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Michael Tonfeld liest beim Afrika-Festival in Herrenberg

Michael Tonfeld liest beim Afrika-Festival in Herrenberg

1.   Juni   Afrika Festival Herrenberg
9.   Juni   Afrika Festival Starnberg
29. Juni   Afrika Museumsfest Freiberg a.N.
6.   Juli    Afrika Tage     Forchheim
7.   Juli    Kunst im Stadl/Anzhofen b. Maisach
20. Juli    Afrika Festival Kronach
28. Juli    Afrika Festival Böblingen
27. Aug.  Kinderfest Altena
31. Aug.  Afrika Festival Konstanz
1.  Sept.  Afrika Festival Konstanz
15.Sept.  Afrika Markt Regen
28.Sept.  Afrika Festival Heilbronn
21.-24.XI. BonnerBuchmesseMigration

 

 

Der Star im Tonfeld-Kosmos ist aber Wa bibio, eine Große Achatschnecke, die er einst in seinem Afro-Shop, den er mit seiner damaligen afrikanischen Frau betrieb, entdeckte. Mit einer Lebensmittel-Lieferung kam die Schnecke unfreiwillig ins ferne Lechhausen. Manchmal kommen die guten Dinge eben ganz langsam und auf leisen Sohlen. Mit einer dieser Riesenschnecken tritt er unermüdlich auf.

 

Afrika mit der Seele verstehen. Hier wird es zum Leben erweckt, über sinnliche Wahrnehmung erschließt er den Kindern afrikanisches Leben und afrikanische Kultur. Mit Lebensmitteln erklärt er Gewohnheiten, Sitten und Gebräuche. Essen ist ja auch ein sinnliches Erleben. Seine Erfahrung zeigt ihm, dass Kinder im Vorschulalter weniger mit Vorurteilen belastet sind und sich viel freier und aufgeschlossener mit Dingen, die sich außerhalb ihrer Kultur befinden, auseinandersetzen.

Auch über afrikanische Textilien weiß er Erstaunliches zu erzählen. „Vieles, was wir als afrikanische Stoffmuster ansehen, wird seit 200 Jahren von einer holländischen Firma in Afrika gewebt und die Stoffmuster stammen aus Indonesien.

„Das Bedrucken von Stoffen mit Mustern kommt von der Insel Java. Deswegen werden sie auch Java-Prints genannt“, erzählt er. Viele Muster der typisch afrikanischen Umhänge, „Boubous“ genannt, stammen ursprünglich aus dem Rheintal. Michael Tonfeld muss es wissen.

Sein Vater arbeitete in Krefeld am Niederrhein in der Textilbranche, der zweiten großen Textilstadt neben Augsburg. Die Familie übersiedelte, aus beruflichen Gründen des Vaters, 1965 nach Augsburg. „Mit dem Augsburger Dialekt stand ich damals auf Kriegsfuß und man fühlte sich als weltoffener Rheinländer etwas ausgegrenzt“, sagt Tonfeld, der mittlerweile im Stadtteil Bärenkeller lebt. Vielleicht kommt ja daher sein Interesse, mittels Literatur fremde Kulturen zu erklären.

„Auf Leben und Tod. Die lange Reise einer Schnecke von Afrika nach Augsburg“ und „Yaws süßes Erwachen“ heißen Michael Tonfelds aktuelle Bücher, die im Geest-Verlag erschienen sind.

 

veranstaltungsdatum: 

1. Juni 2019

Lesungen: 

01.06.19
 
 
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Die Lesung der stummen Autorin Nicoleta Craita Ten’o in der Remise in Hude

Die Lesung der stummen Autorin Nicoleta Craita Ten’o in der Remise in Hude


 

