Kommentar einer Leserin zum Buch "Irgendwo werde ich sein" von Jürgen Klaubert, erschienen im Geest - Verlag:

 

Was für ein Buch. Schon von außen eine Augenweide. Ein Buch für Abende auf dem Sofa oder zur Inspiration vor der Schlafengehen. Es ist kein Buch, das man in einem Rutsch durchlesen sollte. Sondern ein Buch zum Innehalten.

Einfach eine Seite aufschlagen, den Text lesen, die Struktur der gewählten Worte erfassen, den Text laut lesen und die Melodie nachklingen lassen, den Text zwischen den Zeilen lesen, stutzen, warten, wirken lassen, den Text noch einmal lesen, merken, wie der Text die eigene Erwartung hierhin und dorthin führt, die Gedanken auf einen geraden Weg bringt, um dann mit einer unerwarteten Wendung zu zeigen, dass eine festgefahrene Erwartungshaltung hier nichts verloren hat. Und man staunt über den Text und über sich und über das wunderbare Vermögen von Jürgen Klauberrt, mit wenigen Worten derart viel sagen zu können.

Ein Buch zum Innehalten in dieser schnelllebigen Zeit, ein Buch mit Tiefgang in dieser oberflächlichen Zeit, ein Buch mit wenigen, aber inhaltsschweren Worten in dieser wortreichen und trotzdem oftmals sinnentstellenden Zeit.