Bildeindrücke vom Literarischen Sommerfest am Donnerstag, 30. Mai

Eine tolle Atmosphäre, wirklich tolle Beiträge und ein Haus voller liebr Gäste kennzeichnetzen den 1. Tag des Literarischen Sommerfests, zuml auch das Wetter schon tatsächlich den Sommer ahnen ließ.

Nach der Begrüßung der bereits anwesenden Gäste durch den Vertreter der Stadt Vechta, Frank Käthler, und den Heimatvereinsvorsitzenden Langförden Günter Staggenborg, der seine Begrüßungsworte auf Plattdeutsch sprach, eröffneten Inge Witzlau und Alfred Büngen das 8. Literarische Sommerfest pünktlich um 18.00 Uhr.

Edagr Kabbe aus Oldenburg führte in die Ausstellung von Reinhard Raow zum Thema 'Spuren' ein. Reinhard Rakow selber konnte nicht teilnehmen, da er bei der Aufhäng seiner Bilder unglücklich gestürzt war, an diesem Tag operiert wirde. Er hat aber alles glücklich überstanden.

 

Edgar Kabbe referierte über das Thema Spuren in Zusammenhang mit einigen Grundpositiuonen zum Thema 'Spuren'.

 

Als erster Programmhöhepunkt stand dann die Ehrung für Christl Schmidt Hollander für ihrLiterarisches Gesamtwerk anlässlich ihres 80. Geburtstags an. Olaf Bröcker, Helga Bürster und Alfred Büngen lasen aus ausgwählten Texten der Autorin, die einen Eindruck von den Antrieben ihres Schreibens und ihrer Persölichkeit wiedergaben.

Olaf Bröcker

Helga Bürster

Christl Schmidt-Hollander

Tief bewegende Texte von Jens Müller über Leben, Sterben und Tod und Glück ließen das Publikum atemlos lauschen

 

Schon gab es den Sprung zum nächsten Programmpunkt .

Vier Schülerinnen aus dem zehnten Jahrgang der Kooperativen Gesamtschule Schinkel (Osnabrück) stellen das Projekt ‚Zeitzeuge – Erwin Semnet’ vor. In einem über ein Schuljahr dauernden Projekt versuchten sie die Persönlichket des Osnbarücker Gewerkschaftlers, Kommunisten und Menschen ERwin Semnet in eingen Textdokumenten zu erfassen. Erstmals standen die Schülerinnen mit ihrern Text vor einer Öffentlichkeit und präsentierten ihre Texte und den Rahmen dees Projekts in äußerster überzeugender Manier. Die anwesenden erwachsenen Gäste mochten gar nicht aufhören zu fragen, denn das, was sie berichteten über etwa die Verfolgsgeschichte von Kommunisten in den 50er-Jahren in der Bundesrepublik war auch ihnen zumeist neu.

Auf die Frage eines Zuschauers, was sie denn persönlich aus diesem Projekt gelernt hätten, kam die sirekte Antwort von den Jugendlichen: Toleranz. Inihrem Umfeld wäre es Grundtenor gewesen, dass man zu Kommunisten Distanz halten müsse. In Erwin Semnet aber hätten sie eine Persönlichkeit kennengelernt, dessen Positionen sie nicht immer teilen würden, der sie aber mit seinem Engagement und seiner Lebensintensität überzeugt hätte. Und so falsch wäre die kommunistische Forderung nach ein Stück mehr Gleichheit in dieser Gesellschaft sicherlich nicht, auch wenn die damaligen Wege der Kommunisten nicht die richtigen gewesen wären.

Viel Zuspruch und viel Anerkennung gab es für die Schülerinnen und ihre pädagogische Beleitung, Herr Twiehaus, der das Projekt an der Schule erst möglich machte, und Angelika Schürmann, der Bildungsreferentin von HelpAge.