Vanessa Meier - Soll das alles gewesen sein (Jugendliche melden sich zu Wort)

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Soll das
alles gewesen sein?

Dreizehn Uhr. Noch
schlaftrunken öffnet sie die Augen, beginnt zu blinzeln, ist verärgert über die
Sonnenstrahlen, die durchs Fenster scheinen und sie blenden. Erst ganz schwach,
dann immer stärker spürt sie die Beklommenheit, das monotone Klopfen in ihren
Schläfen. Wie in Zeitlupe versucht sie sich aufzuraffen, schafft es mit Mühe
und Not, sich im Bett aufzusetzen.

Glauser Debütroman Wettbewerbsausschreibung

Auch für 2022 schreibt das SYNDIKAT wieder den GLAUSER in der Kategorie „Debüt“ aus. Dafür können deutschsprachige Kriminalromane eingereicht werden, die im laufenden Jahr erstmals erschienen sind. 

Der GLAUSER in der Kategorie „Debüt“ ist mit 2.000 Euro dotiert. 

Einreichkriterien: 

30.11.21

Ausschreibungen: 

Sina Neogy - Eingang zu neuen Welten (Jugendliche melden sich zu Wort)

Da stehe ich nun vor ihr, vor einer großen hölzernen Tür. Soll ich sie öffnen? Einen Blick wagen? Vielleicht sogar eintreten? Aber was ist, wenn mir nicht gefällt, was sich hinter dieser Tür verbirgt? Was ist, wenn es kein Zurück mehr gibt, sich die Tür einfach schließt und sich nicht mehr öffnen lässt? Aber: Wie lange kann ich sie wohl noch öffnen, und ist das jetzt der richtige Zeitpunkt? Was wird mich erwarten? Hinter ihr könnte alles oder nichts sein. Wer weiß das schon?

Ingrid Ihben - Wer hat Angst vorm schwarzen Kind (aus: Rette sich, wer kann?)

Aus der Anthologie 'Rette sich, wer kann?" gibt es hier den Beitrag von Ingrid Ihben - Wer hat Angst vorm schwarzen Kind. Der Beitrag wurde eingelesen von Sabine Joy Ihben-Bahl.

 

Ingrid Ihben wurde 1956 in Emden geboren. Die meiste Zeit ihres Lebens verbrachte die Autorin mehrerer Kinderbücher und einer Vielzahl von Kurzgeschichten in ihrer Heimat Ost-friesland. Zuletzt schrieb die Mutter zweier erwachsener Töchter zusammen mit ihrem Ehemann Frerich den Roman ‚Madeleines Vermächtnis‘.

Buch: 

07.03.2021 - aktuelle Autorin - Hilga Höfkens

Hilga Höfkens, Mettmann
Türen

Ich stehe vor dieser Tür, hinter der über das Schicksal ent-schieden wird, unser Schicksal.
Ich stand drinnen, hinter meiner Zimmertür, als die Boko Haram in unser Haus kamen, und ich hörte meine Schwester schrei¬en.
Als alles wieder still war, trat ich durch die Tür und sah das Blut auf dem Boden. Meine Schwester war fort.

Ich stehe vor dieser Tür, im Arm ein Kind, das ich nicht gebo-ren habe.

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