Woche von Mai 21, 2018

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Liederpfingsten in der Konzertkirche Warfleth 2. Tag

Liederpfingsten in der Konzertkirche Warfleth 2. Tag

Drittes Warflether Luederpfingsten
Tag 1: Sonntag, 20. Mai, 17:30
Eva Resch, Sopran, und François Salignat, Klavier:
„Being Beauteous": Lieder von Debussy und Britten auf Texte von Verlaine und Rimbaud
Eintritt: Einzelkonzert 25,00 Euro, beide Konzerte 40,00 Euro

Tag 2: Montag, 21. Mai, 17:30
Simon Bode, Tenor, Sharon Carty, Mezzosopran, und Graham Johnson, Klavier:
Schubert „Winterreise", Britten „Winter Words" und „Abraham and Isaac"
Eintritt: Einzelkonzert 30,00 Euro, beide Konzerte 40,00 Euro

 Schüler, Studenten, Auszubildende, Erwerbslose, Geburtstagskinder frei.
 Zusätzlicher Sozialtarif für Einkommensschwache, „Warfleth-Karte"

Bestellung, Infos. R. Rakow tel. 04406-920046, berne-bringt@t-online.de
Platzvergabe nach Bestelleingang

Vorverkauf:
Brake -- Tierarztpraxis Dr. Ursula Gässlein
Elsfleth -- Buchhandlung Leselust
Oldenburg -- Buchhandlung Libretto

Hinweise für Autofahrer:
Konzertkirche Warfleth, Deichstr. 120, 27804 Berne-Warfleth

Parken: Am Friedhof, Bauernstraße, Warflether Helmer, Zollstraße
(An der Deichstraße selbst sollen im Bereich der Kirche (20-er-Zone) keine Fahrzeuge abgestellt werden, um Probleme mit Linienbussen, Rettungsfahrzeugen und landw. Gespannen von vornherein zu vermeiden.)


 

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2. KARTEN

Normalfall ist die Vergabe der Plätze über Telefon und Mail. Nach Überweisung des Eintrittspreises wird dem Besteller in einer Mail die Platznummer des für ihn fest reservierten Platzes mitgeteilt.  Einige Karten gelangen an Vorverkaufsstellen. Dortige Kartenkäufer sind gut beraten, umgehend telefonisch (04406-920046) oder per Mail um Zuweisung einer Platznummer zu bitten.

Vorverkaufsstellen:

BRAKE

Tierarztpraxis Dr. Ursula Gässlein, Stedinger Landstr. 92, Brake-Kirchhammelwarden

ELSFLETH

Buchhandlung Leselust

OLDENBURG

Buchhandlung Libretto

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veranstaltungsdatum: 

21. Mai 2018

Lesungen: 

21.05.18
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Kulturspiegel des NDR berichtet über die Anthologie 'Wer eigentlich bin ich?'

Kulturspiegel des NDR berichtet über die Anthologie 'Wer eigentlich bin ich?'

Im Kulturspiegel des NDR wird am heutigen Dienstag zwischen 19.05 und 20.00 Uhr einiges an Text und Interview zur Anthologie 'Wer eigenlich bin ich?' zu hören sein. Ida Bergen, Luisa Krieger (2 Preisträgerinnen des Wettbewerbs), Olaf Bröcker und Alfred Büngen gaben in einem langen Gespräch Auskünfte aus Sicht der Schreibenden, der Jury, des Herausgebers.

Eine drei- bis fünfminütige Sendung wird daraus im Kulturspiegel aus Niedersachsen zu hören sein.

veranstaltungsdatum: 

22. Mai 2018

Lesungen: 

22.05.18
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Frerich Ihben und Ingrid Ihben lesen auf Spiekeroog
23.05.18
 
 
 
 
Von Fluchten und Wiederfluchten erlebt Lesung in Wien im Amerlinghaus

Von Fluchten und Wiederfluchten erlebt Lesung in Wien im Amerlinghaus

 

Am 23. und 24. Mai 2018 veranstaltet der FZA Verein jeweils um 19.00 h im Wiener Amerlinghaus, Stiftgasse 8, 1070 Wien, eine Lesung bzw. Kunstperformance in Kooperation mit Artur Nickel, dem Herausgeber der Anthologie "Von Fluchten und Wiederfluchten" (Geest Verlag, 2017).