Die Lesung der stummen Autorin Nicoleta Craita Ten’o
in der Remise in Hude am 5. Juni 2019 um 19.00 Uhr
Ihr Verleger Alfred Büngen liest im Beisein der Autorin aus ihrem preisgekrönten Roman ‚Man bezahlte den Kuckuckskindern den Rückflug‘
Die Auswanderung aus Rumänien nach Deutschland und das beinahe unfassbare Leben des Romamädchens Magdalena stehen im Zentrum von Nicoleta Craita Ten’os Roman ‚Man bezahlte den Kuckuckseiern den Rückflug‘. Die Jury des Bremer Autoren¬stipendiums hob in ihrer Begründung die beeindruckend lakonische und zugleich poetische Sprache der Autorin hervor, die den Leser in bis dahin nie erfahrene Sichtweisen von Welt hineinreißt. „Je tiefer die Nacht eindrang, desto knapper wurden die Stunden. Es sammelten sich wieder Gefühle ohne Köpfe und ohne Füße, ohne Verstand an.“
Der Roman ist eine Mischung aus fiktiven und realen Momenten aus dem eigenen Leben der Autorin. Passagen aus dem Roman liest ihr Verleger Alfred Büngen. Im Anschluss gibt es die Möglichkeit des offenen Gesprächs mit der stummen Autorin, die schriftlich die Fragen auf einer Leinwand beantwortet. Das schafft noch einmal eine ganz besondere Atmosphäre.
Nicoleta Craita Ten’o wurde 1983 in Galaţi, Rumänien, geboren. Bis 1996 besuchte sie in ihrer Heimatstadt die Schule, zog sich dann aber nach einem sprachlos machenden Ereignis im Alter von 13 Jahren aus dem Leben zurück und beendete dadurch auch ihre Schullaufbahn. Seit dieser Zeit spricht sie nicht mehr. Schizophrenie und Autismus diagnostizierten die Ärzte. Im Jahr 2000 erschien ihr erster rumänisch-sprachiger Gedichtband ‚Durerea în durere piere‘. 2001 siedelte die Autorin mit ihrer Familie nach Deutschland über. Nach drei weiteren Buchpublikationen in Rumänien erschienen ab 2010 mehrere deutschsprachige Veröffentlichungen, die letzten Bücher alle im Geest-Verlag, Vechta.  Ihre Texte wurden zudem in Anthologien aufgenommen. 2012 gewann Nicoleta Craita Ten’o den ersten Preis bei einem Schreibwettbewerb des Freien Deutschen Autorenverbands Berlin. Für den vorliegenden Roman erhielt sie 2013 das Bremer Autorenstipendium. Mehrfach wurde sie zudem für ihre Lyrik und Kurzprosa ausgezeichnet. Sie schreibt und versteht in sechs Sprachen, spielt zudem mit einem Stipendium gefördert Klavier, hat in der Zwischenzeit 12 Bücher veröffentlicht.
Zusammen mit ihrem Verleger hat sie regional und überregional schon zahllose Lesungen absolviert, so u.a. in Berlin, Heidelberg, Köln und Bonn. Neben schulischen Lesungen ab den  Klassen ab 9, sind es Abendlesungen, bei dem oftmals mehr als 200 Gäste ihrer Literatur lauschen. Beeindruckt sind von der literarischen Tiefe und der persönlichen Ausstrahlung der Autorin. „Egal, welche Erkrankung du hast, in welcher Situation du bist, es kommt nur auf dich an, was du daraus machst“, ist eine ihrer wichtigen Aussagen.
 

veranstaltungsdatum: 

5. Juni 2019

Lesungen: 

05.06.19
 
Vechtaer Jugendliteraturpreis 2019

Vechtaer Jugendliteraturpreis 2019


Vechtaer Jugendliteraturpreis 2019 wird am 6. Juni um 18.00 Uhr im Rathaus der Stadt Vechta vergeben


Der diesjährige Vechtaer Jugendliteraturpreis , verbunden mit derPremiere der dazugehörendne Anthologie, wird am 6. Juni um 18.00 Uhr im Rathaus der Stadt Vechta vergeben.

 

veranstaltungsdatum: 

6. Juni 2019

Lesungen: 

06.06.19
 
Donnerstag, 6. Juni um 18.00 Uhr - Verleihung des 2. Vechtaer Jugendliteraturpreises im Rathaus Vechta

Donnerstag, 6. Juni um 18.00 Uhr - Verleihung des 2. Vechtaer Jugendliteraturpreises im Rathaus Vechta


 

Ab morgen gibt es für alle Kandidaten zum Vechtaeer Jugendliteraturpreis die Einladung zur Preisverleigung im Vechtaer Rathaus am 6. Juni um 18.00 Uhr. Zugleich wird dabei auch erstmals die Anthologie zum Wettbewerb vorgestellt. Die Kandidaten für die Preisverleihung können natürlich Freude, Familie und Bekannte mitbringen, auch sonst ist die Veranstaltung öffentlich. Weitere Einzelheiten entnehmen die Kandidaten bitte dem Anschreiben, das sie erhalten.

