Wäsche machen
Jonas baut ein Haus aus Tüchern. Draußen ist es kalt, und ich lausche dem Schnee, der geräuschlos bleibt. Ich will das nicht wahrhaben. Wenn etwas fällt, muss es hörbar sein, am besten laut. Denn auch der Schnee ist nicht mehr unversehrt, wenn er die Straße berührt und schmilzt. Fallen ist Zerstörung. Manchmal gibt es danach nichts, manchmal Scherben.
„Ich bin halb Kind, halb Pfau“, sagt Jonas, und ich will wissen, warum er sich ausgerechnet einen Pfau ausgesucht hat, aber das verrät er mir nicht. Seine Stimme klingt fremd.