Premierenlesung: NIMM DIR FUENF - Der Brühler Autor Manfred Cibura liest aus seinem neuen Roman

Premierenlesung: NIMM DIR FUENF - Der Brühler Autor Manfred Cibura liest aus seinem neuen Roman


LiteraturHerbst Rhein-Erft

Premierenlesung: NIMM DIR FUENF - Der Brühler Autor Manfred Cibura liest aus seinem neuen Roman

 


 





Veranstaltungsinformationen

Datum & Uhrzeit 18.09. um 18.30 Uhr

 

 



 


 

Ein Wort, und die beschauliche Zweisamkeit in der Kölner Südstadt-Villa findet ein Ende: Mehr-Generationen-Wohngemeinschaft. 
In ihrer Villa 'Schlupfloch' eine einzigartige große Familie, ein Miniaturmodell unserer Gesellschaft zu schaffen – das ist Birtes fantastische Idee. Während sich Hannes noch ungläubig gegen eine Reinkarnation der Kommune 1 windet und seine Bibliothek zum Tabu erklärt, ziehen Franzi und ihre kleine Tochter Merle bereits ein und okkupieren sein Refugium.
Nicht genug. Schon am nächsten Tag steht Titus vor der Tür, Hannes' Jugendfreund, der die Welt zu seiner Heimat gemacht hat. Ein einziges Jahr waren sie unzertrennlich. Jahrzehnte getrennt. Es ist die Geschichte einer lebenslangen Freundschaft, die diese Trennung überdauert. Obwohl Hannes und Titus unterschiedlicher nicht sein könnten – ihre Leidenschaft und Hingabe zur Musik verbindet sie.
Eine Erzählung in Dur, mit einem Schlussakkord in Moll.

Die kostenfreie Premierenlesung findet in der bib Lounge (3.OG) statt. Aus Platzgründen ist eine Anmeldung erbeten 02232 79-7500, bibbruehlde. Die Veranstaltenden freuen sich über Spenden. 

 

 

 

veranstaltungsdatum: 

18. September 2026

Lesungen: 

18.09.26
Wenn selbst der Plastikbaum stirbt - Eda Muslubaş und Artur Nickel lesen am 18. September 2026 um 19 Uhr beim Türkischen Elternverband Ruhr in Essen in der Ohmstraße 32.

Wenn selbst der Plastikbaum stirbt - Eda Muslubaş und Artur Nickel lesen am 18. September 2026 um 19 Uhr beim Türkischen Elternverband Ruhr in Essen in der Ohmstraße 32.

hier auch ein kleiner Werbefilm

https://youtube.com/shorts/nbWjw0yB7hw?feature=share(link is external)


Wenn selbst der 

Plastikbaum stirbt

Gedichte

Mit Beiträgen von

Thomas Bartsch
Frank  M. Fischer
Holger Küls
Hans-Hermann Mahnken
Artur Nickel
Sigune Schnabel
Rieke Siemon

  
im Dialog mit 

Miriam Bornewasser  
Thalia-Anna Hampf
Anna Hackstedt
Ulrike Marie Hille
Philipp Létranger
Eda Muslubaş
Amanda Wurm

Mit einer Einleitung von Prof. Dr. Herbert Zucchi

Herausgegeben von Alfred Büngen

Geest-Verlag 2026

ISBN 978-3-69064- 561-4,

14,50 Euro, 190 S.

 

Die Erde trägt mich, wiegt mich sanft,
gibt mir Ruhe und Sicherheit.
Und immer, wenn der Sommer geht,
beginnt das leise Vermissen.
Eda Muslubaş

2022 schlossen sich mit Thomas Bartsch, Frank  M. Fischer, Holger Küls, Hans-Hermann Mahnken, 
Artur Nickel, Sigune Schnabel und Rieke Siemon sieben Lyriker*innen des Geest-Verlags zusammen, um sich
kooperativ für die Stärkung und Verbreitung von Lyrik einzusetzen und gemeinsam Anthologien zu 
grundlegenden gesellschaftlichen Fragen in poetischer Form zu veröffentlichen.
Einen der zentralen Aspekte menschlicher Entwicklung und des Fortbestehens der Erde
bedeutet der Gruppe das Bewusstsein über das Verhältnis Mensch - Natur. um die 
poetische Auseinandersetzung zu erweitern, luden die 7 Beteiligten außerhalb der Gruppe 
jeweils eine*n Lyrikerin als Dialogpartner'in ein: Miriam Bornewasser, Thalia-Anna Hampf, 
Anna Hackstedt, Ulrike Marie Hille, Philipp Létranger, Eda Muslubaş unnd Amanda Wurm.
So entstand dieses Buch aus sehr unterschiedlich ökologisch-philosophischen Sichtweisen 
und poetischen Umsetzungen, die den Lesenden hilfreich bei der Ausbildung eigener Positionen 
sein werden. 
 

Geleitwort

Die Erde ist gesegnet mit einer wunderbaren und wundersamen Natur, zu der die Vielfalt von Lebensräumen und etliche Millionen Tier-, Pilz- und Pflanzenarten gehören – wir wissen nicht, wieviele es letztlich sind. Diese Natur ermöglicht es uns Menschen, von der frühen Kindheit bis ins hohe Alter beglückende Begegnungen und Erlebnisse zu haben, die zu einer großen Liebe der Welt gegenüber führen können, uns aber auch eine gewaltige Verantwortung für ihre Bewahrung abverlangen. Verantwortung auch dafür, unseren Nachkommen diese Erde möglichst unversehrt zu hinterlassen. Dem werden wir nicht gerecht, wie die andere, die dunkle Seite mit dem verhängnisvollen Wirken von Homo sapiens (?) der Natur gegenüber zeigt: Übernutzung und komplette Zerstörung von Lebensräumen, Gefährdung oder gar Ausrottung zahlreicher Arten, Überschwemmung der Erde mit Giftstoffen, Überdüngung von Land-, Süßwasser- und Meereslebensräumen, Plastiküberfrachtung, Massentierhaltung und andere Phänomene führen uns dies deutlich vor Augen. Vieles bleibt nur noch in der digitalen Welt sichtbar, die gleichzeitig ein weiterer Bedrohungsfaktor ist. 
Das alles findet sich in den Texten der Autorinnen und Autoren in starker Bildhaftigkeit und von Stimmungen und Gefühlen durchdrungen wieder: In Schönheit, Faszination, Kritik, Düsternis, Verlust und Schmerz. Lyrik eben in unterschiedlicher, in vielfältiger Form. Berührend, erschreckend, aufwühlend, aufregend, anregend.

Osnabrück, im März 2026                           Prof. Dr. Herbert Zucchi

 

 

veranstaltungsdatum: 

18. September 2026

Lesungen: 

18.09.26