Es lesen Artur Nickel, Lena Violetta Leitner, Klaus und Martina Sinowatz, Marianne Mairhofer sowie Klaus Haberl.
Der Verein "Connecting People" berichtet über Erfahrungen mit der Betreuung unbegleiteter, minderjähriger Flüchtlinge.

 

veranstaltungsdatum: 

23. Mai 2018

News: 

23.05.18
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Lesung Manuela Wingenfeld in Wien

Lesung Manuela Wingenfeld in Wien

24.5. Lesung in Wien zusammen mit der Wiener Dichterin Christine Vetter, um 20 Uhr in der Galerie Mana.
 
02.06. Lesung auf dem Literarischen Sommerfest
 

29.6. "Visions of future" im Kunstverein Paderborn, Texte zu der Musik des Komponisten Dirk Lötfering.

 

 5.10. abends ca. 19 Uhr im Kunstverein Paderbborn Buchpremiere

Manuela Wingenfeld - Lichtverlust

Manuela Wingenfeld klagt in ihren Texten gesellschaftliche Missstände an. Nimmt dabei den Leser in eigene Verantwortlichkeiten, erhebt keinen moralischen Zeigefinger, stärkt vielmehr beim Leser das Gefühl der eigenen Verantwortlichkeit, stärkt ihn in seiner positiven Befindlichkeit des sich gegen Missstände wehren, sich für Veränderungen auch im kleinen eigenen Feld einsetzen.
Ein Band, in dem man täglich lesen möchte. Immer wieder und immer wieder neu, um sich für jeden Tag zu stärken.


Manuela Wingenfeld
Lichtverlust
Gedichte
Coverbild von Doris Egger
Geest-Verlag 2017
 ISBN 978-3-86685-618-9
116 S., 2 Grafiken
11 Euro

(Bücher gibt es im Buchhandel, auf den einschlägigen Internetseiten oder auch direkt beim Verlag – www.Geest-Verlag.de)

Lesungen bitte direkt mit der Autorin vereinbaren. manu_wingen@yahoo.de


Manuela Wingenfeld,
geboren in Berlin, studierte Germanistik und Romanistik, Aufenthalte in Paris und London, wo sie unter anderem journalistisch arbeitete und unterrichtete. Lebt mit ihrer Familie seit 2006 in Paderborn, ist Deutsch- und Französischlehrerin an einem Gymnasium. Engagement für Umweltschutz und Soziales, seit 2014 Mitglied im Integrationsrat der Stadt Paderborn.
2010 Teilnahme am Festival der Europäischen Poesie in Wien, 2012 Gewinnerin beim Hildesheimer Lyrikpreis, 2013 Lyrikpreis der Berner Bücherwochen für das Gedicht ‚Gedenkstätte Barhof 2013‘. Zahlreiche Veröffentlichungen in Anthologien und Musikoper-programmen.

Die Preisvergabe an ihre Gedichte, so beweist ihr Gedichtband, ist kein Zufall. Auf der Basis eines zutiefst humanen Menschenbilds verfasst sie Gedichte häufig über alltägliche Begegnungen, Gedanken, Erlebnisse, die sie verdichtet, sodass sie die dem Leser jeweils eigene Zugänge ermöglichen. Voller sprachlicher Intensität, ohne dabei zu überhöhen, gelingen ihr dabei eindringliche Bildlichkeiten, die man als Leser festhält, an die man sich bei neuerlichen Begegnungen erinnert. Eine unglaubliche Sprachkunst, die in ihrer natürlichen Schlichtheit ihre Eindringlichkeit findet

Was Sie hier lesen
(Wolfgang Koeppen gewidmet)

Was Sie hier lesen
Ist die Frucht meiner Nächte,
mein Garten der Erkenntnis,
seine Grenzen sind wild.
Manchmal fällt es leichter,
an die ganz alten Geschichten zu glauben,
zumindest
kann man jene verstehen,
die daran glauben.
Im Dunkeln
drehe ich die Wörter um,
stürzen Bilder auf mich ein,
denke ich an Menschen
und ihre Schicksale,
bin ich Seismograph
des Lebens,
woher sonst
sollten all die Bilder kommen,
wenn nicht aus den Zusammenhängen der Welt?

