"Was ich dir erzählen möchte" heißt die neue Essener Anthologie, es ist die zweiundzwanzigste. Das wollen wir feiern. Was die Jugendlichen wohl zu diesem Thema zu sagen haben?
Literarisierend? Literarisch? Es geht um das, was sie umtreibt und sie zwischen all unseren gesellschaftlichen Unsicherheiten mitteilen wollen. Am 1.12.2026 stellen sie die neue Anthologie vor.
Moderation: Artur Nickel (Herausgeber, Autor) Musik: Markus Christmann (Gelsenkirchen)
Die Essener Anthologien sind ein deutschlandweit einzigartiges Buchprojekt, das vom Kulturzentrum Grend Essen und dem Geest-Verlag Visbek getragen wird. Kooperationspartner sind u. a. das Literaturbüro Ruhr, die VHS Essen, der Türkische Elternverband Ruhr, die Ruhr-Universität Bochum sowie die Literarische Gesellschaft Bochum. Gefördert wird das Projerkt vom Regionalverband Ruhr RVR.
Mines Spatzentreff, Kölner Straße 1, 50389 Wesseling
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Manfred Cibura bei seiner letzten Lesung in Mines Spatzentreff - mit Inhaberin Mine Murzoglu.
Foto: Anita Brandtstäter
Im Rahmen der Ausstellung von Antje Cibura "Farben, Fragmente und Geschichten" in Mines Spatzentreff gibt es am Samstag, 5. Dezember 2026, um 18 Uhr eine ganz besondere Midissage unter dem Motto "2 Köpfe. 1 Name. Bild trifft Buch." Antje Cibura lässt an diesem Abend ihre Bilder sprechen. So entstehen neue Welten und Geschichten in unseren Köpfen. Manfred Cibura liest dazu aus seinem druckfrischen Buch "NIMM DIR FÜNF" und macht die Geschichte von Hannes und Titus vor unserem geistigen Auge sichtbar.
Die Zuhörer erleben, wie ein Wort die beschauliche Zweisamkeit in einer Kölner Südstadt-Villa ein Ende finden lässt: Mehr-Generationen-Wohngemeinschaft. In ihrer Villa 'Schlupfloch' eine einzigartige große Familie, ein Miniaturmodell unserer Gesellschaft zu schaffen – das ist Birtes fantastische Idee. Während sich Hannes noch ungläubig gegen eine Reinkarnation der Kommune 1 windet und seine Bibliothek zum Tabu erklärt, ziehen Franzi und ihre kleine Tochter Merle bereits ein und okkupieren sein Refugium.
Nicht genug. Schon am nächsten Tag steht Titus vor der Tür, Hannes' Jugendfreund, der die Welt zu seiner Heimat gemacht hat. Ein einziges Jahr waren sie unzertrennlich. Jahrzehnte getrennt. Es ist die Geschichte einer lebenslangen Freundschaft, die diese Trennung überdauert. Obwohl Hannes und Titus unterschiedlicher nicht sein könnten – ihre Leidenschaft und Hingabe zur Musik verbindet sie. Eine Erzählung in Dur, mit einem Schlussakkord in Moll.
Jetzt ist Sense!“ Eine Salonreihe über den Tod – Literatur, Musik, Gespräche & Informationen Nach fünf erfolgreichen Veranstaltungen findet die Salonreihe ihren krönenden Abschluss. Wir wollen möglichst heiter und selbstbestimmt leben und ebenso sterben. „Jetzt ist Sense!“ bricht das Schweigen. Vorher denken wir zu wenig über unser Bedürfnis nach Abschied nach. Je mehr wir uns damit beschäftigen, desto kostbarer wird es einen Plan für den Notfall, den individuellen Abschied zu haben. Denn je freier wir damit umgehen, desto leichter wird es. Wir lassen den Tod in unser Leben. Das Theater ist irgendwann zu Ende. Die sechsteilige Salonreihe „Jetzt ist Sense!“ (Ein vergnügt-vielfältiger Abend über die Endlichkeit) geht mit der sechsten Veranstaltung vorerst zu Ende. Erneut wechselt die Besetzung. Herzlich eingeladen wird nun am Mittwoch, den 9. Dezember 2026, 19:30 Uhr. Treffpunkt diesmal: in der Lettrétage (Veteranenstraße 21, 10119 Berlin). Der Eintritt ist frei. Als Kuratorin der Reihe fungiert Frau zu Kappenstein. Veranstalter des Events ist der Freundeskreis Tina Modotti Archiv e.V., ein gemeinnütziger Verein. Gedankt wird der LOTTO-Stiftung Berlin für die Unterstützung. Zum sechsten Talk mit Musik & Lesung „Jetzt ist Sense“ treten auf: Sigrid Grajek (Moderation), Melanie Haupt und Jonathan Bratdeff (Musik) und die Autorinnen Birgit W. Durand, Clara Mavellia, Reinhild Paarmann sowie Susanne M. Riedel. Mit dabei auch als Special Act Philipp Freund, Geschäftsführer der Ricam Hospiz gGmbH, die Menschen in ihrer letzten Lebensphase würdevoll begleitet. Zur Salonreihe ist die Anthologie „Schluss! Aus! Sense!“ im Geest Verlag erschienen, herausgegeben von Frau zu Kappenstein und Elke Hübener-Lipkau, Illustration von Antje Püpke. Das Buch ist in jeder Buchhandlung und im einschlägigen Internethandel erhältlich (ISBN 978-3-69064-548-5). Die fotografische Dokumentation der Veranstaltung liegt in den Händen von Renate Koßmann.
wir freuen uns sehr, Ihnen heute mitzuteilen, dass die Jury des Projekts "Ungehaltene Reden ungehaltener Frauen" Ihre Rede so herausragend fand, dass wir Sie gerne für den 10. Dezember ins Kasseler Rathaus einladen möchten.
Ganz herzlichen Dank für Ihren besonderen und wichtigen Beitrag!
Mit Freckenhorst gibt es die nächste Lesung in der großen Pferderegion des Münsterlands. Der Ort liegt südlich der Stadt Warendorf. Er bietet alleine oder zusammen mit seinen Pielepoggen viel zu entdecken. Umgeben von Feldern, Pferdewiesen und Wäldern ist das Zentrum der Ortschaft die Stiftskirche Sankt Bonifatius. Direkt gegenüber befindet sich die Boeselagersche Kurie. In diesem Backsteintraufenhaus ist das Café Obstkörbchen beherbergt.
Das Café Obstkörbchen ist ein genussvoller Ort zum Einkehren. Selbstgebackenes für den Appetit und die Lesung „Das Galeriepferd“ für den kulturellen Genuss der Gäste.
Wir freuen uns, die Gäste in den gemütlichen Räumen des Cafés begrüßen zu dürfen. In der Lesungspause werden für die Gäste Snacks und Getränke gereicht.
PS. Dann wird das Geheimnis „Pielepoggen“ gelüftet.
Erwin Sieverding Wer weiß das schon! Warum wir sagen, was wir sagen
Redewenungen und ihre Herkunft Mit Illustrationen von Mira Hoppe
ISBN 978-3-69064-582-9 Klappenbroschur 212 S., 15,00 Euro
Es gibt zwei Arten von Wissen. Das eine ist unerlässlich für den Alltag. Das andere hilft ausschließlich in Quizsendungen und hat manchmal auch etwas Tröstendes, wenn man mit seinem unnützen Wissen im kleinen Freundeskreis triumphieren oder auch nur daheim auf der Couch glänzen kann. Im Sinne von Anspruch und Bildung ist dieses Buch befreit vom Fluch der Nützlichkeit. Es lädt ein zum Blättern während kurzer Pausen, zum rumstöbern beim Warten oder Zeitvertreib, wenn man nicht weiß wann und wie es weitergeht. Jede Passage hat einen Anfang und sein Ende. Man kann ohne Gewissensbisse unterbrechen, später weiterlesen oder irgendwann wieder einsteigen. Unnütze Zeit mit unnützem Wissen zu verbringen, hat etwas von Entspannung.“
Erwin Sieverding,
geboren 1960 in Vardel, aufgewachsen auf einer Hofstelle mit Rinder-, Schweine- und Hühnerhaltung. Daheim wurde nur Plattdeutsch gesprochen. Über eine einklassige Grundschule führte der Weg zum Veterinärstudium und zur Promotion in Hannover und dem Beruf des Fachtierarztes für Schweine und Geflügel mit zahlreichen Veröffentlichungen in Büchern und Fachzeitschriften. Im Geest-Verlag erschien von ihm u.a.: Dei Buur un dat Veih, Plattdeutsche Weisheiten und Redensarten . Neben seinem beruflichen und schriftstellerischem Engagement entwickelte er ein breites ehrenamtliches gesellschaftliches Engagement.
Mira Hoppe
ist Illustratorin aus Düsseldorf und auf Live-Illustrationen für Events und Hochzeiten spezialisiert. Mit ihren lebendigen Aquarellillustrationen entstehen vor Ort individuelle Porträts, die besondere Momente künstlerisch festhalten. Für dieses Buch hat sie die Illustrationen entwickelt und umgesetzt.