Buchpremiere von Florian Birnmeyer am vergangenen Mittwoch in Nürnberg
Im Dickicht
Im Dickicht
lebt es sich leichter,
versteckt
auf dem Begriffsberg
Wir wollten
Ungesagtes
aussprechen
Im Caritas-Pirckheimer-Haus Nürnberg las Florian Birnmeyer am vergangenen Mittwoch aus seinem neuen Gedichtband Im Dickicht lebt es sich leichter. Auch Ingeborg Witzlau und Alfred Büngen waren zur Premiere nach Nürnberg gereist.
In seinen Gedichten verbindet Birnmeyer aufmerksame Naturbeobachtungen mit städtischem Lebensgefühl, Mythos mit Social Media, persönliche Einblicke mit gesellschaftlichen Fragen. Seine Texte erzählen von Liebe und Abschied, vom Unterwegssein und Ankommen, von dem Wunsch nach Stille im digitalen Lärm – und von der Suche nach Orientierung in einer krisengeprägten Gegenwart.
Uli Rothfuss, der Präses des Pegnesischen Blumenordens, der ältesten deutschsprachigen Sprach- und Literaturvereinigung seit der Barockzeit in Nürnberg, hielt ein Schlusswort, in dem er den Band von Florian Birnmeyer charakterisierte und analysierte.
Die Lesung wurde am Ende durch ein Gespräch ergänzt und lädt zum gemeinsamen Nachdenken über Poesie, Sprache und Vortrag ein.
Florian Birnmeyer lebt in Nürnberg und arbeitet als Lehrer für Französisch und Latein sowie als Autor und Rezensent. Aufgewachsen in Nordschwaben (Donau-Ries), lebte er zudem zehn Jahre in Erlangen und ein Jahr in Paris.