Herbert Zucci Was meine Seele trägt Gedichte, Erzählungen, Essays
Geest Verlag, Visbek 2026
Cvergestaltung Emma van Beek
ISBN 978-3-69064-566-9
162 S., 13,- Euro
Auf dem Cover des Buches ist ein Feldsperling (Passer montanus) abgebildet, eine mit dem Haussperling (Passer domesticus) nah verwandte Art. Noch vor nicht allzu langer Zeit war er in unserem Land weit verbreitet. So brüteten in meiner Kindheit und Jugend jährlich zwei bis drei Paare in Nistkästen im großelterlich-elterlichen Garten in Nordhessen. Inzwischen ist der Bestand des Feldsperlings großflächig zusammengebrochen.
Michael Tonfeld tritt seit über zehn Jahren erzählend mehr als 1.000 mal in Büchereien, Kindergärten, Schulen, auf Messen, in Museen, auf Afrika-Festivals und anderen Open-Air-Veranstaltungen im gesamten deutschsprachigen Raum auf.
Michael Tonfeld lebt in Augsburg. Viele Jahre war er Vorsitzender des Werkkreises Literatur der Arbeitswelt.
Michael Tonfeld tritt seit über zehn Jahren erzählend mehr als 1.000 mal in Büchereien, Kindergärten, Schulen, auf Messen, in Museen, auf Afrika-Festivals und anderen Open-Air-Veranstaltungen im gesamten deutschsprachigen Raum auf.
Michael Tonfeld lebt in Augsburg. Viele Jahre war er Vorsitzender des Werkkreises Literatur der Arbeitswelt.
Premierenlesung: NIMM DIR FUENF - Der Brühler Autor Manfred Cibura liest aus seinem neuen Roman
Veranstaltungsinformationen
Datum & Uhrzeit 18.09. um 18.30 Uhr
Ein Wort, und die beschauliche Zweisamkeit in der Kölner Südstadt-Villa findet ein Ende: Mehr-Generationen-Wohngemeinschaft. In ihrer Villa 'Schlupfloch' eine einzigartige große Familie, ein Miniaturmodell unserer Gesellschaft zu schaffen – das ist Birtes fantastische Idee. Während sich Hannes noch ungläubig gegen eine Reinkarnation der Kommune 1 windet und seine Bibliothek zum Tabu erklärt, ziehen Franzi und ihre kleine Tochter Merle bereits ein und okkupieren sein Refugium. Nicht genug. Schon am nächsten Tag steht Titus vor der Tür, Hannes' Jugendfreund, der die Welt zu seiner Heimat gemacht hat. Ein einziges Jahr waren sie unzertrennlich. Jahrzehnte getrennt. Es ist die Geschichte einer lebenslangen Freundschaft, die diese Trennung überdauert. Obwohl Hannes und Titus unterschiedlicher nicht sein könnten – ihre Leidenschaft und Hingabe zur Musik verbindet sie. Eine Erzählung in Dur, mit einem Schlussakkord in Moll.
Die kostenfreie Premierenlesung findet in der bib Lounge (3.OG) statt. Aus Platzgründen ist eine Anmeldung erbeten 02232 79-7500, bibbruehlde. Die Veranstaltenden freuen sich über Spenden.
Thomas Bartsch Frank M. Fischer Holger Küls Hans-Hermann Mahnken Artur Nickel Sigune Schnabel Rieke Siemon
im Dialog mit
Miriam Bornewasser Thalia-Anna Hampf Anna Hackstedt Ulrike Marie Hille Philipp Létranger Eda Muslubaş Amanda Wurm
Mit einer Einleitung von Prof. Dr. Herbert Zucchi
Herausgegeben von Alfred Büngen
Geest-Verlag 2026
ISBN 978-3-69064- 561-4,
14,50 Euro, 190 S.
Die Erde trägt mich, wiegt mich sanft, gibt mir Ruhe und Sicherheit. Und immer, wenn der Sommer geht, beginnt das leise Vermissen. Eda Muslubaş
2022 schlossen sich mit Thomas Bartsch, Frank M. Fischer, Holger Küls, Hans-Hermann Mahnken, Artur Nickel, Sigune Schnabel und Rieke Siemon sieben Lyriker*innen des Geest-Verlags zusammen, um sich kooperativ für die Stärkung und Verbreitung von Lyrik einzusetzen und gemeinsam Anthologien zu grundlegenden gesellschaftlichen Fragen in poetischer Form zu veröffentlichen. Einen der zentralen Aspekte menschlicher Entwicklung und des Fortbestehens der Erde bedeutet der Gruppe das Bewusstsein über das Verhältnis Mensch - Natur. um die poetische Auseinandersetzung zu erweitern, luden die 7 Beteiligten außerhalb der Gruppe jeweils eine*n Lyrikerin als Dialogpartner'in ein: Miriam Bornewasser, Thalia-Anna Hampf, Anna Hackstedt, Ulrike Marie Hille, Philipp Létranger, Eda Muslubaş unnd Amanda Wurm. So entstand dieses Buch aus sehr unterschiedlich ökologisch-philosophischen Sichtweisen und poetischen Umsetzungen, die den Lesenden hilfreich bei der Ausbildung eigener Positionen sein werden.
