Eine Parze hat mich an die Erde genäht. Was sollte sie auch tun.
Der Faden verheddert sich. Nichts ist zuverlässig nach der Geburt.
Ich will herumlaufen, aber ich stolpere oft. Das ist die beste Art zu leben, hat Großmutter gesagt. Sie kennt sich aus. Mit Knäueln. Aus Wolle. Strickt an gegen den Wind.
Ich huste, wenn Fremdes i n die Luftröhre fällt. Meine Stimme beginnt.
Woran ich mich erinnere - an den Fehlgriff und an das Fallen. Warum ich im Baum war, weiß ich nicht mehr. Vielleicht wollte ich hoch hinaus. Ich fiel in die Brennnesseln. Ich weiß noch, wie meine Mutter sagte, selbst schuld, und dass es gegen Rheuma helfe. Mehr Trost gab es nicht. Die Brennnes-seln gab es dann zum Mittag. Gewohnheit aus dem Krieg. Indianer kennen keinen Schmerz.
Zweig liegt nicht allein Benjamin und Tucholsky schon
Am Abgrund der Zeit liegen Die Trabanten wie leblose Steine Fremd und selbst Vergessen sind sie als Erinnerung äußerlich
Wir öffnen die Hotelzimmertür Und dort liegen sie in Betten Erkaltet im Staub unserer Träume Verkabelt im Humus der Zeichen Während wir noch dort stehen Ihre Körper zudecken Abschiedsbriefe lesen Schreitet der Engel der Geschichte An uns vorbei und hinterlässt nichts