15.12.2018 - aktueller Autor - Rudolf Schlabach
geboren 1924 im Märkischen Sauerland, Kindheit und Schule im Ruhrgebiet in der Kreisstadt Unna; im Krieg Wehrdienst bei der Marine.
Studium der Germanistik, Philosophie, ev. Theologie.
Gymnasiallehrer, Oberstudiendirektor als Leiter eines Gymnasiums in Unna; nach Pensionierung Umzug nach Norddeutschland, lebt nun in Hude im Landkreis Oldenburg.
Neben seiner beruflichen Arbeit verfasste er Gedichte, erzählende Prosa, Hörspiele und Kommentare zum Zeitgeist; erhielt den Josef Dietzgen-Preis.
Nach langer, schwerer Krankheit am 26.10.2015 verstorben.
Veröffentlichungen im Geest-Verlag
Sachliche
r Befund
Der letzte Zug ist abgefahren,
im Bahnhof geh’n die Lichter aus.
Wie reisedurstig wir noch waren!
Wir schleppen uns nun müd’ nach Haus.
Es zählt zum Faktum später Jahre,
gut zu verstehen das Wort Bahre.
Das Leben, oh, es war doch schön
trotz allem, was nicht wirklich rund.
Unangebracht ist das Gestöhn.
Wehrt eurem so schlau-dreisten Mund!
Auf jedem Friedhof kann man lesen:
Ins Jenseits muss, wer Mensch gewesen.