Magus-Preisfrage 2013
Am Wettbewerb teilnehmen können SchriftstellerInnen, WissenschaftlerInnen, PublizistInnen oder Studierende, die schon publiziert haben.
„Wenn der Leser nicht zaubern kann… Worin besteht der Reiz und worin liegt der Sinn, schwierige literarische Texte verstehen zu wollen?“
„Der Buchstabe mag immerhin gedruckt sein, der Verstand und Sinn lässt sich nicht drucken“, hat Johann Georg Hamann (1730 Königsberg – 1788 Münster) einmal angemerkt und damit das Verstehen eines Textes als grundsätzlich problematisch erkannt. Zudem beklagt der „Magus in Norden“, dessen Texte lange als dunkel und unverständlich galten, die mangelnde Bereitschaft seiner Zeitgenossen, sich auf einen schwierigen Text einzulassen: „Blindheit und Trägheit des Herzens ist die Seuche, an welcher die meisten Leser schmachten.“
Bis zum 12. Juli 2013 werden literarische oder wissenschaftliche Texte von maximal 30.000 Zeichen gesucht, die auf Deutsch geschrieben und noch nicht publiziert sind. Am Wettbewerb teilnehmen können SchriftstellerInnen, WissenschaftlerInnen, PublizistInnen oder Studierende, die schon veröffentlicht haben. Eine Fachjury wählt die beste Antwort auf die Magus-Preisfrage aus.
Die Bewerbung muss enthalten (in dieser Reihenfolge):
1. ein formloses Anschreiben mit Namen, vollständigen Post- und Email-Adresse, Telefonnummer, dem Betreff „Magus-Preisfrage 2013“ und dem Titel des Beitrags,
2. Biografie und Bibliografie,
3. der namentlich NICHT gekennzeichnete Text (maximal 30.000 Zeichen inkl. Leerzeichen) in 6 Kopien.
Die GWK wird Ihren Beitrag kodieren und anonym an die Jury weiterreichen.
Susanne Schulte
Tel.: +49-(0)251-59 132 14
gwk@lwl.org