Babillion    Johannes    Mein Weg   
Baliabkin    Milena    Tausend Wege und ein Wunsch   
Bergen    Ida    Eine moderne Kerzklopfmelodie   
Bornewasser    Freya Miriam    Erste Gehversuche   
Ernst    Lisa    Mein Weg   
Freese    Rieke    Leichtsinnige Tänzerin   
Graf    Kathrin    Das nächste Mal   
Grube    Jennifer    Game over   
Gutwein    Solina Fabiene    Meines Weges Ziel   
Hampf    Thalia-Anna    Brötchen holen   
Hampf    Thalia-Anna    Federmechanik   
Hampf    Thalia-Anna    Gemalte Navigation   
Hampf    Thalia-Anna    Halt mich   
Hampf    Thalia-Anna    Langsam immer schneller   
Heyden    Christopher    Die Flut   
Klöver    Paula    Zwischen Tatendrang und Hoffnungslosigkeit   
Krause    Sina    Nur ein Kuss   
Lüers    Emma    Stufe um Stufe um Stufe   
Lüers    Emma    Vielleicht liegt es daran, dass ein Jahr nur 365 Tage hat   
Markou    Thepoula    Mein Weg   
Matter    Selma    Dreikönigin   
Mchaus    Emily    Mein Weg   
Mehmood    Zimel    Heimatware   
Mehmood    Zimel    Asphaltiert   
Meisinger    Julia    Verschwiegen   
Meisinger    Julia    Götterliebling   
Meisinger    Julia    Irrlicht   
Meisinger    Julia    Großstadtnächte   
Mischke    Emelie    Hundertfach entwegt   
Niemann    Yannik    Man nannte ihn einen Reisenden   
Niewald    Annika    Ohne Titel   
Niewald    Annika    Ohne Titel   
Reckzeh    Anna    Frau Böckenstedt   
Reckzeh    Anna    Mit dem Bus   
Ried    P.J.    Der Wanderer   
Riesenbeck    Celine    Der Grenzenlosigkeit vertrauen   
Riesenbeck    Celine    Schmerz gespiegelt wie auf Wasser   
Riesenbeck    Celine    Was siehst du?   
Riesenbeck    Celine    Werd ich je die Freiheit sehn   
Rüdiger    Sina    Wege   
Schlangen    Paula    Mein Weg   
Schlutter    Anna    Schrittgeschwindigkeit   
Schwarz    Frauke    Der Lebenswind   
Selle    Marina    2018 …   
Serif    Sirin    Mein Weg   
Staacke    Swantje    Doch lebenswert   
Strotmann    Julius    Es ist alles erlaubt   
Strotmann    Julius    Zeitlos   
Strotmann    Julius    Korndornen   
Strotmann    Julius    Sternenwald   
Taupke-Westerhaus    Hannah    Mein Weg   
Wulf    Lucy    Nicht wie sonst   

 

veranstaltungsdatum: 

6. Juni 2019

Lesungen: 

06.06.19
 
Lisette van Vlijmen zu Besuch in Berlin

Lisette van Vlijmen zu Besuch in Berlin


 


 
Donnerstag, 6. Juni 19 Uhr Haus am Anger Falkensee

Freitag 7. Juni 12 Uhr 10. Klasse der ‚Schule auf der Veddel‘.

Nachdem die viereinhalbjährige Lisette van Vlijmen bei ver­schie­denen Familien versteckt war, wird die inzwischen Siebenjährige verraten und am 15.4.1944 ver­haftet und ins Lager Westerbork ver­bracht. Vom 13. Sep­tember 1944 bis zum 8. Mai 1945 war sie in Bergen-Belsen und The­resien-stadt inhaf­tiert. Sie gehört zur Gruppe der 50 ‚Unbe­kannten Kin­der‘, die über­leben. Nach der Befrei­ung vom Fa­schismus kehrte sie am 1. Juli 1945 nach Holland zurück.

 

veranstaltungsdatum: 

6. Juni 2019

Lesungen: 

06.06.19
 
Lisette van Vlijmen zu Besuch in Hamburg

Lisette van Vlijmen zu Besuch in Hamburg

 

 
Donnerstag, 6. Juni 19 Uhr Haus am Anger Falkensee

Freitag 7. Juni 12 Uhr 10. Klasse der ‚Schule auf der Veddel‘.