Geleitwort
Die Erde ist gesegnet mit einer wunderbaren und wundersamen Natur, zu der die Vielfalt von Lebensräumen und etliche Millionen Tier-, Pilz- und Pflanzenarten gehören – wir wissen nicht, wieviele es letztlich sind. Diese Natur ermöglicht es uns Menschen, von der frühen Kindheit bis ins hohe Alter beglückende Begegnungen und Erlebnisse zu haben, die zu einer großen Liebe der Welt gegenüber führen können, uns aber auch eine gewaltige Verantwortung für ihre Bewahrung abverlangen. Verantwortung auch dafür, unseren Nachkommen diese Erde möglichst unversehrt zu hinterlassen. Dem werden wir nicht gerecht, wie die andere, die dunkle Seite mit dem verhängnisvollen Wirken von Homo sapiens (?) der Natur gegenüber zeigt: Übernutzung und komplette Zerstörung von Lebensräumen, Gefährdung oder gar Ausrottung zahlreicher Arten, Überschwemmung der Erde mit Giftstoffen, Überdüngung von Land-, Süßwasser- und Meereslebensräumen, Plastiküberfrachtung, Massentierhaltung und andere Phänomene führen uns dies deutlich vor Augen. Vieles bleibt nur noch in der digitalen Welt sichtbar, die gleichzeitig ein weiterer Bedrohungsfaktor ist. Das alles findet sich in den Texten der Autorinnen und Autoren in starker Bildhaftigkeit und von Stimmungen und Gefühlen durchdrungen wieder: In Schönheit, Faszination, Kritik, Düsternis, Verlust und Schmerz. Lyrik eben in unterschiedlicher, in vielfältiger Form. Berührend, erschreckend, aufwühlend, aufregend, anregend.
Michael Tonfeld tritt seit über zehn Jahren erzählend mehr als 1.000 mal in Büchereien, Kindergärten, Schulen, auf Messen, in Museen, auf Afrika-Festivals und anderen Open-Air-Veranstaltungen im gesamten deutschsprachigen Raum auf.
Michael Tonfeld lebt in Augsburg. Viele Jahre war er Vorsitzender des Werkkreises Literatur der Arbeitswelt.
Michael Tonfeld tritt seit über zehn Jahren erzählend mehr als 1.000 mal in Büchereien, Kindergärten, Schulen, auf Messen, in Museen, auf Afrika-Festivals und anderen Open-Air-Veranstaltungen im gesamten deutschsprachigen Raum auf.
Michael Tonfeld lebt in Augsburg. Viele Jahre war er Vorsitzenden des Werkkreises Literatur der Arbeitswelt.
Florian Birnmeyer präsentiert seinen neuen Gedichtband „Im Dickicht lebt es sich leichter“ in der Lounge im Brechthaus.
Eintritt: 8 € Eine telefonische Anmeldung ist erforderlich: 0821-45098231
In seinen Gedichten verbindet Birnmeyer aufmerksame Naturbeobachtungen mit städtischem Lebensgefühl, Mythos mit Social Media, persönliche Einblicke mit gesellschaftlichen Fragen. Seine Texte erzählen von Liebe und Abschied, vom Unterwegssein und Ankommen, von dem Wunsch nach Stille im digitalen Lärm – und von der Suche nach Orientierung in einer krisengeprägten Gegenwart. Die Lesung lädt zum gemeinsamen Nachdenken über Poesie, Sprache, Digitalität und das Leben dazwischen ein.
Florian Birnmeyer lebt seit 2010 in der Metropolregion Nürnberg, zunächst in Erlangen, seit 2022 in Nürnberg. Er studierte französische und lateinische Philologie in Erlangen und Paris. Heute arbeitet er als Lehrer für Französisch und Latein an einem Nürnberger Gymnasium und forscht im Rahmen seiner Dissertation zur romanischen Sprachwissenschaft. Neben seiner Lehrtätigkeit schreibt er Gedichte, Kurztexte und Rezensionen. 2023 erschien sein Gedichtband „Storchenstolz“, 2025 folgt „Im Dickicht lebt es sich leichter“ im Geest-Verlag.
