Woche von Oktober 14, 2019

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Barbe Maria Linke liest am 15. Oktober in der Inselgalerie Berlin aus 'Wege, die wir gingen'

Barbe Maria Linke liest am 15. Oktober in der Inselgalerie Berlin aus 'Wege, die wir gingen'


 

Barbe Maria Linke liest am 15. Oktober, 19 Uhr

 
Inselgalerie Berlin 

Petersburger Straße 76A, 10249 Berlin

 



Linke, Barbe Maria: Wege, die wir gingen. Zwölf Frauen aus Ost- und Westdeutschland geben Auskunft



Wege, die wir gingen

Zwölf Frauen aus Ost- und Westdeutschland

geben Auskunft

Mit einem Vorwort von Prof. Dr. Rita Süßmuth

Coverbilder von Rosika Jankó-Glage

Geest-Verlag 2015

ISBN 978-3-86685-513-7

ca. 550 S., 16.80 Euro

Eines der politisch und literarisch aufregendsten Projekte, das mir in den letzten Jahren begegnete – Barbe Maria Linkes ‚Wege, die wir gingen‘.
Mit zwölf Frauen, jeweils sechs aus Ost- und Westdeutschland führte die Autorin erzählgenerierende Interviews durch. Zwölf Frauen sprechen über ihre Kindheit, ihre Ausbildung, über Freundschaft und Liebe. Sie denken nach über Gott und die friedliche Revolution, folgen dabei stets ihrer eigenen sinnstiftenden Wahrheit. Die Autorin beharrt bei ihren Interviews auf wenigen vergleichbaren Momenten, etwa dem Mauerbau und der Maueröffnung als historisch einschneidende Ereig¬nisse, lässt die Frauen ansonsten selber ihr Leben entwickelnd erzählen.
Auch Prof. Dr. Rita Süßmuth zeigt sich in ihrem Vorwort überrascht über die Individualität und Unterschiedlichkeit der Lebenswege nicht nur zwischen Ost und West, sondern auch innerhalb Ost und West, die sich hierbei offenbaren. „Obwohl ich es weiß, verblüffte mich erneut, wie unterschiedlich sich jedes Leben gestaltet. Hier Demokratie, dort Diktatur. Aber so einfach ist es nicht.“
Lebensprägende soziologische Strukturen geben den Rahmen vor, Elternhaus, Schule, Ausbildung, Liebe etc. Hinzu kommt die jeweils besondere gesellschaftliche Entwicklung in Deutschland Ost und West.

Nein, keine eindimensionale Lebensentwicklung Ost, keine West, vielmehr sehr individuelle Lebensentwürfe und deren Umsetzungen, die zwar auch bestimmt sind durch die gesellschaftlichen Strukturen des jeweiligen Systems, aber ebenso durch die Zielsetzungen der individuellen Biografien. Zugleich erfahren wir als Westler viel über die Lebensentwürfe Ost und natürlich ebenso umgekehrt. Es sind Frauen einer Generation, die gänzlich andere gesellschaftliche Entwicklungen erlebten und realisierten, die aber zugleich vor ähnlichen Problemstellungen standen (Ehe, Kinder, Beruf).
Das alles mit einer wunderbar leichten Hand geschrieben, die die Vertrautheit der Autorin mit den interviewten Menschen erkennen lässt. Natürlich hat Barbe Maria Linke den interviewten Frauen das Geschriebene noch einmal zur Abstimmung und zur Zustimmung vorgelegt, sodass keine Fremdinterpretation des Gesagten stattfindet. Auffällig ist, und es spricht für die angewandte Interviewtechnik der Autorin, wie sehr man bereits nach kurzer Zeit mit den jeweiligen Personen vertraut ist, von ihnen berührt, um Brüche, Fragwürdigkeiten, Stärken und vieles mehr weiß.

