Leise bricht die Nacht herein
Leise bricht die Nacht herein.
Der Tag vergeht, es naht Vergessen.
Alles Ungemach wird klein.
Es scheint, wir waren zu vermessen.
All das Glück, das uns verloren schien,
das finden wir jetzt in des Dunkels Falten.
Wir schlummern wie in Kinderzeiten hin
und hoffen, irgendjemand wird uns halten.
Unbemerkbar spielt der Wind
in Spinnennetzen sachte Harfe.
Wir, die tief in Träumen sind,
wir harr’n der Zukunft noch als Larve