintal. Michael Tonfeld muss es wissen.

Sein Vater arbeitete in Krefeld am Niederrhein in der Textilbranche, der zweiten großen Textilstadt neben Augsburg. Die Familie übersiedelte, aus beruflichen Gründen des Vaters, 1965 nach Augsburg. „Mit dem Augsburger Dialekt stand ich damals auf Kriegsfuß und man fühlte sich als weltoffener Rheinländer etwas ausgegrenzt“, sagt Tonfeld, der mittlerweile im Stadtteil Bärenkeller lebt. Vielleicht kommt ja daher sein Interesse, mittels Literatur fremde Kulturen zu erklären.

„Auf Leben und Tod. Die lange Reise einer Schnecke von Afrika nach Augsburg“ und „Yaws süßes Erwachen“ heißen Michael Tonfelds aktuelle Bücher, die im Geest-Verlag erschienen sind.

 

veranstaltungsdatum: 

25. Mai 2019

Lesungen: 

25.05.19
 
Heinrich Rahn liest im Rahmen von Literaturland Hessen in Wiesbaden-Sauerland

Heinrich Rahn liest im Rahmen von Literaturland Hessen in Wiesbaden-Sauerland

26. Mai 2019
Ein Tag für die Literatur
Literaturland Hessen
Lesung & Erzählcafé 

Heinrich Rahn liest Märchen
und Gedichte über Wiesbaden
und den Rheingau
Der Romancier und Lyriker Heinrich Rahn lebt in Wiesbaden-Sauerland und fühlt sich mit der Gegend sehr verbunden. Er liest aus seinen Märchen, Gedichten und Geschichten, zu denen ihn die Stadt Wiesbaden und die überwältigende Natur des Rheingaus und andere ländliche Gegenden in Hessen inspiriert haben. Außerdem präsentiert er seinen Rhein–Frauenstein-Zyklus, in dem es um den „Goethestein“ geht. Nach der Lesung sind die Zuhörer dazu eingeladen, ihre Eindrücke zu schildern, um gemeinsam ins Gespräch über die vorgestellten Orte zu kommen. Die Lesung wird musikalisch begleitet, für Kaffee und Kuchen ist gesorgt.

www.kbs-wiesbaden.de
Eine Veranstaltung des Kinder- und Beratungszentrums
Wiesbaden-Sauerland (KBS)
11.30 – 13.00 Uhr. Eintritt frei
Ev. Erlösergemeinde (Gemeinschaftsraum)
Föhrer Str. 84, 65199 Wiesbaden

 

Der „Tag für die Literatur“ ist Hessens größtes Literaturfestival. In fast 60 Städten und Gemeinden laden weit über 100 Veranstaltungen dazu ein, Literatur aus und über Hessen kennenzulernen. Das Festival findet bereits zum siebten Mal statt, in diesem Jahr steht es unter dem Motto „Stadt, Land, Fluss“. Die Veranstaltungen werden im Rahmen des Netzwerkprojekts „Literaturland Hessen“ von hr2-kultur koordiniert. Das Kulturradio des Hessischen Rundfunks begleitet den Tag außerdem mit Lesungen, Gesprächen und Veranstaltungstipps. Das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst fördert das Großereignis mit 40.000 Euro, Kooperationspartner sind der Hessische Literaturrat e.V. und der Verein der Freunde und Förderer des Literaturlands Hessen e.V.

Alle öffentlichen Veranstaltungen des Literaturtags finden am 26. Mai statt, einige Veranstaltungen in Kooperation mit Schulen bereits am 24. und 25. Mai. Das Programm ist unter www.hr2.de/literaturland zu finden. Die kostenlose Broschüre kann auch beim Hörerservice des Hessischen Rundfunks unter Telefon (069) 15 55 100 bestellt werden.
 

veranstaltungsdatum: 

26. Mai 2019

Lesungen: 

26.05.19
 
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Jenny Schon liest aus ihrem Jugendbuch "...halbstark" bei Leuwer in Bremen
28.05.19
 
 
 
NeustadtLIT mit Cornelia Eichner und Olav am Ende

NeustadtLIT mit Cornelia Eichner und Olav am Ende


 


31.05.2019 | 21:15
 
NeustadtLIT ist ein zweitägiges Literaturfestival in der Äußeren Neustadt in Dresden, welches heute abend zunächst in der Veränderbar Station macht. Lesungen verschiedener Autoren verbinden Etabliertes mit Untergründigem und präsentierem dem literarisch interessierten Publikum die Dresdner Neustadt als facettenreiches Zentrum der Literaturszene Dresdens.
 
Es lesen: Cornelia Eichner und Olav am Ende.
 
anschließend im Konzert: Morty Sanchez and the Radical Intergalactic
 
http://www.artderkultur.de/veranstaltungen/event-details/neustadtlit-107...

veranstaltungsdatum: 

31. Mai 2019

Lesungen: 

31.05.19