Nachdem die viereinhalbjährige Lisette van Vlijmen bei ver­schie­denen Familien versteckt war, wird die inzwischen Siebenjährige verraten und am 15.4.1944 ver­haftet und ins Lager Westerbork ver­bracht. Vom 13. Sep­tember 1944 bis zum 8. Mai 1945 war sie in Bergen-Belsen und The­resien-stadt inhaf­tiert. Sie gehört zur Gruppe der 50 ‚Unbe­kannten Kin­der‘, die über­leben. Nach der Befrei­ung vom Fa­schismus kehrte sie am 1. Juli 1945 nach Holland zurück.

 

veranstaltungsdatum: 

7. Juni 2019

Lesungen: 

07.06.19
 
Ingrid Ihben auf der Buchmesse Rügen
08.06.19
 
Michael Tonfeld liest beim Afrika-Festival in Starnberg

Michael Tonfeld liest beim Afrika-Festival in Starnberg


 



9.   Juni   Afrika Festival Starnberg
29. Juni   Afrika Museumsfest Freiberg a.N.
6.   Juli    Afrika Tage     Forchheim
7.   Juli    Kunst im Stadl/Anzhofen b. Maisach
20. Juli    Afrika Festival Kronach
28. Juli    Afrika Festival Böblingen
27. Aug.  Kinderfest Altena
31. Aug.  Afrika Festival Konstanz
1.  Sept.  Afrika Festival Konstanz
15.Sept.  Afrika Markt Regen
28.Sept.  Afrika Festival Heilbronn
21.-24.XI. BonnerBuchmesseMigration

 

 

Der Star im Tonfeld-Kosmos ist aber Wa bibio, eine Große Achatschnecke, die er einst in seinem Afro-Shop, den er mit seiner damaligen afrikanischen Frau betrieb, entdeckte. Mit einer Lebensmittel-Lieferung kam die Schnecke unfreiwillig ins ferne Lechhausen. Manchmal kommen die guten Dinge eben ganz langsam und auf leisen Sohlen. Mit einer dieser Riesenschnecken tritt er unermüdlich auf.

 

Afrika mit der Seele verstehen. Hier wird es zum Leben erweckt, über sinnliche Wahrnehmung erschließt er den Kindern afrikanisches Leben und afrikanische Kultur. Mit Lebensmitteln erklärt er Gewohnheiten, Sitten und Gebräuche. Essen ist ja auch ein sinnliches Erleben. Seine Erfahrung zeigt ihm, dass Kinder im Vorschulalter weniger mit Vorurteilen belastet sind und sich viel freier und aufgeschlossener mit Dingen, die sich außerhalb ihrer Kultur befinden, auseinandersetzen.

Auch über afrikanische Textilien weiß er Erstaunliches zu erzählen. „Vieles, was wir als afrikanische Stoffmuster ansehen, wird seit 200 Jahren von einer holländischen Firma in Afrika gewebt und die Stoffmuster stammen aus Indonesien.

„Das Bedrucken von Stoffen mit Mustern kommt von der Insel Java. Deswegen werden sie auch Java-Prints genannt“, erzählt er. Viele Muster der typisch afrikanischen Umhänge, „Boubous“ genannt, stammen ursprünglich aus dem Rheintal. Michael Tonfeld muss es wissen.

Sein Vater arbeitete in Krefeld am Niederrhein in der Textilbranche, der zweiten großen Textilstadt neben Augsburg. Die Familie übersiedelte, aus beruflichen Gründen des Vaters, 1965 nach Augsburg. „Mit dem Augsburger Dialekt stand ich damals auf Kriegsfuß und man fühlte sich als weltoffener Rheinländer etwas ausgegrenzt“, sagt Tonfeld, der mittlerweile im Stadtteil Bärenkeller lebt. Vielleicht kommt ja daher sein Interesse, mittels Literatur fremde Kulturen zu erklären.

„Auf Leben und Tod. Die lange Reise einer Schnecke von Afrika nach Augsburg“ und „Yaws süßes Erwachen“ heißen Michael Tonfelds aktuelle Bücher, die im Geest-Verlag erschienen sind.

