Es wandert einer durch die Zeit allein weiß nicht wohin der Weg ihn führt er folgt dem Wind vertraut dem Raum der Illusion dass irgendwo ein Mensch wie er
Durch seine Finger rinnt die Erde rinnt das Wasser vielleicht folgt er aus freiem Willen dem Fluss hinab zum Meer es spiegelt Licht selbst in der Nacht
Robinson Bin auch ich Der Einfache Doch ohne Gehilfen
Ich esse bis ich satt bin Und trinke wenn ich Durst habe Den Tag über sorge ich Dass ich auch am nächsten Tag Zu essen und zu trinken habe Eine Lagerstatt und ein Dach über dem Kopf Sind mein
In mir Ist ein großes Trauertier Das hat sich Von der Kehle Über die ganze Brust Bis auf den Bauch gelegt Und rührt Sich nicht Nur manchmal Atmet es Tief Und schwer Und nimmt mir Die Luft
Du treibst, treibst in der Mitte, zwischen dem Blau, das zwischen dem Grün. Gelb gegen Braun, Blau gegen dich. Nimmt es dich ein oder siegst du? Treibst weiter, dein letzter Halt eine knallrote Luftmatratze, verlierst das Ufer aus der Sicht. Treibst und treibst, bis das Blau dich vollständig verschlingt.