Noch vier Tage bis zum Beginn des Literarischen Sommerfests des Geest-Verlags - Beginn mit der Ausstellungseröffnung von Wiebke Plett
So, zurückgekehrt aus Aaachen erschrecken wir. Nur noch vier Tage bis zur Eröffnung des Sommerfestes. Die Mails zeigen uns an, keien Verlegung notwendig, denn keine Absagen, keine kurzfristigen Anmeldungen. Aber das wird auch noch kommen. Jetzt am Montag noch die Buchpremiere und am Donerstag die zwiet bewältigen, dann kann alles beginnen. Der Wettbericht sagt den lang ersehnten Sommer voraus.
Eröffnet wird das diesjährige Sommerfest mit der Ausstellung von Wiebke Plett. Ihre Lebensgefährtin Hanna Scott und Alfred Büngen werden in einem Dialog zu den Bildern die
Ausstellung verbal eröffnen. Wir freuen uns beide schon sehr darauf, da wir diesen Dialog nicht übern, er sich vielmehr spontan entwickeln wird.
Logos und Mimos
Wort, Rede und Sinn
Mime, Sensibilität und Spiel
Ist das eine ohne das andere denkbar?
War am Anfang ausschließlich das Wort?
Worte in leerem Raum verhallen – ungehört?
Gibt das Spiel der Masken, die alle Menschen
zeigen erst den Worten Inhalt?
Diese Ausstellung will Sie, den/die BesucherIn zu einer ganz persönlichen Auseinandersetzung mit diesen Themen einladen.
Wiebke Plett (* 1945)
hat Selbständigkeit immer wörtlich genommen. Frei von Familie und beruflichen Abhängigkeiten entwickelte sie ihre ganz eigene Persönlichkeit.
Sie ist eine Clownin mit einer starken Verbindung zu freudvoller Stille und der Tragik des Lebens.
Mutig trat sie die schwierige, lebendige Reise zu ihrem ganz persönlichen Humor an. Mit Leib und Seele erfindet sie ihre innere Närrin immer wieder neu.
Sie verschenkt sich an Käfer, dem Wind, kantigen Steinen und anderen Lebewesen, manchmal still, manchmal derb und laut, aber immer liebevoll.
Die Weisheit darin :
unvollkommen erfolgreich
Sie stellt auf den Kopf, schmeckt die Dinge, schnuppert an
Farben, nimmt Unabänderliches hin und sammelt Momente
in Fotografie und digitaler Kunst zu einem Kaleidoskop
von Humor und Lebenslust.