Im Druck: Winfried Arenhövel - Holzdorfs langer Arm

Winfried Arenhövel
Holzdorfs langer Arm
Verbrechen um Beno Teil 3

Ein Kriminalroman für
Kinder und Erwachsene
Geest-Verlag 2012
406 S., mit zahlreichen Fotos
 12,90 Euro

Zwei Jahre sind seit den letzten Ereignissen um das Gut Holzdorf vergangen. Aber die spannenden, oft bedrohlichen Abenteuer von Beno und seinen Freunden sind noch nicht vorbei. Nach dem Mauerbau 1961 werden sie durch die neue Zentralschule, die ausgerechnet im ehemaligen Gut von Otto Krebs errichtet wird, ins abenteuerliche Geschehen zurückgeholt, müssen die Freunde neue, gefährliche Abenteuer bestehen. Werden sie dem Geheimnis um die rätselhafte wie bedeutende Kunstsammlung des Mannheimer Fabrikanten näherkommen? Bald müssen sie feststellen, wie schwer der Umgang mit dieser Geschichte ist. Zufällige Funde stellen ihre Kombinationsgabe erneut auf eine harte Probe, bringen ihnen aber auch Persönlichkeiten wie den Komponisten Max Reger, die Musikerfamilie um Adolf Busch oder auch die Weimarer Malerschule und den Bildhauer Josef Heise näher. Auch mit diesem dritten Teil der Abenteuer um Beno bietet sich dem jungen und erwachsenen Leser die Möglichkeit, sich auf dem Hintergrund eines spannenden Geschehens mit brutalen Erfahrungen aus der Nazizeit, aber auch totalitären Ansprüchen des frühen DDR-Sozialismus auf äußerst anschauliche Weise auseinanderzusetzen.

Premierenveranstaltungen

Der Band 3 der Abenteuer wird von Winfried Arenhövel auf zwei besonderen Premierenveranstaltungen vorgestellt.
Am Freitag, den 5. Oktober 2012 gibt es um 21.00 Uhr (wer den Band gelesen hat, wird merken, dass sich um diese Zeit etwas Besonderes im Roman auf Gut Holzdorf ereignet hat) die ganz besondere Premierenfeier auf Gut Holzdorf in Legefeld (OT Holzdorf bei Weimar). Nur einen Tag später, am 6. Oktober 2012 gibt es in Greiz, dem Wohnort des Autoren, um 11.00 Uhr dann die zweite Premierenfeier des Buches in der Stadt- und Kreisbibliothek am Burgplatz.

Winfried Arenhövel

wurde 1949 in Weimar geboren. Wegen Ablehnung der Jugendweihe wurde er nicht zur Erweiterten Oberschule zugelassen. 1962-1965 Schulbesuch auf Gut Holzdorf. Von 1965-1969 besuchte er das ‘Bischöfliche Vorseminar’ in Schöneiche bei Berlin. Dort erlangte er das Abitur, das staatlich nicht anerkannt wurde. Von 1969-1971 studierte er Katholische Theologie in Erfurt, brach die Priesterlaufbahn aber ab. Trotz bestandener Eignungsprüfung wurde ein Schauspielstudium aus politischen Gründen abgelehnt. Danach wollte er Mu-sik studieren.
Weil er den Dienst mit der Waffe verweigerte, verlor er als Bausoldat seinen Studienplatz für Violine und Komposition. Nach der Heirat 1974 zog die junge Familie Arenhövel nach Greiz. Dort begann er als 2. Geiger im Sinfonieorchester. Von 1975-1979 absolvierte er ein Fernstudium an der Musikhochschule ‚Franz Liszt’ in Weimar. Seit 1992 ist er Konzertmeister der 2. Violinen der Vogtland Philharmonie. 1999 nahm er als künstlerischer Leiter die Märchenspiele auf der ‚Waldbühne Legefeld’ wieder auf. 2006 erhielt er für sein gesellschaftliches Engagement den Thüringer Verdienstorden, 2012 verlieh die Stadt Greiz Winfried Arenhövel für sein kulturelles und gesellschaftliches Engagement die Bürgermedaillen in Silber.

