Ein Abend über Poesie, Gesellschaft und Digitalität.
Im Caritas-Pirckheimer-Haus Nürnberg liest Florian Birnmeyer aus seinem neuen Gedichtband Im Dickicht lebt es sich leichter, erschienen im Geest-Verlag.
In seinen Gedichten verbindet Birnmeyer aufmerksame Naturbeobachtungen mit städtischem Lebensgefühl, Mythos mit Social Media, persönliche Einblicke mit gesellschaftlichen Fragen. Seine Texte erzählen von Liebe und Abschied, vom Unterwegssein und Ankommen, von dem Wunsch nach Stille im digitalen Lärm – und von der Suche nach Orientierung in einer krisengeprägten Gegenwart.
Die Lesung wird durch ein Gespräch ergänzt und lädt zum gemeinsamen Nachdenken über Poesie, Sprache, Digitalität und das Leben dazwischen ein.
Florian Birnmeyer lebt in Nürnberg und arbeitet als Lehrer für Französisch und Latein sowie als Autor und Rezensent. Aufgewachsen in Nordschwaben (Donau-Ries), lebte er zudem zehn Jahre in Erlangen und ein Jahr in Paris.
Im Dickicht
Im Dickicht
lebt es sich leichter,
versteckt
auf dem Begriffsberg
Wir wollten
Ungesagtes
aussprechen
Wie zwei Tiere,
versteinert
im Scheinwerferlicht
Eintritt: 10,- € / ermäßigt 5,- €