Preisfrage der Jungen Akademie (2010) - Wer kriegt die Krise

1. Januar 2010

1.500 bis 5.000 Euro
Commerzbank-Stiftung

Themenvorgabe: Wer kriegt die Krise?

Webseite

Beschreibung
Im Jahr 2010 lautet die Preisfrage der Jungen Akademie:
Wer kriegt die Krise?

Viele haben sie längst - die Moderne und die Kultur, die Universitäten,
dort vor allem die Geisteswissenschaften und auch, so hört man, die
Vernunft und die Repräsentation. Einige haben sie (wieder) seit kurzem
- der Radsport und der deutsche Fußball, vor allem die Banken, und dann
die Wirtschaft (und die Wirtschaftswissenschaften). Aber wer bekommt
sie noch? Das Klima (oder doch eher das Wetter)? Humboldts Ideale oder
die Bologna-Realitäten? Die Studierenden oder die Lehrenden? Die Lehre
oder die Forschung? Die Männer? Die Frauen?

Im Jahr 2010 feiert die Humboldt-Universität ihr 200-jähriges Jubiläum,
die Junge Akademie ihr 10-jähriges. Auch andere Institutionen in Berlin
feiern ihr Jubiläum: Die Staatsbibliothek zu Berlin wird 350 Jahre alt,
die Charité 300 Jahre, die Berlin-Brandenburgische Akademie der
Wissenschaften nahm vor 300 Jahren ihre Arbeit auf und die
Max-Planck-Gesellschaft besteht seit 100 Jahren.

Anlässlich ihres 10-jährigen Jubiläums stellt die Junge Akademie ihre
Jubiläumspreisfrage in Kooperation mit der Humboldt-Universität zu
Berlin. Im Rahmen der Jubiläumsveranstaltung "Humboldt-Streitgespräche
in Kooperation mit der Stiftung Mercator" wird die Preisfrage der
Jungen Akademie diesjährig besonders auch an Studierende und
Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler gestellt.
Unterstützt wird die Preisfrage der Jungen Akademie von der
Commerzbank-Stiftung.

Preise:
1. Preis: 5.000,- EUR
2. Preis: 2.500,- EUR
3. Preis: 1.500,- EUR

Die Preisträger werden von einer Jury der Jungen Akademie ausgewählt.
Die prämierten Arbeiten sowie weitere herausragende Beiträge werden
veröffentlicht oder ausgestellt. Die Bekanntgabe der Preisträger und
die Preisverleihung finden im Sommer 2010 statt. Der Rechtsweg ist
ausgeschlossen.

Darüber hinaus nimmt die Preisträgerin oder der Preisträger an dem
Dritten von insgesamt vier Humboldt-Streitgesprächen in Kooperation mit
der Stiftung Mercator teil, die die Humboldt-Universität zum
Jubiläumsjahr 2009/2010 durchführt. In den Streitgesprächen diskutieren
prominente Frauen und Männer aus der Praxis sowie Expertinnen und
Experten aus der ganzen Welt an besonderen Orten der Universität über
die Zukunft von Wissenschaft und Hochschule. Sie fragen: Wo soll es mit
der Universität hingehen? Wie sollen wir arbeiten? Wer darf studieren?
Wie werden wir besser?

Teilnahme:
Teilnehmen kann jeder aus aller Welt, mit Ausnahme von Mitgliedern der
Jungen Akademie. Die Beiträge dürfen allerdings weder veröffentlicht
noch ausgestellt worden sein. Die Antworten mögen die Formen annehmen,
die den Antwortenden angemessen erscheinen: ein Experiment, eine
wissenschaftliche Abhandlung, ein Essay, ein Gedicht, ein
naturwissenschaftliches Paper, eine Erzählung, jeweils in deutscher
Sprache. Oder aber eine Komposition, ein Bild, eine Fotografie, ein
Video, eine Installation, eine Skulptur. Mischungen aller Art sind
willkommen.

Bewerbung

Texte (maximal 30.000 Anschläge inkl. Leerzeichen) sind in zehnfacher
Kopie einzureichen. Die Arbeiten dürfen keinen Hinweis auf den Urheber
enthalten und sollten deshalb gesondert verpackt, gemeinsam mit einem
separaten, den Absender kenntlich machenden Anschreiben verschickt
werden. Die Geschäftsstelle der Jungen Akademie wird die eingesandten
Arbeiten entsprechend kodieren und in dieser anonymisierten Weise der
Jury übergeben.

Die Junge Akademie
Jägerstr. 22/23
D-10117 Berlin
Tel.: +49-(0)30-20 37 06 50
Fax.: +49-(0)30-20 37 06 80
office@diejungeakademie.de
Webseite
Stichwort: "Preisfrage"

1.500 bis 5.000 Euro
Commerzbank-Stiftung

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