Neue Literatur und Kunst für Potsdam gesucht (Ausschreibung)
Neue Literatur und Kunst für Potsdam!
Wir suchen Gedichte, Kurzgeschichten, Aufsätze, Fotografien, Illustrationen, Gemälde, alles, was auf die Seiten eines druckfrischen Magazins passt.
Ziel ist es, ein Magazin zu gestalten, das die Kunst und Literatur in Potsdam (und Umgebung) einfängt.
Schicke uns deine Ideen bis zum 30. April an josefine.lyda@gmail.com
Geplant sind Kapitel zu den Themen: Gemeinsames – Zerreißendes – Verwurzeltes – Humorvolles – Phantastisches
Möglichkeit zur Teilnahme an einer gemeinsamen Lesung am Do, 09. Oktober 2025
Besonderer Schwerpunkt soll auf Kulturschaffenden liegen, die bisher nicht in Print-Medien veröffentlicht wurden. Werke von Kulturschaffenden, die bereits Veröffentlichungen vorweisen können, nehmen wir natürlich auch an.
Gesucht werden Kunstwerke aus der Sprach- und Bilderwelt über:
Gemeinsames: Texte über das Zwischenmenschliche, über tiefliegende Emotionen, auch über das Abhandenkommen solcher Gefühle, über Verlorensein und Wiedergefunden werden, über Gemeinsamkeit auf individueller und gesellschaftlicher Ebene, über Verantwortung für die Zukunft und Wandel
Zerreißendes: Texte über die dunklen Enden der Welt, über Trauer, über Abschiede und über am Abgrund stehen, vielleicht auch über Neuanfänge, Hoffnung und über das Stärker werden
Verwurzeltes: Texte über Potsdam oder was Heimat alles sein mag, über Grenzen überschreiten und Brücken bauen, über die Frage, ob meine Heimat größer wird, wenn ich sie mit jemandem teile, über verwurzelt sein und den Verlust der Wurzeln
Humorvolles: Texte mit ausreichend Humor und Albernheit, um die Mundwinkel nach oben zu biegen, die eventuell einfach nur Quatsch sind und entweder in keinem Zusammenhang mit den Sorgen unserer Zeit stehen oder diese humorvoll aufarbeiten
Phantastisches: Texte, die entstehen, wenn wir unserer Fantasie keine Grenzen setzen – häufig wird die Phantastik als „Trivialliteratur“ bezeichnet, dabei bildet sie die literarische Grundlage für die Kurzgeschichten, wie wir sie heute kennen. Daher folgen in diesem Kapitel Texte, die unsere Fantasie beflügeln sollen.
Hintergrund: Kunst und Kultur sollten offen für alle sein. Wir sind überzeugt, dass Kultur zu schaffen, ein wichtiger Teil des menschlichen Ausdrucks ist. Gleichzeitig zeichnet sich im Literatur- und Kunstmarkt ein genau gegenteiliges Bild ab. Besonders Kulturschaffende, die noch keine Veröffentlichungen vorweisen können, sehen sich vor großen Hürden, in den Kulturmarkt einzutreten. Dem wollen wir etwas entgegensetzen: Mit einer Möglichkeit für Künstler:innen und Schreiber:innen aus Potsdam und Umgebung, ihre Werke zu publizieren. Wir möchten eine Plattform schaffen, auf der wir uns auszudrücken können und gegenseitig Feedback zu geben. Daher möchten wir auch Vernetzungstreffen im April 2025 und Juli 2025 organisieren.
Zudem sollte Kultur schaffen keine Frage des Einkommens sein. Damit die Kosten möglichst niedrig gehalten werden, wollen wir unsere Werke gegenseitig lektorieren. Der Feedback- und Korrekturzeitraum soll im Juni und Juli 2025 stattfinden.
Teilnahmebedingungen: Du solltest in irgendeiner Verbindung mit Potsdam oder seiner Umgebung stehen – was Du darunter verstehst, ist Dir überlassen.
Texte sollten eine Länge von 45.000 Zeichen (inklusive Leerzeichen) nicht überschreiten und in .docx oder .odt gespeichert sein. Bilder können als .jpg oder .png gesendet werden.
Sprache: Deutsch oder die Sprache, die Dir am liebsten ist. Sind Texte nicht in deutscher Sprache, bitten wir um eine Übersetzung (muss noch nicht perfekt sein).
Geplant ist, Texte gegenseitig Korrektur zu lesen. Es sollen jeweils 2 Korrekturschleifen im Juni und Juli stattfinden. Nimmst Du an der Ausschreibung mit einem literarischen Werk Teil, erklärst Du Dich dafür bereit, mindestens einen Text 2x Korrektur zu lesen.
Ausschlusskriterium: Texte, die Gewalt verherrlichen, Rassismus, Homophobie, Sexismus oder andere Formen von Diskriminierung unterstützen, nehmen wir nicht an. Ausgeschlossen sind auch parteipolitische Texte.
Die Nutzung von generischer KI ist grundsätzlich ausgeschlossen. KI-Tools dürfen für Übersetzungen genutzt werden.
Einsendeschluss: 30.04.2025
Inhalt der E-Mail: Teilnahme-Datei, kurze Vita, Name oder Pseudonym, Kontaktdaten, Eine kurze Erklärung: „Mit der Teilnahme an der Ausschreibung nehme ich die Teilnahmebedingungen an.“