 

veranstaltungsdatum: 

9. Juni 2019

Lesungen: 

09.06.19
 
Ingrid Ihben auf der Buchmesse Rügen
09.06.19
 
Cornelia Eichner liest auf dem Literaturfest Meißen

Cornelia Eichner liest auf dem Literaturfest Meißen


 


 

Sonntag, 9. 6. 2019, 12 Uhr Marktplatz Meißen
Cornelia Eichner liest auf dem Literaturfest Meißen
 
inmal im Jahr, in der zweiten Juniwoche, wird Meißen zur Kulisse von Geschichte und Geschichten. Rund 200 öffentliche Veranstaltungen laden Groß und Klein auf die historische Plätze, in verträumte Gassen und Höfe sowie romantische Gebäuden zum Lauschen und Verweilen ein. Das Besondere: Das Literaturfest Meißen ist nicht kommerziell.

Der Eintritt zu allen Lesungen und vielen Museen ist frei. Die 250 Mitwirkenden, davon viele hochrangige Autoren, bekannte Schauspieler und Künstler, aber auch viele Vertreter aus Politik und Wirtschaft, engagieren sich ehrenamtlich. Organisiert wird das Literaturfest vom Meißener Kulturverein e.V.

 

veranstaltungsdatum: 

9. Juni 2019

Lesungen: 

09.06.19
 
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Bremer Frauenfrühstück am 12.06. - Lesung für Vielfalt und gegen Ausgrenzung mit Ulrike Kleinert und Klara Schärr

Bremer Frauenfrühstück am 12.06. - Lesung für Vielfalt und gegen Ausgrenzung mit Ulrike Kleinert und Klara Schärr

 

Mittwoch, 12.06.19.
10:00 Uhr
Bremer Frauenfrühstück
Lesung für Vielfalt und gegen Ausgrenzung   
Prosa, Lyrik und Musik
Texte  Ulrike Kleinert, Klavier Trautlind Klara Schärr
Minelas Stuhl im Kindergarten ist leer geblieben. Sie hat Deutschland, das Land, in dem sie aufgewachsen ist, wieder verlassen müssen. Leila hingegen läuft, Stück für Stück erobert sie ihre neue Umgebung immer voller Sehnsucht nach ihrem Partner, von dem sie auf der Flucht getrennt wurde. Zeynep hat hier ihre Heimat, sie hat es geschafft, hier zu studieren. Die Texte von Ulrike Kleinert erzählen von Verzweiflung, Begegnung, Aufbruch und Hoffnung. Begleitet wird die Autorin am Klavier von Trautlind Klara Schärr.

Kontakt Telefon: 0421 54949 24
E-Mail: c. strauss@weserterrassen.com
Bürgerhaus Weserterrassen e.V.
Osterdeich 70b
28205 Bremen
 

veranstaltungsdatum: 

12. Juni 2019

Lesungen: 

12.06.19
 
 
Artur Nickel auf der bobienale am Freitag den 14. Juni - Werkstattgespräche über das Geschriebene

Artur Nickel auf der bobienale am Freitag den 14. Juni - Werkstattgespräche über das Geschriebene


 


 

- 20:00 Talk


 

Ruhrliteraten im Quadrat

Werkstattgespräche über das Geschriebene

Von erzählten Lebensentwürfen. Wer bin ich wann und wo?

Wer bin ich wann und wo? Diese Frage stellen sich Jugendliche aus allen Kulturen auf der Suche nach ihrer Identität. Manche von ihnen verarbeiten ihre Gedanken in selbstgeschriebenen Texten. Einige von ihnen, die im Ruhrgebiet zu Hause sind, sind an diesem Abend im Blue Square zu Gast. Sie haben ihre Geschichten und Gedichte bereits in den Essener Anthologien veröffentlicht, sie haben also Schreiberfahrung. Diese Jungautorinnen und -autoren stellen ihre Texte vor, tauschen sich untereinander sowie mit Germanistik-Studierenden aus und gehen auf Fragen aus dem Publikum ein. Außerdem geben sie anderen Schreibenden Tipps. Wie kommt man beispielsweise an Ideen für einen Roman? Wann und wo schreibt man am besten? Wie löst man Schreibblockaden? Das sind einige der Fragen, die an diesem Abend gerne diskutiert werden können.