Ein tolles Buch, das zu lesen von der ersten bis zur letzten Seite eine mehr als spannende Lektüre ist

veranstaltungsdatum: 

15. Oktober 2019

Lesungen: 

15.10.19
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Buchpremiere Sigune Schnabel - Spuren vergessener Zweige am 16.10.2019 in Düsseldorf

Buchpremiere Sigune Schnabel - Spuren vergessener Zweige am 16.10.2019 in Düsseldorf


 


16.10., 20 Uhr

Ort: Kulturcafé Solaris 53 e.V.
Kopernikusstr. 53
40225 Düsseldorf

Buchpremiere Sigune Schnabel (Text, Lesung und Musik)





Sigune Schnabel

Spuren vergessener Zweige

Bilder von Simon Lèbe

Begleitwort von Katharina Kohm

Geest-Verlag 2019

ISSBN 978-3-86685-715-5

12 Euro

Schon jetzt sollten sich alle Freunde der Lyrik und der deutschen Sprache diesen Band merken. Ein Meisterwerk, das in wenigen Tagen in die Fertigstellung geht: Der neue Gedichtband von Sigune Schnabel mit Grafiken von Simon Lèbe.

Sigune Schnabel
geboren 1981 in Filderstadt, Diplomstudium.
Literaturübersetzen in Düsseldorf. Zahlreiche Veröffentlichungen in Anthologien und Zeitschriften
(z. B. ‚Die Rampe‘, ‚Krautgarten‘, ‚Karussell‘ und ‚mosaik‘). 2017 erschien ihr Lyrikdebüt ‚Apfeltage regnen im Geest-Verlag. Für ihre Gedichte wurde sie mehrfach ausgezeichnet, u. a. mit dem Ulrich-Grasnick-Lyrikpreis 2017 und dem postpoetry-Preis 2018.


Simon Lèbe,
geboren 1961 in London, Kunststudium am Ravensbourne College of Art and Design. Schüler von Roger Ackling. Nach 25-jähriger Schaffenspause seit 2018 wieder malerisch aktiv.

 

 

veranstaltungsdatum: 

16. Oktober 2019

Lesungen: 

16.10.19
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Schreibaufenthalt mit jungen AutorInnen in der Gedenkstätte Ravensbrück

Schreibaufenthalt mit jungen AutorInnen in der Gedenkstätte Ravensbrück

Schreibaufenthalt mit jungen AutorInnen in der Gedenkstätte Ravensbrück im Oktober

Für den Herbst 2019 führt der mit dem Geest-Verlag engstens verbundene Verein 'Literatur lebt e.V.'  einen Schreibwerkstatt-Aufenthalt in der Gedenkstätte Revensbrück vom 17. - 20. Oktiber durch. In diesen Tagen sollen sich die Schreibenden mit einer der Opfer oder Täter-Figuren literaruisch auseinandersetzen. Was hat sie wohl gedacht, was hat sie gefühlt? Wir freuen uns schon sehr auf den Auenthalt mit Jugendlichen zwischen 16 und 20 jahren. Veranstaltungsleiter werden Alfred Büngen und Olaf Bröcker sein.

https://www.ravensbrueck-sbg.de/

 

 

veranstaltungsdatum: 

17. Oktober 2019

Lesungen: 

17.10.19
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Schreibaufenthalt mit jungen AutorInnen in der Gedenkstätte Ravensbrück

Schreibaufenthalt mit jungen AutorInnen in der Gedenkstätte Ravensbrück

 

Für den Herbst 2019 führt der mit dem Geest-Verlag engstens verbundene Verein 'Literatur lebt e.V.'  einen Schreibwerkstatt-Aufenthalt in der Gedenkstätte Revensbrück vom 17. - 20. Oktiber durch. In diesen Tagen sollen sich die Schreibenden mit einer der Opfer oder Täter-Figuren literaruisch auseinandersetzen. Was hat sie wohl gedacht, was hat sie gefühlt? Wir freuen uns schon sehr auf den Auenthalt mit Jugendlichen zwischen 16 und 20 jahren. Veranstaltungsleiter werden Alfred Büngen und Olaf Bröcker sein.

