Allgemeine News

Yonca Yildiz - Wie wichtig das Leben ist (Jugendliche melden sich zu Wort)

Wie wichtig das Leben ist

Mein Morgen? Eigentlich ganz gut. Vielleicht bil-de ich es mir so ein! Ach, ich weiß nicht. Aber für mich ist jeder Morgen sehr wichtig, weil man nie wissen kann, bis wann man lebt. Ich will je-den Morgen mit meiner Familie verbringen. Denn das sind die Menschen, die mich auf die Welt gebracht haben, die für mich gesorgt ha-ben und die mich immer lieben werden, egal, was ich anstelle. Sie werden immer hinter mir sein.

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Buch: 

Janine Gottschalk - Daheim (Jugendliche melden sich zu Wort)

Daheim !

Ich fühle mich richtig gut,
und das macht mir sehr viel Mut.
Ich bin gerade bei mir daheim,
hier bin ich niemals allein.
Denn mein Bruder ist immer für mich da,
und auch meine Eltern stehen mir sehr nah.
Wenn ich reden will, kann ich es tun
oder auch einmal ´ne Stunde ruh ´n.
Hier kann ich machen, was ich will,
ob nun laut oder still.
Meine Freunde gehen hier ein und aus,
so schön ist es, mein großes Traumhaus.
Die Liebe ist hier drin verbreitet,

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Gábor Paál - Romantik im Wandel der Zeit ... (Gedicht des Tages gelesen vom Autor)

Romantik im Wandel der Zeit

oder: 

Noch eine, diesmal wirklich kurze Geschichte von fast allem


Einst Nomade
in der Wüste:
Sieh nur hier – mein Dromedar!

Jetzt Promenade
an der Küste
Sieh nur dort – Andromeda!

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Stanislaw Wygodzki - Das Fenster

DAS FENSTER

Irgendwo ein Haus, ein Fenster und dahinter
ein Vorhang, zitternd, halb herabgerissen,
ein Schatten auf der gegenüberliegenden Wand,
und tote, hartnäckige Stille.

Der Schatten aber wie der Vorhang schwankt,
vom Wind in nebliger Dämmerung bewegt,
und wartet in der Stille bis zum Morgen
meines ungeschriebenen Briefes.

Niemandes Hand, niemandes Mund,
den Vorhang rissen Fremde nieder.
Hartnäckige Stille, leere Stube
und sonst nichts mehr.

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Pablo Neruda - Ostseeruinen (autorisierte Übersetzung von Heinz Fischer) - Gedicht des Tages

von Pablo Neruda autorisierte Übersetzung aus dem chilenischen Spanisch
von Heinz Fischer, München


Ostsee-Ruinen

Danzig, vom Krieg zersiebt,
zerrissene Rose -
wie ein Gespenst unter Gespenstern,
zwischen dem Meergeruch
und dem hohen hellen Himmel,
zwischen orangesilbernen Trümmern,
ging ich durch deine Ruinen.
Der Nebel drang mit mir ein,
die eisige Schwade,
und im Herumirren
entwirrte ich die Straßen
ohne Häuser und Menschen.
 

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