Moderation:

Prof. Dr. Ralph Köhnen (Germanistisches Institut an der Fakultät für Philologie der RUB / Literarische Gesellschaft Bochum)

Artur Nickel (Autor, Herausgeber der Essener Anthologien)

Öffentliche Veranstaltung, keine Anmeldung, freier Eintritt

 

 

 

veranstaltungsdatum: 

14. Juni 2019

Lesungen: 

14.06.19
 
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Brücken bauen! Über kreative Wege der Integration - Diskussion mit Artur Nickel im Katakomben-Theater in Essen

Brücken bauen! Über kreative Wege der Integration - Diskussion mit Artur Nickel im Katakomben-Theater in Essen


 


 

Brücken bauen! Über kreative Wege der Integration

Termin

Datum:
17. Juni

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Liebe Genossinnen und Genossen,

seit 15 Jahren gibt es das bundesweit einzigartige Literaturprojekt „Essener Anthologien“. Rund 120 Kinder und Jugendliche zwischen 10 und 20 Jahren veröffentlichen darin jedes Jahr ihre Texte. Sie kommen aus dem ganzen Ruhrgebiet – oftmals haben sie eine Migrationsgeschichte. In den vielfältigen Texten – von Gedichten, Songtexten über Tagebucheinträge bis hin zu Theaterstücken – finden sie ihre eigene Sprache für ihre Erlebnisse und persönlichen Geschichten. Für viele ist dies ein Schritt aus der (sprachlichen) Isolation.

Was bedeutet dieser Schritt in die Öffentlichkeit für die Jugendlichen? Wie kann ihnen das literarische Schreiben helfen? Welche Erfahrungen haben ehemalige Autor*innen der „Anthologien“ gemacht und welche Perspektiven bieten sich dadurch sowohl für unser Bildungssystem, als auch unser Zusammenleben? Darüber möchten wir mit dem Initiation der Essener Anthologien, Dr. Artur Nickel und einigen jungen Autor*innen diskutieren.

Unter Anmeldung unter folgendem Link wird gebeten:

https://essen.spd-infoportal.de/?modul=veranstaltungen&Id=9ecabe38303796e5318ff85ee83289b4

 

veranstaltungsdatum: 

17. Juni 2019

Lesungen: 

17.06.19
 
Das Ich in der Pflege - ein besonderes Projekt

Das Ich in der Pflege - ein besonderes Projekt

 

Beispieltext einer Teilnehmerin

Keiner bestimmt, wie lang es geht, mal schneller, mal langsamer. Momente vergehen wie im Flug oder halten an wie ein altes Kaugummi. Momente sind das, was wir genießen sollten, egal wie lang oder wie kurz, wie freudig oder traurig. Bei Momenten kann man nicht auf 'replay' drucken, um es nochmal abzuspielen, die laufen und laufen. Die Erinnerung daran muss man behalten, durch unser Andenken lassen wir es lebendig wirken. Wir lassen sie später un unseren Kindern und Enkelkindern leben und weitertragen. Momente sterben nicht aus.

 

 

Die nächsten Termine stehen bereits fest:

Ganztägiges Schreiben:

Mittwoch, 10.10.2018

Donnerstag, 31.01.2019

Mittwoch, 8.05.2019

Begleitendes Schreiben

9.1.2019

14.2.2019

24.4.2019

18.6.2019

(jeweils dritte und vierte Stunde)

veranstaltungsdatum: 

18. Juni 2019

Lesungen: 

18.06.19
 
Ingrid Ihben liest in der Kirchengemeinde Hesel
18.06.19
 
 
Der goldene SchlüsselLesung und Schreibwerkstatt der Schreibwerkstatt Gorbitz unter Leitung und mit Lesung von von Cornelia Eichner

Der goldene SchlüsselLesung und Schreibwerkstatt der Schreibwerkstatt Gorbitz unter Leitung und mit Lesung von von Cornelia Eichner


 


Der goldene SchlüsselLesung und Schreibwerkstatt

Do | 20.06.2019 | 16:30

Das Grimmsche Märchen gibt schon in seinem Titel preis, was Märchen im Allgemeinen sein können: Ein zu entdeckender Schatz, Schlüssel zu sich selbst, zum eigenen Erleben, zur Begegnung mit
Anderen und mit der Umwelt. Durch die bildhafte Sprache werden Bereiche der menschlichen Psyche erreicht, die sonst wenig zugänglich sind. Über diese Bildhaftigkeit werden Themen anschaulich, für die noch keine Worte gefunden sind. So kann der im Märchen benannte Schatz auch die eigene Sprache sein, die entdeckt wird, um Sprachlosigkeit ob der bestehenden Umstände zu überwinden.
In der Werkstattlesung werden neben diesem Märchen vom goldenen Schlüssel ein bis zwei weitere Märchen vorgestellt und gemeinsam besprochen. Anschließend wird versucht, auf märchenhafte Art und Weise ein eigenes Thema mit Bildern zu benennen und eine Form zu finden, dieses zu erzählen.