veranstaltungsdatum: 

24. Mai 2018

Lesungen: 

24.05.18
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Von Fluchten und Wiederfluchten erlebt Lesung in Wien im Amerlinghaus

Von Fluchten und Wiederfluchten erlebt Lesung in Wien im Amerlinghaus


 


Am 23. und 24. Mai 2018 veranstaltet der FZA Verein jeweils um 19.00 h im Wiener Amerlinghaus, Stiftgasse 8, 1070 Wien, eine Lesung bzw. Kunstperformance in Kooperation mit Artur Nickel, dem Herausgeber der Anthologie "Von Fluchten und Wiederfluchten" (Geest Verlag, 2017).

Es lesen Artur Nickel, Lena Violetta Leitner, Klaus und Martina Sinowatz, Marianne Mairhofer sowie Klaus Haberl.
Der Verein "Connecting People" berichtet über Erfahrungen mit der Betreuung unbegleiteter, minderjähriger Flüchtlinge.

 

veranstaltungsdatum: 

24. Mai 2018

Lesungen: 

24.05.18
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Barbe Maria Linke liest aus 'Aufbruch. Wohin' - Buchpremiere in der Bartholomäuskirche in Berlin

Barbe Maria Linke liest aus 'Aufbruch. Wohin' - Buchpremiere in der Bartholomäuskirche in Berlin


25. Mai: 19 Uhr Buchpräsentation Bartholomäus-Kirche, Friedenstr. 1, 10249 Berlin


Barbe Maria Linke:
Aufbruch. Wohin
Stationen – Skizzen – Bilder

Geest-Verlag 2018



Nur eine Nadel trennt Himmel und Meer / da ist der Ort da ich wohne.
„Diese Gedichtzeile von Barbe Maria Linke könnte man über ihr gesamtes dichterisches Werk schreiben. Im Grenzbereich zwischen realer Wahrnehmung und gefühltem Erleben, eben genau an der Grenze zwischen Himmel und Meer, bewegen sich ihre Texte."(Wolfgang Steger, Wien)

Wolfgang Steger kennzeichnet die Autorin in ihrer Arbeitsweise treffend. Sieht man einmal von der eher dokumentarischen Arbeit ihres Buches ‚Wege, die wir gingen‘ (2015) ab, sind ihre beiden anderen großen Romane ‚Moses‘- ein Experiment‘ (2014) und ‚Träum mich, Geliebte‘ (2016) in ihren Handlungen angesiedelt zwischen Realität und Fiktion, zwischen realem und gefühlten Erleben. Sie benötigt zum Erfassen der Wirklichkeit offensichtlich das Gegenstück der Fiktion, um die Bedeutung der Wirklichkeit für das Leben in ihren Grundzügen bei den handelnden Personen und auch beim Leser in besonderer Weise sichtbar zu machen.
Dabei greift sie diesmal auf die theologische Figur der Maria Magdalena zurück und verarbeitet ihre Bedeutung, das Motiv des radikalen Aufbruchs, in einer heutigen Bedeutung und Auseinandersetzung.
Was veranlasst einen Menschen, in der Mitte seines Lebens alles zurückzulassen? Die Frage beschäftigt Elsa Eisenfeder, eine Schriftstellerin aus der Uckermark, seitdem sie das Textbuch für Maria Magdalena schreiben soll. In dieser Situation begegnet ihr die junge Schauspielerin Lena. Sie wird Maria Magdalena, die Weggefährtin Jesu, spielen. „Wie kann ich eine Frau, die vor zweitausend Jahren lebte, die Haus, Hof und Hund verlässt, um einem umherstreifenden Jüngling zu folgen, in ein Textbuch pressen?“, grübelt Elsa.

