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Grillo-Gymnasium Gelsenkirchen liest am 6. Oktober in der Stadtbücherei Gelsenkirchen aus 'Mein Heute und Morgen an der Ruhr"
Am 6. Oktober 2026 veranstaltet das Grillo-Gymnasium Gelsenkirchen in der Stadtbücherei Gelsenkirchen um 17 Uhr eine Lesung zur aktuellen Essener Anthologie "Mein Heute und Morgen an der Ruhr".
Mein Heute und Morgen an der Ruhr Die 21. Essener Anthologie Herausgeber: Artur Nickel Visbek: Geest-Verlag, 2025
ISBN 978-3-69064-535-5 348 S., 14,00 Euro
„Jetzt, als 18jährige, die so gut wie fertig mit der Schule ist, merke ich, dass das Kindsein Stück für Stück verschwindet. Manchmal vermisse ich die Zeit, in der ein Stück Kreide auf der Straße ausreichte, um glücklich zu sein. Aber ich weiß auch, dass jedes Alter seine eigene Besonderheit hat und dass irgendwo in mir immer noch das Kind steckt, das sich über meine Erfolge freuen kann.“
Zümra Koçoğlu (18 Jahre)
In diesem Jahr haben sich besonders viele Jugendliche an dem Schreibaufruf für die neue Essener Anthologie beteiligt, Die mehr als 400 Einsendungen zeigen, wie wichtig ihnen das neue Thema ist. Deutlich wird, wie schwer es für junge Menschen angesichts von Ukraine- und Nahost-Krieg und gewaltigen sozialen und wirtschaftlichen Umwandlungsprozessen heute ist, eine Zielsetzung für das eigene Leben zwischen Familie, Freundinnen, Freunden, Schule und Lebensumfeld zu entwickeln. Die Situation ist teilweise bedrohlich. Wie wichtig in dieser gesellschaftlichen Situation ein solcher Band ist, verdeutlicht Ralph Köhnen in seinem Begleitwort; „Will man sich selbst eine Form geben, seine Eindrücke, Erfahrungen und Gedanken wortwörtlich auf die Reihe bringen, ist das Schreiben von Aphorismen, kurzen Szenen, Denkbildern oder Erzählungen ein sehr gutes Mittel dafür.“ Für die Schreibenden entpuppte sich der Schreibaufruf daher als ideale Möglichkeit, die eigene Situation zu reflektieren. Für die Leserinnen und Leser bietet er nun eine Basis zum Verstehen und zum Gespräch. Die Essener Anthologien werden vom Kulturzentrum Grend Essen sowie dem Geest-Verlag Visbek getragen und von dem Autor Artur Nickel herausgegeben. Die Reihe mit inzwischen 21 Ausgaben ist einmalig in Deutschland.
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Preisverleihung an Cornelia Eichner beim 10. Ulrich Grasnickk-Literaturpreis
10. Ulrich-Grasnick-Lyrikpreis 2026 Thema: mittendrin. Der Preisstifter Ulrich Grasnick dankt allen Autorinnen und Autoren, die sich mit ihren Gedichten zum Thema „mittendrin“ an der Ausschreibung beteiligt haben. Hierfür hatte er aus seinem dichterischen Werk das Motto gesetzt: „In der Tiefe des Brunnens unsere Gesichter, wir waschen uns wach.“ Die zahlreichen Einsendungen sind weit mehr als ein Ausdruck individueller Kreativität. Es sind Gedichte aus der Mitte unseres Lebens. Sie laden ein, innezuhalten, und öffnen Räume, führen ins unbekannte Eigene und in die Welt hinaus. Mitten im Handeln, mitten im Leben, mitten im Nichtstun – stets sind wir beteiligt: im Kleinen und Großen. Im Hier und Dort, im Jetzt und Einst. Insofern lässt sich „mittendrin“ als vielfältigen Raum begreifen, der kein Außen markiert und auf ein Dasein verweist, aus dem wir uns nicht herausrechnen können. Mittendrin sein wirkt als Haltung, unterschiedlich gewichtet, aus Teilnahme und Wahrnehmung zugleich. Die Jury traf ihre Entscheidung Die Jurysitzung zur Vergabe des diesjährigen Ulrich-Grasnick-Lyrikpreis zum Thema „mittendrin“ fand am Sonnabend, 13. Juni 2026, im Berliner Humboldt-Forum Berlin statt. Die vom Preisstifter Ulrich Grasnick berufenen Juroren sichteten und bewerteten 486 Zusendungen von 243 deutschsprachigen Autorinnen und Autoren im Alter über 16 Jahren. Der Jury gehörten an: York Freitag (Vorsitz), Leonie Köhler, Bianca Körner, Katharina Körting, Michael Manzek und Dr. Martin A. Völker. Ihre Bewertung von jeweils zwei Gedichten, anonymisiert, folgte dem vom Preisstifter Ulrich Grasnick vorgegebenem poetischen Leitmotiv: „In der Tiefe des Brunnens unsere Gesichter, wir waschen uns wach“ sowie den Kriterien: dichterische Eigenständigkeit, Einfallsreichtum, sprachlicher Ausdruck, Bildhaftigkeit. Nominiert für den Preis wurden Diener, Alexander (Berlin), Eichner, Cornelia (Dresden), Gastel, Alex M. (Berlin), Hübschmann, Wernfried (Hausen im Wiesental), Jensen, Anne M. O. (Málaga, Spanien), Preisträgerin und Preisträger des Ulrich-Grasnick-Lyrikpreis 2026 Alexander Diener (Berlin) Platz 1 Cornelia Eichner (Dresden) Platz 2 Preisverleihung und Autorenlesung Die Preisverleihung ist verbunden mit einer öffentlichen Lesung der Preisträger und weiterer Autorinnen und Autoren. Zur Preisverleihung und Lesung sind alle Teilnehmer an der Ausschreibung eingeladen. Sie findet am 9.Oktober 2026 in Berlin statt Veranstalter ist das Bezirksamt Treptow-Köpenick von Berlin. Einladungen werden versendet. Aktuell informieren wir hierzu über Ort und Zeit auch im Internet. Zeitnah erscheinen im KLAK Verlag die Preisgedichte und weiteren Wettbewerbsbeiträge in einer Anthologie. Die ausgezeichneten Gedichte
'Mein Heute und Morgen auf der Ruhr' am 9.10. auf der Frankfurter Buchmesse
Wir stellen die aktuelle Essener Anthologie "Mein Heute und Morgen an der Ruhr" am Freitag, dem 9.10.2026, von 12 - 12.40 Uhr am Stand der Kommunalen Ausländerinnen und Ausländervertretung der Stadt Frankfurt KAV vor. Hier sind die konkreten Angaben:
Messe Frankfurt, Ludwig-Erhard-Anlage 1, 60326 Frankfurt am Main
Halle 3.0 Standnummer: J1 - Erdgeschoss
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