Schreibwerkstatt Gorbitz
Cornelia Eichner, Leitung und Lesung

Eintritt frei

 

veranstaltungsdatum: 

20. Juni 2019

Lesungen: 

20.06.19
 
Lesung Ingrid Ihben beim Kindertag in Bensersiel
21.06.19
 
Jos F. Mehrings liest und erzählt über Münster in den Siebzigerjahren
21.06.19
 
 
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Buchpremiere von Marie-Sophie Michel - Flügelschlag in Blau im KiM-Kino in München

Buchpremiere von Marie-Sophie Michel - Flügelschlag in Blau im KiM-Kino in München


 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 



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veranstaltungsdatum: 

28. Juni 2019

Lesungen: 

28.06.19
 
Michael Tonfeld liest beim Afrika-Museumsfest in Freiberg a.N.

Michael Tonfeld liest beim Afrika-Museumsfest in Freiberg a.N.

29. Juni   Afrika Museumsfest Freiberg a.N.
6.   Juli    Afrika Tage     Forchheim
7.   Juli    Kunst im Stadl/Anzhofen b. Maisach
20. Juli    Afrika Festival Kronach
28. Juli    Afrika Festival Böblingen
27. Aug.  Kinderfest Altena
31. Aug.  Afrika Festival Konstanz
1.  Sept.  Afrika Festival Konstanz
15.Sept.  Afrika Markt Regen
28.Sept.  Afrika Festival Heilbronn
21.-24.XI. BonnerBuchmesseMigration

 

 

Der Star im Tonfeld-Kosmos ist aber Wa bibio, eine Große Achatschnecke, die er einst in seinem Afro-Shop, den er mit seiner damaligen afrikanischen Frau betrieb, entdeckte. Mit einer Lebensmittel-Lieferung kam die Schnecke unfreiwillig ins ferne Lechhausen. Manchmal kommen die guten Dinge eben ganz langsam und auf leisen Sohlen. Mit einer dieser Riesenschnecken tritt er unermüdlich auf.

 

Afrika mit der Seele verstehen. Hier wird es zum Leben erweckt, über sinnliche Wahrnehmung erschließt er den Kindern afrikanisches Leben und afrikanische Kultur. Mit Lebensmitteln erklärt er Gewohnheiten, Sitten und Gebräuche. Essen ist ja auch ein sinnliches Erleben. Seine Erfahrung zeigt ihm, dass Kinder im Vorschulalter weniger mit Vorurteilen belastet sind und sich viel freier und aufgeschlossener mit Dingen, die sich außerhalb ihrer Kultur befinden, auseinandersetzen.

Auch über afrikanische Textilien weiß er Erstaunliches zu erzählen. „Vieles, was wir als afrikanische Stoffmuster ansehen, wird seit 200 Jahren von einer holländischen Firma in Afrika gewebt und die Stoffmuster stammen aus Indonesien.

„Das Bedrucken von Stoffen mit Mustern kommt von der Insel Java. Deswegen werden sie auch Java-Prints genannt“, erzählt er. Viele Muster der typisch afrikanischen Umhänge, „Boubous“ genannt, stammen ursprünglich aus dem Rheintal. Michael Tonfeld muss es wissen.

Sein Vater arbeitete in Krefeld am Niederrhein in der Textilbranche, der zweiten großen Textilstadt neben Augsburg. Die Familie übersiedelte, aus beruflichen Gründen des Vaters, 1965 nach Augsburg. „Mit dem Augsburger Dialekt stand ich damals auf Kriegsfuß und man fühlte sich als weltoffener Rheinländer etwas ausgegrenzt“, sagt Tonfeld, der mittlerweile im Stadtteil Bärenkeller lebt. Vielleicht kommt ja daher sein Interesse, mittels Literatur fremde Kulturen zu erklären.

„Auf Leben und Tod. Die lange Reise einer Schnecke von Afrika nach Augsburg“ und „Yaws süßes Erwachen“ heißen Michael Tonfelds aktuelle Bücher, die im Geest-Verlag erschienen sind.

 

veranstaltungsdatum: 

29. Juni 2019

Lesungen: 

29.06.19
 
Ingrid Ihben beim festival Grenzenlos in Leer
29.06.19
 
Ingrid Ihben beim Festival Grenzenlos in Leer
30.06.19