Die ersten beiden Bände der Reihe
sind in der Zwischenzeit in mehreren Auflagen erschienen und erfreuen sich bei Erwachsneen und Kindern und Jugendlichen gleichermaßen großer Beliebtheit.
Band 1

Verbrechen um Beno
Wie ich sie selbst erlebte.
Oder: Wo sind die Renoir geblieben?
Mit einem beigelegten Geheimplan.
Ein Kriminalroman für Kinder und Erwachsene.
Titelbild von Marion Hallbauer.
Geest-Verlag: Vechta-Langförden, 2005
4. Auflage 2011
ISBN 3-937844-79-1
10 Euro

 Den Hintergrund dieses Kriminalromans für Kinder und Erwachsene bildet das Geschehen um die viele Jahre verschollenen Gemälde aus der Sammlung von Dr. Otto Krebs aus dem Rittergut Holzdorf bei Weimar, die 1995 in der berühmten Petersburger 'Eremitage' unter dem Titel 'Verborgene Schätze' der Öffentlichkeit präsentiert wurden.
Durch Zufall stoßen Beno und seine Freunde beim nachmittäglichen Spiel in den Sommerferien in den von ihnen entdeckten geheimnisvollen unterirdischen Gängen auf Menschen, die sich dort auch zu schaffen machen. Plötzlich sind sie mittendrin in einem kriminalistischen Geschehen, das sie beinahe ihr Leben kostet. Ein Geheimplan, ein undurchsichtiger Dorfpolizist, ein plötzlich auftauchender Maler und andere in das Geschehen verwickelte Personen aus ihrem Dorf lassen ihre Neugierde immer größer werden.
Ein Kriminalroman, von einem der Hauptdarsteller erzählt, der Kinder und Erwachsene gleichermaßen in Atem hält.

Band 2

Das Geheimnis von Güntsches Ruh.

Verbrechen um Beno, Band 2
Geest-Verlag 2010
ISBN 978-3-86685-250-1
2. Auflage 2011
396 S., zahlreiche SW-Fotos, 12, 90 Euro

Mehr noch als der erste Teil der fiktiven Kriminalgeschichte konzentriert sich der 2, Teil auf die verschollenen Schätze des nahe Weimar liegenden Rittergutes Holzdorf, nämlich die berühmte Kunstsammlung von Dr. Otto Krebs, von der nach 50 jähriger Stille 1995 plötzlich Teile als Beutekunst in der Petersburger Eremitage aufgetaucht sind. Bis heute kann der ursprüngliche Umfang der hochkarätigen Sammlung, überwiegend Meisterwerke des französischen Impressionismus, nur erahnt werden und bot so dem Autor genügend Anlass zu blühenden Spekulationen, die er genüsslich auskostete.

So geraten Beno und seine Freunde durch Zufall in den Besitz eines Monet-Bildes, das kurze Zeit später schon wieder unter mysteriösen Umständen entwendet wird. Die Geschichte spielt im Jahr 1959 in Weimar und seiner Umgebung. Bekannte Persönlichkeiten kommen darin vor wie der Direktor des Schlossmuseums, die Maler Engelbert Schoner, Alfred Ahner und Henry van de Velde oder der „schillernde" Dichter Mette. Natürlich geht es auch um die Musik Max Regers, dessen Weimarer Archiv während des 2. Weltkrieges in Holzdorf ausgelagert war. Die Frau von Dr. Krebs, die damals sehr berühmte Pianistin Frieda Kwast-Hodapp, der Reger sein 2. Klavierkonzert gewidmet hat, erhielt nach der bravourösen Uraufführung anerkennend ein typisches Kompliment des Komponisten: „Sie müssten nicht Hodapp, sondern Hut-ab! heißen". Orte der Handlung sind unter anderem die Weimarer Cranachstraße, das Schlossmuseum und das Sophienkrankenhaus, das Gut Holzdorf natürlich, das Dorf Legefeld, die „Räuberhöhlen" bei Buchfahrt sowie Güntsches Ruh mit seinen drei Goethe-Eichen.

Das Buch ist ebenso spannend wie sein Vorgänger und sowohl für Kinder wie Erwachsene geeignet ist. Es ist eine Mischung aus jugendlichem Abenteuerroman, Krimi und zeitgeschichtlichem Roman. Thematisch erzählt es ein Stück DDR-Geschichte, blendet aber auch die Zeit von 1933 bis 1945 nicht aus. „Die Spannung trägt den Leser bist zur letzten Seite, denn unentwirrbar scheinen die Fäden um die wirklichen Drahtzieher des Geschehens", meint Verleger Alfred Büngen.