Kinder und Jugendliche melden sich zu Wort

Sabrina Grob: Träume sind Wünsche (JUgendliche melden sich zu Wort)

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Sabina Grob
Träume sind Wünsche

 

Träume sind Wünsche

 

Träume sind Wünsche. Sie sind etwas, was man
sich unbedingt wünscht. Etwas, was man unbedingt bekommen oder erreichen
möchte. Es sind Vorstellungen von dem, was man nicht hat oder nicht kann.

Oft sind Träume auch unerreichbar. Einen Traum
zu verwirklichen, ist nicht einfach. Wenn es überhaupt möglich ist! Aber warum
ist es so wichtig, Träume zu haben, wenn man sie sowieso nicht verwirklichen
kann?

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Hanna Freund - Ohne Titel (gelesen von Simak Büchel) Jugendliche melden sich zu Wort)

Ohne Titel

 

Du bist so cool, du blendest alle

Tiefste Nacht, du leuchtest hell

Wie machst du das? Komm, zeig es mir

Läufst durch die Straßen, schicke Socken

Musik läuft auch, wie, nur für dich?

Kauend schlenderst du umher, den Blick geradeaus nach vorne, mal nach rechts und mal nach links

Den Kopf, der bleibt, bewegst du nicht, nur Augen rollen hin und her

Die Ohren blitzen, Haare schimmern

Deine Klamotten, oh mein Gott! Du trägst die Bücher auf den Jacken, Shirts und Unterhosen

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Buch: 

Marina Richter: Ich träumte (JUgendliche melden sich zu Wiort)

Marina Richter
Ich träumte

 

Ich träumte

Ich träumte, ich wäre ein Fisch
auf dem Trockenen.
Ich träumte, ich wäre ein Welpe
auf der kalten Straße.
Ich träumte, ich wäre ein Vogel
    mit gebrochenen Flügeln.

Albträume, alles Albträume!
Sie nehmen mich gefangen,
ziehen mich hinunter
und lassen mich nicht mehr los.
Hilfe, ich brauche Hilfe!
Drohe zu ertrinken in mir selbst!

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Jan Niklas Bruchhagen - Warum überhaupt grenzen wir aus? (Jugendliche melden sich zu Wort)

Warum überhaupt grenzen wir aus?

Tja, grenzenlose Überforderung trifft in diesem Moment eher zu – in
diesem Moment des Schreibens. Damit habe ich wohl vorerst meine Grenze
erreicht.

Warum „grenzenlose Ausgrenzung“?
Warum grenzen wir überhaupt aus?
Was haben wir davon?
Was ist Ausgrenzung eigentlich?
Wo begegnet uns Ausgrenzung?
Wo begehen wir selber Ausgrenzung?
Wie grenzen wir jemanden aus?
Wie erklären wir uns das Phänomen Ausgrenzung?
Wer sind die Opfer der Ausgrenzung?
Wer bestimmt, wer ausgegrenzt wird?

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Luisa Maureen Chilinski - James Mortis (Jugendliche melden sich zu Wort)

James Mortis

Schweißnassgebadet aufgewacht,
erneut geträumt, erneut gestorben:
James Mortis fällt, sein Kopf schlägt auf,
als schwarzer Regen ihn bedeckt.

Jeden Morgen, jeden Abend
tief verloren, Soldat James Mortis,
wenn seine Kellertür sich schließt.

Ach, wie war der Tag noch damals,
als Feuer fern und Leid ihm fremd.
Menschen sich zufrieden liebten,
Vergnügen spät erkannten Werts.

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Franzisaka Kolbeck - WIR - DU und ICH (Jugendliche melden sich zu Wort)

Franziska Kolbeck
WIR – DU und ICH


Du und ich.
Ja, was bist denn du?
Was bin denn ich?
Ich weiß es nicht.
Doch eins weiß ich:
Wir sind eins,
du und ich.

Du und ich,
ich und du.
Egal, wie ich’s dreh’,
es bleibt immer du.
Du bist ich,
ich bin du.

Du und ich.
Du zweifelst daran?
Zweifle nicht,
mach es einfach,
denn WIR können
alles schaffen,
du und ich.

Du und ich.
Alter, egal.
Andere, egal.
Aussehen, egal.
Beleidigungen, egal.

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