 

Ein Roman, der den anspruchsvollen Leser benötigt. Die nicht geradlinige Handlung verlangt den kombinierenden Leser, verlangt den Leser, der die grundlegenden Fragen mit denkt, der entscheidende Fragen mit stellt. Der Leser erlebt eine Flut von literarischen Formen, von der erzählenden Handlung, vom Brief bis zum Tagebuch etc. Ihm wird keine Atempause gegönnt, denn stets tauchen die Figuren auf und verwickeln ihn in neue Fragen, in Widersprüche. In Ahnungen und Gewissheiten, die sich wieder auflösen. 'Stationen, Skizzen und Bilder' benennt die Autorin ihren Roman, den sie bewusst so nicht nennt im Untertitel. Vielleicht kann man es auch als eine Collage der Grundfrage des Aufbruchs nennen. Eine sprachliche und inhaltliche Lesefaszination

 

veranstaltungsdatum: 

25. Mai 2018

Lesungen: 

25.05.18
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Dietmar Linke liest aus Bedrohter Alltag im Stadtmuseum Cottbus

Dietmar Linke liest aus Bedrohter Alltag im Stadtmuseum Cottbus

26. Mai: 15 Uhr ERZÄHLKAFFEE, Stadtmuseum Cottbus, Bahnhofstraße.52, 03046 Cottbus

30. Mai: 18 Uhr Stadt - Bibliothek Frankfurt/O., Bischofstr. 17, Frankfurt/O.

21. Juni: 19. 30 bis 21 Uhr im Theol. Gesprächskreis der Philipp–Melanchthon-  Kirche Neukölln, Kranoldstr. 16, 12051 Berlin

22. Juni: 19 Uhr Bibliothek Wilhelmsruh,. Hertzstr. 61, 13158 Berlin

26. Juni: 20 Uhr Kirchengemeinde Hermsdorf, Büchercafé, Wachsmuthstr. 25, 13467 Berlin      

18. August: 19 Uhr Kirche in Lychen

5. Oktober: 19 Uhr Ev. Kirchengemeinde Fürstenwerder, Ernst-Thälmann-Str. 37, 17291 Fürstenwerder

08. November: 19.30 Uhr Kirchengemeinde St. Nicolai, Lüner Str. 15, 21335 Lüneburg

 

Dietmar Linke
Bedrohter Alltag
Als Pfarrer im Fokus
des MfS
Vorwort von
Karl Wilhelm Fricke
Geest-Verlag 2015
ISBN 978-3-86685-512-0
ca. 480 S., 16.80 Euro

Die Nachrichten der letzten Jahre und Monate über das Bespitzeln von Bür­gern per Telefon und Internet durch aus- und inländische Geheimdienste stellt für ein solches Buch einen nicht zu übersehenden aktuellen Bezug dar. Ein Pfarrer, der in der DDR sein Amt nicht nur „verwalten“, sondern den Freiraum Kirche im real-existierenden Sozialismus erlebbar machen wollte, geriet rasch in den Fokus des MfS (Ministerium für Staatssicherheit). Für einen offenen Dialog gab es außer­halb der Kirche kaum einen Raum.

In einem Gespräch mit Jürgen Fuchs, im Buch dokumentiert, sagt dieser zum Ehepaar Linke: „Ich finde euch in keiner Weise defensiv. Ich empfinde euch als realistisch, mutig, energisch. Ich empfinde euch solidarisch gegen­über anderen und euch selbst. Ich wollte nur andeuten, dass es sowieso keine Möglichkeit gibt, die Taten von Wiegand und anderen rückgängig zu machen, ob sie nun verstehen, was ihr für richtig haltet, oder ob sie bereuen, das ist fast eine untergeordnete Frage. Sondern dass es bei Men­schen­rechtsverletzungen und Ver­brechen dieser Art und auch dem, was man selber erlebt hat und an­dere erlebt haben, nur das produ­ktive Dagegen gibt, human natür­lich, aber das produktive Dagegen. Das drückt ihr für mich aus. Ich empfinde die Gesellschaft ins­gesamt als defensiv. Sich vorzu­stellen, Wiederholungen und Ausdeh­nung von solchen Ge­scheh­nissen [...] Umso wichtiger ist das, was ihr tut.“

So ist man geneigt, bei Dietmar Lin­kes ‚Bedrohter Alltag' mit Brecht von einer Beispielgeschichte zu spre­chen, die weit über den dokumen­tarischen Charakter hinaus die sys­te­matischen Zerstörungsversuche des MfS gegen einen Aufmüpfigen zeigt. Linke war von 1971 bis 1983 Pfarrer in verschiedenen Gemeinden in der DDR, arbeitete im Rahmen seiner Tätigkeit gemeinsam mit seiner Frau mit kritischen Schrift­stellern der DDR zu­sammen, war Mitbegründer der ‚Friedenswerk­statt' in Ostberlin.

