Nadeshda Serebryakova aus Donezk (Ukraine) schreibt am 8. Februar 2009:
"Vielen vielen Dank für die "brückenspiele"! Es war für mich ein Traum und jetzt ist es eine riesige Freude.
Die Gedichte sind sehr interessant: die Gedanken sind ewig oder unerwartet neu und frisch. Der poetische Stil ist erlesen mit einer faszinierenden, fast unmerklichen Grenze zwischen prosaischer und poetischer Rede. Eine echte Poesie! Ich gratuliere Ihnen zu diesem Buch und wünsche weitere und neue Gedichte!
Im Gegensatz zum Bindestrich wird der Apostroph oft weitaus
großzügiger verteilt: Bei Großmutter’s
Apfelkuchen würde sich der Großmutter wahrscheinlich
der Magen umdrehen – nicht wegen des Geschmacks,
sondern wegen der Rechtschreibung. Und würde der Erfinder
des epischen Theaters sich wohl wiedererkennen in der Ankündigung von Brecht’s Dreigroschenoper?
Zur Kennzeichnung des Genitivs genügt nämlich das
angehängte -s allein – ganz
Neulich bot ein Lebensmittelmarkt in einer Werbeanzeige an: Kiwi,
Italien, HKl. I, 1 kg Schale. Nun sind
Kiwis ja ganz lecker und auch reich an Vitaminen. Aber nur
Schalen? Das klingt selbst bei einem Schnäppchenpreis
nicht so verlockend … Auch bei den Strauchtomaten aus
Spanien gabs nur 500 g Schale. Ein Ergebnis
der Wirtschaftskrise, in der wir momentan stecken? Wohl eher
das Ergebnis einer allzu großen Zurückhaltung
beim Gebrauch des Bindestrichs. Übrigens keine Ausnahme,
Zahlreichen Einrichtungen wird nun der neue Flyer von Ruzia Kanitz über Lesungen und ihre beiden Bücher Polenta oder Milchkaffee und Die fremde Nachbarin zugehen.