Winter
Die Schwarze Stille reißt den Rachen auf.
Alles wird klein vor des Monsters Gesicht:
Die Geräusche der Straße, ihr täglicher Lauf
– Unser Kerker –, sein Einschluss, das kärgliche
Licht.
Reinweißes Scheinen einsegnet das Land
Mit Plastik, stinkend nach Ölen und Gas:
Dünnstschnee, im Schmelzen entbergend Teere und Sand,
Exkremente des Dunkels, das der Riese einst fraß.
Ach, Winter! Du Widerwart des Lebens!
Auswurf, Schmutz, Schlamm, Frost und Leid sind
dein Geschäft!