Allgemeine News

Bernhard Behrendsen liest in der pro vita vechta

veranstaltungsdatum: 

1 März, 2026 - 15:00

Trittauer Schriftsteller und Schiffsmakler liest in der pro vita, Vechta

Der Trittauer Autor Bernhard Behrendsen, der seine Lesungen überwiegend in seiner norddeutschen Heimat Schleswig-Holstein durchführt, wird am 01.März 2025 (UHRZEIT?) zum ersten Mal in der pro vita Seniorenwohnanlage in Vechta zu Gast sein.

Lesungen: 

News: 

Janine Gottschalk - Daheim (Jugendliche melden sich zu Wort)

Daheim !

Ich fühle mich richtig gut,
und das macht mir sehr viel Mut.
Ich bin gerade bei mir daheim,
hier bin ich niemals allein.
Denn mein Bruder ist immer für mich da,
und auch meine Eltern stehen mir sehr nah.
Wenn ich reden will, kann ich es tun
oder auch einmal ´ne Stunde ruh ´n.
Hier kann ich machen, was ich will,
ob nun laut oder still.
Meine Freunde gehen hier ein und aus,
so schön ist es, mein großes Traumhaus.
Die Liebe ist hier drin verbreitet,

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Buch: 

Gábor Paál - Romantik im Wandel der Zeit ... (Gedicht des Tages gelesen vom Autor)

Romantik im Wandel der Zeit

oder: 

Noch eine, diesmal wirklich kurze Geschichte von fast allem


Einst Nomade
in der Wüste:
Sieh nur hier – mein Dromedar!

Jetzt Promenade
an der Küste
Sieh nur dort – Andromeda!

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Buch: 

Stanislaw Wygodzki - Das Fenster

DAS FENSTER

Irgendwo ein Haus, ein Fenster und dahinter
ein Vorhang, zitternd, halb herabgerissen,
ein Schatten auf der gegenüberliegenden Wand,
und tote, hartnäckige Stille.

Der Schatten aber wie der Vorhang schwankt,
vom Wind in nebliger Dämmerung bewegt,
und wartet in der Stille bis zum Morgen
meines ungeschriebenen Briefes.

Niemandes Hand, niemandes Mund,
den Vorhang rissen Fremde nieder.
Hartnäckige Stille, leere Stube
und sonst nichts mehr.

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Buch: 

Pablo Neruda - Ostseeruinen (autorisierte Übersetzung von Heinz Fischer) - Gedicht des Tages

von Pablo Neruda autorisierte Übersetzung aus dem chilenischen Spanisch
von Heinz Fischer, München


Ostsee-Ruinen

Danzig, vom Krieg zersiebt,
zerrissene Rose -
wie ein Gespenst unter Gespenstern,
zwischen dem Meergeruch
und dem hohen hellen Himmel,
zwischen orangesilbernen Trümmern,
ging ich durch deine Ruinen.
Der Nebel drang mit mir ein,
die eisige Schwade,
und im Herumirren
entwirrte ich die Straßen
ohne Häuser und Menschen.
 

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Tanja Ivancenko - Man hasst das Gefühl (Jugendliche melden sich zu Wort)

Man hasst das Gefühl

Man hasst das Gefühl,
keinen Grund zu haben,
MORGENS aufzuwachen!
Man hasst es überhaupt
aufzuwachen.
Man hasst es aber auch
einzuschlafen,
denn man hat Angst
vor dem MORGIGEN Tag!

Man weiß nie,
was am nächsten MORGEN passiert,
denn das Schicksal ist schneller!
Man bildet sich ein,
MORGEN wird alles besser,
doch meistens wird es schlimmer.
Dann fragt man sich:
Wofür gibt es
ein MORGEN?

 

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Buch: 

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