Manfred Cibura liest am Freitag, 12. April 2024, um 19 Uhr in Mines Spatzentreff


 



 

Der Brühler Autor Manfred Cibura liest am Freitag, 12. April 2024, um 19 Uhr in Mines Spatzentreff aus seinem aktuellen Buch "Im Alleingang für alle": es ist ein kleines Buch über die größte Menschheitsaufgabe - der Schutz unseres Klimas.

Aus dem Klappentext:

Wenn Matze an seine Kindheit denkt, denkt er an Einsamkeit. In seinem wohlhabenden Elternhaus, in dem sich jeder materielle Wunsch erfüllt, verspürt er nur fauligen Geruch. Dann trifft er Motte und sein Leben findet eine neue Richtung. Motte und ihre Freunde reiben sich auf, für den Schutz unserer Umwelt und des Klimas. Mit spektakulären Aktionen stemmen sie sich gegen die gefühlte Ohnmacht, die in kollektive Resignation und Untätigkeit mündet. Sie geben der leise sterbenden Welt eine Stimme. Bei ihnen findet Matze ein neues Zuhause. Es sind Freunde, die diesen Namen verdienen. Sie respektieren ihn bedingungslos.
Gemeinsam ringen sie um Antworten auf drängende Fragen. Was müssen wir an uns und unserem Leben ändern, damit die Menschheit eine Zukunft hat? Wie weit reicht die Verantwortung des Einzelnen für unsere Welt? Wo sind die Grenzen des zivilen Ungehorsams? Ist Widerstand eine Bürgerpflicht?
Matze fühlt sich zum Widerstand berufen. Er übernimmt Verantwortung für sein Leben und das Leben aller Menschen. Matze handelt. Im Alleingang. Für uns alle.

Der Autor erklärt dazu: 

Jeden Tag begleiten uns Meldungen und Bilder über zerstörerische Extremwetterereignisse. Stürme. Starkregen. Überflutungen. Dürren. Hitzewellen. Unser Planet brennt. 
Mit der Zerstörung unserer Umwelt wollen sich viele Menschen nicht abfinden. Sie engagieren sich und protestieren. Dies macht Hoffnung, wirft aber auch viele Fragen auf. Was darf Klimaprotest? Was muss er? Auf diese Fragen sucht das Buch Antworten. 

Manfred Cibura wurde 1959 im Rheinland geboren und ist dort aufgewachsen. Er lebt auch heute noch in seiner Geburts- und Heimatstadt Brühl. Zeit- und gesellschaftskritische Themen sind zentrale Elemente seiner schriftstellerischen Arbeiten.
In seinem ersten Buch 'Heiliges Blech' (2006) schildert er bewegend und einfühlsam den sinnlosen Unfalltod einer jungen Frau und richtet so den Fokus auf die Schattenseite der Faszination Auto.
Die soziale Sprengkraft der sich immer weiter öffnenden Schere zwischen Arm und Reich ist der Stoff seines Kriminalromans 'Lautlos nach unten', der 2015 im Geest-Verlag erschienen ist. Erschreckend realistisch zeigt er darin die Strukturen der gesellschaftlichen Ungleichheit und lässt sie gegen das Kapital prallen.
Seine Erzählung ‚Rudi stand auf‘ ist die Geschichte eines Neuanfangs und ein eindringlicher Appell gegen Rassismus. Sie erschien in 2022 ebenfalls im Geest-Verlag.

Eintritt frei, der Hut geht 'rum.

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