„Was ihr berichtet, beschreibt, erlebt, bekämpft und durchgestanden habt“, so schreibt Jürgen Fuchs, „betrifft viele, wenige, die es so weit betreiben wie ihr. Wenige, die es reflektieren. Wenige, die es auf den Punkt bringen. Aber es ist doch fast ein Massenphänomen. Die Wahr­scheinlichkeit, dass es zukünftig auftritt, so und anders, ist relativ hoch.“

Ein Buch, das wie kaum ein zweites das beschreibt, wessen man die DDR anklagen muss. Sie hat einen Staats­terrorismus errichtet, der sich auch dann noch gegen die Bürger richtete, die das Land erzwungenermaßen ver­lassen hatten. So wurde auch das Ehepaar Linke nach ihrer Ausbür­gerung nach Westberlin weiterhin über­wacht und stand im Fokus staatlicher Dienststellen der DDR.
Ein aufregendes und ein aufklärendes Buch, das angesichts sich ver­stärkender, ver­harmlosender Ostal­gien ein unbedingtes Muss ist, das die Systematik von staatlichem Terror und Zerstörung zeigt.

Aus dem Vorwort
von Karl Wilhelm Fricke

Das  Buch  ist nicht nur von biogra­fischem Interesse. Es ist auch und nicht zuletzt ein Zeugnis christlicher Selbstbehauptung und Opposition und damit ein belangvoller Beitrag zur Aufarbeitung der DDR-Ver­-gan­genheit. Dietmar Linke war Zeitzeuge speziell der ersten Jahre nach dem Machtwechsel von Walter Ulbricht zu Erich Honecker, der mit mancher Hoffnung auf inneren Wandel der DDR verbunden war.  Erst die dramatische Selbstverbrennung des Pfarrers Oskar Brüsewitz am 18. August 1976 auf dem Marktplatz in Zeitz, ein verzweifelter Protest gegen die Unter­drückung der Kirche, warf ein grelles Schlaglicht auf die  Wirk­lichkeit im Staat-Kirche-Verhältnis der DDR.
Daran zu erinnern, ist in einer Zeit nos­talgischer Verklärung und postdik­tatorischer Schönfärberei sinnvoll und notwendig. Darin besteht das Ver­dienst des Autors. Seinem Buch ist eine breite Leserschaft zu wünschen. Namentlich Pastoren und Pädagogen der jüngeren Generation sollten sich für die Lektüre interessieren.

Dietmar Linke
1944 in Breslau geboren. Theologie­studium an der Humboldt-Universität Berlin. 1971 bis 1978 Pfarrer in Meins-dorf/ Kreis Jüterbog. 1978 bis 1983 Pfarrer in Neuenhagen b. Berlin.
In dieser Zeit Zusammenarbeit mit kritischen Schriftstellern der DDR.
Mitbegründer der »Friedenswerkstatt« in Ostberlin. Im Dezember 1983 Ausbürgerung nach Westberlin.
Referent beim Gesamtdeutschen Institut.
1987 bis 1997 Pfarrer an der Kapernaum - Kirche in Berlin-Wedding.
Tätig als Publizist und Autor.

 

veranstaltungsdatum: 

26. Mai 2018

Lesungen: 

26.05.18
 
 
 
Heike Avsar: Sterne über Anatolien. Leben zwischen zwei Kulturen - Lesungen im Kladower Forum

Heike Avsar: Sterne über Anatolien. Leben zwischen zwei Kulturen - Lesungen im Kladower Forum

 
am Samstag, den 26. Mai 2018
um 17 Uhr
Kladower Forum
Kladower Damm 387
14089 Berlin
 

Heike Avsar: Sterne über Anatolien. Leben zwischen zwei Kulturen

Heike Avsar

Sterne über Anatolien

Leben zwischen zei Kulturen

Geest-Verlag 2016

 

Ungewöhnlich höflich erscheint ihr der junge Mann, den sie in einer Diskothek in Berlin trifft. Gewollt oder nicht, sie ist verliebt.
Doch diese Bindung bringt reichlich Schwierigkeiten mit sich, denn der junge Mann ist Türke und zudem noch einige Jahre älter als sie. Wenige Familienmit-glieder wollen eine solche Beziehung akzeptieren.
Die Geschichte einer Liebe und eines Lebens zwischen den Kulturen: Ausgrenzung und Vorurteile, mit denen sich plötzlich auch die Protagonistin konfrontiert sieht, doch auch Vielfalt und neue Welten.
Bekommt eine solche Liebe die Chance zu bestehen?

