WZ berichtet über Sigune Schnabels Prosaband 'Glas und andere Irrtümer'

Von Johanna Christoph und Martin Gehr
„Ich möchte eine Katze sein und alle meine sieben Leben verschlafen.“ Dieser Wunsch ist einer der Gedanken im neuen Prosaband der Autorin Sigune Schnabel. Unter dem Titel „Glas und andere Irrtümer“ legt die Wuppertalerin in 31 Kurzgeschichten biografische Schlaglichter auf unterschiedlichste Figuren, denen jedoch eins gemeinsam ist: Sie scheinen vom Leben frustriert zu sein, gehen ihren Weg allein – sofern sie sich überhaupt in Bewegung setzen – und haben dadurch mitunter eigenbrötlerische Verhaltensweisen entwickelt. Es ist Schnabels erster Prosaband und Ende vergangenen Jahres im Geest-Verlag erschienen.
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„Menschen bestehen aus Geschichten. Manche sickern ins Gedächtnis, sickern zum Grund“, schreibt die 44-Jährige. „Aber das Gedächtnis trocknet aus, und wenn der Boden sichtbar wird, sind sie längst zerfallen.“ Sigune Schnabel hält sie fest, diese fiktiven Geschichten, in kurzen Sätzen mit episodenhaftem Charakter, der dennoch ein Leben bis zur Kenntlichkeit darstellen kann, auch wenn sich surreale Elemente hinzugesellen.

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Die ausführliche Rezension finden Sie unter

https://www.wz.de/nrw/wuppertal/wuppertaler-autorin-sigune-schnabel-veroeffentlicht-ersten-prosaband_aid-142736283