Die im „Dreiländereck“ zwischen Österreich, Deutschland und der Schweiz gelegene Stadt Hohenems ist seit jeher durch einen regen kulturellen Austausch und durch grenzüberschreitende Beziehungen gekennzeichnet. Jede Gesellschaft, die von der Vielfalt lebt, bekommt dadurch die Chance zur kulturellen Bereicherung durch Neues und Unerwartetes. Die Literatur im deutschsprachigen Raum profitiert von diesem grenzüberschreitenden kulturellen Wandel, der mit der erlernten Sprache Deutsch genau dieses Neue und Unerwartete formt und so die literarische Szene bereichert und erweitert.
Vergabe an deutschsprachige Autorinnen und Autoren ab dem 16. Lebensjahr.
Von der Teilnahme ausgeschlossen sind die Träger des Ulrich-Grasnick-Lyrikpreises der Jahre 2017 bis 2022 sowie die Jury-Mitglieder letzten zwei Wettbewerbsjahre.
Autorinnen und Autoren können bis 30. April 2023 ihre Texte zum Thema „Gestern Morgen“ einreichen. Die traditionsreiche Auszeichnung dotiert der Bezirk Schwaben diesmal mit insgesamt 6.600 Euro Preisgeld.
In der Zeit vom 15.08. bis 15.12. ermöglicht das Arbeitsstipendium der Stiftung Maria in Horto Menschen, die mit der deutschen Sprache arbeiten, im Kloster mitten in der Welterbestadt Goslar zu residieren und ein kreatives Wort/Werk zu schaffen.
Neben der monatlichen Unterstützung von 1300.-€ wird die kostenlose Unterkunft im frisch restaurierten und möblierten Wohnturm des ehemaligen Klostergebäudes gestellt. Für die Mobilität stehen ein Fahrrad und auf Wunsch Monatskarten für ÖPNV zur Verfügung.
Die Auszeichnung wird für 2023 zum vierten Mal in Form eines Wettbewerbs vergeben. Der Preis würdigt sieben Gedichte, bei denen eine kreative Auseinandersetzung mit dem vielschichtigen lyrischen Werk des Namensgebers erkennbar sein soll. Es können bis zum 5. Januar 2023 bisher nicht veröffentlichte selbstverfasste deutschsprachige Gedichte eingesandt werden. Diese dürfen keinerlei Hinweis auf den Verfasser enthalten, auch Bebilderungen sind nicht zulässig. Formgedichte werden berücksichtigt.
Die Ausschreibung des Preises richtet sich an Sie, als deutschsprachige/n Autor*in nichtdeutscher Erstsprache, unabhängig von Alter, Geschlecht, Wohnort oder bereits veröffentlichten Arbeiten.
Für den Korbinian – Paul Maar-Preis sind Texte deutschsprachiger Autorinnen und Autoren zugelassen, die bisher nicht mehr als drei Bücher veröffentlicht haben. Unveröffentlichte Manuskripte werden nicht angenommen.
Eingereichte Bücher müssen zwischen dem 1. April 2022 und dem 31. März 2023 erschienen sein bzw. erscheinen. Als Bewerbungsunterlagen sind bis zum 1. Februar 2023 ausschließlich von einem Verlag einzureichen oder von der Jury anzufordern: