November 2018

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Agnete Book liest aus 'Augen, die anders schauen'. Musikalische Lesung am 2.11. in Dortmund
02.11.18
 
Autoren aus Bad Grund (Rüdiger Aboreas, Wolfram Horn und Clifford Middleton) lesen aus der Harzanthologie

Autoren aus Bad Grund (Rüdiger Aboreas, Wolfram Horn und Clifford Middleton) lesen aus der Harzanthologie

am Samstag, 3.11., 16.00 Uhr lesen Autoren aus Bad Grund (Rüdiger Aboreas, Wolfram Horn und Clifford Middleton) aus der Harzanthologie.
 
 



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veranstaltungsdatum: 

3. November 2018

Lesungen: 

03.11.18
 
Heike Avsar liest in der pro vita in Vechta
04.11.18
 
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Monika J. Mannel und Agnes Gossen: Kindheiten in Deutschland und Russland

Monika J. Mannel und Agnes Gossen: Kindheiten in Deutschland und Russland


 


Buchpräsentation „Kindheiten in Deutschland und Russland“


Monika J. Mannel

und   Agnes Gossen

Zwei Autorinnen, die sich seit vielen Jahren kennen und miteinander schreiben. Nun haben sie eine Auswahl ihrer Kindheits-erzählungen in einem gemein-samen Buch vereint. Hier das Nachkriegsdeutschland, dort das stalinistische Sowjetregime. Verliefen ihre Kindheiten wirklich so unterschiedlich?

Anschließend Diskussion.



Dienstag: 6. November 2018 um 16.00 Uhr

Ort: Bücherei an der Christuskirche, Hohenzollernstr. 70, 53175 Bonn

 

veranstaltungsdatum: 

6. November 2018

Lesungen: 

06.11.18
 
Buchpremiere Cornelia Eichner am 7.11.2018 in Dresden, Literaturhaus Villa Augustin: Mit Musik von Paul Hoorn , Moderation Uta Hauthal. Es liest die Autorin
07.11.18
 
Frerich Ihben liest im Historischen Museum Aurich
08.11.18
 
Dietmar Linke liest aus Bedrohter Alltag iin der Kirchengemeinde St. Nicolai

Dietmar Linke liest aus Bedrohter Alltag iin der Kirchengemeinde St. Nicolai

08. November: 19.30 Uhr Kirchengemeinde St. Nicolai, Lüner Str. 15, 21335 Lüneburg

 

Dietmar Linke
Bedrohter Alltag
Als Pfarrer im Fokus
des MfS
Vorwort von
Karl Wilhelm Fricke
Geest-Verlag 2015
ISBN 978-3-86685-512-0
ca. 480 S., 16.80 Euro

Die Nachrichten der letzten Jahre und Monate über das Bespitzeln von Bür­gern per Telefon und Internet durch aus- und inländische Geheimdienste stellt für ein solches Buch einen nicht zu übersehenden aktuellen Bezug dar. Ein Pfarrer, der in der DDR sein Amt nicht nur „verwalten“, sondern den Freiraum Kirche im real-existierenden Sozialismus erlebbar machen wollte, geriet rasch in den Fokus des MfS (Ministerium für Staatssicherheit). Für einen offenen Dialog gab es außer­halb der Kirche kaum einen Raum.

In einem Gespräch mit Jürgen Fuchs, im Buch dokumentiert, sagt dieser zum Ehepaar Linke: „Ich finde euch in keiner Weise defensiv. Ich empfinde euch als realistisch, mutig, energisch. Ich empfinde euch solidarisch gegen­über anderen und euch selbst. Ich wollte nur andeuten, dass es sowieso keine Möglichkeit gibt, die Taten von Wiegand und anderen rückgängig zu machen, ob sie nun verstehen, was ihr für richtig haltet, oder ob sie bereuen, das ist fast eine untergeordnete Frage. Sondern dass es bei Men­schen­rechtsverletzungen und Ver­brechen dieser Art und auch dem, was man selber erlebt hat und an­dere erlebt haben, nur das produ­ktive Dagegen gibt, human natür­lich, aber das produktive Dagegen. Das drückt ihr für mich aus. Ich empfinde die Gesellschaft ins­gesamt als defensiv. Sich vorzu­stellen, Wiederholungen und Ausdeh­nung von solchen Ge­scheh­nissen [...] Umso wichtiger ist das, was ihr tut.“

So ist man geneigt, bei Dietmar Lin­kes ‚Bedrohter Alltag' mit Brecht von einer Beispielgeschichte zu spre­chen, die weit über den dokumen­tarischen Charakter hinaus die sys­te­matischen Zerstörungsversuche des MfS gegen einen Aufmüpfigen zeigt. Linke war von 1971 bis 1983 Pfarrer in verschiedenen Gemeinden in der DDR, arbeitete im Rahmen seiner Tätigkeit gemeinsam mit seiner Frau mit kritischen Schrift­stellern der DDR zu­sammen, war Mitbegründer der ‚Friedenswerk­statt' in Ostberlin.

„Was ihr berichtet, beschreibt, erlebt, bekämpft und durchgestanden habt“, so schreibt Jürgen Fuchs, „betrifft viele, wenige, die es so weit betreiben wie ihr. Wenige, die es reflektieren. Wenige, die es auf den Punkt bringen. Aber es ist doch fast ein Massenphänomen. Die Wahr­scheinlichkeit, dass es zukünftig auftritt, so und anders, ist relativ hoch.“

Ein Buch, das wie kaum ein zweites das beschreibt, wessen man die DDR anklagen muss. Sie hat einen Staats­terrorismus errichtet, der sich auch dann noch gegen die Bürger richtete, die das Land erzwungenermaßen ver­lassen hatten. So wurde auch das Ehepaar Linke nach ihrer Ausbür­gerung nach Westberlin weiterhin über­wacht und stand im Fokus staatlicher Dienststellen der DDR.
Ein aufregendes und ein aufklärendes Buch, das angesichts sich ver­stärkender, ver­harmlosender Ostal­gien ein unbedingtes Muss ist, das die Systematik von staatlichem Terror und Zerstörung zeigt.

Aus dem Vorwort
von Karl Wilhelm Fricke

Das  Buch  ist nicht nur von biogra­fischem Interesse. Es ist auch und nicht zuletzt ein Zeugnis christlicher Selbstbehauptung und Opposition und damit ein belangvoller Beitrag zur Aufarbeitung der DDR-Ver­-gan­genheit. Dietmar Linke war Zeitzeuge speziell der ersten Jahre nach dem Machtwechsel von Walter Ulbricht zu Erich Honecker, der mit mancher Hoffnung auf inneren Wandel der DDR verbunden war.  Erst die dramatische Selbstverbrennung des Pfarrers Oskar Brüsewitz am 18. August 1976 auf dem Marktplatz in Zeitz, ein verzweifelter Protest gegen die Unter­drückung der Kirche, warf ein grelles Schlaglicht auf die  Wirk­lichkeit im Staat-Kirche-Verhältnis der DDR.
Daran zu erinnern, ist in einer Zeit nos­talgischer Verklärung und postdik­tatorischer Schönfärberei sinnvoll und notwendig. Darin besteht das Ver­dienst des Autors. Seinem Buch ist eine breite Leserschaft zu wünschen. Namentlich Pastoren und Pädagogen der jüngeren Generation sollten sich für die Lektüre interessieren.

Dietmar Linke
1944 in Breslau geboren. Theologie­studium an der Humboldt-Universität Berlin. 1971 bis 1978 Pfarrer in Meins-dorf/ Kreis Jüterbog. 1978 bis 1983 Pfarrer in Neuenhagen b. Berlin.
In dieser Zeit Zusammenarbeit mit kritischen Schriftstellern der DDR.
Mitbegründer der »Friedenswerkstatt« in Ostberlin. Im Dezember 1983 Ausbürgerung nach Westberlin.
Referent beim Gesamtdeutschen Institut.
1987 bis 1997 Pfarrer an der Kapernaum - Kirche in Berlin-Wedding.
Tätig als Publizist und Autor.

 

veranstaltungsdatum: 

8. November 2018

Lesungen: 

08.11.18
 
80 Jahre Novemberprogrome – Gedenkveranstaltungen in Berlin-Steglitz

80 Jahre Novemberprogrome – Gedenkveranstaltungen in Berlin-Steglitz

 

80 Jahre Novemberprogrome – Gedenkveranstaltungen in
Berlin-Steglitz



Jenny Schon, Cornelia Große, Claudia Risch und der Verein kunstraumsteglitz e.V.

veranstalten vor der Spiegelwand,
die Hunderten Berliner Juden gedenkt,
eine literarische Reminiszenz an
vertriebene und ermordete Juden.

Freitag, den 9.11.18, 17 Uhr
Steglitz, Hermann-Ehlers-Platz



Die Stadtführerin und Lyrikerin Jenny Schon
veranstaltet Führungen zum Gedenken
an vertriebene und ermordete jüdische Blinde.
Von der Spiegelwand in Berlin-Steglitz zu dem jüdischen Blindenheim.
Samstag, 10.11.18, 14 Uhr, es liest der
blinde Dichter Bernd Kebelmann.
und
Mittwoch, 14.11.18, Sonntag, 27.1.2019
(Auschwitz-Tag), 14 Uhr,

Steglitz, Hermann-Ehlers-Platz,
Mit Anmeldung: 030-892 13 38,
Teilnahmekosten 10 Euro.

 

veranstaltungsdatum: 

9. November 2018

Lesungen: 

09.11.18
 
Heike Avsar liest aus 'Sterne über Anatolien' im Gemeindehaus der Evangelischen Kirchengemeinde Alt Tempelhof und Michael

Heike Avsar liest aus 'Sterne über Anatolien' im Gemeindehaus der Evangelischen Kirchengemeinde Alt Tempelhof und Michael

 

Freitag, 09. November 2018, 18:00 Uhr

Gemeindehaus der Evangelischen Kirchengemeinde

Alt Tempelhof und Michael

Kaiserin-Augusta-Straße 23, 1. Stock

12103 Berlin




Freitag, 07. Dezember 2018, 19:00 Uhr

Bibliothek Leben in Wilhelmsruh e. V.

Hertzstraße 61

13158 Berlin

Heike Avsar, „Sterne über Anatolien – Leben zwischen zwei Kulturen“

 


Die Liebe und das Leben zwischen der deutschen und der türkischen Kultur, davon erzählt dieser Roman. Als sich Ilke Ende der siebziger Jahre in einen türkischen Mann verliebt, sehen sie sich mit Ausgrenzung und Vorurteilen konfrontiert.

Es ist aber auch der Beginn von persönlichem Glück und der Vielfalt völlig neuer Welten, die sich ihr bei gemeinsamen Reisen zur Familie des Partners in die Abgeschiedenheit eines kleinen mittelanatolischen Dorfes auftun. Sie lernt die kulturellen und religiösen Unterschiede verstehen. Aber auch zum Teil schwer zu akzeptierende Traditionen, wie eine Zwangsheirat, die sie miterleben muss. Das ständige Gespräch des Ehepaars über unterschiedliche Werte, der beidseitige Versuch der Offenheit und Akzeptanz sowie ihre ungebrochene Liebe füreinander und zu ihrem gemeinsamen Sohn, verhindert die Kapitulation vor der fremden Kultur.

Eine bewegende Geschichte über Liebe, Vorurteile, Ausgrenzung und Verlust.

 

 

veranstaltungsdatum: 

9. November 2018

Lesungen: 

09.11.18
 
Preisverleihung post poetry am 9.11. im Lteraturhaus Köln u.a. mit Sigune Schnabel

Preisverleihung post poetry am 9.11. im Lteraturhaus Köln u.a. mit Sigune Schnabel


 


Kein automatischer Alternativtext verfügbar.

 



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veranstaltungsdatum: 

9. November 2018

Lesungen: 

09.11.18
 
Barbe Maria Linke liest aus 'Wege, die wir gingen' beim Frauenfrühstück in der Friedenskirche in Lüneburg

Barbe Maria Linke liest aus 'Wege, die wir gingen' beim Frauenfrühstück in der Friedenskirche in Lüneburg

 

 

10. Nov. 10 Uhr Frauenfrühstück  in der Friedenskirche in Lüneburg, Wichernstr. 32,

21335 Lüneburg.

Barbe Maria Linke

Wege, die wir gingen

Zwölf Frauen aus West- und Ostdeutschland

geben Auskunft

Mit einem Vorwort von Prof. Dr. Rita Süßmuth

Coverbilder von Rosika Jankó-Glage

Geest-Verlag 2015

ISBN 978-3-86685-513-7

ca. 550 S., 16.80 Euro

Eines der politisch und literarisch aufregendsten Projekte, das mir in den letzten Jahren begegnete – Barbe Maria Linkes ‚Wege, die wir gingen‘.
Mit zwölf Frauen, jeweils sechs aus Ost- und Westdeutschland führte die Autorin erzählgenerierende Interviews durch. Zwölf Frauen sprechen über ihre Kindheit, ihre Ausbildung, über Freundschaft und Liebe. Sie denken nach über Gott und die friedliche Revolution, folgen dabei stets ihrer eigenen sinnstiftenden Wahrheit. Die Autorin beharrt bei ihren Interviews auf wenigen vergleichbaren Momenten, etwa dem Mauerbau und der Maueröffnung als historisch einschneidende Ereig¬nisse, lässt die Frauen ansonsten selber ihr Leben entwickelnd erzählen.
Auch Prof. Dr. Rita Süßmuth zeigt sich in ihrem Vorwort überrascht über die Individualität und Unterschiedlichkeit der Lebenswege nicht nur zwischen Ost und West, sondern auch innerhalb Ost und West, die sich hierbei offenbaren. „Obwohl ich es weiß, verblüffte mich erneut, wie unterschiedlich sich jedes Leben gestaltet. Hier Demokratie, dort Diktatur. Aber so einfach ist es nicht.“
Lebensprägende soziologische Strukturen geben den Rahmen vor, Elternhaus, Schule, Ausbildung, Liebe etc. Hinzu kommt die jeweils besondere gesellschaftliche Entwicklung in Deutschland Ost und West.

Nein, keine eindimensionale Lebensentwicklung Ost, keine West, vielmehr sehr individuelle Lebensentwürfe und deren Umsetzungen, die zwar auch bestimmt sind durch die gesellschaftlichen Strukturen des jeweiligen Systems, aber ebenso durch die Zielsetzungen der individuellen Biografien. Zugleich erfahren wir als Westler viel über die Lebensentwürfe Ost und natürlich ebenso umgekehrt. Es sind Frauen einer Generation, die gänzlich andere gesellschaftliche Entwicklungen erlebten und realisierten, die aber zugleich vor ähnlichen Problemstellungen standen (Ehe, Kinder, Beruf).
Das alles mit einer wunderbar leichten Hand geschrieben, die die Vertrautheit der Autorin mit den interviewten Menschen erkennen lässt. Natürlich hat Barbe Maria Linke den interviewten Frauen das Geschriebene noch einmal zur Abstimmung und zur Zustimmung vorgelegt, sodass keine Fremdinterpretation des Gesagten stattfindet. Auffällig ist, und es spricht für die angewandte Interviewtechnik der Autorin, wie sehr man bereits nach kurzer Zeit mit den jeweiligen Personen vertraut ist, von ihnen berührt, um Brüche, Fragwürdigkeiten, Stärken und vieles mehr weiß.

Ein tolles Buch, das zu lesen von der ersten bis zur letzten Seite eine mehr als spannende Lektüre ist.

 

veranstaltungsdatum: 

10. November 2018

Lesungen: 

10.11.18
 
Jenny Schon Führung/Lesung zur Reichsprogramnacht 1938

Jenny Schon Führung/Lesung zur Reichsprogramnacht 1938

 

Führung/Lesung zum Gedenken an die Reichsprogromnacht 1938

Von der Spiegelwand/ehemaligen Synagoge am Hermann-Ehlers-Platz

zum jüdischen Blindenheim in der Wrangelstraße. Auf den Spuren der Pflastersteine. Es werden am Blindenheim Gedichte von dem blinden Dichter Bernd Kebelmann  gelesen.

Zeit:  Samstag, 10., 11. 2018, 27.1.2019 (Auschwitztag), 14 Uhr

Ort:   Hermann-Ehlers-Platz, Spiegelwand, Steglitz, S-/U-Bahn Rathaus Steglitz; Teilnahmegebühr 10 Euro.

 

veranstaltungsdatum: 

10. November 2018

Lesungen: 

10.11.18
 
80 Jahre Novemberprogrome – Gedenkveranstaltungen in Berlin-Steglitz

80 Jahre Novemberprogrome – Gedenkveranstaltungen in Berlin-Steglitz


 


 

80 Jahre Novemberprogrome – Gedenkveranstaltungen in
Berlin-Steglitz



Jenny Schon, Cornelia Große, Claudia Risch und der Verein kunstraumsteglitz e.V.

veranstalten vor der Spiegelwand,
die Hunderten Berliner Juden gedenkt,
eine literarische Reminiszenz an
vertriebene und ermordete Juden.

Freitag, den 9.11.18, 17 Uhr
Steglitz, Hermann-Ehlers-Platz



Die Stadtführerin und Lyrikerin Jenny Schon
veranstaltet Führungen zum Gedenken
an vertriebene und ermordete jüdische Blinde.
Von der Spiegelwand in Berlin-Steglitz zu dem jüdischen Blindenheim.
Samstag, 10.11.18, 14 Uhr, es liest der
blinde Dichter Bernd Kebelmann.
und
Mittwoch, 14.11.18, Sonntag, 27.1.2019
(Auschwitz-Tag), 14 Uhr,

Steglitz, Hermann-Ehlers-Platz,
Mit Anmeldung: 030-892 13 38,
Teilnahmekosten 10 Euro.

 


veranstaltungsdatum: 

9. November 2018


Lesungen:

veranstaltungsdatum: 

10. November 2018

Lesungen: 

10.11.18
 
Achtzig Jahre Novemberpogrome "Bach und Barbarei - Musik in Konzentrationslagern" Vortrag von Ulrike Migdal am 10.11. in der Konzertlirche Warfleth

Achtzig Jahre Novemberpogrome "Bach und Barbarei - Musik in Konzentrationslagern" Vortrag von Ulrike Migdal am 10.11. in der Konzertlirche Warfleth


 



Achtzig Jahre Novemberpogrome
"Bach und Barbarei - Musik in Konzentrationslagern"
Vortrag von Ulrike Migdal
10. November, 19:00 Uhr
Konzertkirche Warfleth

Die renommierte Historikerin Dr. Ulrike Migdal (Bochum) hält am Samstag, 10. November, 19:00, in der Warflether Kirche am Deich einen Vortrag zum Thema "Bach und Barberei -- Musik in Konzentrationslagern". Der Eintritt ist frei (Spende erbeten), Anmeldung nicht verpflichtend, aber willkommen (tel. 04406-920046 Rakow. berne-bringt@t-online).

Als Anfang November vor 80 Jahren die Synagogen und jüdische Geschäftshäuser brannten, der Mob Schaufensterscheiben einschlug, Friedhöfe schändete, Polizei und Feuerwehr nicht einschritten, während die Bevölkerung applaudierend oder still gaffend danebenstand, wussten die Nazis endgültig, was die Juden der überwältigenden Mehrheit ihrer "arischen" Mitbürger wert waren: nichts. Keine drei Jahre später zogen sie mit dem Auftrag an Heydrich, die "Endlösung der Judenfrage" zu organisieren, die Konsequenzen, und bis zum Kriegsende waren in der Tat  praktisch alle europäischen Juden ausgelöscht. Im System der fabrikmäßigen Vernichtung von sechs Millionen Menschen kam den Konzentrationslagern als Orten von todbringender Zwangsarbeit, von Ermordung durch Aushungern und von Vergasung eine zentrale Rolle zu. Erstaunlicherweise wurde in vielen Lagern, selbst in Auschwitz, wo Hunderttausende den Tod durch Vergasung sterben mussten, Musik gespielt: Solistisches, Salon- und Kammermusik, klassische Konzerte, Opern und Operetten, ja sogar Kabarett mit Chansons wurden aufgeführt.

Diesem scheinbaren Widerspruch hat Ulrike Migdal einen Schwerpunkt ihrer lebenslangen Forschungstätigkeit gewidmet.  Sie hat die Archive von Konzentrationslagern, besonders im angeblichen "Vorzeigelager" Theresienstadt, und in der zentralen Gedenkstätte Yad Vashen in Jerusalem gesichtet, mit Überlebenden der KZs und mit Angehörigen Ermordeter Gespräche geführt, bis dahin unentdeckte Unterlagen aufgespürt und erschlossen und über die Ergebnisse in Zeitschriften, Rundfunkbeiträgen und in Büchern berichtet. Ihr 1986 bei Piper  erschienenes Buch "Und die  Musik spielt dazu -- Chansons und Satiren aus dem KZ Theresienstadt", heute nur noch archivarisch erhältlich, gilt noch immer als Standardwerk. Das für ca. 4.000 Einwohner vorgesehene Städtchen Theresienstadt wurde von den Nazis für bis zu 60.000 Juden  gleichzeitig -- Alte, Kinder und Künstler -- als Durchgangslager genutzt, auf dem Weg meistens ins Auschwitzer Gas. Nachdem Musik anfangs bei Todesstrafe verboten war, erkannte die Lagerverwaltung den "heilsamen" Effekt von Musik und gestattete den Eingeschlossenen als "Freizeitgestaltung" ein reichhaltiges Kultur- und Musikprogramm. So entstanden in Theresienstadt Gedichte, Lieder und andere Werke -- ständig überschattet von der Gefahr des finalen Transports. Immer wieder kam es vor, dass Musiker am Abend noch bei einem umjubelten Auftritt auf der Bühne standen und am Morgen danach in einen Güterwaggon gestoßen wurden, Endziel: eine Gaskammer in Auschwitz.

Musik, so Ulrike Migdal, war für diese Menschen wie eine Rettungsinsel, ein Fixstern aller Lebenshoffnungen, eine Möglichkeit, zu sich zu finden und die Düsternis des Daseins zu vergessen. Die bekannten Werke etwa von Bach, Mozart, den Romantikern, wurden immer wieder gespielt; Musiker wie Zuhörer konnten in sie ihre Sehnsüchte und Träume "ohne Worte " projizieren.

Ulrike Migdal studierte Geschichte, Literatur- und Sprachwissenschaft, Soziologie und Musik in Bochum, Bielefeld und Köln. Nach ihrer Promotion übernahm sie Forschungs- und Lehraufträge in Deutschland und in den USA. Sie war Mitarbeiterin der jüdischen Wochenschrift "Aufbau" (New York) und langjährige Featureautorin für Deutschlandfunk/ Deutschlandradio Kultur. Für ihre Forschungen zu Ilse Weber, der "Dichterin von Theresienstadt" ("Ich wandre durch Theresienstadt" -- später gesungen u.a. von Ann Sofie von Otter), wurde sie mit dem Preis des Deutschen Kulturrates ausgezeichnet. Ihre 2017 in Berne, Brake und Bremen gehaltenen Vorträge über Ilse Weber fanden ein sichtlich beeindrucktes Publikum, siehe

https://www.nwzonline.de/wesermarsch/kultur/brake_a_50,0,1599130112.html

https://www.weser-kurier.de/region/die-norddeutsche_artikel,-ein-schicksal-aus-theresienstadt-_arid,1654870.html


Ulrike Migdal ist die Mutter der Geigerin Liv Migdal und Witwe des 2015 verstorbenen Hamburger Pianoprofessors Marian Migdal, der am 11.11.18 siebzig Jahre alt geworden wäre. Die Gedenkmatinee am Sonntag, 11.11., 11 Uhr 11, mit Werken hauptsächlich jüdischer Komponisten , gespielt von Liv Migdal und ihrer norwegisch-chinesischen Pianopartnerin Jie Zhang, wird sie mit kurzen Wortbeiträgen bereichern.


Förderhinweis:
Wir bedanken uns sehr bei der Landessparkasse zu Oldenburg und bei dem Landesverband der Jüdischen Gemeinden in Niedersachsen KdöR für die kurzfristige Ermöglichung dieses Vortrags.

 

veranstaltungsdatum: 

10. November 2018

Lesungen: 

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Literarische Mittagspause in der Stadtbibliothek: 100 Jahre Frauenwahlrecht - auf den Spuren der „roten Alwine“ . am 12.11. um 12.30 Uhr

Literarische Mittagspause in der Stadtbibliothek: 100 Jahre Frauenwahlrecht - auf den Spuren der „roten Alwine“ . am 12.11. um 12.30 Uhr

 

In der „Literarischen Mittagspause“, einer viertelstündigen Kurzlesung in der Stadtbibliothek am Markt, liest der Osnabrücker Autor Heiko Schulze am Montag, 12. November, um 12.30 Uhr aus seinem im Herbst erscheinenden Buch „Unsere Erste“, denn an diesem Tag vor 100 Jahren schlug die Geburtsstunde des deutschen Frauenwahlrechts – auf den Tag genau.

 

Die Sozialdemokratin Alwine Wellmann (1891 bis1966), Kind einer Arbeiterfamilie aus der Rudolfstraße, war die erste Osnabrücker Abgeordnete, die das Wahlrecht als demokratisch „Erwählte“ wahrnehmen durfte: Von 1924 bis 1932 gehörte sie dem preußischen Landtag in Berlin an. Heiko Schulze hat eine umfangreiche Biografie über die sogenannte „Rote Alwine“ verfasst. Der Kampf um Frauenrechte, für Gleichheit und Solidarität, Frieden und Demokratie begleiteten die Lebensstationen der Osnabrückerin in ihrer Heimat, auf ihrer Flucht vor den Nazis nach Bulgarien und nach ihrer Rückkehr in die Heimatstadt, wo sie zur Vertrauensfrau von NS-Opfern wurde. In der Autorenlesung werden sowohl Originaltöne Wellmanns wie Szenen eines bewegten Lebens lebendig.

 

Die „Literarische Mittagspause“, bietet eine kleine Auszeit vom stressigen Arbeitstag. Eine viertelstündige Lesung, ein Snack, ein erfrischendes Getränk - eine gelungene Mischung zur Anregung und Entspannung. Die Veranstaltungsreihe findet in einem monatlichen Rhythmus mit einem abwechslungsreichen Programm statt. Das literarische Angebot reicht dabei von Romanausschnitten über Kurzgeschichten, Reiseberichte und Briefe. Nach der Lesung bleibt genügend Zeit zum Austausch über das Gehörte.

 

Um Anmeldung unter info-stadtbibliothek@osnabrueck.de oder 0541 / 323 2007 wird gebeten. Der Snack wird zum Selbstkostenpreis von ca. fünf Euro angeboten. Die Anmeldung ist mit und ohne Snack möglich. Getränke werden zu kleinen Preisen angeboten. Ein Eintrittsgeld wird nicht verlangt.

veranstaltungsdatum: 

12. November 2018

Lesungen: 

12.11.18
 
Mapping Essen - Schulprojekt zur Integration

Mapping Essen - Schulprojekt zur Integration

 



Am 13.11. präsentieren 21 Jugendliche der Erich Kästner-Gesamtschule eine integrative Karte der Stadt Essen. Die Karte erstellten sie gemeinsam mit dem Lyriker und Essayisten José F. A. Oliver im Rahmen von Literatürk. An vier Orten wird die Aktion mit dem Titel Mapping Essen am kommenden Dienstag präsentiert:

11.00 Uhr Buchhandlung Polberg, Essen-Steele, Kaiser-Wilhelm-Platz 6, 45276 Essen
14.00 Uhr VHS Essen, Burgplatz 1, 45127 Essen
16.00 Uhr Stadtbibliothek Essen, Hollestraße 3, 45127 Essen
18.00 Uhr Kulturzentrum Grend, Westfalenstraße 311, 45276 Essen

Mapping Essen zeigt Eindrücke, Gedanken, Sinnesreize, Poesie des Alltags und literarische Fragmente des Unverhofften und damit vieles, worauf es bei der Integration ankommt. Das Geleitwort für Mapping Essen stammt von Oberbürgermeister Thomas Kufen. Er hat die Jugendlichen auch für den 12.02.19 zur ersten Sitzung des Jugendhilfeausschusses im neuen Jahr in den Ratsaal der Stadt Essen eingeladen, um ihre Karte vorzustellen.

 

veranstaltungsdatum: 

13. November 2018

Lesungen: 

13.11.18
 
Tanja Wenz mit Lesungen in der GS Wiltingen

Tanja Wenz mit Lesungen in der GS Wiltingen


am Dienstag, den 13.11.


Am Kommendne Dienstag, 13.1. hatTanja Wenz mit Lesungen über den Friedrich- Bödecker- Kreis in der St. Martin Grundschule in Wiltingen
Klappbroschur
ISBN: 978-3-86685-563-2
236 Seiten
Erschienen: 9. Dezember 2016

 
Klappentext:
Als sich die 14-jährige Lea nach einem Flugzeugunglück alleine in der Einsamkeit Nordkanadas wiederfindet, ahnt sie nicht, dass dies erst der Anfang eines großen Abenteuers ist. In der Wildnis dort streifen Bären, Wölfe, Berglöwen aber auch Luchse umher. Lea nimmt die Herausforderung an, ohne Ausrüstung und Lebensmittel den Weg nach Hause zu suchen. Die tägliche Nahrungsbeschaffung zerrt an ihren Kräften, doch Lea gibt nicht auf. Während ihrer Suche trifft sie auf einen verletzten Luchs, dem sie das Leben rettet und der ihr ein treuer Begleiter in der einsamen Wildnis wird.
   Aber reicht dies zum Überleben aus?
 
 
 

´Tanja Wenz

Fips und

der kleine

Marder Herdubär

oder

Geschichten aus dem Wald

Zeichnungen von

Peter Schmidt-Schönberg

Geest-Verlag 2014

ISBN 978-3-86685-493-2

131 S., 11,00 Euro

 

Tief im Wald leben viele Tiere, unter ihnen auch das Eichhörnchenjunge Fips und der kleine Marder Herdubär. Doch was machen sie eigentlich den ganzen Tag? Tanja Wenz erzählt liebevoll davon, wie sie Freunde werden, welche Abenteuer sie erleben und wie sie sich mit kreativen Einfällen aus so manch verzwickter Situation retten. Dabei spielen natürlich auch die anderen Waldbewohner eine Rolle – auch die, von dessen Existenz kein Mensch ahnt, wie zum Beispiel die kleinen Elfen und die Regenbogenpferde aus dem Tal des Windes.
Eindrucksvolle Aquarellzeichnungen ergänzen die einfühlsamen Erzählungen.

Tanja Wenz wurde 1972 in Bremen geboren. Aufgewachsen ist sie im schönen Oldenburger Land mit und in der Natur. Schon immer hat alles Mystische und Geheimnisvolle sie angezogen.

Heute lebt sie mit ihrem Mann, ihren beiden Kindern, zwei Hunden und drei Katzen in einem kleinen Dorf in der Pfalz. Hier und in der ganzen Welt schreibt sie an ihren Abenteuergeschichten für Kinder.

 

veranstaltungsdatum: 

13. November 2018

Lesungen: 

13.11.18
 
PRÄSENTATION SCHREIBWORKSHOP MAPPING ESSEN – ESSEN VERMESSEN (gleich vierfach)

PRÄSENTATION SCHREIBWORKSHOP MAPPING ESSEN – ESSEN VERMESSEN (gleich vierfach)

Dienstag, 13.11.2018
PRÄSENTATION SCHREIBWORKSHOP MAPPING ESSEN – ESSEN VERMESSEN Eine Schüler*innen-Topographie des Alltags in Essen
Schüler*innen der Erich Kästner-Gesamtschule Essen haben »ihre« Stadt an der Ruhr vermessen. Ein wörtliches Maßnehmen in Sprache, das in mehreren Schreibworkshops im Rahmen einer Projekt-Werkstatt mit dem Lyriker José F. A. Oliver entstanden ist. Nun liegt er vor, der ungewöhnliche Essener Stadtplan: Eindrücke, Gedanken- und Sinnesreize, Poesie des Alltags und literarische Fragmente des Unverhofften. Ein Stadtplan, der in der Phantasie der Betrachtenden aufzuschlagen wäre. Die Ergebnispräsentationen der Schreibworkshops werden an vier verschiedenen Orten in der Stadt Essen durchgeführt:
11.00  Uhr Buchhandlung Pohlberg, Essen-Steele Kaiser-Wilhelm-Platz 6, 45276 Essen-Steele 14.00 Uhr VHS Burgplatz 1, 45127 Essen 16.00 Uhr Zentralbibliothek Essen Hollestraße 3, 45127 Essen 18.00 Uhr Kulturzentrum Grend Westfalenstr. 311, 45276 Essen
In Kooperation mit: Erich Kästner-Gesamtschule, Essen u. a. gefördert durch die Baedekerstiftung, Essen
 

veranstaltungsdatum: 

13. November 2018

Lesungen: 

News: 

13.11.18
 
80 Jahre Novemberprogrome – Gedenkveranstaltungen in Berlin-Steglitz

80 Jahre Novemberprogrome – Gedenkveranstaltungen in Berlin-Steglitz


 





Jenny Schon, Cornelia Große, Claudia Risch und der Verein kunstraumsteglitz e.V.

veranstalten vor der Spiegelwand,
die Hunderten Berliner Juden gedenkt,
eine literarische Reminiszenz an
vertriebene und ermordete Juden.

Freitag, den 9.11.18, 17 Uhr
Steglitz, Hermann-Ehlers-Platz
 

80 Jahre Novemberprogrome – Gedenkveranstaltungen in Berlin-Steglitz



Die Stadtführerin und Lyrikerin Jenny Schon
veranstaltet Führungen zum Gedenken
an vertriebene und ermordete jüdische Blinde.
Von der Spiegelwand in Berlin-Steglitz zu dem jüdischen Blindenheim.
Samstag, 10.11.18, 14 Uhr, es liest der
blinde Dichter Bernd Kebelmann.
und
Mittwoch, 14.11.18, Sonntag, 27.1.2019
(Auschwitz-Tag), 14 Uhr,

Steglitz, Hermann-Ehlers-Platz,
Mit Anmeldung: 030-892 13 38,
Teilnahmekosten 10 Euro.

 

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14. November 2018

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14.11.18
 
Vernissage - "Glückauf in Deutschland" in der Zentralbibliothek Essen am 14.11.

Vernissage - "Glückauf in Deutschland" in der Zentralbibliothek Essen am 14.11.

Vernissage - "Glückauf in Deutschland"

Öffentlich
· Gastgeber: Ali Sak und Artur Nickel
Mittwoch, 14. November 2018 von 18:00 bis 21:00
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Zentralbibliothek Essen, Hollestr 3, 45127 Essen

 

Kaum bekannt ist, dass mit der ersten Einwanderergeneration auch viele unbegleitete Jugendliche in der Türkei angeworben und nach Deutschland gebracht wurden, um im Ruhrgebiet eine Ausbildung zu machen und zu arbeiten. Sie wurden in deutschen Patenfamilien untergebracht. Was aus ihnen geworden ist? Wie sie sich zurechtfanden? Und wie sie heute ihren Weg sehen? zeigt sehr eindrucksvoll die Ausstellung „Glück auf in Deutschland“, die in der Essener Zentralbibliothek zu sehen ist.

Rahmenprogramm:
1. Konzert der Bergmannskapelle
2. Lesung und Diskussion mit dem Satiriker Osman ENGIN
Osman Engin: Osmans Alltag zwischen Köfte und Korintenkackern
Mi., 14.11.18 19:30h, Zentralbibliothek, Essen
Aus dem Osmanischen Alltag berichtet Osman Engin. Humorvoll, kritisch und immer unterhaltsam. Er erzählt von sich, seiner Frau Eminamin, seinen Kindern Nermin, Hatice und Mehmet, seinen Freunden in Halle 4 und natürlich auch von seinem Ford Transit. Geschichten, die das Leben von Einwanderern und anderen in Deutschland unter die Lupe nehmen! Geschichten, die treffen.
Moderation: Artur Nickel

Eine Veranstalotung im Rahmen von LITERATÜRK 2018.
Kooperationspartner: AG "Glückauf in Deutschland": Verein für Internationale Freundschaften e. V. Dortmund, Elternverband Ruhr, Lehrerverein Ruhr, Stadtbibliothek Essen, Fritz-Hüser-Institut für Literatur und Kultur der Arbeitswelt Dortmund

Moderation: Klaus-Peter Böttger (Leiter der Stadtbibliothek Essen)

veranstaltungsdatum: 

14. November 2018

Lesungen: 

14.11.18
 
Glück auf - Ausstellungseröffnung in Essen /Zentralbibliothek

Glück auf - Ausstellungseröffnung in Essen /Zentralbibliothek

Mittwoch, 14.11.2018, 18.00 Uhr
GLÜCKAUF IN DEUTSCHLAND AUSSTELLUNGSERÖFFNUNG,
Zentralbibliothek der Stadt Essen, Hollestraße 2, 45127 Essen
Moderation: Klaus-Peter Böttger (Leiter der Stadtbibliothek Essen)
Kaum bekannt ist, dass mit der ersten Einwanderergeneration auch viele unbegleitete Jugendliche in der Türkei angeworben und nach Deutschland gebracht wurden, um im Ruhrgebiet eine Ausbildung zu machen und zu arbeiten. Sie wurden in deutschen Patenfamilien untergebracht. Was ist aus ihnen geworden? Wie haben sie sich zurechtgefunden und wie sehen sie heute ihren Weg? Diese und weitere Fragen reflektiert sehr eindrucksvoll die Ausstellung Glückauf in Deutschland, die in der Essener Zentral-bibliothek zu sehen ist.
In Kooperation mit: Verein für Internationale Freundschaften e. V. Dortmund, Türkischer Elternverband Ruhr, Türkischer Lehrerverein Ruhr, Stadtbibliothek Essen, Fritz-Hüser-Institut für Literatur und Kultur der Arbeitswelt Dortmund
 

veranstaltungsdatum: 

14. November 2018

Lesungen: 

14.11.18
 
Cornelia Koepsell liest aus 'Lauf weg, wenn du kannst' in München im Café Glanz

Cornelia Koepsell liest aus 'Lauf weg, wenn du kannst' in München im Café Glanz


 


Lesung

Im Rahmen des Internationalen Tages gegen Gewalt an Frauen
Lauf weg, wenn du kannst!
Geschichte einer Frau, die nach Gewalterfahrungen in der Partnerschaft um ein eigenständiges Leben kämpft.
Lesung mit der Autorin Cornelia Koepsell
Mittwoch, 14.11.18, Beginn 19.00 Uhr
Eintritt gegen Spende

Café Glanz für Frauen
Treffpunkt und Veranstaltungsort

Sesanstraße in München

 

siaf e.V. – Frauenprojekte in München

Der Trägerverein siaf e.V. – sozial • integrativ • aktiv • für Frauen – setzt sich für Frauen, Frauenrechte, Gleichberechtigung und Gleichstellung ein. Ein besonderes Augenmerk unserer Arbeit liegt auf dem Zusammenleben von Frauen und Kindern.

Das Café Glanz für Frauen pfeil ist ein Ort zum Kennenlernen, bietet Raum für Kultur, Workshops, Vorträge und Selbsthilfegruppen für alle Frauen.
Das Projekt allfa_m pfeil bietet Beratung, Seminare und Treffen für allein erziehende Frauen mit ihren Kindern.
Das Kontakt_Netz allfabeta pfeil ist spezialisiert auf die Bedürfnisse von allein erziehenden Frauen mit Kindern mit Behinderung.

Wir entwickeln laufend Angebote für Frauen, Mutter-Kind-Gruppen und Eltern und Kinder. Nähere Informationen dazu finden Sie in unserem Programm pfeil

veranstaltungsdatum: 

14. November 2018

Lesungen: 

14.11.18
 
Cornelia Koepsell liest Siaf e.V. Trägerverein für Frauenprojekte in München

Cornelia Koepsell liest Siaf e.V. Trägerverein für Frauenprojekte in München


14.11.2018 Mittwoch

Siaf e.V. Trägerverein für Frauenprojekte

Sedanstr. 37, 81667 München

Beginn 19 Uhr
       

Im Rahmen des Internationalen Tages gegen Gewalt an Frauen
Lauf weg, wenn du kannst!
Geschichte einer Frau, die nach Gewalterfahrungen in der Partnerschaft um ein eigenständiges Leben kämpft.
Lesung mit der Autorin Cornelia Koepsell
Mittwoch, 14.11.18, Beginn 19.00 Uhr
Eintritt gegen Spende

veranstaltungsdatum: 

14. November 2018

Lesungen: 

14.11.18
 
Cornelia Koepsell liest Siaf e.V. Trägerverein für Frauenprojekte in München

Cornelia Koepsell liest Siaf e.V. Trägerverein für Frauenprojekte in München


14.11.2018 Mittwoch

Siaf e.V. Trägerverein für Frauenprojekte

Sedanstr. 37, 81667 München

Beginn 19 Uhr
       

Im Rahmen des Internationalen Tages gegen Gewalt an Frauen
Lauf weg, wenn du kannst!
Geschichte einer Frau, die nach Gewalterfahrungen in der Partnerschaft um ein eigenständiges Leben kämpft.
Lesung mit der Autorin Cornelia Koepsell
Mittwoch, 14.11.18, Beginn 19.00 Uhr
Eintritt gegen Spende

veranstaltungsdatum: 

14. November 2018

Lesungen: 

14.11.18
 
OSMAN ENGIN OSMANS ALLTAG ZWISCHEN KÖFTE UND KORINTHENKACKERN

OSMAN ENGIN OSMANS ALLTAG ZWISCHEN KÖFTE UND KORINTHENKACKERN

 

Mittwoch, 14.11.2018, 19.30 Uhr
OSMAN ENGIN OSMANS ALLTAG ZWISCHEN KÖFTE UND KORINTHENKACKERN
Moderation: Artur Nickel
ZENTRALBIBLIOTHEK Hollestr. 3, 45127 Essen
Begleitprogramm zur Ausstellung  Glückauf in Deutschland
Aus dem Osmanischen Alltag berichtet Osman Engin. Humorvoll, kritisch und immer unterhaltsam. Er erzählt von sich, seiner Frau Eminanim, seinen Kindern Nermin, Hatice und Mehmet, seinen Freunden in Halle 4 und natürlich auch von seinem Auto, einem Ford Transit. Geschichten, die das Leben von Einwanderern und an deren in Deutschland unter die Lupe nehmen. Geschichten, die treffen.
Osman Engin, geb. 1960 in der Türkei, lebt seit 1973 in Deutschland. Autor der wöchentlichen Glosse Alltag im Osmanischen Reich für Radio Cosmo, ARD-Medienpreis, viele Publikationen, zuletzt Osmans Alltag zwischen Köfte und Korinthenkackern (2017).
 

veranstaltungsdatum: 

14. November 2018
14.11.18
 
Dieter Krenz liest am 15.11. n der Gemeindebibliothek Bergrheinfeld
15.11.18
 
Café Dreikönig - Cornelia Eichner liest aus 'Solange die Katze wartet'

Café Dreikönig - Cornelia Eichner liest aus 'Solange die Katze wartet'

 

Am Donnerstag liest Cornelia Eichner im Café Dreikönig aus ihrem neuen Buch, Ines Finkenwirth singt dazu, Tom Wittig begleitet sie.

So lange die Katze wartet...AutorenlesungLesungDo | 15.11.2018 | 17:00

https://www.hdk-dkk.de/veranstaltungen/calendar/2018/11/15/event/tx_cal_...

Cornelia Eichner liest Erzählungen und Miniaturen aus Ihrem neuen Buch "Solange die Katze wartet, ist die Maus noch nicht tot". Sie wird musikalisch unterstützt von Ines Finkenwirth, Gesang - es erklingen Lieder in französischer, englischer Sprache

Cornelia Eichner wurde 1972 in Sachsen geboren, lebt mit zwei Kindern und zwei Katzen in Dres­den. Als Lehrkraft an einer Fachschule für  So­zialwesen angestellt, bildet sie zukünf­tige ErzieherInnen und Sozial­assis­tent­In­nen aus. Zurzeit ist sie ehren­amt­lich als Stadträtin aktiv. Seit 2000 ist sie mit zahlreichen Einzelveröffentlichungen u. a. im Geest-Verlag (Lyrik, Erzählung, Kinderbuch, Mitherausgeberin zweier Anthologien) literarisch tätig.

Eintritt frei

Veranstalter:Haus der Kirche

Ort:Dreikönigskirche

Hauptstraße 23, 01097 Dresden

 

Öffentliche Verkehrsmittel

Straßenbahn:
Linie 3 | 6 | 7 | 8 | 11 bis Albertplatz,
Linie 4 | 9 bis Neustädter Markt

Regional- und Fernverkehr, S-Bahn: 
nach Bahnhof Dresden-Neustadt

 

veranstaltungsdatum: 

15. November 2018

Lesungen: 

15.11.18
 
Ingrid Ihben liest am 16.11. in der Grundschule Westoverledingen (bundesweiter Vorlesetag)

Ingrid Ihben liest am 16.11. in der Grundschule Westoverledingen (bundesweiter Vorlesetag)


 


Wie jedes Jahr am dritten Freitag im November (16.11.) findet der bundesweite Vorlesetag statt - in diesem Jahr am 16. November 2018 unter dem Motto Natur und Umwelt.

Ingrid Ihben liest in der Grundschule in Westoverledingen für die 1. und 2. Klassen aus ihrem Buch „Hinnerk, Fenna und Freunde“, für die 3. und 4. Klassen aus „Der kleine Tuffeltaffel“.

 

veranstaltungsdatum: 

16. November 2018

Lesungen: 

16.11.18
 
Jenny Schon liest im Bürgertreff Berlin Lichterfelde-West

Jenny Schon liest im Bürgertreff Berlin Lichterfelde-West

 

Lesung aus Böhmen nicht am Meer. Geschichten zu Literatur, Kunst und Geschichte Böhmens.

Im Rahmen der Arbeitsgemeinschaft Ostmitteleuropa e.V. Berlin.

Zeit: Freitag, 16. November 2018, 19 Uhr

Ort:  Bürgertreff im S-Bahnhof Berlin-Lichterfelde West, Hans-Sachs-Straße 4 D,  Lichterfelde.

 

 

veranstaltungsdatum: 

16. November 2018

Lesungen: 

16.11.18
 
Am Freitag 16.11. im Literaturhaus Villa Augustin. Lesung mit Cornelia Eichner: Solange die Katze wartet. Musikalische Gestaltung Ines Finkenwirth

Am Freitag 16.11. im Literaturhaus Villa Augustin. Lesung mit Cornelia Eichner: Solange die Katze wartet. Musikalische Gestaltung Ines Finkenwirth


 

Freitag, 16. November 2018 von 19:00 bis 21:00

Lesung mit Cornelia Eichner: Solange die Katze wartet

Details
Lesung zum neuen Erzählband von Cornelia Eichner im Literaturhaus Villa Augustin.

Mit Lesung durch die Autorin, mit Liedern, gesungen durch Ines Finkenwirth



WIR AG

Martin-Luther-Str. 21, 01099 Dresden


In diesen Prosa-Texten berichtet eine Obdachlose, wie sie sich durch das Demonstrationsgebrüll drängelt, kann man lesen, wie es klingt, wenn man wartet und was passiert, wenn eine geflüchtete, hochschwan­gere Kurdin übermüdet in einen Warteraum voller wohnungsloser Menschen kommt, aber auch wie eine Frau die Pflege eines Typen übernimmt, der sie verachtet.
Zudem zeichnet die Autorin nach, was in der Stadt geschah, ehe eine rechte Terrorgruppe aufflog. Sie lässt Martha von den Folgen illegaler pharmazeutischer Forschung erzählen, Elvira und Erwin vom unerwarteten Umgang mit eigenen Sehnsüchten. Mit Christian taucht sie ein in die Welt der Streetart und des Lebens auf der Straße, mit Gretchen Keuner erlebt sie Anekdoten in der Straßenbahn und anderswo.
Rosa Luxemburg folgend, zeigt Cornelia Eichner in einer Vielzahl von Erzählungen und Miniaturen, dass nichts unpolitisch ist, nicht einmal Intarsien oder ein Puppenkleid.
Seit 2000 ist die Erziehungs- und Literaturwissenschaftlerin Cornelia Eichner mit zahlreichen Einzelveröffentlichungen u. a. im Geest-Verlag (Lyrik, Erzählung, Kinderbuch, Mitherausgeberin zweier Anthologien) literarisch tätig, schrieb zudem den Elternratgeber „Wenn Mama früh zur Arbeit geht“ (Droemer-Knaur-Verlag) und den Studienratgeber „Pädago­gik/Psychologie“ im Stark-Verlag. Sie veröffentlichte vielfältig in Zeitungen, Zeitschriften und Anthologien, gewann den einen oder anderen Literaturpreis.

Cornelia Eichner

Solange die Katze wartet,

ist die Maus noch nicht tot

Erzählungen & und Miniaturen

Geest-Verlag 2018

ISBN 978-3-86685-684-4
12,50 Euro

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Rezension von B. Dhünn zum Buch:

Ein Band einer anderen Wirklichkeit
Mit Cornelia Eichner begegnet uns eine Autorin, deren Literatur eine Variante ihres humanistischen Engagements in den verschiedensten gesellschaftlichen Bereichen darstellt, Geschichten und Miniaturen, die im Alltag von Menschen spielen, deren Leben nicht immer auf der Sonnenseite des Lebens stattfindet, die in ihrem gesellschaftlichen und auch privaten Leben häufig jedoch ein solidarisches und kritisches Miteinander entwickeln. Viele der Handlungsebenen verdeutlichen, wie sehr sich Cornelia Eichner mit den jeweiligen Milieus ihrer Figuren auskennt, um das Denken und Fühlen ihrer Figuren weiß. Angesichts des vielfältigen politischen (zum Beispiel als Stadträtin in Dresden), privaten (Mutter zweier Kinder), beruflichen (u.a. Lehrkraft an einer Fachschule für Sozialwesen) und literarischen Engagements (vom Kinderbuch bis zum Eltern- und Studienratgeber, von Anthologien bis zum hochgelobten Lyrikband und vieles mehr) verwundert dies nicht. Vor allem verdeutlicht sie jedem Hörer, um es mit Rosa Luxemburg zu sagen, dass in dieser Gesellschaft alle Bereiche und Sachverhalte politisch sind, auch wenn dies auf den ersten Blick nicht so erscheint. Besondere literarische Kleinode in diesem Band dabei die Geschichten von Gretchen Keuner, in die sie noch einmal ihre ganze soziale, literarische und politische Liebe legt. „„Um eine Gruppe von Menschen zu befrieden”, predigte ihr Nachbar eines Tages der Frau Keuner im Anblick zankender Leute, „braucht es
wahrhafte Diplomaten, die ihr Fach mit aller Seriosität studiert haben!” Frau Keuner nickte ihm aufmunternd zu, backte einen saftigen Zitronenkuchen und lud die sich streitenden Menschen dazu ein.“ Auch sprachlich ein Band voller Intensität, da er alle Facetten sprachlicher Gestaltungskraft der Autorin beinhaltet. Gerade in Tagen wie diesen, in denen das Leben und die Sprache einfacher Menschen durch undemokratische Kräfte missbraucht wird, da brauchen wir eine Autorin wie Cornelia Eichner, die soziale Wirklichkeit ohne Schnörkel in verdichteter Wirklichkeit zeigt.
B. Dhünn, 06.09.2018

 

veranstaltungsdatum: 

16. November 2018

Lesungen: 

16.11.18
 
Lesung in der Kirche Elbingerode
16.11.18
 
Dirk Lüken - Die einen sagen Dennoch - Premiere

Dirk Lüken - Die einen sagen Dennoch - Premiere


 


R.R. Unverwechselbar: Dirk Lüken. Da sitzt er auf der Chaiselongue, die Haare noch dunkel, der Rücken noch gerade, doch den nachdenklich prüfenden Blick in die Ferne hatte er schon damals, 1968, als sein Vater Ulfert Lüken, der Kunstmaler, ihn in Öl bannte. Fünfzig Jahre ist das Gemälde alt, und nun wird es den Umschlag eines Buches von und über Dirk Lüken zieren, Titel: „Die einen sagen Dennoch -- Gedichte und Kompositionen".

Dass Dirk Lüken, der ehemalige Berner Kantor, Gründer und Leiter der „Berner Abendmusiken" in St. Aegidius, auch komponierte, wird vielen bekannt sein, dass er dichtete, den wenigsten. Dabei könnten seine literarischen Qualitäten durchaus dem einen oder anderen aufgefallen sein, denn 2008 bereicherte er die erste Anthologie der Berner Bücherwochen mit sieben Kurzgedichten. Sieben, das war das Spitzchen eines Eisbergs, denn tatsächlich hat Dirk Lüken im Lauf der Jahre einen beachtlichen Fundus an philosophischen und zeitgeschichtlichen Notaten und Aufsätzen geschaffen, dazu Tagebucheinträge, Briefe  -- und eben Gedichte. Allein in „Die einen sagen Dennoch", dem Buch im Werden, findet sich eine Auswahl von mehr als 250 Gedichten des Kantors a.D. aus den Jahren von 1964 bis 2002, zusammengestellt von Reinhard Rakow. Als Lüken 2014 nach 51 Dienstjahren seinen Abschied vom Berner Kantorenamt nahm, hatte Bücherwochen-Organisator Rakow sich der damals gelesenen Gedichte erinnert und die Idee einer Veröffentlichung eines Bandes mit weiteren Gedichten entwickelt. Jetzt ist es soweit; im Umfeld des am 1. November bevorstehenden 86. Geburtstags des Kantors, Komponisten und Dichters wird Dirk Lükens Buch im Geest-Verlag Vechta veröffentlicht werden. „Die einen sagen Dennoch", der Buchtitel, ist einer Gedichtzeile entnommen. Dass diesem Autor die Stromlinienförmigkeit fehlen könnte, deutet sie schon an. „Jedes dieser Gedichte verdient es, gelesen, bedacht und verinnerlicht zu werden", ist Rakow überzeugt. Die meist reimfrei in Prosa  gesetzten Gedichte, die Themen aus Natur und Zeit verhandeln, hätten Gültigkeit über den Tag hinaus. „Und sie bringen uns Dirk Lüken als einen hochsensiblen und hochgebildeten Beobachter und eigenständigen Begleiter seiner Zeit nahe".

Diesen Befund stützen auch die neben den Gedichten in das Buch aufgenommen Texte, darunter Würdigungen aus der Feder von Manfred Klinkebiel und Christoph J. Keller, zwei angesehenen Oldenburger Komponisten, Schrifstellern und Dozenten, die sich vor der „einnehmenden Dichte und Vielschichtigkeit der Aussagen" des Dichters Lüken ebenso verbeugen wie vor „dem großen, alten Hüter der Kirchenmusik und Kompositionskunst in Norddeutschland". Sogar Björn Thümler, der Niedersächsische Minister für Wissenschaft und Kultur, widmet ihm im Buch mit ein Geleitwort. Für Leser schließlich, die mehr über den großen, viel zu oft unterschätzten Berner Mitbürger Lüken wissen wollen, findet sich im Buch neben biografischen Notizen als besonderer Anlass zur Freude das komplette Verzeichnis seiner Kompositionen als Erstveröffentlichung: 813 Werke vom Lied bis zur Sinfonie, plus 150 Choralsätze. Das sind Bachsche Dimensionen.


Dirk Lüken
Die einen sagen Dennoch
Gedichte und Kompositionen
Mit einem Geleitwort von Björn Thümler

Mit Beiträgen von Christoph J. Keller, Manfred Klinkebiel, Christian Pfeiff und Reinhard Rakow
Geest-Verlag Vechta
ca. 400 Seiten,
14,80 Euro

 

veranstaltungsdatum: 

18. November 2018

Lesungen: 

18.11.18
 
Dirk Lüken feiert am Sonntag, 18.11. um 17.30 Uhr Buchpremiere an seiner alten Wirkungsstätte in St. Aegidius Berne

Dirk Lüken feiert am Sonntag, 18.11. um 17.30 Uhr Buchpremiere an seiner alten Wirkungsstätte in St. Aegidius Berne


 


Dirk Lüken feiert am Sonntag Buchpremiere an seiner alten Wirkungsstätte
 Gvozdkova spielt Bach



Vor einigen Tagen feierte er seinen 86. Geburtstag, jetzt präsentiert er sich als Autor: Am kommenden Sonntag, 18.11., 17:30 Uhr, stellt der Komponist, Kirchenmusiker und Schriftsteller Dirk Lüken in St. Aegidius sein Buch „Die einen sagen Dennoch" vor. Das von Reinhard Rakow im Rahmen der Reihe „Oldenburger Monolithe" herausgegebene und im Geest-Verlag Vechta veröffentlichte Buch enthält eine rund 300 Gedichte umfassende Auswahl aus dem lyrischen Schaffen des ehemaligen Berner Kantors und Musiklehrers, dazu erstmals das komplette Verzeichnis seiner Kompositionen. Beiträge von Christoph Keller, Manfred Klinkebiel, Christian Pfeiff und Reinhard Rakow zu Lükens Bedeutung als Ton- und Wortdichter, Anmerkungen zu seiner Lebensgeschichte und einige farbige Fotografien von Bildern, die Lükens Vater, der Kunstmaler Ulfert Lüken, geschaffen hat, runden das ca. 420 Seiten starke und auf edlem 110-Gramm-Papier gedruckte Buch ab. Das Buchprojekt versteht sich auch als Verbeugung vor einem großen, allzu oft verkannten und unterschätzten Künstler. Der Oldenburger Komponist und Hochschuldozent Manfred Klinkebiel schreibt in dem Buch: "
Dirk Lüken, der große, alte Hüter der Kirchenmusik und Kompositionskunst in Norddeutschland, hat eine Laudatio wahrhaftig verdient." Ab Montag wird es für 14,80 Euro im Berner Einzelhandel, der Elsflether „Leselust", im Buchhandel und beim Verlag erhältlich sein.

Selbst Björn Thümler, der niedersächsische Minister für Wissenschaft und Kultur, ein bekennender Lüken-Fan, hat dem Autor mit einem Geleitwort seine Referenz erwiesen. Zitat: „Dirk Lüken bewegt sich aber nicht nur auf den lichten Höhen der Musik- und Geistesgeschichte. Er ist ein ebenso geübter und scharfer Beobachter der Poesie des Alltags. Oft melancholisch, häufig aber auch fröhlich-beschwingt beschreibt er Stimmungen und Zustände. Auch wenn er fast nie einen direkten örtlichen Bezug mit Namen nennt, wird unsere gemeinsame Heimat Berne in der Wesermarsch plastisch greifbar, auch in ihrer Veränderung im Laufe der letzten Jahrzehnte."

Im Rahmen der Buchpremiere am Sonntag werden Verleger Alfred Büngen und Herausgeber Reinhard Rakow das Buch in Anwesenheit von Dirk Lüken den Gästen durch Lesung einiger Auszüge nahebringen. Natalia Gvozdkova, Lükens Nachfolgerin im Kantorenamt, spielt an der Orgel Werke von Bach, Lükens Kinder Ulrike Lindemann und Bernd Lüken, Geige, bringen Musik des Vaters zu Gehör.

Das in Kooperation mit dem gemeinnützigen Verein Kultur vor Ort Berne entstandene Buch wurde ermöglicht u.a. durch Spenden der Berner Firmen Wussow Kanalbau und Pflasterbetrieb sowie Autohaus Lampe. Von den Besuchern der Premiere kann es bereits im Anschluss an die Veranstaltung erstanden werden, auf Wunsch vom Autor signiert. Der Eintritt zu der Veranstaltung ist frei, Spenden sind gerne willkommen.

 

veranstaltungsdatum: 

18. November 2018

Lesungen: 

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14. ESSENER ANTHOLOGIE VOM GLÜCK UND SEINEN LAUNEN Buchpremiere & Präsentation

14. ESSENER ANTHOLOGIE VOM GLÜCK UND SEINEN LAUNEN Buchpremiere & Präsentation

 

Dienstag, 20.11.2018, 17.30 Uhr
14. ESSENER ANTHOLOGIE VOM GLÜCK UND SEINEN LAUNEN Buchpremiere & Präsentation
Moderation: Artur Nickel (Herausgeber)
VHS Essen, Burgplatz 1, 45127 Essen
Wer möchte nicht glücklich sein? Jeder Mensch träumt davon. "Vom Glück und seinen Launen" ist das diesjährige Thema der 14. Ausgabe der Essener jugendbuchanthologien. In der neuen Ausgabe leisten Kinder und Jugendliche zwischen zehn und zwanzig Jahren aus dem Revier ihre faszinierenden Beiträge dazu. Das Schreib- und Buchprojekt ist seit 14 Jahren einmalig in der Bundesrepublik und die wohl wichtigste Jugendanthologie in Deutschland. Ruhrgebietsweit werden aus zahlreichen eingesandten Beiträgen die wichtigsten und interessantesten Texte veröffentlicht und im Rahmen des Literatürk Festivals präsentiert. Wie Jugendliche bei uns im Revier das sehen und damit umgehen, präsentieren sie an diesem Premierenabend und starten damit den Verkauf des Buches. Die Essener Anthologien sind ein Projekt des Literatürk Festival/Kulturzentrum Grend (Essen) und dem Geest-Verlag (Vechta) in Zusammenarbeit mit zahlreichen weiteren Koopperationspartnern.
 

veranstaltungsdatum: 

20. November 2018

Lesungen: 

20.11.18
 
Am Dienstag, den 20. November - Buchpremiere 'Vom Glück und seinen Launen' 14- Essener Jugendanthologie in der VHS Essen

Am Dienstag, den 20. November - Buchpremiere 'Vom Glück und seinen Launen' 14- Essener Jugendanthologie in der VHS Essen


 


20.11.2018
17:30 Uhr
Buchpremiere 'Vom Glück und seinen Launen' 14- Essener Jugendanthologie
VHS Essen / Burgplatz1 / Essen (Großer Saal)

Wer möchte nicht glücklich sein? Jeder Mensch träumt davon. "Vom Glück und seinen Launen!?" ist das diesjährige Thema der 14. Ausgabe der essener Jugendbuchanthologien.

In der neuen Ausgabe leisten Kinder und Jugendliche zwischen zehn und zwanzig Jahren aus dem Revier ihre faszinierenden Beiträge dazu. Das Schreib- und Buchprojekt ist seit 14 Jahren einmalig in der Bundesrepublik und die wohl wichtigste Jugendanthologie in Deutschland.

Ruhrgebietsweit werden aus zahlreichen eingesandten Beiträgen die wichtigsten und interessantesten Texte veröffentlicht und im Rahmen des Literatürk-Festivals präsentiert. Wie Jugendliche bei uns im Revier das sehen und damit umgehen, präsentieren sie an diesem Premierenabend und starten damit den Verkauf des Buches.

Die Essener Anthologien sind ein Projekt des Literatürk-Festivals und dem geest-verlag (Vechta) in Zusammenarbeit mit zahlreichen weiteren Koopperationspartner.

 

veranstaltungsdatum: 

20. November 2018

Lesungen: 

20.11.18
 
 
Cornelia Koepsell liest im Petri Villa Baustraße 41 64372 Ober-Ramstadt
23.11.18
 
Von Fluchten und Wiedefluchten in Eupen/Belgien
24.11.18
 
Jenny Schon liest aus 'lautes schweigen' im Kladower Forum

Jenny Schon liest aus 'lautes schweigen' im Kladower Forum

 

 

Jenny Schon präsentiert ihren neuen Gedichtband lautes schweigen. Diesmal mit dabei ist der Spandauer Dichter Hanno Hartwig. Er liest in der dunklen Jahreszeit aus seinem Gedichtband Helle Fenster

Zeit: Samstag, 24. November 2018, 17 Uhr

Ort:  Kladower Forum e.V., Kladower Damm 387, 14089 Berlin-Kladow.

 

 

veranstaltungsdatum: 

24. November 2018

Lesungen: 

24.11.18
 
Mit dabei: VON FLUCHTEN UND WIEDERFLUCHTEN mit dabei beim Literaturevent „SEITENstraße – Lesen hinterm Tresen“ in Eupen /Belgien
24.11.18
 
SEITENstraße: Lesen hinterm Tresen mit 'Von Fluchten und Wiederfluchten' in Eupen /Belgien

SEITENstraße: Lesen hinterm Tresen mit 'Von Fluchten und Wiederfluchten' in Eupen /Belgien


 


SEITENstraße: Lesen hinterm Tresen

24.11.2018, 17:00 Uhr

Lesung Ehrenamtliche Gruppen

Wir sind mit mehren Lesungen aus dem Buch „Von Fluchten und Wiederfluchten“ in diesem Jahr dabei (nähere Informationen: www.sunergia.be).

Schon immer sind Menschen geflohen. „Von Fluchten und Wiederfluchten“ (Herausgeber Dr. Artur Nickel) stellt Fluchten von 1945 bis heute nebeneinander und eröffnet so neue Sichtweisen auf das Thema. Farwa Ahmadyar, Issam Al Naijn und Barbara Finke-Heinrich werden ihre Texte lesen und stehen zum Austausch zur Verfügung.

Die Lesungen finden im Foyer des Seniorenzentrums St Franziskus, Hufengasse 2, in B-4700 Eupen, jeweils um 17:00 + 18:00 + 19:00 + 20:00 Uhr statt.

Letztes Jahr feierte „SEITENstraße – Lesen hinterm Tresen“ 10-jähriges Jubiläum. 34 Geschäfte und Einrichtungen luden dazu ein, in ihren Räumlichkeiten Literatur mal anders, als unter der heimischen Leselampe zu erleben.

Der Eintritt ist frei.

Veranstaltungsort

Seniorenzentrums St Franziskus
Hufengasse 2
Eupen B-4700
Deutschland

 

veranstaltungsdatum: 

24. November 2018

Lesungen: 

24.11.18
 
VOM ANKOMMEN; BLEIBEN UND DER FRAGE NACH DEM WOHIN.

VOM ANKOMMEN; BLEIBEN UND DER FRAGE NACH DEM WOHIN.


Samstag, 24.11.2018, 18.00 Uhr
VOM ANKOMMEN; BLEIBEN UND DER FRAGE NACH DEM WOHIN.
Moderation: Artur Nickel
Zentralbibliothek Essen, Hollestr. 3, 45127 Essen
Deutsch-türkische Jugendliche (Essener Anthologien) treffen auf Menschen der ersten Einwanderergeneration, die als unbegleitete Jugendliche aus der Türkei nach Deutschland kamen, um im Revier eine Ausbildung zu machen, um unter Tage zu arbeiten. Das wirft viele Fragen auf, zum Beispiel nach dem Ankommen in einem fremden Land und der schweren Arbeit gestern sowie dem Leben in der neuen Arbeitswelt heute.
 


 

 

veranstaltungsdatum: 

24. November 2018

Lesungen: 

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Cornelia Koepsell liest im Rathaus Arnstadt , Rathaussaal
27.11.18
 
Cornelia Koepsell liest in Sondershausen

Cornelia Koepsell liest in Sondershausen

28.11.2018 Mittwoch Sondershausen

Fachtagung : Aktionswoche gegen häusliche Gewalt

14:00 – 16: 30 Uhr

Netzwerk gegen häusliche Gewalt im Kyffhäuser Kreis

veranstaltungsdatum: 

28. November 2018

Lesungen: 

28.11.18
 
Cornelia liest im Frauenhaus Lotte Lemke in Bad Homburg
29.11.18
 
Lesung in Mainz in 'Bar Jeder Sicht' aus der Anthologie 'Weil ich so bin'
29.11.18
 
ZWISCHEN GESTERN UND MORGEN: EINWANDERERFAMILIEN IM REVIER.

ZWISCHEN GESTERN UND MORGEN: EINWANDERERFAMILIEN IM REVIER.

Freitag, 30.11. 2018, 18.30 Uhr 
ZWISCHEN GESTERN UND MORGEN: EINWANDERERFAMILIEN IM REVIER.
Moderation: Tuba Tuncak (Türkischer Elternverband Ruhr) und Artur Nickel (Autor)
Zentralbibliothek Essen, Hollestr. 3, 45127 Essen
Die Entscheidung, in Deutschland arbeiten zu wollen, stellte auch die Familien in der Türkei vor große Herausforderungen. Von einem Tag auf den anderen wurden traditionelle Strukturen zerrissen, wenn jemand fortging. Es war und ist für die Betroffenen eine Bewährungsprobe mit unsicherem Ausgang. Oder? Zumal die betroffenen Menschen bei uns im Revier oft auf ganz andere Kulturen trafen und treffen! Ein Abend des Türkischen Elternverbands Ruhr mit Einblicken und Ausblicken von Betroffenen und dem berühmten Birlik-Chor.
 


 

veranstaltungsdatum: 

30. November 2018

Lesungen: 

30.11.18