06.08.2026 - aktuelle Autorin - Christine Korte

in unauffälliges, meistens schönes Leben.

geb. 1968                in Paderborn als älteste von drei Schwestern
1975-1988               Schulzeit in Dortmund
1988 – 1996            Studium fürs Lehramt (Germanistik, Evangelische Religion) in Münster
1992                        Geburt eines Sohnes
1995                        3. Platz Lyrikwettbewerb „Fliegende Wörter 1996“ (Daedalus-Verlag)
1997-1999               Referendariat in Münster (Kant-Gymnasium, Hans-Böckler-Berufskolleg)
seit 1999                 Tätigkeit am Gymnasium Ulricianum in Aurich
2008 bis 2014         Tätigkeit als Dozentin an der Uni Oldenburg
seit 2007                 psychologische Zusatzausbildung (Transaktionsanalyse)
2011                          3. Platz beim Literaturwettbewerb des FDA, Thema „Kleist und ich“
2011-2019                Mitglied im Freien Deutschen Autorenverband (FDA)
2017                         Debütroman „Tannenzwei“ (Geest-Verlag)
2019                         „Anbahnungen. Ostfriesische Mischung“ (Geest-Verlag)
2021                         Advent. Ein Kalender aus Groß und Klein. (Geest-Verlag)

 

Und irgendwann selbst schreiben. Na klar.
Ob das jemand liest? Ob das bleibt? Wer weiß das schon? Man hofft es ja wahrscheinlich.
Und wenn auch die Optionen Reichtum und Ruhm vielleicht ebenso wenig interessant wie wahrscheinlich sind, so hat es ja doch einen eigenen Wert, das Schreiben.

Man kann es hinauslassen, das Innen.
Sagen, was Sache ist.
Spaß machen.
Spielen.
Andeuten, verdeutlichen, deuten.
Es kann schön sein, klangvoll, ästhetisch, irritierend, stimmig, überraschend, neu und wunderbar.

Ich könnte nicht darauf verzichten, mein Leben zu besingen und zu beschreiben. All das Gewöhnliche und Besondere, das mich von überall her umweht.
„Da wo ihr’s packt, da ist’s interessant“, sagt Goethe zu Recht.

Und schließlich war es noch nie egal, wie etwas gesagt wird. Das achtlos Hingerotzte hat eine andere Kraft als das stundenlang zu Glanz Gefeilte.
Erhabene Erdbeerworte, sommerdurchatmet, schmecken anders im Ohr als der schnelle Schlagabtausch, halsschlagadernde Wut oder der taumelnde Gesang ewigkeitstrunkener Liebender.

Es macht so viel aus, ob man was daraus macht. Und was.