Allgemeine News

Sybille Fritsch - Und die Erde gab sich in unsere Hände (zur Mitsommernacht am 21. Juni)

Sybille Fritsch

 

Und die Erde gab sich in unsere Hände

überantwortete ihr Blühen uns

ausgerechnet

uns gab sie sich in aller Schönheit hin

ihre Berge und Täler

schenkte sie uns Gipfelstürmern und Erdenkindern

ihre Flüsse und Meere

uns Sehnsüchtigen und Fortziehenden

ihre Birken

uns Freiheitsliebenden

Kraniche

Schönheitsdurstigen

Wer weiß schon, warum

sie sich verschenkte…

sie liebte es, sich zu spiegeln in uns

Einzelnen

Vielen

Jugendliteraturwettbewerb der Stadt Vechta und des Geest-Verlags nimmt Fahrt auf - Zahlreiche Schulen nehmen das Angebot von workshops zum Wettbewerb wahr

Der Vechtaer Jugendliteraturpreis richtet sich an Jugendliche zwischen 14 und 21 Jahren aus ganz Europa.

Bereits jetzt sind zahlreiche Beiträge für den nunmehr bereits 9. Vechtaer Jugendliteraturpreis aus ganz Deutschland und Österreich eingegangen. Besonders erfreut zeigt sich Verlagsleiter Alfred Büngen über einige mehrsprachige Beiträge (etwa in Deutsch und Arabisch), die den Wettbewerb noch farbiger und bunter machen, als er ohnehin schon ist.

„Erdrutsch der Zeit“ – neuer Lyrikband von Thomas Bartsch - Celler Presse berichtet

Der in Celle geborene, mit dieser Stadt privat und künstlerisch nach wie vor intensiv verbundene und aktuell in Walsrode lebende Lyriker Thomas Bartsch hat nach drei Gedichtbänden und seinem Essay „Sisyphos oder Die Kunst der Wende“ ein weiteres Buch im Geest-Verlag veröffentlicht.

Annalisa Hartmann - Ich bin ein Raum aus Möglichkeiten.

Ich bin ein Raum aus Möglichkeiten.

 

Ich kann mich verwandeln.

 

Ich kann dir mit einem neuen Gesicht entgegentreten.

Dass du denkst: Jetzt versteckt sie sich nicht mehr.

 

Ich kann Muskeln aufbauen.

Ich kann loslassen.

 

Ich suche Geborgenheit

Ich suche eine Art Abendsegen

 

Ich suche Schneeflocken, die das Tobende beruhigen

Gemeinsam listige Stimmen ausmisten

 

Richard Pfund - Kapitel 5 (aus dem Höllenhund Horst)

Kapitel 5

 

Wir standen vor einer Fotografie in der Kunsthalle. Da-rauf war eine Obstschale mit einer Apfelsine darin zu sehen.

„Warum fotografiert jemand eine Obstschale, in der eine Apfelsine liegt, vergrößert das Foto über die ganze Wand? Und warum sehen sich dann die Menschen so etwas an?“, fragte mich Horst.

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