Hans-Hermann Mahnken: Rezension zu Thomas Bartschs Lyrikband „Erdrutsch der Zeit“.
Thomas Bartsch legt mit „Erdrutsch der Zeit“ (Geest-Verlag, 2026) seinen vierten Lyrikband vor. Der bildstarke Titel wirkt auf mich zunächst düster, verbindet er doch etwas so Gewaltiges wie einen Erdrutsch mit dem abstrakten Begriff der Zeit. Die Zeit, eine Kraft, die alles verschieben kann – das klingt nach Verlust, Veränderung, dem Gefühl, dass selbst das eigene Leben ins Rutschen geraten kann. Zeit erscheint hier als eine Kraft, die nichts feststehen lässt.