Durch momentane Ereignisse werden die Erzählungen der Autorin besonders aktuell, denn Ablehnung und Ausgrenzung aufgrund vager Vorurteile sind wieder ‚modern‘

 

veranstaltungsdatum: 

26. Mai 2018

Lesungen: 

26.05.18
 
 
Jenny Schon liest in der Langen Buchnacht in Berlin in Schmitz Katze aus 'halbstark'
26.05.18
 
 
Marianne Brentzel liest aus '1968-Bilanz eines Aufbruchs' in Dortmund - Kultur im Wohnzimmer

Marianne Brentzel liest aus '1968-Bilanz eines Aufbruchs' in Dortmund - Kultur im Wohnzimmer


 

 

Dortmund, den 26.05. 19 Uhr
Ort: Kultur im Wohnzimmer
Couch-Kunst
Büchtersweg 19
44149 Dortmund
Tel: 0231 - 656264
Anmeldung erwünscht.Es gibt köstliche Verpflegung.
Bitte Spende nicht weniger als 15€

Berlin. 8. September 19 Uhr
Primobuch

Judith Moser
Herderstr. 24
12163 Berlin

Telefon: 030 – 70 17 87 15

Marianne Brentzel (Hrsg.)

1968 - Bilanz eines Aufbruchs"

Coverbild von Oliver Brentzel

Geest-Verlag 2018

ISBN 978-3-86685-669-1

328 S., 12,50 Euro

 

Marianne Brentzel

„Leben lässt sich nur rückwärts verstehen, muss aber vorwärts gelebt werden.“ Kierkegaard

2018 jährt sich das berühmte (und berüchtigte) Jahr 1968 zum 50. Mal.

Es steht in der Geschichte der Bundesrepublik für das Ende der Nachkriegszeit, für demokratischen Wandel, für den Bruch des Schweigens über die Verbrechen der Nazizeit, aber auch für den Beginn des Terrors von RAF und anderen Gruppierungen.

Marianne Brentzel hat aus diesem Anlass Menschen ihrer Generation befragt, welche Bilanz sie heute ziehen und was das Jahr und die Zeit für ihr Leben bedeutet. Es ging ihr nicht um Prominenz sondern um Vielfalt.

Es beteiligen sich Menschen, die damals Lehrlinge oder junge Arbeiter waren, die mitten im Studium standen, die aktiv in der Studentenbewegung waren oder sich eher als Mitläufer der Zeit betrachten.

Allen ist gemeinsam, dass sie die Zeit um das Jahr 68 für bedeutsam und unwiederbringlich halten und deshalb gern der Aufforderung gefolgt sind, sich an dem Projekt zu beteiligen.

Marianne Brentzel
Einleitung
Der Fragebogen –
die Grundlage der Beiträge

Anonyma, Jahrgang 1939
Kraft und Mut für ein anderes Leben


BBB, Jahrgang 1936
So bin ich frei und offen geworden


Rutger Booß, Jahrgang 1944
Mein Leben ist von diesen Jahren geprägt


Moritz Bühler, Jahrgang 1945
Froh darüber, dabei gewesen zu sein


Yves Bündorf, Jahrgang 1949
Mein Interesse galt immer den Schwachen
in unserer Gesellschaft


Alfred Büngen, Jahrgang 1954
Rebell geblieben


Christian Burda, Jahrgang 1949
Bis heute engagiere ich mich


Karin Derichs-Kunstmann, Jahrgang 1946
‘67?, ‘68? Es fing vorher schon an
Impressionen zu den politischen und persönlichen Entwicklungen in den 1960er-Jahren


Wilfried Kunstmann, Jahrgang 1949
Marl 1968: Die Revolte in der Provinz


Willi Dettmer, Jahrgang 1951
Ohne ‘68 wäre alles in alten Bahnen verlaufen

Gretchen Dutschke, Jahrgang 1942
‘68 ist Aufruf auch für heutige Veränderungen


Ursula Gattinger, Jahrgang 1948
Ich hätte mir gewünscht, dass die Empörung über gesellschaftliche Zu- und Missstände
größer gewesen wäre