Kunst in Kontakt in Hannover-Herrenhausen, Am Großen Garten -
Sonntag, 27. September. 15 Uhr
Claudia Helena Dietrich Roadtrips, Orte, Aventüren Reiseerinnerungen
Geest-Verlag 2026
ISBN 978-3-69064-554-6
268 S., 14.80 Euro
Dieses Buch ist kein Reiseführer. Einige der genannten Ziele könnten heute nicht mehr bereist werden, zumindest nicht so, wie in diesem Band beschrieben und erzählt. Das hat zum einen politische Gründe. Die Tournee eines freien, linken Theaters durch Russland, wie es in den Wendejahren stattfand, scheint heutzutage kaum mehr möglich und wäre vielleicht auch gar nicht wünschenswert. Andere Orte, wie die in den Geschichten vom Rainbow Gathering, zeichnen sich aus durch ihre Abgeschiedenheit und die Einmaligkeit des Ereignisses, das sie mit dem jeweiligen Platz verbindet. Möglicherweise sind sie nicht mehr auffindbar oder zur No-Go-Area geworden. In der Rückschau bleiben sie jedoch lebendig. Im feierfreudigen Irland beispielsweise, haben die Einheimischen den Jahrestag des Gathering von 1993 noch lange in wiederkehrenden Festen aufleben lassen und zelebriert.
Es ist dies auch kein Buch über Lost Places. Ob Matavenero, Santiago de Compostela, Saint-Tropez, der Geirangerfjord, die Route 66, New York oder Tanger – ob Sehnsuchtsort oder Traumroute, eines haben sie gemeinsam: Sie existieren noch heute und sind doch zugleich stetem Wandel unterworfen. Sie wurden besiedelt oder werden verlassen, sie wachsen oder verlieren an Bedeutung. Durch Gentrifizierung und Klimawandel, im Kleinen oder im Großen verändern sie ihr Gesicht und sind manchmal nach Jahren kaum wiederzuerkennen.
Dies ist ein Buch über Reiseerinnerungen. Das, was eine Reise erzählenswert macht und zur Geschichte werden lässt, sind die Pannen und Abenteuer, das Fremde, das wir uns vertraut machen, die gemeinsamen Erlebnisse mit unseren Reisegefährten, die Begegnungen am Rande des Weges, das, was wir finden und teilen durch und mit Menschen. Das ist, was bleibt und was die Erinnerung in die Landkarte unseres Lebens einschreibt. Tatsächlich scheint an manchen Orten die Erinnerung ein übermächtiges Dasein zu führen. Blicken wir nach Tanger im Norden Marokkos. Diese Stadt, deren Geschichte bis weit in die Antike zurückreicht, entwickelt sich heute zu einer modernen Metropole. Dennoch erklingt das Echo vergangener Epochen aus jedem Winkel und pulsiert im bunten Klangteppich der Straßen. Insbesondere die Zeit der Internationalen Zone hat das Wesen, den Charakter der Stadt und die Menschen von Tanger geprägt und die Geschichte der Interzone scheint so gegenwärtig wie das Heute. Erinnerungen sind wesentlich für unser Selbst- und Weltverständnis. Doch auch sie können verblassen oder sie verfliegen im Wirbel der Ereignisse. Um diesem Vergehen zu trotzen, ist dieses Buch geschrieben, als eine Wanderkarte der Erinnerungen, die Orte und Bilder in den Geschichten wieder aufleben lässt und Sie, liebe Leserin und Leser, mit auf die Reise auch in vergangene Zeiten nimmt.
Die Autorin
Claudia Helena Dietrich, geboren 1956 in Berlin, ist Autorin, Bildende Künstlerin und Reisende durch Zeiten und Räume. Sie arbeitete an Theatern, Kunstschulen, im internationalen Management in Hannover, Frankfurt am Main, Hamburg, London und bei einer internationalen NGO für Klimawis-senschaft und Klimapolitik in Berlin. Als passionierte Flâneuse ist sie unterwegs in ihrer Hei-matstadt Berlin und anderen Metropolen auf der Suche nach Momenten und Begegnungen, die angetan sind, zu einer Erzählung zu werden. Sie schreibt Reisegeschichten, Erzäh-lungen und Lyrik. Seit 2022 ist sie im Vorstand von Lyrik lebt e. V. und Mit-glied der Jury für den Literaturpreis Harz. Sie lebt und schreibt in Berlin und seit 2025 auch wieder in Hannover.
Weitere Veröffentlichungen: Schafe, Whisky und Legenden – Reisen nach Schottland und Irland 2012; ISBN: 978-3844237030 Mischpoke, Kieze und Kiwief – Eine Flâneuse in Berlin (2020); ISBN:978-3-7531-3766-7 DaSelbst und EbenDort – Gedichte 2023; ISBN:978-3-7575-7349-2 Weitere Erzählungen in diversen Anthologien, u. a in: Still lacht die Zeit, Geest-Verlag 2023 und Der bunte Mantel der Wirklichkeit, Geest-Verlag 2025