31. Oktober - aktueller Autor - Rainer Weingärtner
Rainer Weingärtner
Geboren am 6.12.37 in Iserlohn.
Lebt und arbeitet in Düsseldorf
und Apricale/ Ligurien.
1958-63 Grafik-Studium an der
Folkwangschule für Gestaltung,
Essen.
Zwei Jahrzehnte Artdirection in Düsseldorfer Agenturen, seit 1983
ausschließlich freischaffender Künstler. Es folgen Gruppen- und
Einzelausstellungen in Kunstinstituten und Museen in Europa.
Mehrere Gastatelier-Aufenthalte in Paris und Israel. Ankäufe
von Städten, internationalen Institutionen und der Kunstsammlung des
Landes NRW.
2002 Erwerb eines Rifugios in Ligurien.
Parallel zu Zeichnungen entstehen in den Sommerhalbjahren Aphorismen
und gereimte Satiren tier/menschlicher Analogien, intergeschlechtlicher
›Leiden‹schaften und derangierter philosophischer
Weltbetrachtung. Flach- und Tiefsinniges vor dem Hintergrund
jüngster Erkenntnisse aus Physik und Genetik. Stets dem Diesseits, und
unserem oft so wenig rationalen Verhalten in diesem, zugewandt.
Mehr Informationen zum Autor und seiner Arbeit unter:
www.rainer-weingaertner.de
Im Geest-Verlag erschienen:
Weingärtner, Rainer
SEXAMETER – SALBEIEN
SKURRILOSOPHISMEN
Satirische Gedichte und Zeichnungen
Objekt , Foto, Zeichnungen vom Autor.
© 2009 Geest-Verlag, Vechta
ISBN 978-3-86685-162-7
12 Euro
Rainer Weingärtner
Von Schwestern und Brüder
Von Schwestern und Brüdern
Unter wie viel Sternenzelten
anderer Planetenwelten
leben Wesen – wie beschaffen?
Welche staunend Sterne zählen
und sich forschend Fragen stellen –
wie wir vernunftbegabten Affen.
Zum Beispiel kluge Kakerlaken
mit irren Schrullen – witz’gen Macken.
Oder intelligente Viren –
die mit feinsinnigsten Manieren
gegen Dummheit infizieren.
Träumte auch – auf den Plejarden
lebten kultivierte Maden.
Die in Puppen meditieren –
versponnen dort philosophieren.
Metamorphisch dann entschlüpfen –
erleuchtet aus den Puppen hüpfen –
als geistig brillante Käfer –
dagegen Kant und Einstein Schläfer.
Tja – außerhalb der eignen Welt
forscht mancher unterm Sternenzelt.
Und viele würden lächeln mild –
hätten sie von uns ein Bild.
Wären ungläubig und baff –
dass irdisch herrscht ein schlauer Aff!