Willi Gryczan-Wiese, Jahrgang 1949
Vorwärts und rückwärts gelebt? Eigentlich
bin ich ein 69er …


Klaus Harbig, Jahrgang 1941
Reales humanes Engagement entwickeln


Barbara Henke, Jahrgang 1941
Keine volle Konfrontation, vielmehr junge
Menschen zu Kritik und Verantwortung
erziehen


Michael Hermesmeyer, Jahrgang 1946
Die antiautoritäre Bewegung war durchaus
in sich autoritär


Brigitte Hohberg, Jahrgang 1949
Es war eine Art von Befreiung


Roswitha Iasevoli, Jahrgang 1942
1968 gab den Anstoß zu mir selbst


Gisela und Horst-Dieter Koch, Jahrgang 1947
Unterschiedliche Wege – doch mit
gemeinsamem Ziel


Ulfert Krahé, Jahrgang 1943
Von der Orientierung an Vorbildern zu selbstständigem Denken und Handeln


Hans-Peter Krüger, Jahrgang 1956
Zwergenaufstand

Bernd Leimann, Jahrgang 1946
Nichts mehr als eine kulturelle Modernisierung


Günter Rückert, Jahrgang 1952
Mit Kunst das Bewusstsein der Menschen
verändern


Anna Maria Sachau, Jahrgang 1946
Ich empöre mich


Bodo Stöcklein, Jahrgang 1954
Das politische Leben dieser Jahre hat mein
weiteres Leben geprägt


Peter Sturm, Jahrgang 1950
1968 prägte mich weitaus mehr als die
familiäre Sozialisation


Christine Weber-Herfort, Jahrgang 1943
Kämpfen macht schlau


Weiblich, Jahrgang 1948
Und vor allem haben wir uns selbst verändert!


Ursula Wendler, Jahrgang 1952
Vom individuellen Widerstand zur sozialen
Revolte – endlich war ich nicht mehr allein!


Dagmar Yu-Dembski, Jahrgang1943
Manchmal singen wir noch die alten Lieder

 

veranstaltungsdatum: 

26. Mai 2018

Lesungen: 

26.05.18
 
Im Rahmen der Langen Buchnacht in Berlin liest Heike Avsar aus '„Der tiefe Fall des Herrn P. oder die Würde des Menschen“ im Ad 96 Café Kotti /Adalbertstraße

Im Rahmen der Langen Buchnacht in Berlin liest Heike Avsar aus '„Der tiefe Fall des Herrn P. oder die Würde des Menschen“ im Ad 96 Café Kotti /Adalbertstraße

 

19:30 Uhr
Ad 96 Café Kotti



Heike Avsar: „Der tiefe Fall des Herrn P. oder die Würde des Menschen“

 
Ein gesellschaftskritischer Roman über das Leben in Obdachlosigkeit, Armut und Ausgrenzung.
 
Herr P., einst erfolgreicher Geschäftsmann, verliert durch einen Schicksalsschlag Familie und Lebensinhalt. Von Schuldgefühlen gequält und obdachlos, lebt er von nun an als Einzelgänger am Rande der Gesellschaft. Von der Sinnlosigkeit des Daseins überzeugt, hält er wegen seines treuen Hundes am Leben fest - für ihn nimmt er den täglichen Kampf ums schwierige Überleben, der überwiegenden Verachtung und dem Wegschauen einer Überflussgesellschaft in der Großstadt, in Kauf. Als er eines Tages im angrenzenden Cafè einer Notunterkunft auf andere Obdachlose, einen wohnungslosen Professor für Philosophie und die als Aushilfskraft arbeitende, warmherzige Conny trifft, muss auch Herr P. erkennen, dass jeder von ihnen sein Schicksal hat, mit dem er sich unterschiedlich auseinandersetzt. 
 

Ort und Veranstalter:


Café Kotti

Zugang Außengalerie 1. Stock

Adalbertstraße 96, Berlin

 

veranstaltungsdatum: 

26. Mai 2018

News: 

26.05.18