https://www.ravensbrueck-sbg.de/

 

veranstaltungsdatum: 

18. Oktober 2019

Lesungen: 

18.10.19
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Du sagst Physalis - aber ich glaube an Märchen. Lyrische Lesung von renate Maria Riehemann in Northeim
18.10.19
 
 
 
 
Avsar, Heike: Der tiefe Fall des Herrn P. oder die Würde des Menschen. Lesungin der Bibliothek Wilhelmsruh in Berlin

Avsar, Heike: Der tiefe Fall des Herrn P. oder die Würde des Menschen. Lesungin der Bibliothek Wilhelmsruh in Berlin



Lesung am Freitag, den 18.10 2019

19 Uhr

Bibliothek Wilhelmsruh

Hertzstraße 61

13158 Berlin

 

Heike Avsar

Der tiefe Fall des Herrn P.

oder die Würde des Menschen


ISBN 978-3-86685-706-3
232 S., 12 Euro

 

Herr P., einst erfolgreicher Geschäftsmann, verliert durch einen Schicksalsschlag Familie und Lebensinhalt. Von Schuldgefühlen gequält und obdachlos, lebt er von nun an als Einzelgänger am Rande der Gesellschaft. Von der Sinnlosigkeit des Daseins überzeugt, hält er wegen seines treuen Hundes am Leben fest - für ihn nimmt er den täglichen Kampf ums schwierige Überleben, die überwiegende Verachtung und das Wegschauen einer Überflussgesellschaft in der Großstadt, in Kauf. Als er eines Tages im angrenzenden Café einer Notunterkunft auf andere Obdachlose, einen wohnungslosen Professor für Philosophie und die als Aushilfskraft arbeitende, warmherzige Conny trifft, muss auch Herr P. erkennen, dass jeder von ihnen sein Schicksal hat, mit dem er sich unterschiedlich auseinandersetzt.
Ein gesellschaftskritischer Roman, der einfühlsam das Leben in Ob­dachlosigkeit, Armut und Ausgrenzung  beschreibt.

 

 

 

 

 

veranstaltungsdatum: 

18. Oktober 2019

Lesungen: 

18.10.19
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Schreibaufenthalt mit jungen AutorInnen in der Gedenkstätte Ravensbrück

Schreibaufenthalt mit jungen AutorInnen in der Gedenkstätte Ravensbrück


 


 

Für den Herbst 2019 führt der mit dem Geest-Verlag engstens verbundene Verein 'Literatur lebt e.V.'  einen Schreibwerkstatt-Aufenthalt in der Gedenkstätte Revensbrück vom 17. - 20. Oktiber durch. In diesen Tagen sollen sich die Schreibenden mit einer der Opfer oder Täter-Figuren literaruisch auseinandersetzen. Was hat sie wohl gedacht, was hat sie gefühlt? Wir freuen uns schon sehr auf den Auenthalt mit Jugendlichen zwischen 16 und 20 jahren. Veranstaltungsleiter werden Alfred Büngen und Olaf Bröcker sein.

https://www.ravensbrueck-sbg.de/

 

veranstaltungsdatum: 

19. Oktober 2019

Lesungen: 

19.10.19
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Jenny Schon auf der Gedok-Ausstellung 'Jetzt' in Berlin Charlottenburg

Jenny Schon auf der Gedok-Ausstellung 'Jetzt' in Berlin Charlottenburg

 

Jenny Schons Bild "Abrißbirne" aus dem demnächst erscheinendem Band "lautes Schweigen" ist ausgestellt unter dem Titel "Erntedank" auf der Ausstellung der GEDOK "Jetzt". Sie wird am 19.10. ab 14 Uhr - 18 Uhr in der Galerie sein und ein Werkstattgespräch haben über "visuelle Poesie".

Vernissage 20.9.2019, 19 Uhr

GEDOK Galerie

Suarezstr. 57

Charlottenburg

 

veranstaltungsdatum: 

19. Oktober 2019

Lesungen: 

19.10.19