Kinder und Jugendliche melden sich zu Wort

Tanja Ivancenko - Man hasst das Gefühl (Jugendliche melden sich zu Wort)

Man hasst das Gefühl

Man hasst das Gefühl,
keinen Grund zu haben,
MORGENS aufzuwachen!
Man hasst es überhaupt
aufzuwachen.
Man hasst es aber auch
einzuschlafen,
denn man hat Angst
vor dem MORGIGEN Tag!

Man weiß nie,
was am nächsten MORGEN passiert,
denn das Schicksal ist schneller!
Man bildet sich ein,
MORGEN wird alles besser,
doch meistens wird es schlimmer.
Dann fragt man sich:
Wofür gibt es
ein MORGEN?

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Yonca Yildiz - Wie wichtig das Leben ist (Jugendliche melden sich zu Wort)

Wie wichtig das Leben ist

Mein Morgen? Eigentlich ganz gut. Vielleicht bil-de ich es mir so ein! Ach, ich weiß nicht. Aber für mich ist jeder Morgen sehr wichtig, weil man nie wissen kann, bis wann man lebt. Ich will je-den Morgen mit meiner Familie verbringen. Denn das sind die Menschen, die mich auf die Welt gebracht haben, die für mich gesorgt ha-ben und die mich immer lieben werden, egal, was ich anstelle. Sie werden immer hinter mir sein.

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Nadine Kowatzki Das Wichtigste im Leben (Jugendliche melden sich zu Wort)

Download: Audio icon kowatzki.mp3

Das Wichtigste im Leben

Neben der Familie sind Freunde das Wichtigste im Leben. Sie sind für einen da! Man kann mit ihnen reden, lachen und weinen. Ob weiß oder schwarz, alle Menschen sind gleich. Menschen, die im Krieg leben, sind arm und einsam. Viele von ihnen brauchen Freunde, weil sie ihre Familie verloren haben. Jeder Mensch braucht Liebe, Wärme und ein Gefühl der Zusammengehörigkeit. Auch Menschen, die woanders herkommen oder eine andere Religion haben, haben das Recht, Freunde zu haben und geliebt zu werden.

Nadine Kowatzki (15 Jahre)

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Marie-Julie Rahenbrock - Ungehört? (Jugendliche melden sich zu Wort)



Einer ist immer anders. Neue Texte junger Autorinnen aus Nordhorn. Hrsg. von Gerhard Butke

Um mich 1000 Menschen.
Ich schreie laut, niemand hört mich.
Ich weine, niemand tröstet mich.
Ich lache, niemand lacht mit.
Wütend schlage ich auf den ein, der am nächsten ist.
Er dreht sich nicht um, er geht weiter.
Ich renne. Will weg.

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Esra Dogan - Bei mir im Alltag (Jugendliche melden sich zu Wort am 11. September)

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Bei mir im Alltag

Bei mir im Alltag läuft es eigentlich so wie bei allen anderen Menschen. Jeden Morgen, außer samstags und sonntags, steht ich um 6.30 Uhr auf, ziehe mich an, wasche mein Gesicht, mache mich fertig und laufe zur Bushaltestelle. Dann warte ich, bis der Bus kommt, und fahre zur Schule. Bei mir in der Schule ist es eigentlich langweilig.

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